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Region Aktiv
Freitag, 20. Juli 2018 08:40 Uhr
Bürgermeister Hermann Temme lädt zur Sprechstunde ins Rathaus
Freitag, 20. Juli 2018 08:35 Uhr

Bad Driburg (red). Zum dritten Mal stellten Fachärzte im Bad Driburger Rathaus mit patientennahen Vorträgen das Leistungsspektrum des St. Josef Hospitals, das zum Klinikum Weser-Egge gehört, vor. Unter dem Motto "Medizin in der Mitte" referierten Chefarzt Dr. Florian Dietl über die Adipositas-Chirurgie und der Leitende Oberarzt Dr. Jörg Stachowitz über die Therapie von Herzrhythmusstörungen.

Bei krankhaft starkem Übergewicht hilft in aller Regel keine Diät mehr, die Betroffenen schaffen es oft nur noch mithilfe sogenannter bariatrischer Operationen, aus dem Teufelskreislauf von "Jojo-Effekten" auszubrechen. OPs wie beispielsweise Magenverkleinerungen und Bypässe nehmen Dr. Florian Dietl und sein Team am St. Josef Krankenhaus vor, dafür wurden sie kürzlich als Adipositas-Kompentenzzentrum zertifiziert. "Wir wenden heute für solche Eingriffe die Schlüssellochtechnik an, bei der wir nur sehr kleine Schnitte machen müssen. Das ist medizinisch anspruchsvoll, aber für die Patienten sehr schonend." Im Schnitt verlieren die Patienten, die zuvor häufig etwa 150 bis 200 Kilogramm auf die Waage bringen, im ersten Jahr nach der OP 60 bis 80 Prozent ihres Körpergewichts. "Das wichtigste für uns ist dabei aber eigentlich gar nicht die Gewichtsreduktion an sich, sondern die vielen Begleiterkrankungen, die damit verschwinden, zum Beispiel Diabetes", erklärte Dr. Dietl.

Mit einer anderen Volkskrankheit beschäftigte sich Dr. Jörg Stachowitz, seit kurzem Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik I mit den Schwerpunkten Kardiologie und Intensivmedizin: Mit dem demografischen Wandel und steigender Lebenserwartung nehmen Herzkrankheiten rasant zu, gleichzeitig verbessern sich aber auch die Therapiemöglichkeiten. Seit über 50 Jahren setzen Kardiologen Herzschrittmacher zur Beschleunigung der Herzfrequenz ein, wobei die Materialien immer kleiner und flexibler geworden sind. Bei schnellen Herzrhythmusstörungen können auch Defibrillatoren implantiert werden und Leben retten. Zur Behandlung besonderer Formen der Herzschwäche setzen Fachärzte heute bis zu drei Elektroden ein und verbessern die Herzfunktion über eine Resynchronisation beider Herzkammern. Anhand einer Sammlung von Herzschrittmachern und Elektroden schilderte Dr. Jörg Stachowitz die rasante Entwicklung der Rhythmustherapie.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die rund 40 Zuhörer im Bad Driburger Rathaus die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen.

Foto: KHWE

Donnerstag, 19. Juli 2018 13:51 Uhr

Brakel-Gehrden (red). Am Samstag, 21. Juli 2018, um 18:30 Uhr, gastieren die Mainzer Hofsänger im Hotel Schloß Gehrden. Grandioser Gesang, „Schauer“ der Begeisterung, Frenetischer Applaus für den Kultchor, das ist eine Auswahl an Überschriften, mit der Zeitungen Berichte über Konzerte der Mainzer Hofsänger betiteln. Das ganze Jahr begeistern die Sänger mit ihren Aufritten überall in Deutschland und seit langer Zeit auch schon über die nationalen Grenzen hinaus.

Denn wer die Hofsänger nur auf die Mainzer Fastnacht reduziert, wird der besonderen Qualität dieses Chores nicht gerecht. In Zusammenarbeit mit dem Hotel Schloß Gehrden treten die Mainzer Hofsänger zu einem weltlichen Konzert in Brakel auf.

Unter dem Motto „Der Zauber großer Stimmen“ präsentieren die Sänger am Samstag im Hotel Schloß Gehrden den Besuchern einen musikalischen Leckerbissen. In dem zweistündigen Konzert werden beliebte Musicalmelodien, Evergreens, Oldies, Schlager und Gospels zu hören sein. Der voluminöse Chorklang, strahlende Tenöre und profunde Bässe werden die Zuhörer beeindrucken und zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Anmeldung und weitere Informationen sind im Internet unter www.schloss-gehrden.de oder unter 0 56 48 / 96 32 00 einzuholen. Eintrittskarten sind auch noch an der Abendkasse für 15 Euro erhältlich.

