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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Mittwoch, 18. Oktober 2017 08:48 Uhr
Bahnübergänge gesperrt
Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:46 Uhr

Kreis Höxter (red). „Im vorbeugenden Kinderschutz kommt den Schulen eine besondere Bedeutung zu. Signale, die auf eine Gefährdung von Kindern hindeuten, werden hier häufig zuerst wahrgenommen“, sagt Inga Ribbentrup, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste des Kreises Höxter. Eine Kooperationsvereinbarung wird deshalb in Zukunft die Zusammenarbeit von Grundschulen im Kreisgebiet und Jugendamt stärken.

Konkret geht es um Fälle, die auf eine Kindeswohlgefährdung hinweisen. „Lehrer merken oft sehr schnell, wenn Kinder zum Beispiel in ihren Familien schwere Konflikte, Vernachlässigungen oder sogar Gewalt erleben. Sie sehen sie fast täglich und können deshalb ihre persönliche Entwicklung gut beobachten“, erklärt Hubert Gockeln, Schulrat für die Grundschulen im Kreis Höxter.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitarbeitern von Jugendamt und Schulen, erarbeitete konkrete Handlungsempfehlungen. „Unser Ziel ist es, durch gemeinsames Handeln Schülern in Gefährdungssituationen bestmöglich zu helfen und die Schulen in ihrer Verantwortung zu unterstützen und zu stärken“, sagt Silke Merkel, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen und Kinderschutz des Kreises Höxter. „Anzeichen für eine mögliche Kindeswohlgefährdung sollten nicht ignoriert, sondern immer ernst genommen werden.“ Lehrer hätten in konkreten Verdachtsfällen die Möglichkeit, sich durch Fachkräfte im Kinderschutz beraten zu lassen.

Wir engagieren uns dafür, dass Erziehung gelingt und Kinder und Jugendliche sich positiv entwickeln können. Wenn ihr Wohl gefährdet ist, setzen wir uns für ihren Schutz ein“, erklärt Inga Ribbentrup. Das Jugendamt unterstützt zudem Eltern und Erziehungsberechtigte bei der Erziehung, Betreuung und Bildung von Kindern und Jugendlichen. „Dabei setzen wir auf vorbeugende und familienunterstützende Angebote, die dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für Familien zu schaffen.“

Foto: Kreis Höxter

 

Dienstag, 17. Oktober 2017 10:52 Uhr

Brakel (r). In einer Informationsveranstaltung für die Brakeler Bürgerinnen und Bürger erklärte Bürgermeister Hermann Temme gemeinsam mit dem technischen Betriebsleiter des Wasserwerkes Brakel Christof Münstermann und dem beauftragten Trinkwasser Beratungs- und Planungsbüro GUV aus Kassel die Vor- und Nachteile, die Kosten und die weitere mögliche Vorgehensweise bezüglich einer zentralen Trinkwasserenthärtung in Brakel.

Das Büro GUV aus Kassel hat in den vergangenen Jahren auch andere Städte beraten und bei der Entscheidungsfindung, ob eine zentrale Trinkwasserenthärtung wirtschaftlich ist oder nicht, begleitet. Christof Münstermann erklärte, dass in Brakel genug Wasser vorhanden sei, auch wenn man beim Betrieb einer Trinkwasserenthärtungsanlage insgesamt etwa 10 bis 20 Prozent mehr Wasser benötige. Allerdings müsste die Versorgungsstruktur von derzeit dezentral in eine zentrale Versorgungsstruktur überführt werden. Das bedeutet, dass die Wassergewinnung dann hauptsächlich aus den Brunnen Ostheim, Sudheim und Riesel erfolgt. „Dafür wäre es notwendig, dass neue Rohwasserleitungen von den genannten Brunnen bis zur neu errichteten Aufbereitungsanlage verlegt würden“, sagte Münstermann. Ein geeigneter Standort für eine solche Anlage befinde sich auf dem Grundstück der Kläranlage Brakeler Märsch.

Fragen nach dem Geschmack und der zu erwartenden Qualität des Trinkwassers wurden beantwortet. Auch Aspekte wie die Zusetzung von chemischen Stoffen, die Veränderung der Wasser-Paramer und die Versorgungssicherheit wurden beleuchtet. Auch der zu erwartende Anstieg der Wasserkosten von 0,68 Euro pro Kubikmeter wurde erklärt. Diese Preissteigerung komme unter anderem durch Investitionskosten von 4,3 Millionen Euro, die Betriebskosten von circa 204.000 Euro pro Jahr und den zusätzlichen Personalaufwand zustande. Ein dreiköpfiger Musterhaushalt müsse so mit etwa 80 Euro Mehrkosten pro Jahr rechnen. Sollte das Projekt realisiert werden, sind für den Projektablauf (wie z. B. der Freigabe der Investitionen durch Ratsbeschluss, der Entwurfsplanung, dem Betrieb einer Pilotanlage, der Genehmigungsplanung usw.) etwa drei Jahre ab Ratsbeschluss zu veranschlagen. Im Anschluss an die informativen Fachvorträge hatten die etwa 150 Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Hinweise zu geben.

