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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Sonntag, 18. April 2021 12:14 Uhr
Corona Kreis Höxter: 23 Neuinfektionen/ 242 aktiv Infizierte
Samstag, 17. April 2021 11:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.449 (+17) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.089 (+10) Personen als genesen und 223 (+7) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 98,395 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 44 (0)
  • Beverungen 15  (0)
  • Borgentreich 19 (+3)
  • Brakel 26 (+5) 
  • Höxter 53 (+2)
  • Marienmünster 1 (-1)
  • Nieheim 6 (0)  
  • Steinheim 25 (-4)
  • Warburg 30 (0)
  • Willebadessen 4 (+2)
Samstag, 17. April 2021 09:20 Uhr

Kreis Höxter (r). „Die Impfungen gehen im Kreis Höxter deutlich voran. Wir haben bei den Erstimpfungen bereits eine Impfquote von fast 24 Prozent der Bevölkerung erreicht“, sieht Landrat Michael Stickeln zuversichtlich nach vorn. Das liege deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Mehr als 33.000 Menschen haben im Kulturland bereits ihre Erstimpfung erhalten (Stand: 15. April). Die Zahl der Zweitimpfungen ist auf fast 11.000 angestiegen.

„Im Mai wird die Zahl der Impfungen voraussichtlich weiter kräftig ansteigen. Bund und Land haben angekündigt, in den kommenden Wochen deutlich mehr Impfstoff zu liefern“, sagt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Matthias Potthoff. Deshalb bittet er darum, sich noch drei bis vier Wochen zu gedulden, bis deutlich mehr Impfstoff verfügbar ist, und bis dahin von Anfragen möglichst abzusehen.

„Uns erreicht derzeit täglich eine Flut von Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die wissen wollen, ob sie jetzt schon impfberechtigt sind. Wir schaffen es aktuell leider nicht, auf jede Anfrage individuell einzugehen“, sagt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. Es sei jedoch absehbar, dass die Kassenärztliche Vereinigung und die Arztpraxen in wenigen Wochen deutlich mehr Impftermine anbieten können.

„Auch die Arztpraxen im Kreis Höxter werden durch sehr viele Anfragen zu Impfungen derzeit stark belastet“, sagt der medizinische Leiter des Impfzentrums, Dr. Jens Grothues. Doch herrsche derzeit auch in den Arztpraxen noch Impfstoffknappheit. „Die Ärzte werden in absehbarer Zeit auf ihre Patientinnen und Patienten zugehen, sobald ihnen mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird“, bittet auch er um Geduld, bis die Arztpraxis sich mit einem Impfangebot meldet.

„Die hohe Impfbereitschaft und das außerordentliche Engagement aller beteiligten Akteure zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Dafür gilt allen mein herzlicher Dank“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Freitag, 16. April 2021 12:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.432 (+42) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.079 (+19) Personen als genesen und 216 (+23) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 104,099 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 44 (-1)
  • Beverungen 15  (+1)
  • Borgentreich 16 (+2)
  • Brakel 21 (+1) 
  • Höxter 51 (+15)
  • Marienmünster 2 (-1)
  • Nieheim 6 (-1)  
  • Steinheim 29 (0)
  • Warburg 30 (+6)
  • Willebadessen 2 (+1)
Freitag, 16. April 2021 10:21 Uhr

Kreis Höxter (r). Alle vereinbarten Zweitimpfungen für Personen, die mit dem Impfstoff AstraZeneca erstgeimpft wurden, werden um drei Wochen verschoben. Die Ständige Impfkommission hat empfohlen, den Abstand zwischen den Impfungen von bisher neun auf jetzt zwölf Wochen zu verlängern. Auf Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums wird dies landesweit umgesetzt – auch im Impfzentrum in Brakel.

„Wir haben diese notwendige Verschiebung so einfach wie möglich organisiert“, erklärt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Matthias Potthoff. „Wer bereits einen feststehenden Termin für die Zweitimpfung hat, kommt dann einfach genau drei Wochen später am selben Wochentag zur selben Uhrzeit in das Impfzentrum in Brakel. Eine neue Terminvereinbarung ist hierfür nicht erforderlich.“

Zur Veranschaulichung nennt Potthoff ein Beispiel: Angenommen der Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca ist ursprünglich am Montag, 19. April, um 8:00 Uhr vorgesehen gewesen. Dann entfällt dieser Termin nun und wird automatisch um drei Wochen verschoben auf Montag, 10. Mai, um 8:00 Uhr. 