Foto: Mainzer Hofsänger

Donnerstag, 19. Juli 2018 11:46 Uhr

Brakel (jg). „Mit schönen Worten kann man kein Feuer bekämpfen“, begrüßte Landrat Friedhelm Spieker die zahlreichen Ehrengäste am Mittwoch in Brakel zur feierlichen Eröffnung der Zentralen Atemschutzwerkstatt an der Kreisfeuerwehrleitzentrale. „Künftig werden alle Reparatur-, Wartungs- und Pflegearbeiten, der durch die Einsatzkräfte der zehn Städte im Kreis Höxter benutzten Atemschutzgeräte, hier durchgeführt. Dies ist ein weiterer Schritt für die interkommunale Zusammenarbeit der Städte im Kulturland Kreis Höxter“, betonte Spieker vor Ort.

Nicht nur eine Erleichterung der ehrenamtlichen Atemschutzgerätewarte an den jeweiligen Standorten, sondern auch eine finanzielle Entlastung der Haushalte der jeweiligen Städte sei die Folge dieser neuen Zentralen Atemschutzwerkstatt.

Die Feuerwehren im Kreis Höxter hatten bisher an jedem größeren Standort eine Atemschutzwerkstatt, wodurch jede Stadt einen Atemschutzgerätewart vorhalten musste, der sich um die Belange des Atemschutzes kümmerte. Sei es nach Einsätzen die Geräte wieder einsatzbereit zu machen, zum Befüllen der Atemluftflaschen nach Brakel zu fahren oder im Rahmen der jährlichen Überprüfungen und Wartungen der Gerätschaften: Diese Tätigkeiten werden nun von den Mitarbeitern der Kreisleitstelle, Tobias Schlitt und Dietmar Schultz, zentral in Brakel durchgeführt. 

„Das künftige Vorhaben sieht so aus“, so Kreisbrandmeister Rudolf Lüke, „dass alle Atemschutzgeräte und deren Flaschen nun registriert sind. Die einzelnen Wehren haben noch ein gewisses Ersatzkontingent an Atemluftflaschen, sollte dies aber für den Einsatzfall nicht ausreichen, so wird der Abrollbehälter-Atemschutz von der Leitstelle zur Einsatzstelle beordert, um die Kameraden, die vor Ort um Hab und Gut der Bevölkerung kämpfen, mit Ersatzgeräten und Flaschen auszustatten.“

Im Zuge dessen werden die benutzten Geräte in der Zentrale Atemschutzwerkstatt, die mit neuster Technik ausgestattet ist, gereinigt, befüllt und wieder einsatzbereit gemacht. Im Anschluss werden diese dann wieder zu der jeweiligen Freiwilligen Wehr ausgeliefert. Auch soll künftig die Reinigung der Einsatzkleidung zentral in Brakel erfolgen. 

Durch eine finanzielle Spritze in Höhe von 200.000 Euro aus dem kommunalen Investitionsförderungspaket des Bundes, konnten die Gesamtinvestitionskosten in Höhe von 850.000 Euro auf 650.000 Euro für den Kreishaushalt reduzieren werden.

Bereits im Jahr 2016 begannen die Vorbereitungen, Besprechungen und Analysen in einer Arbeitsgruppe. Im April 2016 wurden verschiedene Anbieter im Rahmen eines Teilnehmerwettbewerbs aufgefordert, ein Konzept für die neue Einrichtung zu entwickeln und vorzustellen. Die Ausschreibung für die Umsetzung des Projektes konnte die Firma Dräger gewinnen. „Beruhigend sei es, dass die doch spezifischen Anforderungen durch echte Experten, die sich schon seit vielen Jahren als bewährter Partner der Feuerwehr am Markt etabliert haben, erfüllt werden“, betonte Spieker.

Bevor die Atemschutzwerkstatt errichtet werden konnte, mussten die zuvor genutzten Fahrzeughallen weichen und durch das Ingenieurbüro Stefan Dreier aus Nieheim in den jetzigen Stand geplant werden. Erfreulich ist, dass heimische Unternehmen dann mit dem Umbau beauftragt wurden.

Als Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, freute sich Michael Stickeln, dass es nun eine weitere Möglichkeit einer interkommunalen Zusammenarbeit vorliege. Dies habe bereits in mehreren Bereichen einwandfrei geklappt, so der Warburger Bürgermeister. 

Durch die gewaltigen Veränderungen in der Technisierung, der Industrialisierung und der Digitalisierung, solle man dennoch nicht vergessen, dass die Arbeit in der Feuerwehr immer noch durch Menschen geleistet werde und die Politik könne mit solchen Einrichtungen, die in Brakel errichtet wurden, einen Beitrag zur Entlastung sorgen.