Noch bis Sonntag, 5. November haben die Brakelerinnen und Brakeler die Möglichkeit abzustimmen, ob sie für oder gegen die zentrale Trinkwasserenthärtung sind. Die Umfrage diene dazu, eine sachgerechte Abwägung vorzunehmen, sagte Bürgermeister Hermann Temme bei der Informationsveranstaltung zur zentralen Trinkwasserenthärtung. Das Projekt sei komplex und von großer Tragweite und bedeute finanziellen Aufwand und auch finanzielle Auswirkungen auf jeden einzelnen Brakeler Haushalt. „Wir werden dieses schwierige Thema nicht übers Knie brechen“, betonte der erste Bürger der Nethestadt. Das Projekt solle transparent und anschaulich für die Bürgerinnen und Bürger begleitet werden. Die Umfrageergebnisse werden voraussichtlich ab Mitte November vorliegen. Bereits 8,8 Prozent der Brakeler Haushalte haben eine private Ionenaustauscher-Anlage zur Trinkwasserenthärtung installiert. Aufgrund der Ergebnisse der durchgeführten Machbarkeitsstudie käme für die zentrale Lösung in Brakel das Nanofiltrationsverfahren in Betracht. Alle verwendeten Materialien müssen einen bestimmten Standard erfüllen, der für die Verwendung im Bereich der Trinkwasseraufbereitung vorgegeben sei, erklärte Dr. Hansjörg Münch vom Trinkwasser Planungs- und Beratungsbüro GUV aus Kassel. Im Foyer des Rathauses liegen noch Umfrage-/Informationsbroschüren bereit. Auf der Seite www.brakel.de kann auch online abgestimmt werden oder weitere Informationen zum Thema eingesehen werden können.

Dienstag, 17. Oktober 2017 10:46 Uhr

Brakel (red). Ab dem kommenden Jahr können sich Interessierte in Brakel zur "Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung" ausbilden lassen. Die dreijährige Berufsausbildung wird in Kooperation zwischen Katholischer Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE), der Akademie im Gesundheitswesen aus Warburg und der Instruclean GmbH aus Duisburg angeboten. Die deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung e.V. (DGSV) hat das Curriculum für die Ausbildung aufgestellt.

Bei einer Pressekonferenz erläuterten Petra Wandura, Geschäftsführerin der Akademie im Gesundheitswesen, Ute Pägel, Leiterin des Bildungszentrums der KHWE und Ralf Schaum, KHWE-Personalleiter, Inhalte und Struktur der Ausbildung.

Fachkräfte für Medizinprodukteaufbereitung reinigen, desinfizieren und sterilisieren medizinische Geräte und Instrumente, die in Krankenhäusern und ärztlichen Praxen zum Einsatz kommen. In Sterilisationsräumen nehmen sie Reinigungs- und Desinfektionsgeräte in Betrieb, kontrollieren die Zusammensetzung der Chemikalien und legen medizinische Instrumente und Geräte zur Aufbereitung zurecht.

Alle Desinfektions- und Sterilisationsvorgänge werden von den Fachkräften am PC dokumentiert. Sie überprüfen zudem die Lagerung, Verpackung und Einhaltung der Lagerfristen von Einmalgeräten sowie anderen Instrumenten bzw. Medizinprodukten.

Darüber hinaus leiten die Fachkräfte Mitarbeiter an und erledigen organisatorische und betriebswirtschaftliche Aufgaben.

Arbeitsplätze für Absolventen sind entsprechende Abteilungen in Krankenhäusern und Kliniken, zum Beispiel Zentralsterilisations- oder Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte, Operationsbereiche, ambulante Operationszentren und größere Gemeinschaftspraxen, außerdem Reinigungsdienste, die sich auf Krankenhäuser spezialisiert haben. In der Regel wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.

Foto: KHWE

Montag, 16. Oktober 2017 14:28 Uhr

Brakel (red). Mit einem hauchdünnen 4,5:3,5 Heimsieg gegen Turm Lage erspielten sich die Schachstrategen aus Brakel und Bad Driburg in ihrem zweiten Saisonspiel in der Verbandsklasse einen wichtigen Sieg. Allerdings war der Mannschaftserfolg eigentlich nie gefährdet, da mit Ausnahme der Partie an Brett 5 fast alle Spieler vorteilhaft standen. Dabei avancierten Franz Klahold und der von Turm Beverungen nach Brakel gewechselte Neuzugang Peter Stromberg zu den Matchwinnern..

Nach der Auftaktniederlage von Walter Holl remisierte zunächst Heidemarie Kluge am Spitzenbrett. Dann aber schon folgte der Ausgleich zum 1,5:1,5 durch einen stets ungefährdeten Sieg von Franz Klahold an Brett sieben. Die „Halbzeitführung“ zum 2,5:1,5 schließlich besorgte Peter Stromberg an Brett sechs, der in horrender Zeitnot stets die richtigen Züge fand und seine vorteilhafte Partie gewinnbringend nach Hause bringen konnte. Nunmehr standen noch vier Partien aus, wobei jeder Schachfreund mindestens auf Ausgleich stand und dabei sogar materiellen Vorteil hatte.

Alexander Paul am vierten Brett musste trotz eines Mehrbauern bei ungleich farbigen Läufern seine Partie remis geben und auch Alexander Schmidt an Brett zwei fand mit einem Mehrbauern kein Durchkommen. 3,5:2,5 hieß es jetzt, doch Spannung hinsichtlich des Gesamtsieges sollte nicht mehr aufkommen, da Dieter Klahold an Brett drei eindeutig auf Remis stand und Andrej Becker am achten Brett gewinnbringenden Vorteil hatte. Folgerichtig nahm Dieter Klahold das Remisangebot seines Gegenüber an Brett drei an. Auch Andrej Becker ließ nichts mehr anbrennen und vereinfachte sein Spiel mit einem Figurenopfer, sodass auch er ein Unentschieden absolut sicher hatte: Der 4,5:3,5 Mannschaftssieg war bei zwei Siegen, fünf Unentschieden und nur einer Niederlage perfekt.

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Blaulicht
Mittwoch, 18. Oktober 2017 12:52 Uhr
Rücksichtloser Fahrer verursacht Unfall mit Streifenwagen
Mittwoch, 18. Oktober 2017 12:39 Uhr

Bad Driburg (red).  Zur Unfallzeit (18. Oktober, 7 Uhr) befuhr eine 32-Jährige Frau mit ihrem VW Touran die L954 von Neuenheerse in Fahrtrichtung Bad Driburg. Im Kreuzungsbereich der Dringenberger Straße und Kochs Kämpe kam es zu einem frontalen Zusammenstoß mit einem 52-jährigen Fiat-Fahrer. Dieser fuhr in Fahrtrichtung Neuenheerse und wollte links in die Straße Kochs Kämpe abbiegen.

