Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 18. Juni 2019 08:29 Uhr
Top Floor Brassband wieder im Gräflichen Park Bad Driburg
Dienstag, 18. Juni 2019 08:21 Uhr

Bad Driburg/Halle an der Saale (red). Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ gilt nun schon seit über 50 Jahren als eine der wichtigsten Plattformen für junge Künstler und ihre musikalischen Fähigkeiten. Auch in diesem Jahr fand er einmal mehr viel Zuspruch und endete mit der Austragung des Bundeswettbewerbes vom 6. bis 12. Juni in Halle an der Saale, bei dem sich rund 2.900 Teilnehmer den jeweiligen Jurygremien stellten. Nach erfolgreicher Qualifikation auf den Ebenen des Regional- und Landeswettbewerbes hatten die besten jungen Künstlers Deutschlands im Rahmen des Bundeswettbewerbes die Chance, sich auf höchster Ebene mit anderen talentierten Jugendlichen aus ganz Deutschland zu messen.

Wieder dabei waren dieses Jahr auch Lara-Sophie Kluwe aus Bad Driburg und Max Cosimo Liebe aus Detmold, die als Duo mit Klavier und Klarinette schon einige große Erfolge, unter anderem vor drei Jahren einen Sieg auf Bundesebene, vorweisen können. Und auch in diesem Jahr konnten sie den Erwartungen erneut gerecht werden. Nach jeweils bestmöglicher Qualifikation erhielten sie auch im diesjährigen Bundeswettbewerb, bei dem sie am vergangen Dienstag antreten durften, einen ersten Preis mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten. Dies gelang in dieser Altersklasse nur insgesamt zwei von 41 Duos aus dem gesamten Bundesgebiet.

Mit ihrem Vortrag der Sonate für Klarinette und Klavier von Joseph Rheinberger konnten sie die hochkarätige Jury auf ganzer Linie überzeugen. Diese lobte nicht nur ihr professionelles Auftreten und ihre außergewöhnlich guten Fähigkeiten auf ihrem jeweiligen Instrument, sondern auch die gemeinsam erzeugte Atmosphäre und ihre sehr große künstlerische Reife. Mit den beiden erfolgreichen Künstlern freuen sich über diesen grandiosen Erfolg auch ihre Musiklehrer Matthias Menze und Aloisia Hurt, ohne die eine solche Leistung nicht möglich gewesen wäre.

Foto: Stadt Bad Driburg

Dienstag, 18. Juni 2019 08:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Deshalb bietet der Kreis Höxter umfassende Beratungsleistungen zum Thema Pflege an. Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, hat die Senioren- und Pflegeberatungsstelle einen Info-Flyer über Pflegegrade und Leistungen der Pflegekasse auch in türkischer, russischer und polnischer Sprache herausgegeben.

„Menschen mit einer anderen Muttersprache haben es oft besonders schwer, sich über das Thema Pflege zu informieren. Mit diesem mehrsprachigen Angebot möchten wir ihnen die Orientierung erleichtern“, sagt Klaus Brune, Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales.

Die Übersetzung des Flyers haben Ehrenamtliche übernommen, die sich als Sprachlotsen beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter engagieren. „Derzeit sind rund 90 Menschen, die neben Deutsch eine oder mehrere weitere Sprachen beherrschen, in unserem Sprachlotsen-Pool verzeichnet“, sagt Elif Bozkurt vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter.

In dem Flyer werden viele Fragen beantwortet, die oft beim Thema Pflege auftreten wie zum Beispiel: Welche Pflegeformen gibt es? Wie findet man geeignete Pflegedienste, Anbieter von Kurzzeitpflegeplätzen oder Pflegeheime? Welche Unterstützung gibt es für pflegende Angehörige? Nach welchen Kriterien erfolgt die Einteilung in Pflegegrade?

Daneben enthält er die Kontaktdaten der Senioren- und Pflegeberatungsstelle. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter geben gerne am Telefon oder im persönlichen Gespräch Auskunft. Bei Bedarf kommen sie auch zu den Ratsuchenden nach Hause“, sagt Reinhard Zimmer, Leiter der Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung des Kreises Höxter. Die Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05271 / 965-3130.

Bei Gesprächen mit der Pflegeberatungsstelle ist der Einsatz von ehrenamtlichen Sprachlotsen ebenfalls möglich. „Das Kommunale Integrationszentrum würde in solchen Fällen weiterhelfen und versuchen, einen geeigneten Übersetzer zu vermitteln“, erklärt Elif Bozkurt.

