Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 06. Juli 2020 10:59 Uhr
Kreis Höxter: Nur ein neuer Corona-Fall in der vergangenen Woche!
Montag, 29. Juni 2020 09:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Vier neue Corona-Infektionen hat der Kreis Höxter seit dem 22. Juni vermeldet. Binnen einer Woche sind neben vier neuen Infektionen sechs Personen genesen, wodurch die Zahl der aktiven Infektionen von neun auf sieben Fälle gesunken ist. Zwei der vier Infektionen sind in Bad Driburg aufgetreten, zwei weitere in Höxter. Neben Beverungen und Borgentreich sind somit Marienmünster, Steinheim, Nieheim und Willebadessen corona-frei.

Mittwoch, 24. Juni 2020 14:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Zum Schutz der Bevölkerung des Kreises Höxter vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat der Kreis Höxter eine Allgemeinverfügung erlassen gegenüber allen im Betrieb der Firma Tönnies am Standort in Rheda-Wiedenbrück tätigen Personen und mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft oder Gemeinschaftsunterkünften oder sonstigen Wohnstätten lebenden Personen.

Eine genaue, zeitnahe und zweifelsfreie Identifizierung der Betroffenen ist auf Grund der Beschäftigung von diversen Subunternehmern und bisher unvollständigen Übermittlung der Daten der im Kreis Höxter wohnhaften Mitarbeiter beziehungsweise der Mitarbeiter, die im Kreis Höxter ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, nicht möglich. „Dies lässt die erforderliche schnelle Bekämpfung des Infektionsgeschehens nicht zu“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher . Daher sei das Mittel der Allgemeinverfügung zur unverzüglichen Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus das einzig geeignete Mittel.

„Die angeordneten Maßnahmen dienen dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der Bevölkerung sicherzustellen“, ergänzt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter. Sie seien geeignet, der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. „Durch die Absonderung wird das Risiko verringert, dass andere Personen infiziert werden.“

ZUR ALLGEMEINVERFÜGUNG HIER

Montag, 22. Juni 2020 10:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur eine Neu-Infektion vermeldet der Kreis Höxter am Montagmorgenim Vergleich mit Freitagmorgen der vergangenen Woche. Die Neumeldungen stammt nach Informationen des Kreises Höxter aus Bad Driburg. Zugleich wird berichtet, dass es keine neuen Genesenen über das Wochenende hinweg gegeben hat. Insgesamt wurden 367 Infektionen, neun aktive Infektionen und 340 Genesungen gemeldet.

Neben Beverungen und Borgentreich gelten Höxter, Nieheim, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von neun aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 367.

Freitag, 19. Juni 2020 10:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Keine neue Corona-Infektion seit zwei Tagen vermeldet der Kreis Höxter am Freitagmorgen. Jedoch muss die Kreisverwaltung berichten, dass es in Bad Driburg einen Todesfall nach einer Coronainfektion gegeben hat. Verstorben ist eine 86 Jahre alte Person aus dem Stadtgebiet Bad Driburg.

Zugleich ist die Zahl der Genesenen in den vergangenen zwei Tagen um drei Personen auf nun 340 angestiegen. Neben Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, gelten Höxter, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von acht aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 366.

Region Aktiv
Samstag, 11. Juli 2020 11:07 Uhr
skate-aid Workshop machte Halt in Brakel
Samstag, 11. Juli 2020 10:20 Uhr

Brakel (red). Bereits am 17.05.2019 brachten Bund und Länder den „DigitalPakt Schule“ auf den Weg, mit dem Ziel, die Schulen zukünftig digital besser auszustatten. Die Stadt Brakel hatte daher für Investitionen in den Grundschulen (Brakel und Teilstandort Hembsen) sowie der Gesamtschule ebenfalls einen Förderantrag bei der Bezirksregierung Detmold gestellt und erhielt aktuell die Genehmigung aus dem DigitalPakt Schulen über rund 550.000 Euro. „Gerade die vergangenen Wochen, in denen die Schüler zu Hause Lernen mussten, haben gezeigt, dass hier Handlungsbedarf besteht und wie wichtig zukunftsorientierte Investitionen in die Digitalisierung der Schulen sind“, so Brakels Bürgermeister Hermann Temme.

„Wir sind frühzeitig mit den erforderlichen Vorarbeiten gestartet“, berichtet der Leiter der EDV-Abteilung der Stadt Brakel Rudolf Fromme, denn bereits im Dezember 2019 seien die ersten Detailplanungen, wie Kostenanalysen und Kostenberechnungen in enger Zusammenarbeit mit den Schulen erarbeitet worden. 

Als technische Vorleistungen erfolgten zunächst die Breitbandversorgung (Glasfaser-Internetanschlüsse) an den Brakeler Standorten und ein VDSL-Anschluss am Teilstandort Hembsen. Der unter Einbeziehung eines externen Gutachtens erstellte Medienentwicklungsplan, der auf einem Planungszeitraum von 4 Jahren basiert, sieht Investitionen von über 1 Million Euro vor. Die finanziellen Eigenmittel der Stadt in Höhe rund 500.000 € wurden durch den Brakeler Stadtrat einstimmig beschlossen.

"Ich freue mich, dass die Politik diese wichtigen Investitionen in die Brakeler Schullandschaft mitträgt", so Bürgermeister Hermann Temme. Basierend auf einer Personalbedarfsanalyse im Rahmen des Medienentwicklungsplanes erfolge die komplette IT-Betreuung der Schulen ebenfalls durch die Stadt, sodass hier eine neue Stelle im IT-Bereich geschaffen wurde, berichtet der Bürgermeister. Seit dem 01. Juli stehe daher Marc Wehrmann aus Höxter den städtischen Schulen als Schuladministrator bei der Digitalisierung permanent zur Seite. 

