Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 18. März 2019 14:21 Uhr
'Voller' Erfolg bei der dritten Auflage der Kneipennacht Bad Driburg
Montag, 18. März 2019 11:36 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung will die Wertschätzung von Lebensmitteln in der Bevölkerung erhöhen und unterstützt Projekte, die verhindern, dass Nahrungsmittel achtlos weggeworfen werden. Ein zentraler Baustein ist das vom Umwelt- und Verbraucherschutzministerium mit sieben Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln geförderte Projekt MehrWertKonsum der Verbraucherzentrale NRW. Ziel ist der Schutz wertvoller Nahrungsmittel, des Klimas und anderer Ressourcen wie Boden, Wasser und Energie. 

„Mit der Verbraucherzentrale haben wir eine kompetente Partnerin im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung an unserer Seite. In den letzten Jahren haben wir viel Ursachenanalyse betrieben und Gründe und Ursachen für Lebensmittelverluste ermittelt. Jetzt gehen wir mit dem Projekt MehrWertKonsum in die Praxis und bieten konkrete Beratung und Unterstützungsangebote“, sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann beim Besuch der Jugendherberge Köln-Riehl. Bis September 2021 unterstützt das Projekt MehrWertKonsum 150 Schulen und Kindertagesstätten sowie 13 Jugendherbergen aus den Landesverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe dabei, ihre Speisenangebote attraktiv, abfallarm und klimaschonend zu gestalten. 

In der Jugendherberge in Köln-Riehl bleiben seit Anfang des Jahres ein Drittel weniger Reste auf den Tellern, am Büffet und in den Töpfen der Kölner Jugendherberge zurück. Die Reste auf den Tellern konnten sogar fast halbiert werden. Auf ein Jahr gerechnet ergeben sich so Einsparungen in der Vollverpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen) von insgesamt rund 5000 Kilogramm Speiseabfälle mit einem Wert von bis zu 9000 Euro. Auch die Klimaschutzbilanz kann sich sehen lassen: Durch die Abfallvermeidung können bis zu 16 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. „Die Jugendherberge Köln-Riehl geht mit gutem Beispiel bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung voran. Das ist ein wichtiges Signal zum Nachahmen für unser Ziel, Lebensmittelabfälle landesweit in den nächsten zehn Jahren möglichst zu halbieren“, lobte Staatssekretär Bottermann die ersten Schritte.

„Bildungseinrichtungen sollten für junge Menschen Vorbildfunktion einnehmen, indem sie Klima- und Ressourcenschutz aktiv leben. Auch die Verpflegung darf dazu nicht im Widerspruch stehen“, erklärte Ulrike Schell, Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW und Leiterin des Bereichs Ernährung und Umwelt. „Wir suchen deshalb gezielt die Kooperation mit Trägern, Leitungen, Küchenprofis, Caterern und natürlich den Essensgästen, um praxistaugliche Rezepte zu entwickeln.“ 

Im Köln-Riehl hat das Küchenteam seit Dezember 2018 Abfälle erfasst, Ursachen analysiert und Maßnahmen zum Rückgang von Lebensmittelabfällen umgesetzt. Mit Unterstützung der Verbraucherzentrale konnten die Verantwortlichen leicht nachvollziehen, was und warum die Küche beim Abendessen zu viel produziert hatte. Sie stellten daraufhin die Mengen entsprechend um. Zudem wurden die Portionen der Menüs verkleinert. Am Salatbüfett wird nun häufiger nachgefüllt und bei der Dessert-Auswahl die zweite Pudding-Schüssel erst dann aufgetragen, wenn die erste leer ist. Die Gäste erfahren auf Hinweisschildern von den Zielen der Aktion und davon, dass sie jederzeit einen Nachschlag erhalten können.