Fotos: Jörn George

Donnerstag, 19. Juli 2018 10:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Wer aus dem Ausland neu in den Kreis Höxter zieht, findet in der praktischen App „Integreat“ ab sofort viele hilfreiche Alltagsinformationen und Kontaktdaten zu wichtigen Ansprechpersonen – mehrsprachig und übersichtlich gegliedert. Erstellt wurden die Inhalte vom Kommunalen Integrationszentrum in Zusammenarbeit mit anderen haupt- und ehrenamtlichen Akteuren der Integrationsarbeit.

Wie erreiche ich die Ausländerbehörde? Wo finde ich Beratungsstellen? Welche Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt gibt es? Wie finde ich eine Wohnung? Wie ist das deutsche Schulsystem aufgebaut? Und wie funktioniert eigentlich die deutsche Abfalltrennung? Diese Fragen müssen sich viele Menschen stellen, die zum Beispiel als Geflüchtete oder Asylbewerber nach Deutschland kommen.

„Die Integreat-App ist ein digitaler Wegweiser, mit dem wir speziell ausländischen Zugezogenen eine Orientierung im Alltag geben möchten“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Aber auch alle anderen Menschen aus der Integrationsarbeit können den Service sehr gut nutzen.“

In der kostenlosen App gibt es viele lokale Informationen zu Lebensbereichen wie Asyl und Migration, Sprache, Gesundheit, Alltag und Freizeit, Familie sowie Arbeit und Bildung. Zudem gibt es auch eine interaktive Karte. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Geo-Informationsdienst des Kreises Höxter erstellt und zeigt die wichtigsten Anlaufstellen im Kreisgebiet.

Die Inhalte gibt es derzeit in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Persisch. Alle Informationen sind nach dem Download auch ohne Internetverbindung abrufbar und können bei Bedarf im PDF-Format abgespeichert und so einfach versendet oder ausgedruckt werden. Auch ohne Smartphone ist der Dienst nutzbar. Als Internetseite kann er auch mit einem PC genutzt werden.

Die Smartphone-App gibt es für die Betriebssysteme Android und iOS zum kostenlosen Download. Weitere Informationen und alle Inhalte der App sind auch unter www.integreat-app.de zu finden.

Bei Fragen und Anregungen hilft die Projektverantwortliche Agnieszka Weisser vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter gerne weiter. Sie ist telefonisch von Montag bis Dienstag zwischen 8.30 und 16.30 Uhr sowie mittwochs zwischen 8.30 und 14 Uhr unter der Nummer 05271 / 965 3618 oder per E-Mail an a.weisser@kreis- hoexter.de erreichbar.

Foto: Kreis Höxter

 

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Blaulicht
Freitag, 20. Juli 2018 12:42 Uhr
Ohne Führerschein im 3er BMW unterwegs
Freitag, 20. Juli 2018 09:05 Uhr

Brakel (red). Im Rahmen einer Dienstbesprechung der Einheitsführer und Stellvertreter der Feuerwehr der Stadt Brakel wurde nach langjähriger Tätigkeit die Jugendfeuerwehrwartin Kathrin Böske auf eigenen Wunsch entpflichtet. In der Laudatio vom Leiter der Feuerwehr, Sven Heinemann, war zu entnehmen, dass Kathrin Böske von 1993 bis 1997 selbst aktives Mitglied in der Jugendfeuerwehr Brakel war.

Durch die gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse war die Begeisterung für die Nachwuchsarbeit weiterhin vorhanden und ab dem Jahr 1999 bis 2018 war Böske in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Jugendwarten in unterschiedlichen Positionen innerhalb der Jugendfeuerwehr tätig. Als Gruppenleiterin der jüngeren Mitglieder im Alter von 10 bis dreizehn Jahren war sie seit dem Jahr 2015 verantwortlich. Innerhalb der 19-jährigen Tätigkeit hat Kathrin Böske so mancher Einsatzkraft das Laufen in der Feuerwehr beigebracht.

Durch die berufliche Tätigkeit als Notfallsanitäterin im Rettungsdienst hat Kathrin Böske auch im Einsatzdienst der Feuerwehr Stadt Brakel Akzente gesetzt. Sie war die erste Feuerwehrfrau mit einem Lkw-Führerschein und einer Ausbildung zur Gruppenführerin. Der Stadtjugendfeuerwehrwart Mark Timmermann und die anwesenden Mitglieder der Jugendfeuerwehr bedankten sich mit einigen Präsenten bei Kathrin Böske für die geleistete Jugendarbeit.

Als Nachfolger wurde Jeffrey Don von der Löschgruppe Istrup als Gruppenleiter eingesetzt. Als Jugendhelfer stehen noch Maren Fischer, Ronny Aurich, Jan Ulrich Gieffers und Edgar Siffermann zur Verfügung.