„Leider hat sich der eigentliche Plan, bereits jetzt zu den Sommerferien zu starten, aufgrund der Corona-Pandemie verzögert", erläutert Norbert Loermann, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, sodass derzeit eine Realisierung in den Herbst- oder Weihnachtsferien angedacht werde, um den Schulbetrieb ohne Beeinträchtigungen aufrechterhalten zu können.

Förderfähig laut DigitalPakt sind die IT-Grundstruktur, wie beispielsweise WLAN und Präsentationstechnik, digitale Arbeitsgeräte sowie eine begrenzte Anzahl schulgebundener mobiler Endgeräte. Voraussetzung ist allerdings ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept, welches gemeinsam durch Schule und Schulträger erstellt wurde. "Eine totale Digitalisierung ist nicht für alle Kinder von Vorteil", sind sich die beiden Schulleiterinnen Sandra Florsch und Maria Komm einig, gerade den jüngeren Schülern dürfen wichtige Fähigkeiten, wie beispielsweise von Hand zu schreiben oder ein reelles Buch zu lesen, nicht verloren gehen. Hier kommt es in jedem Fall auf die richtige Mischung unter Berücksichtigung des Alters der Schüler an, so die Schulleitungen.

Durch den vorgeschriebenen städtischen Eigenanteil von 61.168 € stehen den Schulen nun Mittel in Höhe von insgesamt 611.677 Euro zur Verfügung, wovon 344.060 EUR in die Digitalisierung der Gesamtschule fließen und die Grundschulen 250.130 EUR erhalten. Geplant sind zunächst der Ausbau der kabelgebundenen Vernetzung, die Erneuerung der aktiven Netzwerkkomponenten, ein flächendeckendes WLAN und eine Präsentationstechnik inkl. Ansteuerung per Tablet. Als weitere Maßnahmen, abhängig von der Kostenentwicklung der genehmigten Maßnahmen im Projektverlauf und gegebenenfalls weiterer Fördermöglichkeiten sind die Anschaffung von Tablets für Schüler und Lehrer, die Neuausstattung der Computerräume, schnurlose Mikrofontechnik in der Aula der Grundschule, Lego-Mindstorms, Roberta, 3D-Drucker sowie kleinere Peripheriegeräte angedacht.

"Laut der derzeitigen Förderrichtlinie können maximal 25.000 EUR je Schule für die Beschaffung mobiler Endgeräte zur Verfügung gestellt werden", erklärt Rudolf Fromme. Das Land NRW habe zwar zusätzliche Fördermöglichkeiten in Aussicht gestellt, Höhe, Zeitpunkt und rechtliche Rahmenbedingungen seien derzeit allerdings noch sehr ungewiss. 

Brakel investiert in die Digitalisierung der Schulen, von links: Maria Komm (Schulleitung Grundschulen), Norbert Loermann (Fachbereichsleiter Bürgerservice), sitzend: Rudolf Fromme (Leiter der EDV-Abteilung der Stadt Brakel), Marc Wehrmann (neuer Admin für die Schulen), Peter Frischemeier (allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters), Bürgermeister Hermann Temme und Sandra Florsch (Leiterin der Gesamtschule)

Freitag, 10. Juli 2020 13:41 Uhr

Brakel (red). Aufgrund der Corona-Pandemie wurden alle Großveranstaltungen bis Ende Oktober abgesagt, leider kann daher, wie bereits bekannt, auch der Brakeler Annentag 2020 nicht stattfinden. Aus diesem Grund haben die Organisatoren nach einer Möglichkeit gesucht, den Anntag-Fans zumindest ein kleines Stück Kirmesfeeling zu ermöglichen. 

Kirmesfans müssen nicht auf alle Klassiker des beliebten Volksfestes verzichten, gebrannte Mandeln, Popcorn oder Zuckerwatte all diese und viele weitere kirmestypische Produkte können ab sofort unter www.annentag-shop.de erworben werden. Im Onlineshop können Sie ganz in Ruhe die gewünschten Kirmesartikel auswählen und bekommen diese dann bequem nach Hause geliefert. „Für die ersten Besteller werden wir auch noch zusätzlich diverse Merchandise-Artikel wie beispielsweise Tassen und Schlüsselanhänger gratis hinzugeben“, berichtet Marktmeister Benedikt Gönnewicht. „Zusätzlich können die Artikel auch direkt bei den Firmen Funtastic Media, Am Sudheimer Weg 4, 33034 Brakel und Geschenkartikel Tensi GmbH, Ostheimer Straße 9, Brakel, zu den normalen Öffnungszeiten erworben werden“, so der Marktmeister. 

„Natürlich ersetzt dies nicht unser schönes Volksfest, dennoch war es mir wichtig, zumindest ein kleines Angebot für alle Annentag-Fans zu schaffen“, erklärt Brakels Bürgermeister Hermann Temme. „Wir wünschen uns alle im nächsten Jahr wieder einen Annentag zu feiern wie wir es gewohnt sind, doch um aus der aktuellen Situation das Bestmögliche zu machen, haben wir uns für den Onlineshop entschieden, der zumindest ein bisschen Kirmesfeeling nach Hause bringt“, so der Bürgermeister abschließend.

 

Freitag, 10. Juli 2020 11:31 Uhr

Brakel (red). Es kann ab sofort wieder Heilwasser an den Außenzapfstellen des Brunnenausschankes entnommen werden, da zwischenzeitlich eine defekte Pumpe ausgetauscht wurde. Die Wasserentnahme erfolgt durch einen manuell öffnenden und schließenden Wasserhahn, als sogenannter „Dauerläufer“. Das Heilwasser läuft tagsüber in der Zeit von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr ununterbrochen in einer bestimmten Menge pro Minute.