„Es ist nichts weiter zu tun. Die bereits feststehenden Termine werden vom Organisationsteam automatisch auf den neuen Termin exakt drei Wochen später umgebucht“, versichert der Organisationschef des Impfzentrums.

Von der Verschiebung betroffen sind alle Impfberechtigten, die in der Zeit vom 15. Februar bis zum 2. März ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hatten. „Sie werden von uns nicht extra benachrichtigt“, betont Potthoff. Dies wäre auch gar nicht machbar, weil rund 1.500 Impfberechtigte betroffen sind. Deshalb dient diese Ankündigung als Information über die Terminverschiebung. Das Leitungsteam des Impfzentrums bittet hierfür um Verständnis.

Sobald das Gesundheitsministerium des Landes weitere Informationen zu Impfstoffen für die Zweitimpfung bekannt gibt, wird der Kreis Höxter hierüber informieren. „Wir bitten deshalb darum, von Anfragen zur Zweitimpfung abzusehen und die Informationen abzuwarten, die wir über die Medien und die Homepage des Kreises Höxter bekannt geben werden. Unsere Telefonleitungen bei der Kreisverwaltung sind durch Hunderte von Anfragen ohnehin schon sehr überlastet“, erklärt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. Darüber hinaus gingen auch Hunderte von E-Mails am Tag zu Fragen rund um das Impfen bei der Kreisverwaltung ein.

 

Die verschobenen Impftermine im Überblick

Hier können Betroffene nachschauen, an welchem Tag ihr neuer Impftermin ist. Die Uhrzeit bleibt bei allen Terminen bestehen.

 

Termin der 1. Impfung mit AstraZeneca

Neuer Termin der 2. Impfung

15.02.2021

10.05.2021

16.02.2021

11.05.2021

17.02.2021

12.05.2021

18.02.2021

13.05.2021

19.02.2021

14.05.2021

20.02.2021

15.05.2021

21.02.2021

16.05.2021

22.02.2021

17.05.2021

23.02.2021

18.05.2021

24.02.2021

19.05.2021

25.02.2021

20.05.2021

26.02.2021

21.05.2021

27.02.2021

22.05.2021

28.02.2021

23.05.2021

01.03.2021

24.05.2021

02.03.2021

25.05.2021

 

Region Aktiv
Samstag, 17. April 2021 09:38 Uhr
Hilfestellungen für Jugendliche bei der Berufsorientierung
Freitag, 16. April 2021 15:53 Uhr

Bredenborn (red/TKu). Am 15. Mai 2020 sollte die Kölsche Rockband Brings eigentlich im Rahmen der Kölschen Nacht in der Schützenhalle Bredenborn gastieren. Darauf haben sich die Freunde der Kölschen Musik und des Kölschen Frohsinns aus den Kreisen Höxter und Holzminden sowie den umliegenden Kreisen bereits sehr gefreut. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde das Konzert jedoch zunächst auf den 17. April 2021 verschoben. Nun gibt es Gewissheit. Auch der Nachholtermin musste abgesagt werden. „Eine Konzertveranstaltung wie die Kölsche Nacht, die auf engstem Raum in der ausverkauften Schützenhalle stattfinden sollte, ist in diesem Frühjahr einfach nicht realistisch“ begründen die Veranstalter die frühzeitige Absage. Die bereits seit dem Jahr 2009 im Kreis Höxter stattfindenden Kölschen Nächte seien immer ein Garant für ausgelassene Party-Atmosphäre. „Wir haben uns sehr auf das Konzert mit Brings gefreut. Es wäre ein Highlight für Bredenborn und die Region gewesen“, so Mathias Hengsbach vom Heimatschutzverein Bredenborn. Aufgrund der aktuellen Ungewissheit im Bezug auf die Durchführung von Veranstaltungen habe man sich nun mit Brings dazu entschieden, dass Konzert nicht erneut zu verschieben sondern komplett abzusagen. 