Beide Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt und mit einem Rettungswagen ins St.Josef Krankenhaus Bad Driburg verbracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 9000 Euro. Die Unfallstelle musste durch die örtliche Feuerwehr gereinigt werden. Die Polizei regelte den Verkehr dort für über eine Stunden, bis beide beteiligten Fahrzeuge von Abschleppdiensten geborgen wurden.

Dienstag, 17. Oktober 2017 11:50 Uhr

Höxter (red). Vier Personen wurden bei einem Verkehrsunfall am Montag, den 16.Oktober, gegen 15:15 Uhr, auf der B 64 zwischen Höxter und Godelheim verletzt. Eine 29-Jährige aus Höxter befuhr mit ihrem VW Polo die Strecke von Godelheim in Richtung Höxter. Vor dem Bahnübergang staute sich der Verkehr, so dass sie ihr Fahrzeug abbremsen musste. Dies erkannte eine 48-Jährige aus Beverungen zu spät. Sie fuhr mit ihrem Opel Corsa auf den VW auf.

Die beiden Fahrerinnen sowie die jeweiligen Beifahrerinnen, eine zwölf- und eine 22-Jährige, wurden bei dem Unfall verletzt. Während die Beiden aus dem VW Polo mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurden, suchten die Anderen selbständig einen Arzt auf. An den PKW, die von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten, entstand ein Schaden von ca. 7.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen an der Unfallstelle.

Montag, 16. Oktober 2017 13:47 Uhr

Bad Driburg (red). Am Freitag, den 13.Oktober, in der Zeit zwischen 08.30 Uhr und 15.50 Uhr, wurde ein geparkter Pkw VW Fox in schwarz angefahren und an der Frontschürze beschädigt. Der bislang unbekannte Verursacher verließ den Unfallort, ohne sich um den entstanden Schaden zu kümmern. Am VW entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Wer Hinweise zum Unfallverursacher geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, zu melden.

Sonntag, 15. Oktober 2017 10:43 Uhr

Brakel (red). Zu zwei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Motorradfahrern ist es am vergangenen Samstag, den 14. Oktober im Bereich Brakel gekommen. Gegen 12:45 Uhr war eine Gruppe von zwölf Motorradfahrern auf der Kreisstraße 2 unterwegs. Aus Unachtsamkeit fuhr einer der Teilnehmer auf das vorausfahrende Motorrad auf, wodurch der Fahrer zu Fall kam. Ein 56-jährige Fahrer aus Algermissen wurde durch den anschließenden Sturz schwer verletzt und musste ins Krankenhaus Brakel eingeliefert werden. Ebenfalls verletzt wurde die 47-jährige Beifahrerin der vorausfahrenden Motorrads. Sie musste leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Beide Maschinen waren nicht mehr fahrbereit.

Eine Stunder später kam es auf der Kreisstraße 18 zu einem weiteren Unfall mit einem Verletzten. Ein 28-jähriger Kradfahrer aus Brakel fuhr in einer Gruppe von elf weiteren Motorradfahrern und geriet aus nicht bekannten Gründen ausgangs einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrer streifte einen Leitpfosten sowie einen Zaunpfahl und stürzte dann auf einer angrenzenden Wiese. Er musste leicht verletzt ebenfalls ins Brakeler Krankenhaus eingeliefert werden.

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Politik
Donnerstag, 28. September 2017 11:56 Uhr
Konzept für zentrale Trinkwasserenthärtung wird vorgestellt
Dienstag, 26. September 2017 13:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Ergebnisse der Wahlen stehen fest. Anstatt fünf sind diesmal sieben Parteien im Bundestag vertreten. Die Jusos begrüßen die Entscheidung der Parteiführung in die Opposition zu gehen um sich neu aufzustellen. „Die Große Koalition hat im Endeffekt nur die SPD geschwächt“, sagt Juso-Kreisvorsitzender Marcel Franzmann. „Sozialdemokratische Errungenschaften der Legislaturperiode, wie beispielsweise der Mindestlohn, die Verbesserung der Rente oder die Ehe für Alle wurden von der CDU nur missmutig getragen.“

Die Jusos sagen, dass die SPD lieber eine starke Opposition bilden solle, anstatt sich blind der Union anzuschließen. Die SPD habe starke Themen, die gerade auch für die Zukunft der Jugend bedeutend sind. Investitionen in das Bildungssystem, die Digitalisierung oder das weitere Vorantreiben der Gleichberechtigung von Frauen und Männern sind nur einige Beispiele. "In Deutschland muss es wieder gerechter zugehen. Dass es Deutschland, wie es die CDU sagt, gut geht, reicht nicht. Es müsse der Bevölkerung selbst gut gehen", so die stellvertretende Kreisvorsitzende Julia Nitzbon. Sie fordert von der Mutterpartei sich wieder stärker und kämpferischer zu zeigen und sich klar von der Union abzugrenzen. „Diesen Kampfgeist wiederzuerlangen sollte das Ziel der nächsten Jahre sein um wieder mehrheitsfähig zu werden“, so Nitzbon weiter.

Gerade die starken Ergebnisse der AfD erschrecken die Jungsozialisten. „Mit der AfD sitzt nun eine rechtspopulistische und in Teilen rechtsextreme Partei im Bundestag. Es macht mir tatsächlich Angst, wie viele Menschen auf die inhaltslosen und populistischen Parolen dieser Partei hereingefallen sind", sagt Liborius Schmidt, ebenfalls stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos und ergänzt, dass Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung sicherlich keine Alternativen für Deutschland seien. 

Dass die Wahlergebnisse für die SPD enttäuschend ausgefallen sind, sei ein eindeutiges Zeichen des Wählers. “Wir haben viele enttäuscht. Es gilt jetzt die zukunftsweisenden und sozialen Inhalte wieder nach vorne zu bringen und damit das sozialdemokratische Profil zu schärfen um altes Vertrauen zurückzugewinnen und neues zu erlangen. Gleichzeitig müssen wir den Kampf gegen Rechts noch stärker fortführen als bisher und hier in guter SPD-Tradition eine klare Haltung einnehmen“, so die Jusos abschließend.