Freitag, 10. Juli 2020 11:30 Uhr

Brakel (red). Für einige Highlights des Brakeler Ferienprogramms gibt es noch freie Plätze - also schnell anmelden und einen Platz sichern. Tagesfahrt zum Erlebnis-Zoo nach Hannover am 20.07.2020 (Anmeldung ab Montag, 13. Juli 2020 in der Jugendfreizeitstätte unter 05272 - 6147 möglich), Spiel ohne Grenzen" am Godelheimer See am 25.07.2020, es sind noch Plätze frei! Anmeldung in der Jugendfreizeitstätte sowie das Kinder-Ferien-Kino in Brakel am 05.08.2020, Eintrittskarten können ab Dienstag, 14. Juli 2020 kostenfrei in der Volksbank-Filiale Brakel, Ostheimer Straße 4 - 6 abgeholt werden. Karten gibt es, solange der Vorrat reicht.

Blaulicht
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:31 Uhr
Radfahrer wird von Auto gestreift und stürzt - Rettungshubschrauber im Einsatz
Sonntag, 05. Juli 2020 10:00 Uhr

Bad Driburg (red). Am Sonntagmorgen, gegen 01.40 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung im Innenstadtbereich Bad Driburg ein weißer Mercedes Vito aus Paderborn auf. Das Fahrzeug wurde angehalten und der 23-jährige bulgarische Fahrer kontrolliert. Während der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Alkoholtest bestätigte den Alkoholgenuss. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet

Sonntag, 05. Juli 2020 09:57 Uhr

Brakel (red). Ein 41-jähriger Fahrer aus Brakel befuhr mit seinem Ford Transit die Kreisstraße 40 von Hampenhausen nach Rheder. In Höhe der Einmündung Hellweg beabsichtigte ein vor ihm fahrender Pkw nach rechts abzubiegen. Während des Abbiegevorgangs scherte der Fordfahrer im dortigen Kurvenbereich nach links in den Gegenverkehr aus, um an dem abbiegenden Fahrzeug vorbeizufahren.

Hierbei übersah er eine 56-jährige Motorradfahrerin aus dem Bereich Hannover, die mit ihrer Suzuki die Kreisstraße in entgegengesetzter Richtung befuhr. Die Motorradfahrerin bremste ab und versuchte noch nach rechts ausweichen, konnte einen Zusammenstoß mit dem Seitenspiegel des Fords aber nicht verhindern und stürzte auf den Seitenstreifen. Hierbei zog sie sich Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden, wo sie auch stationär verblieb.

Sonntag, 05. Juli 2020 09:49 Uhr

Bad Driburg (red). Am Samstag, gegen 20:30 Uhr, kam es in Neuenheerse, in der Straße "Taildor" zu einem Verkehrsunfall. Ein 10-jähriger Junge befuhr mit seinem Mountainbike die "Asseburgerstraße" in Richtung "Taildor". Im Einmündungsbereich wollte der Junge nach rechts abbiegen und die Straße "Taildor" in Richtung "Nethehalle" befahren. Im Kurvenbereich geriet er zu weit nach links, stieß gegen einen Gartenzaun und stürzte. Hierbei verletzte sich der 10-Jährige und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden, wo er zunächst verblieb.

Donnerstag, 02. Juli 2020 15:00 Uhr

Bökendorf (red). Nur wenige Stunden nach der Eröffnung des neu gestalteten Spielplatzes in Brakel-Bökendorf hat sich an der dortigen Schutzhütte ein Diebstahl ereignet. Das an einer Wand befestigte Relief-Bild eines Flötenspielers ist verschwunden. Bei dem bronzenen Relief, das einen Wert zwischen 50 und 150 Euro besitzt, handelt es sich um ein Geschenk für den neuen Spielplatz an der Drudestraße. Am Eröffnungstag am Mittwoch, 1. Juli, hing es um 12.30 Uhr noch an seinem Platz. Bereits um 15.30 Uhr wurde festgestellt, dass es abmontiert wurde. Der Diebstahl wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht, es wird um Hinweise von Zeugen gebeten unter Telefon 05271/962-0.

Politik
Samstag, 11. Juli 2020 10:13 Uhr
UWG/CWG Brakel: Die Kandidaten für die Kommunalwahlen 2020 sind gewählt
Montag, 29. Juni 2020 06:44 Uhr

Kreis Höxter (red). Die GRÜNEN im Kreis Höxter haben ihre Wahl getroffen. Sie haben zehn Frauen und zehn Männer auf ihrer Liste für die Kreistagswahl aufgestellt. Zudem decken sie alle Städte im Kreis mit vor Ort verwurzelten Kandidatinnen und Kandidaten ab.

„Wir machen den Wählerinnen und Wählern im Kreis Höxter ein starkes Angebot“, freut sich Kreisverbandssprecher Ricardo Blaszczyk. „Frauen wie Männer können sich bei uns gleichermaßen gut vertreten fühlen“, ergänzt Martina Denkner, die als bisheriges Kreistagsmitglied auf Platz 1 ihrer Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gewählt wurde. Und auch die GRÜNE JUGEND ist mit ihrer Sprecherin Jacqueline Grabosch sowohl in der Liste als auch in einem Wahlbezirk in Höxter mit dabei.