„Dieser Schritt ist uns aufgrund der großen Resonanz und dem überregionalen Interesse an dem Konzert nicht leicht gefallen“, führt Markus Finger von DJ Marcus & Markus aus. „Mit der Band wurde aber vereinbart, das Konzert in besseren Zeiten in Bredenborn nachzuholen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ ergänzt Marcus Stiera und freut sich zusammen mit Markus Finger auf die Fortführung der Kölschen Nächte nach der Pandemie. Die bereits erworbenen Karten können nun von den Ticketinhabern noch bis zum 30. April 2021 zurückgegeben werden. Auf der Internetseite www.bredenborn.de ist hierfür ein Rückgabeformular hinterlegt. Dieses muss ausgefüllt und zusammen mit der Eintrittskarte eingesendet werden. Der Kartenpreis werde dann zurücküberwiesen. Das Formular könne auch direkt bei Ford-Heine in Bredenborn eingereicht werden. Die Veranstalter weisen daraufhin, dass die Rückgabe gekaufter Online-Tickets, und Tickets die in einer EVENTIM-Vorverkaufsstelle (z.B. Westfalen-Blatt Höxter) erworben wurden, nur direkt über www.eventim.de erfolgen kann.

Foto: Veranstalter

Freitag, 16. April 2021 12:20 Uhr

Brakel (r). Das Familien- und Frauenzentrum Brakel bietet einen Online-Vortrag der Heilpraktikerin Ruth Beine zum Thema Antlitzdiagnostik an. Im Antlitz kann man den Mineralstoffmangel eines Menschen erkennen und somit auch auf Erkrankungen schließen. Falten, Hautton, trockene oder fettige Haut zeigen den Mangel an bestimmten Mineralsalzen auf, die mit den Schüßler-Salzen ausgeglichen werden können. Der Vortrag findet online über Skype am Freitag, 30.04.2021, von 20:00 – 21:30 Uhr statt. Kursgebühr 5,00 EUR. Nähere Informationen gibt es bei der Anmeldung bis spätestens 28.04.2021 bei Edith Rose, Tel.: 01723741842 oder e-mail: rose@ffz-brakel.de

Donnerstag, 15. April 2021 13:24 Uhr

Steinheim/ Brakel (r). Erleben Sie gebührenfrei hochkarätige Vorträge von Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft digital bei sich zu Hause und diskutieren Sie – wenn Sie mögen – anschließend per Chat mit. Der VHS-Zweckverband bietet am Dienstag, 27. April, von 19:30 bis 21:00 Uhr, einen Vortrag aus der Veranstaltungsreihe vhs.wissen live zum Thema  „Neonazis und Antisemitismus: Wie groß ist die Gefahr von rechts“ (1LIVE40) an.

Beleidigungen und Attacken auf jüdische Mitbürger, rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei, und eine Partei im Bundestag, die in großen Teilen nicht mehr demokratisch, sondern längst selbst rechtsextrem ist. Die Gefahr von Rechtsaußen für Freiheit, Vielfalt und Rechtsstaat ist von großen Teilen der Gesellschaft bis hin zu führenden Politikern lange nicht ernst genug genommen, sondern verharmlost worden.

Alexandra Förderl-Schmid und Annette Ramelsberger sprechen darüber, was Deutschland, seine Justiz und vor allem seine Sicherheitsbehörden tun müssen, um rechte Extremisten konsequent zu verfolgen, auch in den eigenen Reihen.

Alexandra Föderl-Schmid ist seit Juli 2020 stellvertretende Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. Annette Ramelsberger ist Ressortleiterin und Gerichtsreporterin der SZ. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. über ihre Beiträge zum NSU-Prozess.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Sie nehmen als Zuschauer am Livestream von zu Hause aus teil. Als Zuschauer sind Sie nicht sichtbar, daher ist weder Mikrofon noch Kamera erforderlich. Erforderliches Endgerät ist ein PC, Notebook, Tablet oder Handy. Die Diskussionsbeteilung erfolgt via Chat.

Den Link zur Veranstaltung erhalten Sie nach der Anmeldung beim VHS-ZV Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim unter 05253-974070 oder www.vhs-driburg.de.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich am Veranstaltungstag lediglich bis 11:30 Uhr anmelden können.