Foto: red

Montag, 25. September 2017 11:36 Uhr

Kreis Höxter (mhn). Christian Haase (CDU) wird auch in der neuen Legislaturperiode im Bundestag vertreten sein, nachdem der in Höxter geborene Politiker die Konkurrenz um das Direktmandat im Wahlkreis „Höxter – Lippe II“ deutlich in die Schranken verweisen konnte. Über 26.000 Erststimmen mehr als Rode-Bosse (SPD) holte Haase (CDU) und gewann mit 44,29 zu 26,74 %. Einzig in der Gemeinde Schieder-Schwalenberg konnte Rode-Bosse (SPD) gegen den CDU-Politiker gewinnen. Vor allem in Beverungen und Bad Driburg war für die SPD-Politikerin mit 20,12 sowie 20,31 % nur wenig zu holen. Das beste Ergebnis erzielte Haase (CDU) mit 58,53 % in der Stadt, in der er bereits Bürgermeister war, Beverungen. Haase (CDU) wird zudem als einziger Vertreter des heimischen Wahlkreises den Weg nach Berlin gehen, da keine weitere Bewerberinnen oder Bewerber den Sprung über die Landesliste in den Bundestag vollziehen konnte.

Zweitstimmen im Wahlkreis

Auch bei den Zweitstimmen gab es kein Vorbeikommen an der CDU (37,26 %). Auf den weiteren Plätzen folgen die SPD (24,68 %), FDP (12,35 %), AfD (9,61 %), DIE LINKE (6,44 %) und GRÜNE (6,44 %) sowie die Sonstigen. In Brakel und Marienmünster musste die SPD mit 19,65 % und 19,58 % das geringste Werte dieser Wahl hinnehmen. Die „Alternative für Deutschland“ erzielt im Wahlbezirk in der Gemeinde Augustdorf mit 16,54 % ihr bestes Ergebnis. In Bad Driburg erzielte die FDP mit 14,13 % ihren Bestwert. Die GRÜNEN erzielten in der Stadt Detmold mit 8,90 % ihr bestes Ergebnis.

Stimmen im Wahlkreis

Nur wenige Minuten nach dem Bekanntwerden des Wahlergebnisses, nahm der Kreisverband der SPD Höxter Stellung. „Es herrscht im Vorstand Einigkeit darüber, dass eine erneute Regierungsbeteiligung an einer großen Koalition abgelehnt wird. Zu sehr sind die Grenzen zwischen CDU und SPD verschwommen, so dass die Genossinnen und Genossen im Kreis einen Neuanfang wünschen um das Profil der SPD zu stärken“, erklärte der stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD, Marcel Franzmann. „Die Ergebnisse laufen daraus hinaus, dass eine rechtspopulistische Partei die drittstärkste Kraft im Bundestag wird und im Fall einer großen Koalition wären sie Oppositionsführer. Auch dies gilt es zu verhindern“, stellen die Sozialdemokraten darüber hinaus fest. 

Die nicht mehr im Bundestag agierende Petra Rode-Bosse (SPD) erklärte: „Das Wahlergebnis ist ein Debakel, daran gibt es nichts zu deuten. Ein Debakel in verschiedener Hinsicht, zum einen, was das Abschneiden der SPD angeht. Vor allem aber auch, was das Resultat der AfD angeht. Zum ersten Mal seit der Gründung der Bundesrepublik sitzt eine offen rechtsextreme Partei im Deutschen Bundestag. Fremdenhass, Hetze gegen verschiedene Minderheiten und ein Weltbild von gestern sind in diesem Wahlkampf leider hoffähig geworden. Diese Tendenz habe ich bei verschiedenen Begegnungen im Wahlkampf gemerkt, wo mir häufiger eine neue Form von Aggression entgegengeschlagen ist. Wichtig ist jetzt, dass sich die demokratischen Parteien nicht beirren lassen und sich weiterhin für Weltoffenheit, Toleranz und eine liberale Gesellschaft stark machen. Es hilft weder unserer Demokratie noch den von den demokratischen Parteien vertretenen Werten, wenn sich die Parteien von den Rechtsextremen die Themen und den politischen Kurs diktieren lassen.“

Gewinner Chrstian Haase (CDU) äußerte sich wie folgt: „Ich danke für Ihr Vertrauen und den Auftrag, Sie weitere vier Jahre im Bundestag zu vertreten. Auch wenn mich das Bundesergebnis enttäuscht, arbeite ich ab morgen weiter - für Sie und unsere schöne Heimat!“

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Wirtschaft
Mittwoch, 18. Oktober 2017 07:00 Uhr
5. Wirtschaftskonferenz der AG7 OWL – Gewerbeflächen am Limit
Mittwoch, 18. Oktober 2017 06:42 Uhr

Höxter (red). Für Mittwoch, den 08. November 2017 von 17:00 bis 19:00 Uhr laden die GfW im Kreis Höxter mbH, das CSR-Kompetenzzentrum OWL und die Unternehmen Chemical Check und ALVI herzlich zur CSRPraxisveranstaltung „Engagement lohnt sich doppelt. Für mein Unternehmen und die Gesellschaft.“ nach Steinheim ein. Im Hause Chemical Check geht es an diesem frühen Abend um das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, kurz CSR für Corporate Social Responsibility. Was steckt hinter CSR, der Strategie der verantwortungsvollen Unternehmensführung? Im Prinzip ist dies oft schon gelebte Praxis in vielen Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe: Denn die Betriebe engagieren sich freiwillig weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Für ihre Beschäftigten. Für die Umwelt. Und für das soziale Umfeld.