„Besonders freuen wir uns, dass wir gute Kandidatinnen und Kandidaten für Marienmünster, Nieheim und Willebadessen gefunden haben“, erläutert Ricardo Blaszczyk. „Da wirkt sich unser starker Mitgliederzuwachs der jüngeren Zeit erkennbar aus. In Marienmünster und Nieheim konnten wir gerade sogar neue Ortsverbände gründen. Und auch für Willebadessen sind wir zuversichtlich, wieder als lokalpolitische Kraft wirksam werden zu können.“

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Reserveliste:

1. Martina Denkner, Bad Driburg. 2. Ricardo Blaszczyk, Warburg. 3. Anne Rehrmann, Willebadessen. 4. Gerhard Antoni, Nieheim. 5. Kristin Launhardt-Petersen, Höxter. 6. Josef Schlüter, Höxter. 7. Jutta Fritzsche, Marienmünster. 8. Hermann Ludwig, Warburg. 9. Renate Judith, Brakel. 10. Reinhard Grünzel, Beverungen. 11. Jacqueline Grabosch, Höxter. 12. Ludger Roters, Höxter. 13. Hilla Zavelberg-Simon, Warburg. 14. Bernd Behling, Steinheim. 15. Lisa Kremeyer, Brakel. 16. David Flore, Brakel. 17. Doris Hauck, Warburg. 18. Gisbert Bläsing, Beverungen. 19. Maria Theresia Herbold, Warburg. 20. Helge Hörning, Steinheim.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Wahlbezirke:

Höxter: Ludger Roters, Jacqueline Grabosch, Angelika Paterson und Kristin Launhardt-Petersen. Marienmünster: Jutta Fritzsche. Nieheim: Gerhard Antoni. Steinheim: Bernd Behling und Helge Hörning. Bad Driburg: Martina Denkner, Bernd Blome und Silke Bambach. Brakel: David Flore und Renate Judith. Beverungen: Gisbert Bläsing und Hubertus Hartmann. Borgentreich: Heike Schäfer-Jacobi und Lorenz Soekefeld. Willebadessen: Anne Rehrmann. Warburg: Josef Schrader, Manfred Kauder und Hermann Ludwig.

Foto: GRÜNE

Freitag, 26. Juni 2020 12:18 Uhr

Brakel (red). Es war wohl leider die letzte politische Veranstaltung im Gasthaus Tegetmeier an jenem Märzabend vor der Corona-Pandemie. Die Brakeler Sozialdemokratie spürte noch einmal die heimelige Atmosphäre des ehrwürdigen Hauses im Rahmen einer Stadtverbandsvollversammlung. Die SPD Stadtverbandsvorsitzende Jutta Robrecht konnte zahlreiche Parteimitglieder begrüßen, die über die Besetzung der Wahlkreise und die SPD-Reserveliste zu entscheiden hatten. Mit überwältigender Mehrheit wurde Jutta Robrecht als Spitzenkandidatin vorgeschlagen und gewählt. Sie führt somit auch die Reserveliste an.

Im Laufe des Abends beglückwünschte sie ebenso ihre 15 Genossinnen und Genossen, die motiviert in den Kommunalwahlkampf ziehen. Somit können die Brakeler Bürgerinnen und Bürger in sämtlichen Wahlkreisen „sozial, demokratisch und zukunftsweisend“ wählen. Auch wird derzeit parteiintern noch über eine mögliche Bürgermeisterkandidatur sondiert.

„Die SPD zeichnet sich eben durch eine gute Mischung zwischen jungen und junggebliebenen, neuen und erfahrenen Bewerbern aus. Schon lange vor „Corona“ konnten wir durch intensive Gespräche mit Brakeler Bürgerinnen und Bürgern sowie durch volle Transparenz in der Aufstellung der Kandidaten und der Reserveliste in den Gremien für die breite Zustimmung werben. Ich bin dankbar, dass wir nahezu geräuschlos und in Eintracht unser Team aufgestellt haben“, resümiert Sebastian Siebrecht (Vorsitzender des größten SPD-Ortsvereins in Brakel).

Die Wählerinnen und Wähler können somit am 13. September folgende Brakeler Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Rat der Stadt Brakel wählen:

Wahlkreis 1: Oliver Verhoeven

Wahlkreis 2: Dirk Multhaupt

Wahlkreis 3: Jutta Robrecht

Wahlkreis 4: Manfred Heller

Wahlkreis 5: Susana Siebrecht

Wahlkreis 6: Manfred Tölle

Wahlkreis 7: Sebastian Siebrecht

Wahlkreis 8: Hans-Jörg Koch

Wahlkreis 9 (Bellersen): Mirko Löffelbein

Wahlkreis 10 (Bökendorf): Nikolai Nolte

Wahlkreis 11 (Hembsen): Markus Wiedemeier

Wahlkreis 12 (Beller/Erkeln): Hans-Peter Nadler

Wahlkreis 13 (Siddessen/Hegge): Willi Hoblitz

Wahlkreis 14 (Gehrden): Elisabeth Beineke

Wahlkreis 15 (Istrup/Schmechten): Dirk Robrecht

Wahlkreis 16 (Riesel/Rheder): Joachim Holtemeyer

Darüber hinaus freuen wir uns mit unseren Parteimitgliedern Nikolai Nolte und Willi Hoblitz, die auf der Kreisdelegiertenkonferenz ebenfalls als Kreistagskandidaten gewählt wurden. 