Donnerstag, 15. April 2021 10:26 Uhr

Kreis Höxter (r). Ohne Hilfe haben pflegende Angehörige ihre Leistungsgrenze rasch erreicht. Die gute Nachricht: Während der Corona-Pandemie können Angehörige ambulant pflegebedürftiger Personen jetzt bis zum 30. September Entlastungsleistungen der Pflegeversicherung beantragen. „Der ‚Entlastungsbetrag‘ für Hilfen im Alltag von monatlich 125 Euro kann dabei unterstützen, einen Pflegebedürftigen solange wie möglich in seiner häuslichen Umgebung zu versorgen. Er sollte rechtzeitig bis zum 30. September abgerufen werden“, rät AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Für Hilfen im Alltag erhalten alle Pflegebedürftigen der Pflegegrade (1-5) in der häuslichen Pflege einen einheitlichen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Generell kann das Geld aus dem Vorjahr bis Ende Juni des darauffolgenden Jahres abgerufen werden. Doch um coronabedingte Härten abzufedern, wurde diese Frist bis zum 30. September 2021 verlängert. ### Die Angebote haben das Ziel, die Pflegenden zu entlasten, unterstützen die Pflegebedürftigen dabei, trotz bestehender Einschränkungen ein möglichst selbständiges und selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld zu führen und am sozialen Leben teilzunehmen. Der Entlastungsbetrag ist keine pauschale Geldleistung. Er kann zweckgebunden je nach individuellem Unterstützungsbedarf für Angebote wie beispielsweise Tagespflege (Kosten für Unterkunft und Verpflegung) oder Angebote zur Unterstützung im Alltag für Hilfe von Bekannten, Freunden und Nachbarn, verwendet werden. Eine spezielle Qualifikation muss aktuell pandemiebedingt nicht nachgewiesen werden. Aber auch ‚Dienstleistungen bis vor die Haustür‘ für Einkaufs- und Botengänge werden bezuschusst, allerdings ausschließlich von Anbietern, die landesweit anerkannt sind. Hilfe für Pflegende und Pflegebedürftige bietet die AOK-Faktenbox ‚Pflegeberatung‘ mit zahlreichen Informationen unter aok.de/nw in der Rubrik Medizin-Versorgung. Alle Fragen rund um den Entlastungsbetrag beantworten die AOK-Pflegeberater unter der kostenfreien Hotline 0800 2655-185029.

Foto: AOK/hfr

Blaulicht
Sonntag, 18. April 2021 11:15 Uhr
Von der Fahrbahn abgekommen - 18-Jährige schwer verletzt
Sonntag, 18. April 2021 11:01 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter kam es am Wochenende zu mehreren Verstößen gegen die Corona Schutzverordnung. In Höxter - Lüchtringen wurden über 50 Personen auf einem Festplatz angetroffen die sich anlässlich einer Hochzeit zusammengefunden hatten. Hier wurden Verstöße gegen die Corona Auflagen festgestellt. Das Ordnungsamt der Stadt Höxter wurde hinzugezogen und wird Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten. In Warburg - Daseburg wurde eine "Party" gemeldet. Anscheinend haben sich bis zu 8 Personen in einem Bauwagen in der Nähe der Turnhalle getroffen und gefeiert. Auch in diesem Fall wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. In der Brakeler Fußgängerzone hielten sich 6 Personen ohne Einhaltung der Corona Vorschriften auf. Die Beteiligten müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Samstag, 17. April 2021 09:16 Uhr

Brakel (r). Ein 93-Jähriger hat in Brakel beim Ausparken ein anderes parkendes Auto gerammt, dann aber seine Fahrt zu einem benachbarten Einkaufsmarkt fortgesetzt, um dort seine Einkäufe zu tätigen. Der Zusammenstoß ereignete sich am Donnerstag, 15. April, um 10.45 Uhr vor einer Apotheke an der Warburger Straße. Zeugen hatten beobachtet, wie der betagte Fahrer eines schwarzen Ford Kuga beim Verlassen des Parkplatzes einen parkenden Ford Focus mit der rechten Fahrzeugseite gerammt hat. Der Kuga-Fahrer sei zwar ausgestiegen und habe die Beschädigungen betrachtet, sei dann aber trotz Ansprache der Zeugen wieder eingestiegen und habe seine Fahrt zu einem Einkaufsmarkt in der Nähe fortgesetzt. 