Weiterhin wurde der besondere Anlass genutzt, um einigen jüngeren Mitgliedern nach erfolgreicher Prüfung die Urkunden und Anstecknadeln der Jugendflamme 1 auszuhändigen. Die Grundlagen der Prüfung bestehen aus Zusammensetzung des Notrufes, Anfertigung von drei Knoten oder Stichen, Durchführung von drei feuerwehrtechnischen Aufgaben sowie einer Aufgabenauswahl aus dem sportlichen, kulturellen, musikalischen, kreativ-sozialen sowie ökologischen Bereich. Folgende Mitglieder habe die Auszeichnung erhalten: Jan Eickhof, Sönken Hein, Lukas Kunst, Maurice Leenen, Merlin Lipka, Leon Nutt, Maximilian Schreiber, Leon Stenz, Jona Temme, Eric Ullrich, Fiby Wiehe, und Dominik Wolff.

Foto: Stadt Brakel

Montag, 16. Juli 2018 16:44 Uhr

Warburg (red). Auf der Autobahnausfahrt von der A 44 auf die B252 bei Germete hat sich am Montag gegen 14.55 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet. Bei dem Unfall wurde eine 58-jährige Frau aus Bad Driburg und ein 59-jähriger Mann aus Minden schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die Frau mit ihrem Renault die B252 aus Richtung Warburg kommend in Richtung Welda. Der Mann kam mit seinem Opel Corsa von der Autobahn 7 und wollte nach links in Fahrtrichtung Warburg auf die B252 auffahren. Hierbei übersah er aus bislang nicht bekannten Gründen die Bad Driburgerin mit ihrem Auto und es kam im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Durch den Unfall erlitten beide Fahrzeugführer schwere Verletzungen. Der Mindener wurde mit einem Hubschrauber in ein Klinikum geflogen. Die Fahrerin des Renaults wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden und sie mussten abgeschleppt werden. Der Bereich der Unfallstelle wurde für die Dauer des Einsatzes für den Fahrzeugverkehr gesperrt und der Verkehr abgeleitet.

Sonntag, 15. Juli 2018 10:43 Uhr

Bad Driburg (red). Die Polizei in Bad Driburg sucht Zeugen für einen Diebstahl, zu dem es am Samstag, 14. Juli, gegen 11 Uhr, an der Geschwister-Scholl-Straße in Bad Driburg kam. Ein 64-Jähriger hatte während des Einkaufes in einem Lebensmittelmarkt seine Handtasche an den Einkaufswagen gehängt. In dieser Tasche befanden sich verschiedene Ausweispapiere, Geldkarten und Bargeld sowie eine Brille und ein Mobiltelefon. Als der Wagen nach dem Einkauf zurückgestellt wurde, wurde die Tasche an dem Einkaufswagen vergessen. Als der Mann kurze Zeit später zu dem Geschäft zurückkam, war die Tasche entwendet. Der Schaden wird mit ca. 900 Euro angegeben. Die Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen.

Montag, 09. Juli 2018 11:51 Uhr

Brakel (red). In einer Wohnung in der Ringstraße in Brakel hat sich in der Zeit zwischen Donnerstag, 5. Juli, und Samstag, 7. Juli, ein Einbruch ereignet. Der oder die Täter brachen die Wohnungstür im zweiten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses auf und drangen in die Wohnung ein. Aus der Wohnung wurden Bargeld und Schmuck entwendet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

In der Gesamtschule in Brakel ist es hingegen zwischen Samstag, 7. Juli, und Sonntag, 8. Juli, zu einem Einbruch gekommen. Die noch unbekannten Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu den Räumen des Schulgebäudes und durchsuchten mehrere Büros. Im Zuge des Einbruchs wurden mehrere Türen innerhalb des Gebäudes beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im Wert von 5.000 Euro. Die Höhe der Beute ist noch unbekannt.

Hinweise zu den Tätern in beiden Fällen nimmt die Polizei Höxter Tel. 05271/9620 entgegen.

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Politik
Mittwoch, 18. Juli 2018 07:50 Uhr
Sebastian Siebrecht führt weiterhin den SPD Ortsverein Brakel - Genossen sprechen sich für ein zentrales Tierheim aus
Donnerstag, 12. Juli 2018 07:34 Uhr

Brakel (red) Der Rat der Stadt Brakel trifft sich am Donnerstag, 12. Juli 2018 um 18.00 Uhr in der Stadthalle Brakel zu seiner 32. Sitzung. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils stehen unter anderem der Eintritt der Stadt Brakel in den Trägerverein „Bildungshaus Modexen e.V.“, Informationen zum Stand der Aufarbeitungen der Schäden im Stadtwald Brakel durch das Sturmereignis „Friederike“ sowie das Änderungsverfahren für den LEP NRW. Zuhörer sind hier willkommen. Im nichtöffentlichen Teil stehen Grundstücksangelegenheiten und Auftragsvergaben auf dem Programm.