„Dieses Engagement lohnt sich doppelt, für das Unternehmen und die Gesellschaft“, sagt Stephanie Viehhofer, Geschäftsführerin der ALVI Alfred Viehhofer GmbH & Co. KG. „Es lassen sich nachhaltig Gewinne realisieren und die Gemeinschaft profitiert davon“, ergänzt Larissa Budde, Geschäftsführerin der Chemical Check GmbH. „Und was hilft Unternehmerinnen und Unternehmern in der Praxis am meisten? Das sind Beispiele aus der Praxis.“ So berichten die Geschäftsführerinnen der Unternehmen ALVI aus Höxter und Chemical Check aus Steinheim auf der von der GfW und dem CSR-Kompetenzzentrum OWL organisierten Veranstaltung über eine Vielzahl von Ansätzen, Chancen und Möglichkeiten ihres gesellschaftlichen Engagements. „CSR ist für die Unternehmen vor allem hinsichtlich der Fachkräftewerbung von strategischem Vorteil. In guten Unternehmen lässt sich gut arbeiten – das spricht sich rum“ fügt Tatjana Disse, Prokuristin der GfW, hinzu.

Eingebettet werden die Beispiele aus der Unternehmenspraxis in einen CSR-Inputvortrag von Simon Gröger vom CSR-Kompetenzzentrum OWL. Das gesellschaftliche Engagement muss richtig kommuniziert werden, ist eine der Botschaften. Genau dazu haben allen Beteiligten und das Publikum bei der abschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von Thorsten Brinkmann von der GILDE Wirtschaftsförderung Detmold, dann ausreichend Gelegenheit.

CSR-Praxisveranstaltung: Engagement lohnt sich doppelt. Für mein Unternehmen und die Gesellschaft. Termin: Mittwoch, den 08.11.2017, 17:00 bis 19:00 Uhr. Ort: Chemical Check, Chemical Check Platz 1-7, 32839 Steinheim. Verbindliche Anmeldung: tatjana.disse@gfwhoexter.de oder 05271 9743-15. Das CSR-Kompetenzzentrum OWL ist ein Projekt der GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold und unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Ostwestfalen-Lippe darin, eine eigene individuelle CSR-Strategie zu entwickeln, verantwortungsvolle Unternehmensziele zu definieren, Maßnahmen zu planen und ihre Erfolge zu kommunizieren. Gefördert wird es mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen. Mehr unter www.csr-kompetenz.de. Die GfW unterstützt das CSR Kompetenzzentrum als strategischer Partner.

Foto: GfW

Montag, 16. Oktober 2017 10:27 Uhr

Bad Driburg (red). Am Mittwoch, 18. Oktober, startet eine neue Veranstaltungsreihe mit Chefärzten aus dem Klinikum Weser-Egge, Standort Bad Driburg. Dr. Marcus Rübsam, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, ist Initiator der Vorträge: "Wir wenden uns mit den kurzen Referaten in leicht verständlicher Sprache direkt an unsere Patienten, beziehungsweise künftige Patienten. Uns ist der Austausch wichtig. Nach den Vorträgen zu ausgewählten Themen von allgemeinem Interesse beantworten meine Kollegen und ich individuelle Fragen der Zuhörer", so Rübsam. 

Gemeinsam mit Dr. Detlef Michael Ringbeck, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Standort Bad Driburg, gestaltet er die Auftaktveranstaltung von "Medizin in der Mitte" am kommenden Mittwoch. Dann wird es um Themen rund um das Herz und den Magen-Darm-Trakt gehen. 

"Ich spreche über die Bedeutung exzellenter Bilder bei der Diagnose von Herzerkrankungen", so Ringbeck. Der Kardiologe führt Untersuchungen im Herzkatheterlabor am Standort Bad Driburg durch. Diese Untersuchungen sind wichtig für die detaillierte Diagnose oft diffuser Beschwerden von Patienten mit Herzerkrankungen. Auch kann der Kardiologe im Falle einer Verengung der Herzkrankgefäße unmittelbar therapeutisch tätig werden und eine Gefäßstütze, den so genannten Stent, einsetzen. 

Dr. Marcus Rübsam übernimmt den Part zum Thema "Tatort Magen-Darm Trakt" und wird über moderne Diagnostik und Therapie seines Fachgebiets vortragen. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im großen Saal des Bad Driburger Rathauses, kostenlose Parkplätze sind hinter dem Rathaus vorhanden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: KHWE

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Sport
Dienstag, 17. Oktober 2017 17:22 Uhr
Workshop „Fußball in der Ganztagsschule“
Sonntag, 08. Oktober 2017 07:44 Uhr

Brakel (red). Am Samstag, den 7. Oktober 2017 fand im DAV Kletterzentrum Ostwestfalen-Lippe das Finale des deutschen Jugendklettercups 2017 statt. In Brakel haben sich 122 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren aus ganz Deutschland im Sportklettern gemessen. Um in das Tagesfinale einziehen zu können, mussten sich sowohl die Jungs, als auch die Mädchen jeweils in zwei 15 Meter hohen Kletterrouten qualifizieren. Nur die 40 besten Starterinnen und Starter konnten dann einen Startplatz im Finale ergattern.

Bereits in der Qualifikationsrunde herrschte in der Brakeler Kletterhalle eine tolle Stimmung unter den etwa 200 Zuschauern. Diese wurde im Finale nochmals deutlich übertroffen, denn die Athleten wurden von ihren mitgereisten Fans lautstark angefeuert und so zu Höchstleistungen angespornt. Bei den 13 bis 15-jährigen Mädchen gewann Helen DANCO aus Heilbronn. Die beste Starterin aus NRW war Jiline GROTE aus Wuppertal. Sie erreichte einen tollen 3. Platz.