Die Zeugen verständigten die Polizei. Während der Unfallaufnahme kam der Halter des beschädigten Focus hinzu, der bis dahin von dem Vorfall nichts mitbekommen hatte. Den Verursacher trafen die Beamten dann an dem Einkaufsmarkt an. Während der Überprüfung räumte er den Zusammenstoß ein. An beiden Fahrzeugen war ein Gesamtschaden von rund 6.500 Euro entstanden. Der Führerschein des 93-Jährigen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durch die Polizei sichergestellt.

Samstag, 17. April 2021 09:13 Uhr

Borgenteich (r). Verletzt wurde der Fahrer eines Traktors in Borgentreich, als er mit seiner landwirtschaftlichen Zugmaschine von einem Feldweg abkam, der beladene Anhänger sich löste und umkippte. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 15. April, gegen 15:15 Uhr, auf der Straße "Am Siekbach". Der 44-jährige Fahrer kam außerhalb der Ortschaft Borgentreich auf einer asphaltierten Straße, die durch landwirtschaftliche Flächen führt, mit seinem Gespann nach links von der Fahrbahn ab. Er fuhr ein Stück durch den Graben und überfuhr mit dem Traktor eine Feldauffahrt. Als dann der mit Erde beladene Anhänger gegen die Feldauffahrt stieß, löste sich der Anhänger von der Zugmaschine und kippte auf die linke Seite. Die geladene Erde rutschte vom Anhänger auf das Feld. Der Schlepper fuhr zunächst weiter und kam wieder nach rechts auf die Straße, hielt dann aber an. 

Der Fahrer des Traktors verletzte sich bei dem Unfall. An der Unfallstelle wurde der Mann notärztlich behandelt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Borgentreich betreute den Traktor-Fahrer vor Ort bis zum Eintreffen der Rettungskräfte und führte eine Reinigung der Fahrbahn durch. Die Bergung des Anhängers und der verlorenen Ladung organisierte der betroffene Landwirt eigenständig. Wie hoch der entstandene Sachschaden an dem Trecker durch eine gesplitterte Scheibe und an dem Anhänger ist, lässt sich derzeit nicht beziffern.

Foto: Polizei

Dienstag, 13. April 2021 12:00 Uhr

Marienmünster (r). Erst mit Hilfe der Feuerwehr konnten zwei Personen aus einem Auto befreit werden, das nach einem Unfall auf der Fahrerseite gelandet und liegengeblieben war. Beide kamen in ein Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 13. April, gegen 7:40 Uhr auf der L 886 zwischen Marienmünster-Bredenborn und Sommersell. Die 38-jährige Fahrerin war mit ihrem Sohn in einem Skoda Fabia von Bredenborn in Richtung Sommersell unterwegs, als sie nach rechts von der Fahrbahn abkam. Nach ersten Angaben war sie einem Wildtier ausgewichen. Der Skoda fuhr ein Stück durch den Straßengraben, landete wieder auf der Straße und blieb mit der Fahrerseite auf der Fahrbahn liegen.

Die beiden Personen waren in dem Auto eingeschlossen und konnten sich nicht selbst befreien. Die herbeiberufene Feuerwehr musste das Dach abtrennen, um die beiden Verletzten aus dem Auto holen zu können. Beide wurden aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. An dem Skoda entstand Totalschaden, er wurde abgeschleppt. Die L 866 war während der Bergungsmaßnahmen für etwa zwei Stunden für den Verkehr gesperrt.

Foto: Polizei

Politik
Freitag, 09. April 2021 12:08 Uhr
SPD Ortsverein Brakel trifft sich online
Donnerstag, 08. April 2021 18:20 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Städtebauförderprogramm 2021“ und den „Investitionspakt Sportstätten 2021“ veröffentlicht: Insgesamt 14.776.000 Euro fließen daraus in den Kreis. "Wir sind dem Land sehr dankbar, dass im Kulturland Kreis Höxter mit Hilfe dieser Gelder wichtige Projekte umgesetzt werden können", sagt Landrat Michael Stickeln und bringt seine Freude zum Ausdruck, dass mit mehr als fünf Millionen Euro Fördermitteln für die Landesgartenschau 2023 hier ein klares Signal vom Land gesendet werde.