Vermeidbare Abfälle und Kosten reduzieren sind die ersten Maßnahmen. Im zweiten Schritt können sich Einrichtungen an das MehrWert-Team wenden, um Speisepläne und -angebote klimafreundlich zu gestalten, etwa durch die Verwendung eines höheren Anteils von regionalen und Bio-Lebensmitteln. Oliver Mirring, Geschäftsführer des Landesverbands Rheinland des Deutschen Jugendherbergswerks, ist überzeugt von den ersten Ergebnissen der gemeinsamen Aktion: „Uns als Jugendherbergswerk ist es ein Anliegen, in puncto Vermeidung von Lebensmittelabfällen Pionierarbeit zu leisten. Unsere Erfahrungen wollen wir in unsere Häuser tragen und so langfristig zum nachhaltigen Wirtschaften beitragen.“ 

Weitere Informationen: www.mehrwert.nrw/gemeinschaftsverpflegung

 

Montag, 18. März 2019 10:54 Uhr

Brakel (red). Sie kommen aus Südafrika, Israel oder Oberbayern: Immer mehr Ärzte aus dem In- und Ausland kommen zum Endoprothetikzentrum des Klinikum Weser-Egge in Brakel, um sich bei Oberarzt Dr. Dragan Jeremic über ein neues Verfahren zum Einsatz künstlicher Kniegelenke zu informieren: Der Orthopäde setzt dabei auf eine natürliche Ausrichtung der Prothese, die die individuelle Anatomie des Patienten berücksichtigt und den Zustand des Gelenks vor dem Verschleiß wiederherstellen soll. 

"Traditionell werden Prothesen gerade eingesetzt, um einen Idealzustand zu erreichen, den es aber in der Natur nicht gibt - jeder Körper ist anders. Um gewohnte und schmerzfreie Bewegungsabläufe wie vor dem Eingriff wiederherzustellen, müssen wir das berücksichtigen", sagt Dr. Dragan Jeremic, der diese Philosophie von seinem mehrmonatigen Aufenthalt in amerikanischen Krankenhäusern, unter anderem in der Orthopäden-Hochburg Chicago, mitgebracht und sich zum Ziel gesetzt hat, sie als Vorreiter zu verbreiten. Am St. Vincenz Hospital Brakel verwendet er die neue Technik jetzt seit fast zwei Jahren, setzt inzwischen rund 150 Prothesen jährlich nach diesem Verfahren ein.

Am Computer berechnet der Orthopäde dabei auf Basis von Röntgenaufnahmen den genauen Winkel, in dem er das künstliche Gelenk setzen muss. "Beim Sägen der Knochen darf kein unnatürlicher Spalt entstehen, die ursprüngliche Geometrie des Gelenks, der Bänder und Gewebe soll erhalten bleiben." Dragan Jeremic ist sich sicher, dass dieser Paradigmenwechsel in der Endoprothetik sich in den kommenden Jahren als Standard durchsetzen wird. "Über 20 Prozent der Patienten sind mit den traditionellen OP-Verfahren unzufrieden. Die Ergebnisse bisheriger Studien zu den neuen Ansätzen und meine eigenen Erfahrungen sind vielversprechend."

Foto: KHWE

Montag, 18. März 2019 10:29 Uhr

Gehrden (red). In Gehrden gibt es ab sofort eine halbseitige Straßensperrung ab Höhe Rathausstraße 3 in Richtung Ortsende bis Einmündungsbereich Rotheweg sowie in den Rotheweg bis circa Hausnummer 7. Die Sperrung gilt bis zum 5. April dieses Jahres ist muss aufgrund Verlegung einer Gasleitung erfolgen.

Sonntag, 17. März 2019 07:12 Uhr

Bad Driburg (red). Am Montag, 25. März, von 19:30 bis 21:00 Uhr gewährt die Volkshochschule in einer Multivisionsshow interessante Einblicke in die Schönheit des südlichen Afrikas. In seinem Vortrag berichtet der Reisejournalist und Weltenbummler Michael Stuka mit lebendigen Erläuterungen und packenden Fotografien über die Länder Südafrika, Namibia und Botswana. Um diese Länder besonders intensiv erleben zu können, war er auf seinen Reisen mit einem Jeep mit Dachzelt unterwegs und konnte die Natur so hautnah erleben.