In der gleichen Altersklasse der Jungs setzte sich Lasse von FREIER aus Hannover als Erster durch. In der Gruppe der 16 bis 17-jährigen Mädchen gelang Käthe ATKINS der Sprung auf Platz 1. Luisa FLOHÉ erreichte mit dem 6. Platz das beste NRW-Ergebnis. Bei den gleichaltrigen Jungs setzte sich der Wuppertaler Jonas BRANDENBURGER an die Spitze der Finalisten. Damit aber nicht genug, denn er gewann auch Jahresgesamtwertung. Ebenso gut ist die 16-jährige Kölnerin , Hannah Meul, die in der Gesamtwertung den ersten Platz belegte.

Bei den B-Jugendlichen konnte sich leider kein NRW-Starter auf die vorderen Plätze schieben. Bei den Jungs gewann Luis FUNK aus München und bei den Mädchen Helen DANCO die Gesamtkonkurrenz. Alle Ergebnisse finden sich im Internet unter: http://www.digitalrock.de

Für die ausrichtende Sektion Weserland des Deutschen Alpenvereins war dies der erste Wettkampf überhaupt, der in der sektionseigenen Kletterhalle ausgerichtet wurde. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer wurde dieser Wettkampf zu einem tollen Event, welchem alle Aktiven, Zuschauer und Offiziellen bescheinigten, dass er toll organisiert und perfekt durchgeführt wurde.

Damit hat die Sektion Weserland bewiesen, dass sich auch der leistungsorientierte Klettersport in Ostwestfalen Lippe zuhause fühlen kann. Ob auch im kommenden Jahr wieder ein hochklassiger Kletterwettkampf in Brakel stattfinden wird, entscheidet sich erst Ende November. Wir werden dann natürlich auch darüber berichten. Auf die Wettkampfrouten im 9. und 10. Schwierigkeitsgrad können sich alle ambitionierten Kletterer der Region freuen, denn diese bleiben im Kletterzentrum OWL voraussichtlich bis zum Jahreswechsel erhalten. Ab Montag, den 09.10. 17 können diese Klettertouren beklettert werden.

Foto: Markus Allgaier

Freitag, 06. Oktober 2017 19:20 Uhr

Brakel (jg). Begeistert über die rege Teilnahme am diesjährigen Herbstturnier zeigte sich der 1. Vorsitzende des Reitervereins Nethegau-Brakel, Heinz Kirchhoff, nach dem vergangenen Wochenende. Von Donnerstag bis Sonntag zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem Bestleistungen im Bereich Dressur oder im Springwettbewerb. 

„Der Reiterverein Nethegau-Brakel mit seinen knapp 600 Mitgliedern ist der fünftgrößte Verein dieser Art in Nordrhein-Westfalen“, betonte Kirchhoff, der den Posten des 1. Vorsitzenden 2014 übernommen hatte. Dabei sei das Herbstturnier nicht das einzige Turnier was der Verein austragen würde, führt Kirchoff weiter aus. 

„In der Reithalle sind Parcours aufgebaut, den die Teilnehmer absolvieren müssen. Die Höhe der Hindernisse wird nach der Klasse eingestellt. Die Jugendlichen, die sich am Anfang ihrer Reitkarriere befinden, müssen eine Höhe von ca. einem Meter mit ihrem Pferd überspringen“, erläuterte Kirchhoff das Vorgehen an einem der Turniertage. Ziel sei es, den Parcours ohne Fehler in einer geringen Zeit zu absolvieren.

Dass Kirchoff und der Verein stolz auf rege Teilnahme am Herbstturnier sein dürfen, untermauern die rund 600 Starter, die sich für dieses Turnier angemeldet hatten. „Der besondere Dank geht an die Helferinnen und Helfer sowie die Hauptsponsoren, die Sparkasse Höxter und die Firma Vauth-Sagel, sowie die Teilnehmer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich ist“, betonte Heinz Kirchhoff abschließend.

Foto: jg

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Panorama
Donnerstag, 28. September 2017 15:04 Uhr
Warnung vor möglicherweise vergifteten Nahrungsmitteln – Worauf Verbraucher achten sollten
Donnerstag, 28. September 2017 14:49 Uhr

NRW (red). Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat am Nachmittag eine Warnung vor vergifteten Nahrungsmitteln ausgesprochen. Im Zusammenhang mit einer bundesweiten Erpressung hat ein unbekannter Täter gedroht, bei Nichterfüllungseiner Forderung in Lebensmittel – und Drogeriemärkten im In- und Ausland nicht näher bekannte Produkte zu deponieren, die mit einer unter Umständen tödlich wirkenden, giftigen Substanz in flüssiger oder fester Form kontaminiert sind.

Die Behörden nehmen diese Drohung sehr ernst zumal der Täter bereits vergangene Woche in Friedrichshafener Einkaufsmärkten mehrere vergiftete Lebensmittelprodukte in Gläschen platziert hatte, wo sie aber nach einem Hinweis gefunden wurden. Verbraucher werden aufgefordert, künftig auf Beschädigungen der Produktverpackungen oder das Fehlen des Unterdrucks zu achten, um künftige Manipulationen auszuschließen. Die Warnung gilt bundesweit. Als Handlungsempfehlung bittet das Bundesamt, beim Einkauf verdächtige Produkte dem Verkaufspersonal zu melden.

Montag, 07. August 2017 14:15 Uhr

Corvey (red). Ein leise plätschernder Gartenbrunnen, skandinavische Relaxstühle, Café Frappé und ein Glas Champagner – das hört sich verdächtig nach Sommer, Sonne, Urlaub an. Zu finden ist dieses Ferienidyll vom 11. bis 13. August am Weltkulturerbe Schloss Corvey in Höxter. Dort öffnet Seine Durchlaucht Viktor V. Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey für „Das Gartenfest Corvey“ eigens seinen privaten Garten.  