„Wir sind uns bewusst, dass ein klassischer Wahlkampf aufgrund der derzeitigen Kontaktbeschränkungen nicht darstellbar ist. Originelle Ideen sind nun gefragt, die die Ziele und Vorstellungen der SPD für eine liebens- und lebenswerte Stadt Brakel untermalen sollen.“

 

Wirtschaft
Dienstag, 07. Juli 2020 10:56 Uhr
Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen: Neues Zuschussprogramm des Landes NRW zur Existenzsicherung startet
Montag, 06. Juli 2020 13:36 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Liste der Maßnahmen, die die „Familienfreundlichen Unternehmen im Kreis Höxter“ anbieten, wird immer länger und vielfältiger. In einer Zeit, in der ein Angebot für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr denn je gefragt ist, können 12 Unternehmen im Kreis Höxter erfolgreich rezertifiziert werden. Mehr Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung, Unterstützung bei der Kinderbetreuung,  Lebensarbeitszeitkonten, mobiles Arbeiten, planbare Dienste und individuelle Notfallregelungen,  Kontakt zu Beratungsstelle in Krisen und Pflegelotsen sind nur ein kleiner Teil des Angebots, dass sich die 12 Unternehmen, die jetzt erneut ausgezeichnet wurden auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Zum ersten Mal ausgezeichnet wurden die Unternehmen Chemical Check aus Steinheim, aus Bad Driburg Goecken Backen und die Marcus Klinik, Jung & Alt Ambulante sozialen Hilfen e.V. und Kaiser Haus aus Marienmünster, die Lebenshilfe Brakel Wohnen Leben Freizeit, die Sparkasse Höxter, die Verbund Volksbank OWL, der Kreis Höxter, die katholische Hospitalvereinigung Weser-Egge, die  Stadt Willebadessen und die Vereinigte Volksbank bereits vor drei bzw. vor sechs Jahren. Gerrit Fischer, Projektleiterin vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, freut sich deshalb besonders über das gleichbleibend hohe Engagement, mit dem sich die „alten Hasen“ immer neue Ziele stecken und auch bekannte Angebote stetig hinterfragen und verbessern wollen. 

Entstanden ist das Gütesiegel 2013 in Kooperation der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter und dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL. Seitdem konnten 28 Unternehmen für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet werden. Michael Stolte, Geschäftsführer der GfW sagt „Viele Unternehmen haben in den letzten Wochen erstaunliches geleistet, um ihre Beschäftigten bei ausfallender Kinderbetreuung oder der ausgesetzten Tagespflege für pflegebedürftige Angehörige zu unterstützen, aber familienfreundlichen Unternehmen, die z.B. schon eine Vereinbarung zum Thema mobiles Arbeiten in der Schublade hatten, ist es sicherlich leichter gefallen.

Das Verfahren zur Rezertifizierung der „Familienfreundlichen Unternehmen im Kreis Höxter“ ist ein bisschen schlanker als die Erstauszeichnung. Neben einer Selbstauskunft über die vorhandenen und geplanten Maßnahmen, haben die 12 Betriebe ein Telefoninterviews geführt und eine Präsentation vor der Jury gehalten. Die entscheidet dann auch, ob ein Unternehmen erneut ausgezeichnet werden kann. Den feierlichen Abschluss bildet normalerweise die Zertifikatsverleihung, in der Landrat Friedhelm Spieker persönlich die Zertifikate überreicht. Doch nachdem die Jurysitzung schon Anfang des Jahres stattgefunden hat, musste die Zertifikatsverleihung Corona-bedingt ausfallen. Nachgeholt wird sie erst in 2021, doch so lange brauchen die Unternehmen nicht auf ihre Auszeichnungen zu warten. Alle Unternehmen haben ihre Zertifikate in diesem Jahr per Post bekommen und freuen sich jetzt über drei weitere Jahre als ausgezeichnet „Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Höxter“.

Unternehmen, die sich auch für ihre Familienfreundlichkeit auszeichnen lassen wollen, können sich an Gerrit Fischer, g.fischer@ostwestfalen-lippe.de oder 05271 965 6130 wenden. 

Foto: GfW

Donnerstag, 02. Juli 2020 11:15 Uhr

Bad Driburg (red). Er ist im kolumbianischen Bogota geboren, hat dort Medizin studiert und auch dort gearbeitet und ist in den 90er Jahren nach Deutschland übergesiedelt. Hier hat sich Hugo Arturo López Orench vor allem der F.X MayrTherapie sowie der Naturheilkunde verschrieben und bringt so beste Voraussetzung für den Posten des ärztlichen Leiters des Gräflicher Park Health & Balance Resort in Bad Driburg mit. Diesen bekleidet der 64-Jährige ab Juli 2020 und folgt damit auf Dr. Henk C. Hietkamp, der die ärztliche Leitung des Hauses mehr als 20 Jahre innehatte.

„Wir freuen uns einen so erfahrenen Spezialisten als Nachfolger für Dr. Hietkamp gefunden zu haben und sind überzeugt davon, dass Dr. López Orench sich hervorragend um unsere Gäste kümmern wird“, sagt Volker Schwartz, Geschäftsführer des Gräflicher Park Health & Balance Resort. Zudem bedankt er sich bei Dr. Hietkamp, der durch seine Kompetenz und sein großes Engagement die F.X Mayr-Therapie im Gräflichen Park etabliert hat und damit zahlreiche Gäste für das Resort gewinnen konnte.

Ein Schwerpunkt des Vier-Sterne-Hotels in Bad Driburg ist die F.X Mayr Kur, einem der Fachgebiete von Dr. López Orench, der neben diversen medizinischen Titeln auch über eine Ausbildung als F.X.Mayr-Arzt verfügt. Neben Diagnostik und Therapie in diesem Bereich gehört auch die Naturheilkunde zu seinen Schwerpunkten. Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten, Stoffwechselkrankheiten oder chronische Schmerzsyndrome ist nur ein Teil des Spektrums, mit dem sich der neue Arzt im Gräflichen Park befassen wird.