„Erfolgreiche Stadtentwicklung bedeutet immer, sich auf den Wandel einzustellen. Die Corona-Pandemie und die Digitalisierung aller Lebensbereiche sind die aktuellen Herausforderungen, insbesondere für Innenstädte und Ortskerne. Es droht ein zunehmender Funktions- und Attraktivitätsverlust aller Lebensbereiche: Einkaufen, Mobilität, Bildung, Kultur und Versorgung. Die Städtebauförderung hilft, neue Wege zu gehen“, so Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogrammes des Landes Nordrhein Westfalen, bestehend aus den drei neuen Regelprogrammen („Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“) und dem Investitionspakt „Sportstätten“ für das Jahr 2021 werden insgesamt 294 Projekte mit rund 368 Millionen Euro gefördert. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf knapp 512 Millionen Euro. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich auf rund 143 Millionen Euro. An der Finanzierung der ausgewählten Projekte des Städtebauförderprogramms 2021 beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 195 Millionen Euro, der Bund mit 171 Millionen Euro und die Europäische Union mit zwei Millionen Euro.

Die knapp 14,8 Millionen verteilen sich auf Bad Driburg (1.108.000 Euro), Beverungen (1.500.000 Euro), Borgentreich (4.795.000 Euro), Brakel (104.00 Euro), Höxter (5.299.000 Euro), Nieheim (155.000 Euro), Steinheim (1.714.000 Euro) und Willebadessen (101.000 Euro). Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5666

Dienstag, 06. April 2021 09:46 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Dorferneuerungsprogramm 2021“ veröffentlicht: In diesem Jahr werden in der Dorferneuerung 344 Projekte in 145 Gemeinden mit rund 28,5 Millionen Euro unterstützt. Knapp 2,5 Millionen Euro davon fließen in den Kreis Höxter. „Wir sind sehr froh, dass die eingereichten Bewerbungen aus unseren Städten erfolgreich waren und nun mit Hilfe dieser stolzen Fördersumme wichtige Projekte umgesetzt werden können“, bringt Landrat Michael Stickeln seine Freude zum Ausdruck.

Die Bewerbungen von den Kommunen aber auch von Privatinitiativen waren so überzeugend, dass der Kreis Höxter mit den zugesprochenen Fördermitteln in Höhe von 2,472 Millionen Euro an erster Stelle liegt in ganz Nordrhein-Westfalen vor den Kreisen Euskirchen und Soest. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, weist in der Veröffentlichung des Dorferneuerungsprogramms für das Jahr 2021 darauf hin, dass die ländlichen Räume in NRW mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner des Landes sind.

„Menschen machen Dorf: Ob Dorfladen, Dorfgemeinschaftshaus, ein Mehr an Barrierefreiheit oder die dorfgemäße Gestaltung von Plätzen. 28,5 Millionen Euro Finanzmittel unterstützen Gemeinden und zahlreiche private Initiativen bei der tatkräftigen Umsetzung ihrer Ideen", so Scharrenbach. Gerade die herausfordernden Monate der COVID-19-Pandemie zeigten, wie wichtig der öffentliche Raum und generationenübergreifende Orte des gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit auch des gelebten Zusammenhalts seien. „In diesen Zeiten ist die ‚Dorferneuerung‘ des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes verlässlicher Partner an der Seite unserer Bürgerinnen und Bürger, Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe sowie der Kommunen. Mit der ‚Dorferneuerung 2021‘ legen wir den Grundstein für den weiteren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Entwicklungsperspektiven für unsere kleinen Städte und Gemeinden“, so Ministerin Scharrenbach.

Die 2.472.000 Euro für den Kreis Höxter verteilen sich wie folgt auf die Städte: Bad Driburg bekommt 203.000 Euro, Borgentreich 500.000 Euro, Brakel 383.000 Euro, Höxter 345.000 Euro, Marienmünster 309.000 Euro, Nieheim 58.000 Euro, Steinheim 332.000 Euro, Warburg 278.000 Euro und Willebadessen erhält 64.000 Euro vom Land. Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5656.