Dienstag, 10. Juli 2018 11:51 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit großer Freude hat die SPD die aktuelle Entwicklung zum Sozialticket im Kreis Höxter aufgenommen. „Jetzt kommt es darauf an, dass alle Vertreter des Kreises Höxter im Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (NPH) dem auch zustimmen. Wir haben in dieser Legislaturperiode mehrfach den Antrag gestellt und fanden bislang hierfür leider nie eine Mehrheit im Kreistag. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass auch in der Verbandsspitze ein Umdenken stattgefunden hat“, sagt der Kreisvorsitzende der SPD, Christoph Dolle. 

Das sei jetzt der zweite Erfolg der Sozialdemokraten im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Nachdem im vergangenen Jahr auf Initiative der Jungsozialisten das Funticket für Schülerinnen und Schüler eingeführt wurde, sei jetzt eine Forderung durchsetzbar, die die Partei schon im Wahlprogramm 2009 aufgestellt hatte.

Dolle betont in einer Pressemitteilung, dass es aber noch viel weiter gehen müsse. Als nächstes werden seine Parteifreunde beantragen, die Preise für alle Menschen im Kreis zu senken, damit auch aus wirtschaftlichen Gründen mehr Berufspendler in den ÖPNV umsteigen würden. „Denn jetzt erreichen wir mit dem Sozialticket maximal 20.000 Menschen. Aber allein der Stadtbusverkehr in der Kreisstadt zeige, dass attraktive Busverbindungen auch angenommen würden“, so Dolle abschließend. 

Foto: SPD

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Wirtschaft
Freitag, 20. Juli 2018 08:09 Uhr
Unternehmen aus dem Kreis Höxter machen beim Projekt ÖKOPROFIT mit: Betriebe möchten Kosten senken und Umwelt schonen
Mittwoch, 18. Juli 2018 08:38 Uhr

NRW (red). „Gründerstipendium NRW“ heißt ein neues Förderprogramm, das ordentlich Schwung in die Gründerszenen in Nordrhein-Westfalen bringen soll. Es ist Teil der Initiative „Neue Gründerzeit NRW“ und unterstützt Gründer und Gründerteams mit innovativen Geschäftsideen. Ein Zuschuss von monatlich 1.000 Euro für maximal ein Jahr soll in der Startphase die finanziellen Freiräume erhöhen und damit die Erfolgsaussichten für innovative Unternehmensgründungen erhöhen. 

Damit Bewerbungen für das Gründerstipendium NRW in Ostwestfalen abgegeben werden können, haben die Startercenter NRW der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) und der Handwerksammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld (HWK) sowie die Universität und die Fachhochschule Bielefeld ein regionales Gründungsnetzwerk ins Leben gerufen. Erfolgreich abgeschlossen werden konnte außerdem die Akkreditierung dieser neuen Kooperation. Damit wurden in kurzer Zeit Voraussetzungen geschaffen, um die Fördergelder des NRW Wirtschaftsministeriums in die Region zu holen und um damit das Gründungsgeschehen zu beflügeln. Mit den Fördergeldern verknüpft ist die Unterstützung der Gründer und Gründerinnen durch die Beratungsangebote der Netzwerkpartner. Durch den Einsatz von Coaches können bei der Umsetzung der Idee wertvolle Hilfestellungen geleistet werden.

Das Bewerbungsverfahren ist bewusst einfach gehalten: alle Partner beraten über das Förderprogramm und nehmen Ideenskizzen entgegen. Die Gründer und Gründerteams können ihre Geschäftsideen einer Jury vorstellen, die aus dem Gründungsnetzwerk zusammengestellt wird. Dabei wird bewertet, wie innovativ und erfolgsversprechend das Gründungsvorhaben ist. Diese inhaltliche Bewertung ist maßgeblich für die anschließende Antragsentscheidung der Bewilligungsstelle. 

Anfragen können ab sofort an das Gründungsnetzwerk gerichtet werden. Die erste Jurysitzung findet nach den Sommerferien statt. Weitere Informationen und Unterlagen für die Ideenskizzen gibt es im Internet: www.gruenderstipendium.nrw.de.

Dienstag, 17. Juli 2018 10:17 Uhr

Bad Driburg (red). Mit dem Prädikat „Spa by Clarins“ werden weltweit nur handverlesene Hotels und Beauty-Institute, die in einer besonders strengen Qualitätsprüfung durch überragende Kompetenz und außergewöhnliches Engagement überzeugt haben, ausgezeichnet. Das Qualitätssiegel hat Clarins, Hersteller exklusiver Kosmetikartikel, bislang weltweit nur 45 Mal vergeben. In Deutschland ist der Garten Spa im „Gräflicher Park Grand Resort“ in Bad Driburg nun der einzige Spa, der sich „Spa by Clarins“ nennen darf. 