Durch zahlreiche Seminare und Vorträge zur Gesundheitsvorsorge macht der 64-Jährige bereits seit Jahren auf den Zusammenhang zwischen Verdauungsapparat und diversen Erkrankungen aufmerksam. Darauf beruht auch die Philosophie von F.X. Mayr, der die gleichnamige Kur entwickelt hat. Durch Entschlackung und Entsäuerung sollen der Darm saniert und die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert werden.

Das Gräflicher Park Health & Balance Resort, das über 135 Zimmer, einem weitläufigen Spa-Bereich sowie einem 64 Hektar großen englischen Landschaftspark verfügt, setzt bewusst auf eine moderne Variante der klassischen Kur. Heilwasser und Kräutertees sorgen für eine gründliche Säuberung des Verdauungstraktes. Bauchmassagen durch den F.X. Mayr-Arzt verstärken die Durchblutung im Bauchraum, entstauen die Leber und regen die Darmtätigkeit an. Die körpereigenen Heilkräfte werden aktiviert – ganz ohneHungergefühl. Bei der angebotenen F.X. Mayr-Kur wird zwar weiter Diät gehalten, aber eben nicht mehr nur mit Brot und Milch, wie es ursprünglich vorgeschrieben war. Vor allem Beschwerden wie Übergewicht, Bluthochdruck, Burnout, Störungen der Verdauung oder des Hormonhaushaltes, allergische Hautprobleme, Cellulite, Diabetes, Alkohol- und Nikotingenuss wird mit der F.X. Mayr-Methode entgegengewirkt.

Neben der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und dem gesteigerten Wohlbefinden wirkt die Zeit im Gräflichen Park auch auf Haut, Haar und Nägel wie ein Schönheitsbooster – der Teint wird reiner, straffer und strahlender, was mit begleitenden Beauty-Behandlungen noch unterstützt werden kann. Entscheidend für den Erfolg ist auch das Rahmenprogramm. Denn das DetoxKonzept basiert nicht nur auf einem cleveren Ernährungsplan – für die Entgiftung spielt das abgestimmte Fitness- und Entspannungsprogramm eine ebenso große Rolle. Hier bietet das Gräflicher Park Health & Balance Resort eine Vielfalt an Möglichkeiten: Abschlagen auf dem 18-Loch-Golfplatz des Bad Driburger Golfclubs, Tennis auf Rasen und Asche, Nordic-Walking-Touren, Yoga, Wassergymnastik, Reiten, Radfahren oder Ganzkörpertraining an der KinesisWand. Im Gräflicher Park Health & Balance Resort können gleich mehrere F.X. MayrArrangements gebucht werden, die positiv auf Körper, Geist und Seele wirken.

So wird beispielweise bei „Mayr Classic“ eine Woche lang „gemayrt“ – Gäste lernen hierbei die F.X. May-Kur kennen und nutzen die medizinischen Anwendungen auf Naturheilbasis für eine gesunde körperliche und geistige Auszeit.

Foto: UGOS

Sport
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr
Schiedsrichtervereinigung: Marco Ehrlich steigt in die Landesliga auf - sechs Schiedsrichter zudem in die Bezirksliga
Dienstag, 02. Juni 2020 12:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Corona-Virus verändert das Leben der Menschen und auch die Vereinsarbeit. Gerade in der jetzigen Situation ist Zusammenhalt mehr denn je gefragt. Die AOK NordWest startet deshalb eine landesweite Benefizaktion für Sportvereine in ganz Westfalen-Lippe unter dem Motto ‚AOK-VEREINSBEWEGUNG – gemeinsam durchstarten mit meinem Verein‘. „Ziel unserer Aktion ist es, die Menschen im Kreis Höxter in der Corona-Krise in Bewegung zu bringen und gleichzeitig die Sportvereine finanziell zu unterstützen“, so AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Dafür müssen sich die Vereine bis spätestens 19. Juni verbindlich anmelden. Danach sollten sich möglichst viele Menschen walkend, laufend oder radelnd an der Aktion beteiligen. Mit der Zahlung einer Startgebühr helfen sie dann ihrem Verein. Die landesweite Mitmach-Aktion wird unterstützt vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V.

Durch die Corona-Krise sind viele Sportvereine im Kreis Höxter in eine angespannte wirtschaftliche Lage geraten. „Der Vereinssport durchlebt eine schwierige Zeit. Wir freuen uns, dass unser Gesundheitspartner AOK NordWest mit einer solchen Aktion unsere Vereine unterstützen möchte. Dies begleiten wir als Verband sehr gerne und hoffen auf eine rege Teilnahme“, sagt Marianne Finke-Holtz, Vizepräsidentin des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen e.V. für Vereins- und Verbandsentwicklung. 

Wie läuft die Aktion?

Fans und Mitglieder von Sportvereinen walken, laufen oder radeln eine ausgewählte Strecke für einen Verein und unterstützen ihn in dieser schwierigen Zeit durch Zahlung einer Startgebühr finanziell. Gleichzeitig stärkt jeder Teilnehmer die eigene Gesundheit. „Denn wer walkt, läuft oder Rad fährt, trainiert nicht nur sein Herz-Kreislauf-System und seine Muskulatur. Auch das Immunsystem wird gestärkt – in Zeiten des Coronavirus besonders wichtig“, so Wehmhöner. Die Teilnahme ist für die Vereine kostenlos. Je Teilnehmerin und Teilnehmer erhält der Verein aus der Startgebühr in Höhe von zehn Euro eine Spende von sieben Euro. Außerdem werden unter Vereinen, die mehr als zehn Prozent ihrer Mitglieder zur Teilnahme motivieren konnten, zehn Trikot-Sätze oder Sportequipment-Gutscheine im Wert von jeweils 500 Euro verlost.