„Südafrika, die Heimat Nelson Mandelas, ist bunt und hat mich mit offenherzigen Menschen, imposanten Landschaften, vor Hitze flirrenden Wüsten und einer artenreichen Tierwelt begeistert“, so Stuka. „Bei meinen Reisen durch Afrika gab es immer viel zu erleben und es nicht immer ging alles gut“, fügt er augenzwinkernd hinzu. Neben Südafrika bereiste er auch Namibia auf eigene Faust und konnte ganz persönliche Eindrücke mit der Kamera festhalten. „Der Name Namibia, bedeutet so viel wie "leerer Platz" und ist von der Wüste Namib abgeleitet“, erklärt Stuka. Die endlose Weite, die roten Dünen und die gewaltigen Bergmassive im Hintergrund machen für ihn die einzigartige Schönheit Namibias aus. Vom Sambesi-Streifen aus geht die virtuelle Reise weiter nach Botswana, wo er die Gäste die imposante Tierwelt in totaler Abgeschiedenheit fernab der Zivilisation erleben lässt.

Der Vortrag findet von 19:30 bis 21:00 Uhr in der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg statt und kostet 8 € Eintritt. Eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung nimmt die Hauptgeschäftsstelle der Volkshochschule in Bad Driburg unter der Telefonnummer 0 52 53 - 88 17 00 gern entgegen. Anmeldungen sind auch möglich unter: www.vhs-driburg.de

Foto: Michael Stuka

Blaulicht
Montag, 18. März 2019 14:28 Uhr
Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Bellersen lädt zur Fahrzeugeinweihung ein
Montag, 18. März 2019 13:01 Uhr

Höxter/Brakel (red). Ein aus polizeilicher Sicht unruhiges Wochenende liegt hinter den Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter. Sie mussten bei verschiedenen Körperverletzungsdelikten einschreiten und sich in mehreren Fällen sogar mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auseinandersetzen.

In den frühen Morgenstunden am Sonntag, 17. März, hielt sich auf dem Gelände des Höxteraner Schulzentrums eine Personengruppe auf, die dort Alkohol konsumierte. Um 3.20 Uhr wurden Beamte der Polizei Höxter verständigt. Gegen einen Platzverweis leistete ein Beschuldigter massiven Widerstand, bei dem zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache Höxter gebracht. Hier leistete er erneut Widerstand und verletzte einen weiteren Polizeibeamten.+++ In Brakel kam es auf dem Gelände des Schulzentrums am Bahndamm am Samstag, 16. März, gegen 22.25 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein Geschädigter gab gegenüber der Polizei an, von einer größeren Personengruppe Jugendlicher zusammengeschlagen worden zu sein. Als die Polizei auf dem Schulgelände eintraf, rannten etwa 15 bis 20 Jugendliche vor den Beamten weg. Einige Personen konnten dennoch vor Ort und im Umfeld aufgegriffen werden, die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern noch an.

Ebenfalls in Brakel wurde die Polizei am Sonntag, 17. März, gegen 23:25 Uhr zu einer Körperverletzung in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Nach aktuellem Erkenntnisstand haben zwei Mieter (27 und 34 Jahre alt) aus verschiedenen Wohnungen zunächst gemeinsam Alkohol konsumiert, wobei es offenbar zu einem Streit gekommen ist, bei dem der 27-Jährige blutende Verletzungen davontrug. Der Verletzte kehrte daraufhin in seine eigene Wohnung zurück und verständige die Polizei. Als die Beamten eintrafen, stellten sie zunächst im Treppenhaus Reizgas fest und öffneten Fenster zum Lüften. Sie gingen weiter zur Wohnung des 34-Jährigen und forderten ihn auf, seine Wohnungstür zu öffnen.

Trotz mehrfacher Versuche reagierte er darauf nicht. Da unklar war, in welchem Zustand sich der Mann befand, forderten die Polizisten Unterstützung durch die Feuerwehr Brakel an. Als die hinzugezogene Feuerwehr die Tür öffnete, zeigte sich der alkoholisierte Mann in der Wohnung stark aggressiv und stürmte auf die Einsatzkräfte zu. Er musste durch die Polizeibeamten vorübergehend fixiert werden. Widerstand leistete unterdessen auch der 27-Jährige und versuchte, einem der eingesetzten Beamten die Waffe zu entreißen. Da er stark alkoholisiert war, wurde er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. 

Wegen Ruhestörung wurde die Polizei außerdem am späten Freitagabend in ein Mehrfamilienhaus in Höxter gerufen. Dort wütete ein Mann lautstark in seiner Wohnung. Er war stark alkoholisiert, aggressiv, und ließ sich nicht beruhigen. Daher wurde der Mann in Gewahrsam genommen.