Sprechstunden der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter

In vielen Städten des Kreises Höxter bietet die Senioren- und Pflegeberatungsstelle einmal im Monat eine Sprechstunde an. Hier sind alle Termine im Überblick:

Bad Driburg: Jeden 4. Freitag von 10 bis 12 Uhr im Rathaus Bad Driburg, Am Rathausplatz 2, Raum 118.

Beverungen: In jedem geraden Monat jeden 2. Donnerstag von 10 bis 12 Uhr im Seniorenbüro Beverungen, Weserstraße 16.

Brakel: Jeden ersten Freitag 10 bis 12 Uhr in der Verwaltungsnebenstelle Brakel, Am Markt 6, 1. Etage.

Steinheim: Jeden ersten Donnerstag 14 bis 16 Uhr im Rathaus Steinheim, Marktstraße 2, Besprechungsraum Eingang C.

Warburg: Jeden dritten Freitag 10 bis 12 Uhr in der Stadtverwaltung Warburg, Bahnhofstraße 28, Raum 104.

Foto: Kreis Höxter

Montag, 17. Juni 2019 08:44 Uhr

Paderborn/Kreis Höxter/Lügde (red). Veränderung war ein roter Faden auf der Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn am 14. Juni. Dazu waren 80 stimmberechtigte und sieben beratende Mitglieder im Paderborner Martin-Luther-Zentrum zusammen gekommen. Themen waren unter anderem die Halbierung der Gemeindegliederzahlen bis zum Jahr 2060, die Herausforderungen durch die Migration und Stellungnahmen zu geplanten Änderungen bei Kirchengesetzen der Landeskirche.

Begonnen hatte die Synode mit einem Gottesdienst in der benachbarten katholischen St. Stephanus-Kirche, in dem Pfarrer Olaf Sommer (Salzkotten) die Predigt hielt. Grußworte auf der Synode sprachen Paderborns stellvertretender Bürgermeister, Martin Pantke und der stellvertretende Landrat des Kreises Paderborn, Wolfgang Weigel. Beide betonten die Bedeutung des kirchlichen Engagements bei den Themen Migration und Armut für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mitglieder binden und Menschen wahrnehmen

In seinem Bericht ging Superintendent Volker Neuhoff auf die vor wenigen Wochen veröffentlichte „Freiburger Studie“ ein. Danach werden sich die Mitgliederzahlen und die Finanzen der evangelischen Kirche in 40 Jahren halbieren. Der Rückgang von Gemeindegliedern sei zwar zu einem großen Teil durch den demographischen Wandel bedingt und nicht zu ändern, es gebe aber auch Faktoren, die die Kirche beeinflussen könne, erklärte der Superintendent. Um Mitglieder zu binden, plädierte er unter anderem für mehr persönliche Amtshandlungen, Zielgruppenorientierung und neue Gottesdienstformen. „Die meisten unserer Gemeindeglieder beteiligen sich nicht am Gemeindeleben. Das ist der Normalfall“, erklärte Neuhoff und setzte sich dafür ein, auch diese Menschen wahrzunehmen. Die Kirche befinde sich im Umbruch und im Rückbau. „Wir sollten angemessen mit den Ergebnissen der Freiburger Studie umgehen. Die Konzeption unseres Kirchenkreises bietet dafür eine Menge an Vorschlägen“, sagte Neuhoff: Die 50 Ziele in der Konzeption spiegelten den Impuls wider, Kirche weiterzuentwickeln, und dafür gebe es eine „Menge an Kompetenz und Potential“.

Kirche und Migration

Impulse von Menschen mit Migrationsgeschichte stimmten die Synodalen auf die Beschäftigung mit der Hauptvorlage „Kirche und Migration“ der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) ein. Sister Dolly von der afrikanischen Gemeinde im Paderborner Johanneszentrum und Pastor Mehrdad Sepehri Fard von der persischsprachigen Gemeinde im Lukaszentrum Paderborn berichteten von ihren Erfahrungen und Erwartungen. Außerdem wurde die Ausstellung „Pläne und Träume. Neu zugewanderte Jugendliche erzählen“ gezeigt. Entstanden sind die Fotos und Statements von geflüchteten Schülerinnen und Schülern eines Paderborner Berufskollegs beim Projekt „Sprachbegleitung Geflüchteter“ von Studierenden der Universität Paderborn mit dem Fotografen Juan Zamalea. In Arbeitsgruppen diskutierten die Synodalen dann über Themen wie „Wünsche und Hoffnungen von Migranten“, „Integration in Gemeinden“, „Schulgottesdienste und interreligiöse Feste“ sowie „Kirchenasyl“. 