Wirtschaft
Donnerstag, 11. März 2021 14:12 Uhr
Jetzt noch anmelden für umfassende Information: Weites Ausbildungsspektrum wird online vorgestellt
Dienstag, 09. Februar 2021 07:37 Uhr

Höxter (red). Das Klinikum Weser-Egge hat am St. Ansgar Krankenhaus die palliativmedizinische Abteilung erweitert und erneuert: Ziel ist die umfassende medizinische und psychosoziale Betreuung von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen, häufig begleitet von starken Schmerzen oder anderen belastenden Symptomen.

"Es steht jetzt ein abgetrennter, geschützter Bereich für die Patienten zur Verfügung und wir haben die Zahl der Betten, die zuvor auf der onkologischen Station verteilt waren, auf zehn erhöht", erklärt Oberärztin Dr. Liane Sickmann. Sie ist die ärztliche Leiterin der neuen, modernisierten Palliativstation. Das Behandlungskonzept wurde für die speziellen Bedürfnisse schwerkranker Patienten weiterentwickelt.

Weichen in der letzten Lebensphase

"Wenn klar ist, dass die Krankheit nicht mehr geheilt werden kann, dann sind wir dafür da, die Lebensqualität in der verbleibenden Zeit zu verbessern. Ziel ist, Schmerzen und andere Symptome wie Atemnot, Übelkeit oder auch Angst und Depression gut zu kontrollieren, in krisenhaften Situationen oder Überforderung einen Ort der Ruhe und Kraft zu bieten und nach Stabilisierung eine Entlassung den Wünschen des Patienten entsprechend zu ermöglichen", beschreibt Dr. Liane Sickmann, die sich bereits seit vielen Jahren um die Palliativpatienten im Klinikum Weser-Egge kümmert.

Zusätzlich zur medizinischen Betreuung umfasst das Behandlungskonzept auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte. Dafür gehören zum Behandlungsteam neben speziell weitergebildeten Pflegern und Ärzten auch Psycho- und Ergotherapeuten sowie Mitarbeiter des Sozialmanagements und der Seelsorge.

"Es geht vielfach um intensive Gespräche, mit den Patienten und ihren Angehörigen. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen persönlichen Wünschen und Zielen. Manche Patienten wollen Teile ihrer Vergangenheit aufarbeiten, manche sich letzte Wünsche erfüllen, etwas tun, was sie noch nie getan haben, oder ganz in Ruhe ihren Abschied planen," weiß Liane Sickmann. Perspektivisch sollen auf der neuen Palliativstation auch Musik- und Maltherapie angeboten werden.

Ambulante Weiterversorgung

Die Palliativstation arbeitet eng mit den Palliativnetzen der Kreise Höxter und Holzminden zusammen. Diese gemeinnützigen Vereine koordinieren eine ambulante Weiterversorgung der Patienten durch qualifizierte Palliativärzte, Hausärzte und Palliativpflegedienste. Für eine seelische Begleitung stehen dann der ambulante Hospiz- und Beratungsdienst im Kreis Höxter und der ambulante Hospizverein im Landkreis Holzminden zur Verfügung.

Foto: KHWE

Montag, 08. Februar 2021 14:30 Uhr

Bad Driburg (red). Wertschätzung und Solidarität –zwei Begriffe, die während der Corona-Pandemie einen neuen Stellenwert erhalten haben. Das zeigen auch die Bad Driburger Naturparkquellen mit einem Gutschein vom Werbering in Bad Driburg, den jeder Mitarbeiter als „Dankeschön“ für seine Arbeit im schwierigen Jahr 2020 erhalten hat.

Das Dankeschön kam mit der letzten Lohnabrechnung: Alle Mitarbeiter der Bad Driburger Naturparkquellen konnten sich über einen Gutschein des Werberings Bad Driburg freuen. „Wir wollten unseren Mitarbeitern für die gute Arbeit in 2020 danken und einen positiven Abschluss in einem doch schwierigen Jahres bescheren“, erklärt Thomas Dörpinghaus, Geschäftsführer der Bad Driburger Naturparkquellen. „Als Geste der Solidarität und Unterstützung des lokalen Einzelhandels haben wir uns für den Werbering Bad Driburg entschieden, der für jeden Geschmack etwas bietet.“

Lokal „handeln“ - lokal unterstützen

„Die lokale Unterstützung steht für uns als regionaler Betrieb an erster Stelle“, so Geschäftsführer Thomas Dörpinghaus. „Schließlich handeln auch wir auf lokaler Ebene.“ Die Bad Driburger Naturparkquellen seien tief in der Region verwurzelt. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten engagieren wir uns in vielen Projekten für die Menschen hier vor Ort.“ Hierzu gehört das aktive Sponsoring von Vereinen, Veranstaltungen oder aber auch Projekten wie dem Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge.