Montag, 18. März 2019 12:22 Uhr

Bad Driburg (red). Am Freitag erlitt ein Mann in der Wohnung der Ehefrau in Bad Driburg durch Messerstiche schwere Verletzungen. Aufgrund von Hinweisen zu einer flüchtigen Tätergruppe nahm eine Mordkommission die Ermittlungen auf. Eine 57-jährige Frau rief die Polizei über Notruf zur Hilfe. Die Beamten trafen in der Wohnung auf den schwer verletzten 61-jährigen Ehemann sowie die leicht verletzte Frau. Nach den ersten Hinweisen galt eine flüchtige Männergruppe als Tatverdächtig. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus notoperiert werden.

Die Polizei leitete sofort umfassende Fahndungsmaßnahmen ein. Da nach den ersten Erkenntnissen ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm die Mordkommission "Sulburg", die sich aus Beamten der Polizei Bielefeld und der Polizei Höxter zusammensetzt, unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Jürgen Kollien die Ermittlungen. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Ehefrau ihren Mann im Rahmen einer Auseinandersetzung mit einem Messer in den Bauch stach. Hinweise auf eine Tätergruppe erwiesen sich als falsch. Da eine Notwehrsituation nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Frau nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn nach ihrer Vernehmung wieder entlassen

Freitag, 15. März 2019 11:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Für manche Fahrzeugführer ist das richtige Verhalten an Bushaltestellen unklar, weil vielleicht die Führerscheinprüfung schon viele Jahre zurückliegt oder im Bekanntenkreis unterschiedlichste Auffassungen dazu vorhanden sind. Das richtige Verhalten regelt der Paragraph 20 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Er besagt, dass an Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen halten, nur vorsichtig vorbeigefahren werden darf. Das gilt auch für den Gegenverkehr. Eine Bushaltestelle muss durch das amtliche Verkehrszeichen 224 gekennzeichnet sein.

Dabei handelt es sich um ein grünes H auf gelben Grund mit einer grünen Umrandung. Doch was bedeutet "vorsichtiges Vorbeifahren"? Hierunter versteht man eine mäßige Geschwindigkeit, also eine deutlich herabgesetzte Geschwindigkeit gegenüber der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Der Fahrzeugführer muss die mäßige Geschwindigkeit bis auf die Schrittgeschwindigkeit reduzieren, wenn ein Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage an einer Haltestelle hält. Das gilt übrigens auch für den Gegenverkehr! Bei Geschwindigkeitsmessungen werden maximal 10 km/h als Schrittgeschwindigkeit angenommen. Zudem darf der Fahrzeugführer an dem Bus nur in einem solchen Abstand vorbeifahren, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Hier geht man von mindestens zwei Metern seitlichen Abstand aus. Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss angehalten werden. Das bedeutet, dass den Fahrgästen das Erreichen und Verlassen des Busses ermöglicht werden muss.

Auch ist besondere Vorsicht geboten, wenn ein Bus mit eingeschalteten Warnblinklicht eine gekennzeichnete Haltestelle anfährt oder verlässt. Beim Annähern darf der Bus nicht überholt werden und das Verlassen ist ihm zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten. Aber auch für Fußgänger und Fahrgäste bestehen Pflichten. Vor allem an Schulen sieht man, dass sich im Bereich von Haltestellen Kinder auf der Fahrbahn aufhalten, weil es zum Beispiel Gerangel um Plätze in der Warteschlange gibt oder zu Stoßzeiten die Haltestelle die Masse der Schüler nicht aufnehmen kann.

Der Paragraph 20 StVO besagt, dass diese Personen auf Gehwegen, Seitenstreifen oder einer Haltestelleninsel den Bus erwarten müssen. Sind solche Straßenteile nicht vorhanden, so müssen sie am Fahrbahnrand warten. Bei Zuwiderhandlungen kann Fahrzeugführern zum Beispiel folgendes drohen: 1.) Sie überholten einen Omnibus mit eingeschalteten Warnblinklicht bei Annäherung an eine Haltestelle: 1 Punkt, 60,- EUR Bußgeld 2.) Sie fuhren bei an einer Haltestelle haltenden Omnibus mit eingeschalteten Warnblinklicht nicht mit Schrittgeschwindigkeit: 15,- EUR; mit Behinderung: 1 Punkt, 60,- EUR; mit Gefährdung 1 Punkt, 70,- EUR 3.) Nr. 2 gilt gleichfalls für den Gegenverkehr!