Die Hauptvorlage soll ein Impuls zu einer breit angelegten Verständigung darüber sein, wie Kirche in einer von kultureller und religiöser Vielfalt geprägten Gesellschaft künftig aussehen und gestaltet werden kann. Die Beiträge der Synode werden vom Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Paderborn weiter beraten. Fortgesetzt wird das Thema dann auf der Landessynode der EKvW im November 2019. Dazu beschloss die Synode einen Antrag an die westfälische Landeskirche mit der Bitte, Kriterien für die Öffnung des Pfarramtes für internationale Theologinnen und Theologen zu entwickeln, um gegebenenfalls eine zügige Anstellung zu ermöglichen. 

Keine Kriminalisierung ziviler Seenotrettung

Die Synodalen beschlossen außerdem, dass der Evangelische Kirchenkreis Paderborn den Palermo-Appell unterstützt. Darin wird unter anderem gefordert, dass Seenotrettung eine staatliche Aufgabe bleiben, dass es in diesem Sommer einen „vorübergehenden Verteilmechanismus für Bootsflüchtlinge“ geben und die „Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung“ ein Ende haben müsse. Der Appell geht zurück auf den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und den Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando. Inzwischen haben sich viele Verantwortliche aus Kommunen, Kirchen und der Zivilgesellschaft angeschlossen, darunter auch die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. h. c. Annette Kurschus. 

Die Gemeinsamen Dienste des Kirchenkreises (u. a. Erwachsenenbildung, Schulreferat, Jugendreferat, Fachberatung Kindertageseinrichtungen) hatten zur Kreissynode ihre zweijährigen Synodalberichte verfasst. Synodalassessor Gunnar Wirth dankte den Mitarbeitenden für die Freude, Verbundenheit und das Engagement, die sich darin zeigten. Besonders in diesem Bereich werde deutlich, dass die Arbeit im Kirchenkreis vielfach über die Grundversorgung hinausgehe. 

Über die Arbeit des Tansania-Ausschusses (Teil des Ausschusses Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung / MÖWe) berichtete der Vorsitzende Pfarrer Karl-Edzard Buse-Weber, der kürzlich zum Besuch im Partnerkirchenkreis Kusini B in Tansania war. Er bestellte Grüße und teilte den Besuch einer Delegation aus Tansania mit: Vom 16. Juni bis 1. Juli sind Superintendent Frederick Muganyizi und Schulleiter Charles Kamala im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn zu Gast. Insgesamt seien die Spenden für die Partnerschaftsarbeit mit Kusini B zurückgegangen. „Wir sind 1990 eine Partnerschaft eingegangen, da ist Treue und Verlässlichkeit gefragt“, mahnte Buse-Weber.

Ehe und Abendmahl 

Weiterhin standen verschiedene Stellungnahmeverfahren auf der Tagesordnung, über die auf der Landessynode Ende des Jahres weiter beraten und dann endgültig beschlossen werden soll: Beim Thema „Ehe und Trauung“ wurde von der Kreissynode mehrheitlich angenommen, im Kirchengesetz der Evangelischen Kirche von Westfalen die Worte „die Ehefrau oder der Ehemann“ durch die geschlechtsneutralen Worte „ein Ehepartner“ zu ersetzen.

Beim Thema „Abendmahl“ stimmten die Synodalen mit großer Mehrheit für die neue Formulierung „Zum Abendmahl sind alle Getauften eingeladen“. Zudem soll die Landeskirche eine theologische Diskussion darüber führen, ob in bestimmten Fällen auch eine Zulassung von Nichtgetauften zum Abendmahl möglich ist.

Zwei Varianten lagen vor, die eine Änderung der Kirchenordnung mit dem Ziel der Verkleinerung der Kirchenleitung zum Inhalt haben. Die Synodalen stimmten einstimmig für Variante 2, bei der die Zahl der ordinierten Mitglieder im Hauptamt (theologische/r Oberkirchenräte/innen) von drei auf eins reduziert wird. Die Zahl der ordinierten Mitglieder im Nebenamt bleibt mit drei unverändert.