Interessierte Vereine können die Ausschreibungsunterlagen zur Teilnahme unter E-Mail aok-vereinsbewegung@nw.aok.de anfordern und sich damit bis spätestens 19. Juni anmelden. Weitere Infos für Vereine gibt es im Internet unter www.aok-vereinsbewegung.de

Foto: AOK/hfr

Freitag, 29. Mai 2020 10:49 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Zur Desinfektion von Händen und Sportgeräten hat jetzt der Warburger Hersteller von Wäschepflegemitteln Brauns-Heitmann den Sportvereinen im Kreis Höxter 3.888 Flaschen Desinfektionsmittel zum Einstandspreis überlassen. Die Organisation und Verteilung erfolgt über den Kreissportbund Höxter, den geringen Kaufpreis übernahm der Kreis Höxter aus einem Sonderfonds.

Seit wenigen Wochen können die Sportvereine des Landes unter strengen Hygieneregeln einige Sportarten wieder ausführen. Eine der wichtigen Auflagen ist die Desinfektion von Händen und benutzten Sportgeräten. „Mancherorts melden die Supermärkte, dass solche Mittel ausverkauft sind“, wusste Thorsten Schiller, Geschäftsführer des Kreissportbundes Höxter und wandte sich vertrauensvoll an Stefan Kremin vom Warburger Unternehmen Brauns-Heitmann. Der Marktführer für Stoff- und Wäschepflege und -färbemittel hatte schon kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie begonnen, ein spezielles Desinfektionsmittel zu produzieren und den besonders systemrelevanten Bereichen der Gesundheitspflege in Krankenhäusern und Arztpraxen zu stiften.

So kam jetzt ein erfreulicher Deal zustande. Bei der symbolischen Übergabe der Sprühflaschen stellte Stefan Kremin heraus: „Wir sehen uns in der Verpflichtung, uns „rund um unseren Kirchturm“ zu engagieren. Schließlich kommen unsere Beschäftigten aus dem Warburger Umland, viele von ihnen treiben in den örtlichen Vereinen ihren Freizeitsport. Darum war es keine Frage, dass wir hier unbürokratisch, schnell und gezielt helfen konnten.“ Im Namen des KSB bedankte sich Vorsitzender Reiner Stuhldreyer für die Unterstützung und übergab der Brauns-Heitmann-Geschäftsführung etwas KSB-Infomaterial „damit Sie sehen können, was wir sonst noch als Dienstleister für unsere angeschlossenen 246 Sportvereine tun.“ Die gespendeten Flaschen werden jetzt im ganzen Kreisgebiet über die Städte oder Stadtsportverbände an die Vereine verteilt. Als Vertreter des Kreises Höxter und Leiter des Corona-Krisenstabes bestätigte Matthias Kämpfer, gerne den Ankauf der fast 4.000 Flaschen zu unterstützen.

Foto: KSB

Panorama
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:55 Uhr
Corona: 23 Prozent weniger Kriminalität
Dienstag, 07. Juli 2020 09:56 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das erklärte Ziel, Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen und diese abscheulichen Straftaten konsequent und härter als bisher zu ahnden. Die schrecklichen Missbrauchsfälle von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster in den vergangenen Wochen und Monaten haben offengelegt, dass sexueller Missbrauch von Kindern, ebenso wie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, keine Randphänomene sind. Die Landesregierung hat nun einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie bei Verbreitung und Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern in den Bundesrat eingebracht.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist eine Strafverschärfung bei sexuellem Missbrauch von Kindern und somit die Hochstufung der einzelnen Straftatbestände von einem Vergehen zu einem Verbrechen. Auch bei dem Straftatbestand, der die Verbreitung und den Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern unter Strafe stellt, sind Strafverschärfungen vorgesehen.

„Die zunehmenden Fahndungserfolge zeigen die grausame Wahrheit: Sexuelle Gewalt gegen Kinder sowie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, von denen selbst Säuglinge betroffen sind, sind keine Einzelfälle. Wir alle - Politik, Justiz und Gesellschaft sind gefordert, diesen widerwärtigen Sumpf trocken zu legen und die Schwächsten unserer Gesellschaft so gut es geht zu schützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist niemals nur ein Vergehen, sondern immer ein abscheuliches Verbrechen“, sagt Familienminister Joachim Stamp.

Mit der Bundesratsinitiative möchte Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Straftaten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen, auch immer als Verbrechen geahndet werden müssen. Es soll auch grundsätzlich keine Bewährungsstrafe geben, wenn sich jemand an der Vergewaltigung von Kindern beteiligt.

Zustimmend erklärt Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Kinder sind die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Kinderschutz und der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Wir setzen in diesem Bereich verstärkt Personal ein und statten unsere Ermittler mit hochmoderner Technik aus, um den Verfolgungsdruck bei den Tätern zu erhöhen. Nun haben wir zusätzlich die Straftatbestände und Strafrahmen angepasst. Auch Begrifflichkeiten sind wichtig. Wir dürfen nichts beschönigen. Wir müssen die Darstellungen von Kindesmissbrauch auch so nennen! Das ist keine Pornographie, das ist Missbrauch!“