Foto: Polizei

Mittwoch, 13. März 2019 10:25 Uhr

Brakel (red). Nach einem Verkehrsunfall in Brakel mussten zwei Frauen (64 und 59 Jahre alt) und ein Mann (70 Jahre alt), alle wohnhaft in Brakel, verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 12. März 2019, gegen 18:35 Uhr. Nach bisherigen Kenntnisstand befuhr der 70-Jährige mit seinem VW die Straße Am Bahndamm in Richtung Warburger Straße. Die 59-Jährige befuhr zu dieser Zeit mit einem Kleintransporter die Bahnhofstraße in Richtung der Straße Am Bahndamm. Im Einmündungsbereich beabsichtigte sie mit ihrem Fahrzeug nach links auf die Straße Am Bahndamm einzubiegen. Hierbei missachtete sie aus bislang nicht bekannten Gründen die Vorfahrt des von links kommenden VW und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Kollision erlitten die Fahrerin des Kleintransporters und der Fahrer des VW leichte Verletzungen. Die 64-jährige Beifahrerin im VW wurde schwer verletzt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt rund 32.500 Euro.

Foto: Polizei

Unsere Videothek
Politik
Montag, 18. März 2019 12:17 Uhr
Einladung zur Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Bad Driburg
Donnerstag, 14. März 2019 08:53 Uhr

Bad Driburg (red). „Der Stundentakt zwischen Ottbergen und Paderborn ist nicht mehr ausreichend. Ein Halbstundentakt würde die Zugverbindung für viele Pendler deutlich attraktiver machen!“ fordern die GRÜNEN in der Verbandsversammlung des Nahverkehrsverbandes Paderborn-Höxter. Technisch bietet die Strecke dafür die besten Voraussetzungen: sie hat deutlich noch Kapazitäten frei. Auch das lästige „Flügeln“ könnte wegfallen, wenn die Züge in Ottbergen nicht mehr geteilt und zusammengeführt werden müssen, sondern von dort aus im Stundentakt einmal in Richtung Höxter-Holzminden-Kreiensen und das andere Mal nach Göttingen fahren. Jedes Ziel hätte dann seinen Stundentakt ohne dass Fahrgäste versehentlich im falschen Zugteil sitzen. In den kommenden Jahren wird auch der Betrieb der Eggebahn neu ausgeschrieben werden. Martina Denkner, GRÜNES Mitglied in der nph-Verbandsversammlung: „Daher müssen wir jetzt entscheiden, was für den Kreis Höxter optimal ist. Je einiger sich dabei die an der Strecke liegenden Kommunen sind, desto besser.“ Dabei verweisen die GRÜNEN auf die aktuell gute Auslastung der Züge. „Aber damit dürfen wir uns nicht zufrieden geben. Wir wollen noch mehr Pendler davon überzeugen, dass die Eggebahn eine bequeme, günstige und schnelle Verbindung nach Paderborn ist. Wer mit der Bahn fährt, hat weder Parkplatzsorgen noch Parkplatzkosten in Paderborn. Er kommt entspannt an und er ist auch nach Feierabend wieder entspannt zuhause.“

Mittwoch, 13. März 2019 07:18 Uhr

Bad Driburg (red). So eine Stadt ist ein interessantes Gebilde: Rund 18.000 Menschen leben in Bad Driburg. Und das Zusammenleben funktioniert mehr oder weniger reibungslos: alle werden mit Nahrungsmitteln versorgt, elektrische Energie gibt es auch, Straßen führen meistens zum gewünschten Ziel und Schulen und Kindergärten kümmern sich um die Zukunft. Das alles muss natürlich organisiert werden. Und je weniger Störungen auftreten, desto weniger wird die Leistung betrachtet, die dahinter steht. Das wichtigste Lebensmittel, das die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellt, ist das Trinkwasser. Ohne Trinkwasser, das klar und sauber aus der Leitung fließt, kommt unser tägliches Leben bald aus dem Tritt. Das wollen sich die GRÜNEN näher anschauen. Daher laden Sie zur einer Wanderung zum „Weißenborn“ ein. Dort sprudelt eine der wichtigsten Trinkwasserquellen der Stadt. Die Teilnehmer werden erfahren, was das für ein Wasser ist, wie es aufbereitet wird und was das kostet. Die Tour startet am Sonntag, den 17. März um 14 Uhr am Rathaus Bad Driburg. Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Wirtschaft
Montag, 18. März 2019 11:07 Uhr
Vereinigte Volksbank ermöglicht ihren Kunden das kontaktlose: Bezahlen per Smartphone
Donnerstag, 14. März 2019 11:58 Uhr