Zum Punkt „Neufassung Pfarrstellenbesetzungsgesetz“ wurde über den Entwurf der Landeskirche diskutiert, die Amtszeit von Funktionspfarrstellen (z. B. Schulpfarrer/innen, Klinikseelsorger/innen) auf acht Jahre, mit der Möglichkeit auf 12 Jahre zu verlängern, zu begrenzen. Die Kreissynode beschloss einstimmig die ersatzlose Streichung des § 11.2 im Gesetzgebungsverfahren. Er stelle eine Benachteiligung gegenüber unbefristeten Gemeindepfarrstellen dar, Befähigungen gingen verloren, und er könne sich negativ auf die Kontinuität der Arbeit sowie die Kooperation mit Schulen und Kliniken auswirken, so die Begründung. 

Foto: EKP/Oliver Claes

Sonntag, 16. Juni 2019 11:03 Uhr

Gehrden (red). Am 30. Juni feiert Gehrden seinen Patronatstag St. Peter und Paul. Beginn ist um 09:00 Uhr mit einem Festhochamt in der Pfarrkirche. Im Anschluss daran findet die Patronatsprozession zur Katharinenkapelle statt. Der Vorstand bittet alle Gehrdener Schützen in Uniform an der Prozession teilzunehmen. Am Nachmittag ermittelt dann die St. Sebastian Schützenbruderschaft ihre neuen Regenten für die Saison 2019/2020. Beginn ist um 14:00 Uhr mit dem Abholen der amtierenden Majestäten. Im Anschluss daran können die Gehrdener Schützen ihr Können am Armbrustschießstand in der Ortsmitte unter Beweis stellen.

Dabei wir der Ablauf in diesem Jahr ein wenig modifiziert. Gegen 14:45 Uhr wird die amtierende Schützenkönigin Lisa Hoemann die Schießwettbewerbe eröffnen. Anschließend können alle Schützenbrüder und natürlich auch alle Zuschauer ihr Glück an der Armbrust versuchen. Bereits um 15:15 Uhr folgt aber schon die erste Entscheidung. Gesucht wird der Schülerprinz für die Saison 2019/2020. Danach geht es mit dem ersten Übungsvogel weiter und wer dann genug geübt hat kann sich gegen 16:15 Uhr die Würde des Bierkönigs sichern. Um 17:30 Uhr ermitteln die Jungschützen dann Ihren neuen Prinzen. Ab 18:15 Uhr kommt es dann zur vermutlich wichtigsten Entscheidung, der neue König der Gehrdener Schützen wird ermittelt. 

Traditionell wird in Gehrden noch für alle sichtbar mit der Armbrust auf einen Holzadler geschossen. Dies ermöglicht es allen Gästen und Zuschauern bei jedem Schuss mitzufiebern ob der Adler fällt, oder ob er sich doch noch auf der Stange hält. Dabei kommt es auf das Glück und Geschick des Schützen wie auch auf die Hinweise des Schießmeisters an. Diese seltene Art die Würdenträger zu ermitteln, lockt in jedem Jahr zahlreiche Zuschauer an und ist sicherlich ein besonderes Erlebnis für Zuschauer jeden Alters. Die Gehrdener Schützen freuen sich auf zahlreiche Gäste, die das spezielle Flair das Gehrdener Königschießens erleben wollen. Natürlich gibt es nachmittags auch ein großes Kuchenbuffet. Bei den kleinen Gästen wird sicherlich die Hüpfburg für Begeisterung sorgen, so dass einem entspannten Nachmittag in Gehrden nichts im Wege steht. Aufgrund des Königschießens ist die Ortsdurchfahrt von 13 bis 21 Uhr gesperrt. Die entsprechenden Umleitungen sind ausgeschildert.