„Wir haben beim Gartenfest wieder alles versammelt, was das Leben lebenswert macht“, schwärmt der Hausherr. Aussteller Ulrich Zimmermann bringt zum Beispiel Gartenlounges mit alpinem Charme mit. „Die sind ein absoluter Hingucker“, so Zimmermann. „Den Sitz kann man auch zur Liegefläche ausziehen und herrlich darin relaxen.“ Ebenfalls an seinem Stand: ein außergewöhnlicher Grill. „Er ist unterteilt in einen Gas- und einen Holzkohlegrill. So sind die Vorzüge beider Methoden in einem Gerät vereint.“ 

Das Leben und Genießen im Freien ist auch das Thema vieler anderer Aussteller. Sie zeigen Fackeln, Leuchtschalen und Sphärenlichter ebenso wie englische Antiquitäten, Garten-Pools, oder handgefertigte keramische Tische und große Garten-Fässer zum Sitzen, Schlafen und Saunieren. 

Alexander Zierleyn zieht in seiner Gärtnerei rund 300 verschiedene Kräuter von verschiedenen Kontinenten. „Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, das kennt jeder“, weiß Zierleyn. „Aber wie sieht es mit Anis-Ysop, Jiaogulan oder Salz-Alant aus?“ Alleine von der Minze hat er 30 verschiedene Sorten, zum Beispiel eine, die nach Schokolade duftet. Neben ihm präsentieren zahlreiche weitere Gärtnereien herrlich anzuschauende und duftende Pflanzenschätze: Allium und Kalla begeistern mit üppigen Blüten, Zitruspflanzen sorgen für mediterranes Feeling, Wildobst und Gemüsejungpflanzen versprechen kulinarische Genüsse. 

Apropos Kulinarisches. Hungrig bleibt beim Gartenfest garantiert keiner. Brotspezialitäten aus dem Holzbackofen, Rosmarinkartoffeln und Steaks, Erdbeer-Bowle und sogar gefüllte Lakritzstangen sind zum Vernaschen da. Ein fürstlicher Gaumenschmaus ist das Corveyer Klosterbier mit dem herzoglichen Wappen. „Wer allerdings noch den Stand mit den E-Bikes aufsuchen möchte, sollte das Bier erst nach der Probefahrt genießen“, warnt Seine Durchlaucht, der Herzog.

Das Gartenfest Corvey, Schloss Corvey, Höxter, 11. bis 13. August 2017, 10-19 Uhr. Eintritt: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro, Kinder unter 12 Jahren frei, bis 17 Jahre 1 Euro. Wochenend-Karte: 14 Euro. Infos: www.gartenfestivals.de oder Telefon 0561/2075730.

Foto: Evergreen, Kassel

Montag, 29. Mai 2017 11:49 Uhr

Steinheim (red). Wenn Toni durch die Tür spaziert und es sich auf seiner Hundedecke bequem macht, huscht ein Lächeln über die Gesichter der etwa zehn Senioren, die sich auf diesen Nachmittag gefreut haben. "Mein Ehemann heißt auch Toni", ruft eine Dame links hinten aus der Ecke quer durch den Raum. Das Eis ist gebrochen. Alle anwesenden Senioren und Patienten haben etwas beizutragen zum Namen des Hundes, zu seinem glänzenden Fell, zu seiner freundlichen Art oder zu Haustieren allgemein. 

Anneliese Dombrowski ist wegen ihrer kaputten Hüfte auf den Rollstuhl angewiesen und ganz begeistert, dass Toni zutraulich seinen Kopf in ihren Schoß legt. "Früher bin ich gerne mit einem Hund aus der Nachbarschaft spazieren gegangen. In Begleitung eines Tieres an der frischen Luft zu sein - das tat einfach gut", erinnert sich die Seniorin. 

Claudia Ritterbusch ist das Frauchen von Toni. Sie hat mit dem Appenzeller eine zweijährige Ausbildung zum Therapiehund gemacht und kommt mit ihrem Hund einmal in der Woche zur Hundetherapie ins Klinikum Weser-Egge, Standort Steinheim. "Gehorsam, Gewöhnung an Rollstuhl oder Rollator und an Alltagssituationen in sozialen Einrichtungen standen ebenso auf dem Stundenplan wie das Verhalten bei unerwarteten Annäherungen und bei Bettbesuchen", erzählt Claudia Ritterbusch. Zur theoretischen Ausbildung gehören Unterrichtseinheiten zu Themen wie Körpersprache und Stresssignale des Hundes, positive Verstärkung und Motivation.

"Der Appenzeller ist ein Hütehund und bringt grundsätzlich sehr gute Voraussetzungen mit für den Einsatz als Therapiehund. Um das Zertifikat zu erhalten, mussten wir beide allerdings harte Trainings absolvieren und anspruchsvolle Prüfungen bestehen", berichtet Claudia Ritterbusch. Sie ist nicht nur begeisterte Hundebesitzerin, sondern auch Altenpflegerin und Fachkraft für Geronto-Psychiatrie. "Ich beobachte begeistert, wie Toni es schafft, die Geschicklichkeit der Senioren zu fördern und wie gut er die Gruppe in Bewegung bringt." Ausgestattet mit Holz-Kochlöffeln, Murmeln und Stofftieren erklärt Claudia Ritterbusch kleine Geschicklichkeitsspiele. Hund und Mensch agieren gemeinsam, sie lösen die Aufgaben im Team.

Auch Norbert Pfundtner, Chefarzt der Klinik für Akutgeriatrie und internistische Altersmedizin, und Teamleiter UIrich Drewes beobachten positive Effekte nach der wöchentlich stattfindenden Therapiesitzung mit Toni: "Der Gesprächsstoff geht den Senioren und den Patienten am Abend nicht aus: Die Teilnehmer der Sitzungen merken sich oft erstaunliche Details rund um den Hund. Und ihre Erinnerungen werden geweckt! Im Anschluss an die Therapiesitzungen hören wir oft tolle Geschichten zu Vierbeinern aller erdenklichen Rassen." Die beiden sind sich einig: "Toni tut uns allen gut." 