Bad Driburg (red). Die Fachklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie in der Park Klinik Bad Hermannsborn (Gräfliche Kliniken) hat seit dem 1. Januar 2019 eine neue Chefärztin: Dr. Heike Schulze leitet nun die Abteilung mit 84 Betten und 25 Mitarbeitern. Für das kommende Jahr erwartet die Klinikleitung weiterhin eine wachsende Zahl an Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen, die es zu rehabilitieren gilt. Denn der traurige Trend, dass immer mehr Menschen aufgrund psychosomatischer Beschwerden krankgeschrieben und berentet werden, hält weiter an. 

„Oft treten psychische Symptome und Leiden in unmittelbarem Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden auf bzw. sind dafür ursächlich“, erklärt Dr. Heike Schulze den den Begriff „Psychosomatik“, auch wenn dies den Betroffenen häufig nicht bewusst sei (Psyche=Seele, Soma=Körper). „Da die Gräflichen Kliniken am Standort Bad Driburg mit insgesamt 800 Betten natürlich eng kooperieren, profitieren alle Patienten von einer kompetenten Psychosomatik in der ‚Park Klinik‘“, so Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, Geschäftsführer der Gruppe Gräfliche Kliniken. Andersherum stünden den Patienten der Psychosomatik bei Bedarf auch die neurologische, orthopädische sowie kardiologische Expertise der „Marcus Klinik“ und der „Caspar Heinrich Klinik“ zur Verfügung.

Hier setzt auch eines der mittelfristigen Ziele von Dr. Heike Schulze an: Indikationsübergreifende und arbeitsbezogene Konzepte möchte die inzwischen 60-Jährige, die bereits seit 20 Jahren Leitungserfahrung in unterschiedlichen Reha-Kliniken deutschlandweit gesammelt hat, verstärkt ausbauen, um die besonderen Möglichkeiten der Gräflichen Kliniken für ihre Patienten optimal zu nutzen. Im Fokus dabei unter anderem: MBOR (Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation). „Besondere berufliche Problemlagen sind immer häufiger die Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit“, so Dr. Heike Schulze. „Der Ausbau der psychosomatischen Reha über die Deutsche Rentenversicherung (DRV) liegt mir in dem Kontext besonders am Herzen.“ Auch im Rahmen ihrer letzten Tätigkeit als Chefärztin der Abteilung Psychosomatik/Psychotherapie der „Median Parkklinik Bad Rothenfelde“ konnte die gebürtige Stuttgarterin ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet ausbauen: „Dass Frau Dr. Schulze zuletzt so umfassende empirische Kenntnisse für die MBOR sammeln konnte, war unter anderem ein Grund für unsere personelle Entscheidung“, erläutert Peer Kraatz, Geschäftsführer der Drei Bad Driburger Kliniken. „Insbesondere die Zusammenarbeit mit Betrieben und dem Jobcenter fanden wir hier sehr interessant.“

Weitere Schwerpunkte von Dr. Heike Schulze sind die Erweiterung der Indikationsspezifischen Angebote für Patienten mit Depressionen und Ängsten, mit Trauma- und Stressfolgestörungen bzw. Burnout. Auch Patienten mit chronischen Schmerzen, insbesondere auch chronischen Kopfschmerzen inklusive Migräne können zukünftig verstärkt in der „Park Klinik“ behandelt werden. Nachdem die im nahegelegenen Leopoldstal (Horn-Bad Meinberg) wohnende Medizinerin zwölf Jahre lang gependelt ist, freut sie sich sehr über eine so wohnortnahe Tätigkeit: „Ich war Fahrerei und Zweitwohnungen leid und bin glücklich, jetzt in einer gewachsenen psychosomatischen Abteilung mit einem eingespielten, engagierten Team arbeiten zu können.“