Im Bundesrat erklärte Familienminister Stamp: „Die Opfer sind oftmals für ihr gesamtes Leben traumatisiert. Deshalb müssen auch der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern schnellstmöglich härter bestraft werden.“ Der Minister richtete einen Appell an die Mitglieder des Bundesrats und Bundestags, die Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen zu unterstützen und im Interesse der Kinder keine Zeit bei der Verschärfung des Strafrechts verstreichen zu lassen. „Wenn es Änderungsbedarf bei den Beteiligten geben sollte, sind wir gesprächsbereit. Unser Anliegen ist, das unermessliche Leid der Kinder konsequent zu bekämpfen. Wir bitten, im Interesse und zum Schutz unserer Kinder, ein starkes, gemeinsames Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu setzen.“

Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr

Gütersloh (red). In Folge des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück aktiviert die Landesregierung die zweite Stufe des Lockdowns. Damit gelten im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf wieder bestimmte Einschränkungen im öffentlichen Leben. Demnach dürfen im öffentlichen Raum nur zwei Menschen oder Menschen aus einem Familien- oder Haushaltsverbund zusammentreffen. Zudem muss – über die landesweit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung hinaus – eine Reihe von Freizeitaktivitäten unterbleiben. So müssen zum Beispiel Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich in der neuen Coronaregionalverordnung, die um Mitternacht (Mittwoch, 24. Juni 2020) zunächst für eine Woche (bis zum 30. Juni 2020) in Kraft tritt

„Mit der vollständigen Schließung des Schlachtbetriebs, der Quarantäne der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schließung aller Kindertagesstätten und Schulen im Kreis Gütersloh haben wir bereits letzte Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bislang lässt sich das Infektionsgeschehen zwar auf den Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zurückführen. Angesichts der hohen Infektionszahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Daher bringen wir nun zum Schutz der Bevölkerung ein weiteres Sicherheits- und Schutzpaket auf den Weg, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen. Uns ist bewusst, dass dies für die Bevölkerung eine große Belastung ist. Doch ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher – in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Über die Kontakt- und Freizeitbeschränkungen hinaus ist die Einhaltung der angeordneten Quarantänemaßnahmen ein wesentlicher Schlüssel, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Die Landesregierung unterstützt die Behörden vor Ort in diesem Zusammenhang mit Polizeikräften und Dolmetschern. Mobile Teams aus Ordnungsbehörden, Polizei und Dolmetschern suchen verstärkt die betroffenen Wohneinrichtungen auf. Gesundheitsminister Laumann fordert die Kommunen zudem auf, Infizierte, Kontaktpersonen von Infizierten und Nichtinfizierte getrennt unterzubringen. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster sollen hier helfen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren etwa in Rehakliniken oder Hotels.

Darüber hinaus werden auf Veranlassung der Landesregierung die Testungen auf das Coronavirus in der betroffenen Region deutlich ausgeweitet, um eine Eintragung des Coronavirus in die Bevölkerung abschätzen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf werden in den kommenden Tagen durchgetestet. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Kioskpersonal sowie die Beschäftigten von Unternehmen und Subunternehmen, die zentrale Gemeinschaftsunterkünfte betreiben oder in einem nennenswerten Umfang Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten zudem die Möglichkeit, kostenlos einen Test durchführen zu lassen. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen zur Testung aufgerufen.

Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr

NRW (red). Um für die Hochschulen und die Studierenden die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu schaffen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte April eine Rechtsverordnung zur Aufrechterhaltung des Lehr- und Studienbetriebs erlassen. Diese Rechtsverordnung regelt unter anderem, dass sich in Corona-Zeiten die individualisierte Regelstudienzeit der eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht.

Diese Entscheidung wirkt sich auch positiv auf die Dauer des BAföG-Bezugs aus, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt bestätigt hat: So geht mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit um ein Semester auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher. Dies ist möglich, da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft. Derzeit ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland in Deutschland mit einer derartigen Regelung. 

„Studieren in Zeiten von Corona erfordert von den Studierenden besondere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Es ist das Ziel der Landesregierung, dass den Studierenden aus dieser Situation keine Nachteile entstehen sollen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit gelungen ist, dass die Studierenden nun auch länger BAföG beziehen können. Nordrhein-Westfalen nimmt hier aktuell bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dennoch unterstützen wir die Bemühungen auf Länderebene, für alle Studierenden zu einer bundeseinheitlichen Lösung zu kommen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, wird die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studierenden in Deutschland geregelt. Es trat 1971 erstmals in Kraft. Auf der Webseite: www.bafög.de können Studierende prüfen, ob sie einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung besitzen.

Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr

Paderborn (red). Die Polizei Paderborn ermittelt wegen eines Körperverletzungsdelikts auf der Riemekestraße in Paderborn, bei dem am Dienstagabend ein 13-jähriger Junge verletzt wurde. Gegen 19.30 Uhr entdeckte ein Polizeibeamter auf Streife an der Riemekestraße in Höhe der Erzberger Straße einen auf dem Gehweg liegenden Jungen. Ein anderer Junge (15) kümmerte sich schon um den Verletzten und hatte bereits dessen Mutter verständigt.

Der 13-Jährige hatte Schmerzen und brauchte ärztliche Hilfe, sodass der Polizist sofort den Rettungsdienst alarmierte. Laut Angaben des Verletzten wurde er an der Örtlichkeit von einem unbekannten Mann attackiert. Der Mann habe einige laute Worte gerufen und habe mehrfach auf ihn eingeschlagen, bis er am Boden lag. Dann sei der Täter in Richtung Rathenaustraße geflüchtet. Er soll etwa 60 Jahre alt sein und graue Haare haben. Der Mann habe eine Bierflasche dabei gehabt.

Mit einem Rettungswagen wurde der 13-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht jetzt Passanten, die den Vorfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise an die Polizeidienststellen oder telefonisch unter der Rufnummer 05251/3060.

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