Um dieses Siegel zu erhalten, gilt es hohe Standards zu erfüllen. Die Durchführung aller relevanten Clarins Behandlungsmethoden ist ebenso Grundvoraussetzung wie ein ganzheitlicher Spa-Bereich, der seinen Gästen diverse Treatments bietet. Außerdem sollte es sich bei den Spa-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen um qualifizierte Kosmetiker und Kosmetikerinnen handeln, die fachlich gut ausgebildet sind und so eine verlässliche Basis für die Qualität des Wellness-Konzeptes bilden. Um dem Clarins-Standard zu entsprechen, werden die Spa-Mitarbeiter regelmäßig vor Ort oder in der Akademie am deutschen Clarins- Firmensitz in Starnberg aus- und weitergebildet. In individuellen Schulungen werden ihnen Produktdetails, spezielle Massagegriffe und besondere Produkte für Behandlungen nahe gebracht. Jede Neuerscheinung wird von ausführlichen Produktinformationen begleitet. Für die Auszeichnung spielt die Exklusivität der Marke Clarins im Spa des Hotels eine zentrale Rolle. Zudem handelt es sich bei den ausgezeichneten Spas um Prestige-Hotels, die ähnliche Werte wie die Marke Clarins leben und einen hohen Service-Standard im Hotel pflegen. Die ausgezeichneten Luxushotels sind durch eine charmante und freundliche Atmosphäre geprägt.

Der Gräfliche Park arbeitet seit 2007 mit der exklusiven Kosmetikmarke zusammen. Der gemeinsame Erfolg basiert auf dieser langjährigen und erfolgreichen Geschäftsbeziehung beider Partner, auf gegenseitigem Vertrauen sowie auf Motivation zur Zusammenarbeit mit dem Ziel, dem Endverbraucher ein unvergessliches Gasterlebnis zu ermöglichen. Weitere Informationen zu Spa by Clarins finden Sie unter www.clarins.de/explore-spa.

Foto: Gräflicher Park

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Sport
Mittwoch, 18. Juli 2018 10:44 Uhr
SC Paderborn freut sich auch Hochkaräter: AS Monacao gastiert für Gastspiel
Montag, 16. Juli 2018 09:33 Uhr

Brakel/Paderborn (red). Im Schatten des großen Sommer-Reitturniers mit Charity Gala in Brakel fanden am Wochenende des 7. und 8. Juli die westfälischen Meisterschaften der Junioren in Paderborn statt.

Nachdem das Team um Lisa und Anna Brinkmann im vergangenen Jahr noch Ausrichter der Meisterschaften war, hatte es in diesem Jahr mit dem Standort Paderborn eine angenehme Anreisestrecke.

Vom Reiterverein Nethegau gingen mit den Juniorenteams I und II zwei Gruppen an den Start. Außerdem hatte Luke Sommerfeld seine erste Teilnahme bei einer westfälischen Meisterschaft im Einzelvoltigieren. Am ersten Tag standen sowohl für die Teams als auch für die Einzelkonkurrenz die Pflicht und eine erste Kür auf dem Programm.

Team Brakel 1 setzte sich mit einer Wertnote von 6,613 direkt an die Spitze des Feldes. Das Team II war an diesem Tag in der Pflicht nicht so stark und belegte mit einer Wertnote von 5,794 den vierten Platz. Luke hingegen zeigte kaum Nerven und belegte mit einer tollen Note von 6,64 den siebten Platz im starken Feld der Einzel-Voltigierer.

Nun folgte die Kür: Hier würde sich entscheiden, wer sich für den Finaltag qualifizieren sollte. Die schwierigste Aufgabe ist es hierbei, die Übungen, die passend zur Musik geturnt werden, auf das Können von Pferd und Mannschaft abzustimmen. Dies war dem Trainerteam aus Brakel einmal mehr hervorragend gelungen und so erturnten sich die Teams eine 7,7 (Team 1) und 6,7 (Team 2) was am Ende Platz eins und Platz drei bedeutete. Auch in der Tages-Gesamtwertung belegten die Teams den ersten und dritten Platz und qualifizierten sich somit für den Finaltag am Sonntag. Auch Luke Sommerfeld, der neben der Einzeldisziplin auch noch im Team 1 turnt, erreichte eine tolle Note von 6,588 in der Kür und belegte somit Rang sechs in der Gesamtwertung am 1. Tag und qualifizierte sich ebenfalls für den Finaltag.

Am Sonntag folgte dann der Finaltag, der noch einmal einiges an Spannung bieten sollte, da hier auch die Tickets für die deutschen Meisterschaften in München vergeben wurden.

Das Juniorteam Brakel 1 zeigte erneut eine tolle Kür und sicherte sich mit einer Note von 8,3 den Tagessieg und somit mit einer Gesamtnote von 7,5 den westfälischen Meistertitel und die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften. Besonders spannend wurde es dann bei Team Brakel 2. Die Kür wurde im Gegensatz zum Vortag noch präziser und flüssiger geturnt. Der verdiente Lohn: Ein Wertnote von 7,3 und somit der zweite Platz in der Tageswertung. Nun musste zusammengezählt werden. Am Ende belegten die Mädchen mit einer Note von 6,62 den dritten Platz nur hauchdünn hinter Wehem Oppendorf, die eine 6,64 erreichten. Die Freude über den Podiumsplatz war natürlich riesengroß. Leider reichte es für die junge Truppe nicht ganz für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft.