Studiert hat Dr. Heike Schulze in Tübingen und dort bereits mit 25 Jahren ihre Approbation erlangt und promoviert. Es folgten die Ausbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Zusatztitel Psychotherapie und Rehabilitationswesen im Schwarzwald, danach der Zusatztitel Sozialmedizin und die Ausbildung zur Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Bad Meinberg und zuletzt zur Therapeutin für Psychotraumatologie und Traumazentrierte Psychotherapie sowie spezielle Psychotraumatherapie in Bad Wildungen. Ihren ersten Posten als Chefärztin trat sie 2007 an. Dr. Heike Schulze ist glücklich verheiratet und spielt in ihrer Freizeit gerne Klavier. Zu ihren Hobbies gehören darüber hinaus die Musik im Allgemeinen, ihr Garten, das Tanzen und das Reisen.

Foto: UGOS

Donnerstag, 14. März 2019 11:27 Uhr

Bielefeld (red). Geschäftsführung, Mitarbeiter und Ehrenamt der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) trauern um ihren Geschäftsführer Berufliche Bildung, Swen Binner, der am 12. März verstorben ist. „Wir verlieren mit Swen Binner einen sehr engagierten, fachkundigen und in unserem Haus sowie bei unseren Partnern in der Berufsbildung äußerst geschätzten und beliebten Kollegen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff in einem Nachruf der IHK. „Sein unermüdlicher Einsatz galt der Dualen Ausbildung in Ostwestfalen. Die Qualifizierung junger Menschen war ihm ein Herzensanliegen. Sein plötzlicher Tod hat uns alle tief getroffen. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Familie und den weiteren Angehörigen“. 

Swen Binner trat 1994 nach seiner Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr und einer zweijährigen Tätigkeit in einem Unternehmen in den Dienst der IHK ein, um die Regionalisierung der IHK-Arbeit zu unterstützen. Von 1994 bis 1995 leitete er die IHK-Zweigstelle in Minden. 1995 wechselte er als stellvertretender Geschäftsbereichsleiter in die Abteilung Berufliche Bildung, deren Geschäftsführer er seit 1999 war. 

Zu seinen größten Projekten in der Zeit als Geschäftsführer zählte der „Pakt für Ausbildung“, in dem es Anfang der 2000er Jahre mit großer Kraftanstrengung gelungen war, die Zahl der Ausbildungsplätze in den Gewerbebetrieben Ostwestfalens erheblich zu erhöhen und somit vielen jungen Menschen in Beruf und Beschäftigung zu verhelfen. Swen Binner wirkte dabei mit, eine Vielzahl von IHK-Ausbildungsberufen zu modernisieren. In jüngerer Vergangenheit wirkte er maßgeblich darauf hin, unversorgten Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Swen Binner hinterlässt Frau und zwei erwachsene Söhne.

Sport
Montag, 18. März 2019 11:02 Uhr
Zweiter Sieg für die Brakler Damen
Sonntag, 17. März 2019 08:20 Uhr

Brakel (red). Das Saisonauftaktspiel der 2. Damenliga im Inlineskaterhockey konnten die Brakeler Damen im Penaltyschiessen gegen die Düsseldorf Rams gewinnen. Gegen den ehemaligen Erstligisten zeigten die Blitze eine konzentrierte Leistung. Im ersten Drittel tasteten sich beide Mannschaften ab. Den Führungstreffer der Ramserinnen konnte Lisa Rennert noch im ersten Drittel ausgleichen. 

Ins zweite Drittel startete Düsseldorf furios und nutzte Brakels Unkonzentriertheiten aus. Zudem mussten die Blitze aufgrund eines Wechselfehlers in Unterzahl agieren. Düsseldorf konnte durch drei schnelle Treffer mit 4:1 in Führung gehen. Doch die Blitze gaben sich nicht auf und verkürzten, mit einem Tor des Willens, durch Tina Plückebaum auf 4:2. Geweckt von diesem Treffer waren die Blitze wieder im Spiel und zeigten fortan eine starke Leistung. Lisa Rennert konnte auf Vorlage von Nela Menne, die ihr erstes Spiel für die Damenmannschaft machte, den dritten Brakeler Treffer erzielen. Weitere Chancen konnten im zweiten Drittel leider nicht verwertet werden.