Foto: St. Sebastian Schützenbruderschaft

Blaulicht
Dienstag, 18. Juni 2019 11:40 Uhr
Mit 184 km/h über die Ostwestfalenstraße - 44-Jähriger gefährdet weitere Verkehrsteilnehmer
Dienstag, 18. Juni 2019 08:18 Uhr

Brakel (red). Nachdem zur 1150 Jahr Feier der Stadt Brakel erstmalig die Werbetrommel für die Jugendfeuerwehr Brakel gerührt wurde, konnte die Gründungsversammlung am 20. August 1979 im Gerätehaus Brakel stattfinden. Als Betreuer waren zu dieser Zeit Herbert Sürig, Josef Mittelstädt und Winfried Remmert tätig. Ab September 1979 trafen sich die Jugendlichen dann regelmäßig im Gerätehaus. Im Januar 1980 wurde die Jugendfeuerwehr beim Deutschen Feuerwehrverband in Bonn angemeldet. In diesem Jahr nahm die Jugendfeuerwehr auch erstmalig an der Abnahme der Leistungsspange in Hallenberg teil, anlässlich des 40-jährigen Jubiläums findet die Abnahme der Leistungsspange nun in Brakel statt. Zur Zeit wird die Jugendfeuerwehr Brakel von Oberbrandmeister Mark Timmermann (Stadtjugendfeuerwehrwart), Brandinspektor Sören Krelaus (Jugendfeuerwehrwart) und Oberfeuerwehrmann Jeffrey Don(Jugendfeuerwehrwart) geführt. Derzeit verfügt die Jugendfeuerwehr Brakel über insgesamt 42 Mitglieder, davon 7 Feuerwehrkameradinnen.

Am Samstag, 22. Juni 2019 findet ab 9.00 Uhr im Brakeler Thermoglasstadion im Pahenwinkel die Abnahme der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr statt, 30 Jugendfeuerwehren aus ganz NRW nehmen, somit insgesamt 500 Teilnehmer und Unterstützer, werden an diesem Tag in Brakel ihr Können unter Beweis stellen. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrangehöriger innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann. Sie wurde auf Empfehlung des Deutschen Jugendfeuerwehr-Ausschusses vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes gestiftet. Die Verleihung erfolgt nach einer erfolgreichen Abnahmeprüfung an der jeder Jugendfeuerwehrangehörige zwischen 15 und 18 Jahren teilnehmen kann, sofern die Mitgliedschaft in der Feuerwehr seit einem Jahr besteht.

Die Bewertung innerhalb der Leistungsspange erstreckt sich unter anderem auf Schnelligkeit, Ausdauer, Körperstärke, Gewandtheit und auf ein umfangreiches feuerwehrtechnisches Wissen. Es sind Disziplinen wie Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, Beantwortung von Fragenkatalogen, Löschangriffe und Schnelligkeitsübungen abzuleisten. Zuschauer sind während der gesamten Veranstaltung herzlich Willkommen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Foto: Feuerwehr

Montag, 17. Juni 2019 12:31 Uhr

Brakel (red). Ein 23-jähriger Brakeler wurde am Sonntag, 16. Juni, gegen 8.30 Uhr in der Nordwestbahn durch eine Zugbegleiterin ohne gültigen Fahrschein angetroffen. Zunächst machte der Schwarzfahrer falsche Angaben zu seiner Person. Als am Bahnhof Brakel die Situation scheinbar günstig war, flüchtete der Verdächtige durch eine sich öffnende Zugtür auf den Bahnsteig. Er hatte aber nicht damit gerechnet, dass zufällig zwei Beamte der Polizei Höxter im selben Zug unterwegs waren. Mit Unterstützung eines weiteren Bürgers konnten die Beamten den Flüchtenden noch auf dem Bahnsteig stellen. Als er Widerstand gegen die Polizisten leistete, wurde der angetrunkene 23-Jährige vorläufig festgenommen. Nach Feststellung seiner Personalien und Anzeigenerstattung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Sonntag, 16. Juni 2019 09:17 Uhr

Bad Driburg/Warburg (red). Um 1 Uhr in der vergangenen Nacht wurde in Warburg-Scherfede in der Briloner Straße ein Zigarettenautomat durch eine Explosion zerstört und das Bargeld aus dem Automaten entwendet. Im Sulburgring in Bad Driburg wurde ebenfalls ein Zigarettenautomat auf diese Weise aufgebrochen, dies geschah um 2.17 Uhr am frühen Sonntagmorgen. Wer Hinweise auf den oder die Täter geben kann meldet sich bitte bei der Polizei in Warburg unter 05641/78800 und Bad Driburg unter 05253/98700.

