Mittwoch, 30. Oktober 2019 12:01 Uhr

Brakeler Blitze unterliegen dem Meister

Marius Rubarth gewinnt hier den Zweikampf, dennoch hatte der Verteidiger mit seiner Mannschaft im Spiel gegen Ahaus das Nachsehen.

Brakel (red). Als die Maidy Dogs aus Ahaus den Pokal für die Meisterschaft in der Landesliga Westfalen in den Brakeler Abendhimmel reckten, stand immer noch 7:9 auf der Spielstandsanzeige. „Auch wenn Ahaus schon vor dem Spiel als Meister feststand, hätten wir sie gerne ein zweites Mal in dieser Saison geärgert,“ gibt ein etwas enttäuschter Levi Seck nach dem Spiel zu Protokoll. Aber auch Ahaus hatte das Hinspiel noch im Kopf und agierte von Anfang an spielbestimmend. In einem Spiel mit sehr hohem Tempo konnten die Maidy Dogs den ersten Treffer erzielen. Zur Mitte des Drittels konnte Jonathan Hess nach starkem Kombinationsspiel zum 1:1 einschieben.

Anschließend haderten die Blitze zu lange mit den Schiedsrichtern und mussten innerhalb von drei Minuten gleich 3 Gegentore hinnehmen. „In dieser Phase haben wir etwas die Konzentration verloren und das kann eine Spitzenmannschaft wie Ahaus, die letztes Jahr noch 2. Bundesliga gespielt haben, natürlich ausnutzen,“ erklärt Kapitän Michael Bobbert.

Das zweite Drittel war ein offener Schlagabtausch. Marius Rubarth sorgte mit einem satten Schlagschuss für den Anschluss, den Ahaus prompt mit eigenem Treffer beantwortete. Dann verkürzte Jonathan Hess mit sehenswerter Direktabnahme, doch erneut traf auch Ahaus. Lediglich den Treffer von Mattis Menne konnte der Spitzenreiter nicht beantworten.

Motiviert bis in die Haarspitzen gingen die Blitze in den letzten Spielabschnitt und Jonathan Hess verkürzte auf 5:6. Was anschließend passierte konnte niemand in der Halle auch nur ansatzweise verstehen. Ahaus traf innerhalb einer Minute durch zwei Sonntagsschüsse und einem Abstauber drei Mal und ging deutlich mit 9:5 in Führung. Nach der anschließenden Auszeit mobilisierten die Blitze nochmal alle Kräfte. In Überzahl konnten die Brakeler noch auf 6:9 und 7:9 herankommen, doch trotz fünften Feldspieler sollte nichts zählbares mehr für die Blitze herausspringen.

„Wir verlieren in einem klasse Spiel über 60 Minuten insgesamt vier Minuten die Konzentration und müssen in dieser Zeit sechs Gegentreffer hinnehmen. Das zeigt worauf unsere junge Mannschaft im nächsten Spiel achten muss, spiegelt aber auch die unglaubliche Qualität unseres Gegners wieder,“ merkt Verteidiger Marius Rubarth an.

Die Blitze treffen in ihrem letzten Saisonspiel auf die Sauerland Steelbulls. Am Sonntag um 17:30 Uhr ist Spielbeginn im Brakeler Generationenpark. Bei einem Sieg schließen die Nethestädter auf dem dritten Platz ab.

Brakel (Tore/Vorlagen): Mi. Bobbert (0/1), J. Hess (4/0) – B. Hess – Ma. Bobbert (1/5), Menne (1/0), Plückebaum, Rubarth (1/0), Seck, von Kiedrowski (0/1)

Foto: Brakel Blitze

Sag's deinen Freunden:
Top 5 Nachrichten der Woche
zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite hofgeismar-news.de