Nach der Drittelpause erzielte dann aber Janina Böhmer den verdienten Ausgleichstreffer zum 4:4. Die Spannung und Ehrgeiz stiegen merklich an, denn niemand wollte die Punkte liegen lassen. Brakel nun mit einem deutlichen Chancenplus, aber ohne das nötige Glück. Im Gegenteil, Düsseldorf nutzte eine ihrer wenigen Chancen zum erneuten Führungstreffer, nur drei Minuten vor Schluss. Aber wieder kam Brakel zurück. Im direkten Gegenzug konnte Lisa Rennert erneut ausgleichen.

Ein Punkt für jedes Team. Der Zusatzpunkt wurde im Penaltyschiessen verteilt. Bei nur einem Gegentreffer konnten Janina Böhmer und Nela Menne den Shutout für die Blitze entscheiden. Schon nächsten Samstag geht es weiter, die Blitzedamen treffen auf die Miners Oberhausen am 16.03.19 um 15:15 Uhr im heimischen Blitzdom. 

Brakel: Karina Friesen, Lena Albrecht (0 Tore /2 Vorlagen), Lea Rehermann, Hannah Potthast, Janina Böhmer (1/0), Miriam Disse, Lisa Rennert (3/0), Kristina Plückebaum (1/0), Nela Menne (1/1), Natalie Hücker

Foto: TV Brakel

Dienstag, 12. März 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der für den 17. März 2019 angesetzte Spieltag in der Kreisliga A bis C wird aufgrund der Wetterlage komplett abgesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung von Dieter Attelmann vom Sportkreis Höxter hervor. Demnach würden die Termine für die Nachholspiele, auch die vom vergangenen Sonntag, werden Anfang April bekannt gegeben. „Ferner weise ich darauf hin, das bei einer witterungsbedingten Generalabsage ein Spielverbot auch für Freundschaftsspiele gilt“, so Attelmann abschließend.

Panorama
Donnerstag, 14. Februar 2019 06:11 Uhr
Videoüberwachung soll Tierschutz auf Schlachthöfen verbessern
Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Dienstag, 11. Dezember 2018 09:41 Uhr

Region (red). Seit vielen Jahren ist die Allianz für die Jugend e.V. Nordwest bei diversen Projekten im Norden Deutschlands aktiv und fördert damit zielgerichtet gemeinnütziges Engagement. „Umso mehr freute es uns als Allianz Private Krankenversicherungs-AG , dass einer unserer Partner auf uns zugekommen ist und um Unterstützung gebeten hat“, so Burkhard Hödtke, Leiter der Vertriebsdirektion NordWest. „Wir schätzen Herrn Frahmke schon lange als Geschäftspartner, haben daher die Förderung dieses Projekts intern angestoßen und sehr gerne gemeinsam mit ihm umgesetzt.“ Der Kindergarten „Regenbogen“ aus der Gemeinde Lichtenau-Kleinenberg hat durch die gemeinsame Initiative ein neues Außenspielgerät und eine Wellenrutsche mit entsprechenden Matten für den Indoor-Bereich erhalten.

Schönebeck als Leiterin des Kindergartens zeigte sich höchsterfreut über die Zusagen von Herrn Frahmke und der Allianz und konnte sie bereits im Mai diesen Jahres in die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten einbinden. „Es ist wichtig, dass sich die Kinder bewegen können und somit die notwendigen motorischen Fähigkeiten erlernen“, sagt Philipp Frahmke. „Daher wollte ich mich persönlich einbringen und habe um es auch über meine Kontakte zur Allianz beworben – mit sichtbarem Erfolg für die Kinder.“ Das Gesamtprojekt hat einen Umfang von knapp 5.000 €, wovon 1.500 € aus den Fördermitteln der Allianz für die Jugend e.V. Nordwest beigesteuert wurden. „Wir freuen uns immer wieder, wenn wir uns sozial engagieren und dann bei einem Besuch in viele leuchtende Kinderaugen schauen können; dann wissen wir, dass das Geld gut angelegt ist.“ sagen beide Förderer gut gelaunt beim Fototermin.

Foto: Frahmke

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

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