Mit Zuversicht in 2021

Auch für die Bad Driburger Naturparkquellen war 2020 kein einfaches Jahr. Nachdem das Jahr positiv angelaufen war, kam mit Corona eine jähe Zensur. Vor allem die Schließung der Gastronomie- und Hotelleriebetriebe sowie der Wegfall von Veranstaltungen und Events sorgte für Einbußen.

„Nachdem wir erst einen Mangel an Pfandflaschen hatten, weil Getränke ähnlich wie Toilettenpapier gehortet wurden, kamen zwar die Flaschen zurück, aber dafür verlangsamte sich insgesamt der Absatz“, erklärt Dörpinghaus. „Jetzt gibt es die ersten Zeichen, dass wir mit neuen Produktentwicklungen gute Anreize schaffen und sich der Markt auch langsam wieder erholt.“

Foto: UGOS

Sport
Montag, 12. April 2021 12:32 Uhr
Trio wechselt zur SG Erkeln-Hembsen
Samstag, 06. März 2021 12:36 Uhr

Kreis Höxter (red). 40.075 Kilometer zu erreichen, ist das Ziel des Projektes „Gemeinsam um die Welt“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der HLC Höxter und die Flüchtlingsinitiative Welcome e. V. laden in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Höxter und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter zum Mitmachen ein. Die zurückgelegten Kilometer können im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März einfach unter www.vielfalt-bewegt-hoexter.de oder per E-Mail an post@vielfalt-bewegt-hoexter.de eingereicht werden. Unter dem Motto „Solidarität Grenzenlos – Gemeinsam um die Welt“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus setzen. Vielfalt und Toleranz bewegt alle – und das nicht nur im sportlichen Sinne, daher sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter zum Mitmachen eingeladen. Sei es mit dem Fahrrad, per Rollstuhl, zu Fuß beim Wandern, Joggen oder Spazierengehen, beim Skaten oder auf dem Pferd. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und symbolisch die Welt zu umrunden. Dabei spielt die Fortbewegungsart keine Rolle. Jeder Kilometer zählt.

Foto: KSB

Dienstag, 12. Januar 2021 09:50 Uhr

Erkeln (red). „Wir freuen uns, dass Kai seine Zusage gegeben hat und in Zukunft das Trikot der SG ErkelnHembsen tragen wird. Er wechselt von der SpVg 20 Brakel in unser Team und wird unsere Offensive durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten sehr verstärken!“, freut sich die SG Erkeln-Hembsen.

Natürlich auch ganz zur Freude von Trainer Christian Multhaupt: „Kai kenne ich schon seit der Jugend, daher ist es normal, dass man sich nie ganz aus den Augen verloren und auch seine Karriere verfolgt hat. Zudem ist er vielen aus der Mannschaft bekannt und passt mit seiner angenehmen, unaufgeregten Art gut in unser Team. Sportlich ist er eine absolute Bereicherung, gehört im Kreis Höxter technisch zu den besten Spielern und wird uns mit seiner Erfahrung gut zu Gesicht stehen. Wir freuen uns auf Kai!“ Da es noch keine finale Einigung mit der SpVg Brakel gibt, wäre Fähnrich aktuell ab dem 01.07.2021 für die SG spielberechtigt.

„Ich freue mich auf die Zeit beim TuS und die neue Truppe, bin aber auch der SpVg dankbar, für die letzten Jahre. Zeitlich ist die Option Landesliga nicht mehr machbar, deswegen bin ich froh über die positiven Gespräche, sowie die Einigung mit Boris und Christian. Ob ich jetzt die Freigabe zur Rückrunde bekommen oder erst zum Sommer ist für mich nicht relevant, sondern der geringere Aufwand steht an erster Stelle“, fügt Kai Fähnrich an.

Foto: SG Erkeln-Hembsen

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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