Auch Luke Sommerfeld konnte seine guten Leistungen vom Vortag wiederholen und holte mit Wertnoten von 6,99 (Pflicht) und 6,83 (Kür) überraschend den Vizemeistertitel in der männlichen Konkurrenz. Aber die Bewertungskommission setzte noch einen drauf. Sie waren von den Leistungen des jungen Nachwuchs-Voltigierers überzeugt und nominierten ihn zu den deutschen Meisterschaften. Großer Jubel brach im Team aus als diese Jury ihre Entscheidung bekannt gab.

Für die Brakeler Voltigierer mit den Pferden Dorian Gray und Dacchico endet somit ein sehr erfolgreiches Wochenende. Nach einer kurzen Sommerpause geht es dann mit Hochdruck in die Vorbereitungen für die deutschen Meisterschaften vom  7. bis 9. September in München.

Foto: Reiterverein Nethegau

Samstag, 14. Juli 2018 18:01 Uhr

Brakel (red). Bei unbestängigem, aber idealem Laufwetter fanden die Kreislangstreckenstaffel-Meisterschaften in Brakel statt. Der Ausrichtende Verein Non-Stop-Ultra konnte 69 Sportlerrinnen und Sportler begrüßen. Auf den Programm für die 18 Staffeln standen 800 Meter oder 1000 Meter. In den Klassen M45 und M60 wurden vom Verein Non-Stop-Ultra neue Kreisrekorde aufgestellt.

Kreisrekorde in der Frauenklasse und der Weiblichen Jugend sind im Kreis Höxter schwer zu erreichen. Hier hat der LF-Lüchtringen von 1983 bis 1990 mit Sportlerrinnen wie Lorkowski, Müller, Fromme, Busse und Fleischhauer nicht nur die heimische Laufszene beherrscht, sondern sie waren deutsche Spitzenklasse.

Die Lüchtringer Staffel erreichte unter dem Trainer Hans-Jörg Friedrich 1986 in Berlin und 1989 in Arnsberg jeweils Zeiten von 6:42min. Diese Zeiten wurden in den letzten Jahren in Westfalen selten erreicht. So werden diese Rekorde wohl noch lange Bestand haben. Aber alle Athleten und Trainer im Kreis Höxter arbeiten daran, auch diese Rekorde zu verbessern.

Foto: Grüner

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Panorama
Sonntag, 15. Juli 2018 10:56 Uhr
200 Soldaten der britischen Armee verbleiben in Paderborn: ostwestfälische CDU-Landtagsabgeordnete zeigen sich erfreut
Montag, 28. Mai 2018 08:11 Uhr

Hofgeismar (red). Die warmen Sonnenstrahlen zeigen sich und damit läutet die Natur auch die Jungtiersaison ein: In vielen Bereichen des Tierparks gibt es jetzt Tierbabys zu beobachten. Am Bauernhof tummeln sich kleine Lämmer bei den Thüringer Waldziegen, Leineschafen und Skudden. Bei Lachs- und Vorwerkhühnern gibt es niedliche Küken. Auf der Eselweide tollen Walliser Schwarzhalszicklein gemeinsam mit den Walachenschaflämmchen. Auch im Urwildpark gibt es Tierkinder: Kälber bei den Heckrindern und Wisenten, Frischlinge bei den Wildschweinen und die ersten Fohlen bei den Przewalskipferden, Tarpanen und Exmoorponys Zur Geburtenrate haben natürlich auch die Tiere im Kinderzoo beigetragen: Ein Bennettkängurujungtier schaut aus dem Beutel der Mutter, kleine Kaninchen und eine große Anzahl Zwergzicklein erkunden ihre Gehege. Bei den Humboldtpinguinen in der PinguinWasserWelt sind mehrere Küken geschlüpft und in der Nordischen Welt bei den Elchen hat es ebenfalls Nachwuchs gegeben.

Für weitere Informationen steht das Team des Tierparks Sababurg unter 0 56 71 / 76 64 99 - 0 gerne zur Verfügung. Die tierisch günstigen Jahreskarten des Tierparks im Überblick

  • 22 Euro Jahreskarte für Erwachsene
  • 12 Euro Jahreskarte für Kinder und Jugendliche
  • 49 Euro Jahreskarte für Familien
  • 49 Euro Jahreskarte für Großeltern mit ihren Enkeln

Die Jahreskarten können direkt im Infozentrum erworben werden. Die Jahreskarte ist ab Ausstellungsdatum volle 12 Monate gültig. Von Ostern bis Oktober finden an allen Sonntagen um 15 Uhr "tierische" oder "märchenhafte" Kurzgottesdienste der Evangelischen Kirche in der Kirchenscheune des Tierparks Sababurg statt.