Foto: KHWE

Montag, 29. Mai 2017 11:13 Uhr

Steinheim (red). Unbekannte Täter haben zwischen Mittwoch, 24. Mai, und Samstag, 27. Mai, aus einem Einfamilienhaus in der Straße "Lother Höhe" in Steinheim Schmuck und Uhren entwendet. Über ein aufgebrochenes Fenster gelangen die Täter in das Haus. Verdächtige Feststellungen im Bereich des Tatortes, die zur Ergreifung der unbekannten Täter führen können, sind bei der Polizei Höxter zu melden

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Höxter-Godelheiim (liri). Das Open-Air-Festival „Strandklänge“ an der Freizeitanlage Höxter-Godelheim zog bereits letztes Jahr 10.000 Besucher an. Dieses Jahr soll das Festival noch erfolgreicher werden und findet nun bereits zum dritten Mal am 14. und 15. Juli statt.

Besonders die neue Lichttechnik auf den Bühnen soll die jungen Leute begeistern. 18 Laserscheinwerfer, die sich im Takt der Musik bewegen, werden die Bühnen und auch den Godelheimer See beleuchten. Veranstalter Nils Grewe will Strandklänge mit dieser Technik zu einem „farbenfrohen Festival machen, das sie Besucher flasht“. Dazu wurden unfassbare 20 Kilometer Stromkabel verlegt.

Außerdem wird es in diesem Jahr zum ersten Mal möglich sein neben dem Open-Air-Gelände zu zelten. Der Campingplatz bietet Platz für maximal 200 Gäste. Volker Rodermund von der Wirtschaftsförderung begründete dieses Angebot damit, dass die Besucher in den letzten Jahren immer wieder nach Übernachtungsmöglichkeiten gesucht hatten. Außerdem sei diese Möglichkeit praktisch für Gäste, die das Festival an beiden Tagen besuchen wollen.

Alexander Fischer, Bürgermeister der Stadt Höxter, sieht das Festival als eine Bereicherung für seine Stadt. Höxter sei einfach passend für die Größe und das Arrangements eines solchen Festivals.

„Wir wollen immer eine Schüppe drauf legen“, berichtet Veranstalter Jürgen-Jäger Stein, „aber auch in Sachen Sicherheit.“ Und das ist nur im Team machbar. So arbeiten Polizei, Malteser, DLRG und Security an diesen Tagen zusammen und werden auch Personal aufstocken. Schließlich liegt allen Beteiligten viel daran, das Festival im wahrsten Sinne des Wortes „störungsfrei über die Bühne“ zu bringen.

Aber auch in den letzten Jahren sei das kein Problem gewesen, denn noch nie kam es zu gravierenden Vorfällen. Jedoch sollen die Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der aktuellen Lage sensibler werden. Somit müssen die Festival-Besucher ihre Rucksäcke im bereitgestellten CarDeRobe Wagen abgeben, falls diese zu groß sind. Kleine Handtaschen oder Turnbeutel kann man jedoch problemlos mitführen.

Zu beachten ist auch, dass Gläser und Grills auf dem Campingplatz aufgrund der Verletzungs- und Brandgefahr verboten sind. Campingkocher sind jedoch erlaubt. Um auch die Bereiche rings um das Festival-Gelände besser überblicken zu können, werden Dunkelzonen wie nahegelegene Parkplätze und Radwege dekorativ ausgeleuchtet. Polizei und Malteser werden immer vor Ort sein. Deshalb wird es auch eine mobile Wache geben, der ein zentraler Anlaufpunkt für die Abgabe von Fundsachen oder das Melden von Problemen werden soll.

Diese Vorkehrungen stellen ein Fundament für die Sicherheit der Besucher dar. Schließlich soll alles reibungslos ablaufen, damit das einzigartige Ambiente genossen werden kann: Eine Bühne am Rand eines Sees, der beim Feiern auch zur Abkühlung dienen kann. So kann sogar im Wasser weiter getanzt werden. Das lässt doch wirklich Sommerlaune aufkommen. Besonders weil junge Besucher den Beginn ihrer wohlverdienten Ferien feiern können.

Karten für das Festival sind jetzt buchbar unter:

https://www.strandklaenge.de/tickets-merch/

Sicherheitsvorschriften für das Camping können Sie noch einmal nachlesen unter:

https://www.strandklaenge.de/camping/

Foto: liri, Veranstalter

 

 

 

24. Juni, 06:41 Uhr

Höxter (red). Bei einem Verkehrsunfall auf der B64/83 in Höhe der Abfahrt Eugen-Diesel Straße in Höxter sind laut Polizeiangaben am Freitag Nachmittag sechs Personen von zwei verunfallten Pkw zum Teil schwer verletzt worden. Die Feuerwehr Höxter war mit mehreren Einsatzfahrzeugen ebenfalls vor Ort. Ein 57-jähriger Busfahrer befuhr um 16.28 Uhr mit einem Linienbus ohne Fahrgäste die B 64/83 von Höxter in Richtung Holzminden.

An der Einmündung zur Eugen-Diesel-Straße kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 81-jährigen, der von der Eugen-Diesel-Straße nach rechts auf die B 64/83 abgebogen war. Nach dem Zusammenstoß schleuderte das Fahrzeug gegen einen weiteren im Einmündungsbereich wartenden Pkw. Der 47-jährige Fahrer dieses Pkw sowie seine 40-jährige Beifahrerin und eine 12-jährige Mitfahrerin wurden bei den Zusammenstoß leicht verletzt.

Ebenfalls leicht verletzt wurde der Busfahrer. Der 81-jährige Pkw-Fahrer sowie seine 81-jährige Beifahrerin wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden beteiligten Pkw mussten abgeschleppt werden; es entstand ein Sachschaden von ca. 13 500 EUR. Die B 64/83 war für 90 Minuten einseitig gesperrt. Notärzte und Rettungswagen aus Höxter und Holzminden versorgten die Unfallbeteiligten und transportierten sie in Krankenhäuser. Die Feuerwehr musste ausgelaufene Flüssigkeiten der Unfallfahrzeuge abstreuen und die Unfallstelle an dieser viel befahrenen Straße absichern.

Fotos: Thomas Kube

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