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Donnerstag, 28. September 2017 11:56 Uhr

Konzept für zentrale Trinkwasserenthärtung wird vorgestellt

Brakel (red). Am Donnerstag, den 12. Oktober, 19 Uhr, findet im rechten Seitensaal der Stadthalle Brakel eine Infoveranstaltung zur zentralen Trinkwasserenthärtung statt. 
Bei der Veranstaltung werden der Fachplaner Dr. Hansjörg Münch der GUV GmbH aus Kassel, Dr. Werner Dülme Abteilungsleiter Non-Food, Getränke des Chemisches- und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe, Detmold und der Technische Betriebsleiter des Wasserwerkes, Christof Münstermann, zum Thema referieren.

Der Betriebsausschuss hat sich in seiner Sitzung am 06. Juli 2017 mit der Einführung einer zentralen Trinkwasserenthärtung beschäftigt. Wie dort bekanntgegeben, muss durch den Bau und den Betrieb einer solchen Anlage mit einer Gebührenerhöhung von 0,68 €/m³ gerechnet werden.
Ein Musterhaushalt mit drei Personen und einem Gesamtverbrauch von 120 m³ pro Jahr hätte demnach für den Bezug von enthärtetem Trinkwasser eine zusätzliche, jährliche Belastung von 81,60 € zu verzeichnen. Derzeit liegt der finanzielle Aufwand eines solchen Haushaltes für das Trinkwasser bei 240,00 € (inklusive 90,00 € Grundgebühr) pro Jahr.
Die Wasserhärte könnte durch die zentrale Enthärtung auf etwa 8 bis 10 °dH (Grad deutscher Härte) reduziert werden. Zurzeit liegt die Wasserhärte je nach Versorgungsgebiet etwa zwischen 19 und 30 °dH. Die Wasserhärte unterliegt seit Aufzeichnungsbeginn nur einer geringfügigen Schwankung.

Der Betriebsausschuss hat die Betriebsleitung des Wasserwerkes beauftragt, eine Kundeninformation sowie im weiteren Verfahren eine Kundenumfrage zu diesem Thema durchzuführen. Diese beginnt in der kommenden Woche (ab dem 12.10.2017). 
Die Umfrageergebnisse sollen dem Rat der Stadt Brakel zur Entscheidungsfindung bezüglich einer Einführung der zentralen Trinkwasserenthärtung dienen.
Nach einer positiven Entscheidung wäre zunächst in einem Probelauf eine kleinere Pilotanlage zu betreiben, um damit nähere Grundlagen für die Auslegung der Anlagentechnik zu erhalten. Für die anschließenden Projektschritte wie Planung, Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme der eigentlichen Enthärtungsanlage ist ein Zeitraum von mindestens drei Jahren zu veranschlagen.
Die Investitionskosten wurden im Rahmen einer ersten Machbarkeitsstudie durch die Ingenieurgesellschaft GUV aus Kassel auf ca. 4,3 Mio € geschätzt.

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