Foto:  Tierpark Sababurg

Montag, 28. Mai 2018 07:35 Uhr

Wattenscheid (red). Wie gefährlich es ist, sich bei einem Gewitter im Freien aufzuhalten, haben am Sonntagabend zwei Frauen im Bochum Stadftteil Wattenscheid erfahren müssen. Die beiden jungen Frau waren auf einem Fuß- und Radweg in Stadtteil Wattenscheid unterwegs, als beide von einem Blitz eines über die Region ziehenden Gewitters getroffen wurden. Der eingesetzte Rettungsdienst musste eine der beiden Frauen noch vor Ort reanimieren. Beide Frauen – die andere erlitt ebenfalls schwere Verletzungen – wurden umgehend in ein Krankenhaus verbracht.

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 24. Mai 2018 07:49 Uhr

Detmold (red). Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe bietet einen neuen Masterstudiengang in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold und dem Zentrum für Musik- und Filminformatik (ZeMFI) an: Audiovisual Arts Computing. Der Studiengang lotet die Möglichkeiten der Informatik und der Mensch-Maschine-Interaktion im Anwendungsfeld der audiovisuellen Künste aus, sowohl auf technologischer als auch auf künstlerischer Ebene. 

Die Masterstudierenden lernen neue Entwicklungen kennen und erwerben spezialisierte Informatik-Kenntnisse, zum Beispiel in den Bereichen Computergrafik oder Animation, Musikgenerierung, Klangsynthese und Interface Design. Die Studierenden setzen sich nicht nur mit der Nutzung von Technologie im künstlerischen Kontext auseinander, sondern lernen auch neue mediale Darstellungsformen zu entwickeln. Denn das Potential für innovative Medienformen und einen kreativen Umgang mit den neuen technischen Möglichkeiten ist groß: Beispiele des neuen Medientyps reichen von interaktiven Comics und Hörbüchern über interaktive Installationen für Museen, Messen oder Events bis hin zu künstlerischen Projekten. Studierende, die eine Spezialisierung im Bereich Musik wählen, erhalten Instrumentalunterricht und weiteren Unterricht aus dem Fächerangebot der Hochschule für Musik Detmold.

Absolventinnen und Absolventen können in folgenden Bereichen tätig werden: In der Entwicklung von Applikationen und Interfaces für Kunst- und Musikschaffende, in der Entwicklung von Grundlagentechnologien und Frameworks für interaktive Kunst und Medien, in gemeinsamen künstlerischen Projekten mit Komponisten, Musikern, Medien- oder Videokünstlern und in raumgreifenden interaktiven Installationen für Messen, Kulturinstitutionen, Museen und Events. Des Weiteren können sie immersive Medien im öffentlichen Raum konstruieren, sich mit Sonifikation und der Visualisierung großer Datenmengen auseinandersetzen, den Entwurf von Szenarien und Klangwelten für crossmediale und transmediale Erzählformen erstellen und interaktive Medien im Gaming, Infotainment und im Web einsetzen.

Der Studiengang richtet sich an Studierende mit Bachelorabschluss in den Bereichen Informatik, audiovisuelle Künste, Medien- oder Musikproduktion. Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist eine Eignungsprüfung. Studierende, die sich für eine Spezialisierung im Bereich Musik entscheiden, müssen ihre musikalische Eignung durch eine zusätzliche Prüfung nachweisen. Die Bewerbung für das Wintersemester 2018/19 läuft bis zum 31. Juli 2018.

Das Zentrum für Musik- und Filminformatik

Das Zentrum für Musik- und Filminformatik wurde im April 2013 in Kooperation zwischen der Hochschule OWL und der Hochschule für Musik Detmold eröffnet. Im Fokus steht die musikalische Mensch-Maschine-Interaktion, ein derzeit einmaliges Forschungsgebiet. Grundlage des Zentrums ist die gemeinsame Stiftungsprofessur Musikinformatik, die ebenfalls im April 2013 besetzt wurde. Seit Herbst 2014 ist das Zentrum maßgeblich an einem größeren Verbund beteiligt: Gemeinsam mit der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold hat die Hochschule OWL das „Kompetenzzentrum Musik – Edition – Medien“ gegründet, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als eines von deutschlandweit nur drei neuen Zentren für Digitale Kulturwissenschaften mit 3,2 Millionen Euro gefördert wird. Hier entwickeln Expertinnen und Experten aus der Musik- und Medienwissenschaft sowie der Informatik eine Software, mit der unter anderem Noten digital erfasst und bearbeitet werden können. 

Weitere Informationen finden Studieninteressierte hier: www.cemfi.de/aac

Foto: cemfi

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