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Mittwoch, 28. Februar 2018 06:26 Uhr

Schatzmeister Bernd Lücke verabschiedet

Borgentreich (red). Ein echtes „Urgestein“ der BSG Borgentreich ging jetzt auf der Mitgliederversammlung des Reha-Sportvereines in den Ruhestand: Bernd Lücke (78) gab nicht nur nach 22 Jahren sein Vorstandsamt auf, sondern wird mit seiner Frau Irene auch die Zelte in der Orgelstadt abbauen. „Wir haben uns entschlossen, zu unserer Tochter in die Nähe von Nürnberg zu ziehen“, so das Ehepaar. Die Vorsitzende der BSG Borgentreich, Gisela Lattrich, konnte im Vereinslokal „Zur Krone“ rund 80 Mitglieder begrüßen. Die Protokolle und Berichte des Vorstandes bewiesen ein äußerst aktives Vereinsleben, an dem derzeit über 260 Mitglieder teilnehmen. „Im Rahmen des Reha-Sports in 14 Gruppen, der E-Bike-Gruppe, der „Bouletten“, der Seniorensportgruppe im Seniorenheim oder beim Latino Dance bewegen wir jede Woche etwa 300 Menschen“, zog Lattrich ein positives Fazit. Auch der Kassenbericht von Schatzmeister Ralph Striewe attestierte dem Verein ein sehr gesundes Finanzpolster. Zu neuen Kassenprüfern wurden Hubertus Hartmann (Wiederwahl), Gerd Lenz und Wolfgang Holtkotte gewählt. Vize-Vorsitzender Winfried Gawandtka erläuterte die im Jahr 2018 geplanten Veranstaltungen, wie etwa das Sommerfest in der Steinkuhle oder den Jahresausflug in die Ruhrmetropole Essen.

Unbestrittener Höhepunkt der Veranstaltung war aber der Abschied von Irene und Bernd Lücke. Zum 1. Januar 1992 in den Verein eingetreten, übernahm Lücke bereits vier Jahre später von Alfred Möller die Funktion des 1. Schatzmeisters der BSG; diese Arbeit gab er erst vor zwei Jahren an Ralph Striewe ab, blieb aber bis jetzt sein Stellvertreter. Dazu Gisela Lattrich: „Wir können nicht ausrechnen, wie viele Geldbeträge in dieser Zeit durch seine Hände flossen.“ Vor dem Hintergrund, dass die BSG selbst erst gut vierzig Jahre alt ist, seien 22 Jahre „Ehrenamt ohne Bezahlung“ eine enorme Lebensleistung. Sie bedankte sich beim Ehepaar Lücke mit einem Hotelgutschein für ein erholsames Wochenende im Sauerland und besonders bei Irene Lücke für die ständige Möglichkeit, in „Lückes Partykeller“ die Vorstandssitzungen abzuhalten. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich die BSG-Chefin für manche Kanne Tee, für einen immer warmen Raum und „für's Putzen hinterher!“ Mit großem Beifall schloss sich die Versammlung den Dankesworten an.

Foto: BSG

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