Sonntag, 16. Juni 2019 08:59 Uhr

Neuenheerse (red). Am frühen Sonntagmorgen wurden die Anwohner am Kreisverkehr in Neuenheerse durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Ein 20-Jähriger war mit seinem BMW von Bad Driburg kommend im Kreisverkehr von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Hauswand eines angrenzenden Wohnhauses geprallt nachdem er teilweise über eine Verkehrsinsel gefahren war. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr aus Neuenheerse und Bad Driburg war mit 36 Feuerwehrleuten vor Ort. Die Helfer hatten es nicht leicht, den Fahrer aus seinem Pkw zu befreien da dieser senkrecht an der Hauswand angelehnt war. An dem Fahrzeug und dem Haus entstand erheblicher Sachschaden. Der BMW Fahrer aus Bad Driburg musste eine Blutprobe abgeben, da der Verdacht besteht, dass er unter Alkoholeinfluss unterwegs war.

Politik
Montag, 17. Juni 2019 09:09 Uhr
SPD: Die Landesgartenschau muss nachhaltig sein
Samstag, 15. Juni 2019 11:02 Uhr

OWL (red). Die GRÜNEN im nph fordern die Einführung eines Fahrgastbeirates für den Nahverkehr im Hochstift. Dies geht aus einem Antrag zur nächsten nph-Verbandsversammlung am 01. Juli 2019 hervor. Die Geschäftsführung des nph solle prüfen, in welcher Form dieser eingeführt werden kann. „Der öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn im Hochstift wird aus Klimaschutzgründen immer wichtiger, auch die Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger an ihren Nahverkehr steigen“ erläutert Martina Denkner, GRÜNE in der nph-Verbandsversammlung. Interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen aus dem nph Verbandsgebiet soll nach Ansicht der GRÜNEN verstärkt die Möglichkeit gegeben werden, ihre Anregungen und Erfahrungen zur besseren Ausgestaltung des Nahverkehrs einzubringen. Dies solle verstetigt und unabhängig von der fristgebundenen Neuausschreibung von Linienbündeln oder einer Änderung des Nahverkehrsplanes erfolgen. „In diesen Fällen stehen immer nur sehr kurze Zeiträume für Stellungnahmen zur Verfügung, die von wenigen Institutionen und Gemeinden genutzt werden, so dass die Zeit für eine Konsultation der interessierten Bürger und Bürgerinnen häufig nicht ausreicht - dies wollen wir ändern“ so Martina Denkner. Ein Fahrgastbeirat könnte nach Ansicht der GRÜNEN z.B. ein bis zweimal im Jahr ohne großen Aufwand tagen und seine Vorschläge für die Verbesserung des ÖPNV unabhängig aus Kundensicht entwickeln. Das dies funktioniere zeigten bereits bestehende Fahrgastbeiräte in der Region, z.B. beim VVOWL oder der mhv- mindenherforder Verkehrsgesellschaft.

Mittwoch, 12. Juni 2019 09:52 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Frauen Union Kreisverband Höxter fordert, „Upskirting“ – das voyeuristische Fotografieren unter den Rock einer Frau - vollumfänglich unter Strafe zu stellen. „'Upskirting' ist erniedrigend, einfach nur abstoßend und verletzt das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Frau“, so Viola Wellsow, Vorsitzende der Frauen Union Kreisverband Höxter. Die bestehende Rechtslage bietet für Opfer von „Upskirting“ aus Sicht der Frauen Union keine zufriedenstellende Antwort. Opfer können sich zwar auf den Straftatbestand der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (§ 201a StGB) berufen, aber: Das greift nur, wenn von dem Opfer in einer Wohnung oder in einem gegen Einblick besonders geschützten Raum unbefugt eine Bildaufnahme hergestellt oder übertragen und dadurch der höchstpersönliche Lebensbereich der abgebildeten Person verletzt wurde. Wellsow weiter: „Zum einen ist die heutige Eingrenzung nicht sinnvoll, zum anderen vernachlässigt das Strafrecht heute aus Sicht der Frauen Union Kreis Name das hier in erster Linie verletzte Rechtsgut der sexuellen Selbstbestimmung der Frau.“ +

Bereits mehrfach gab es in Deutschland die Situation, dass beispielsweise auf Rolltreppen ein Mann einer Frau während der Fahrt ein Mobiltelefon unter den Rock gehalten hat, um Bildaufnahmen zu fertigen. Die Aufnahmen werden nicht selten im Internet und in den sozialen Medien hochgeladen. Die Täter verwenden nicht nur Smartphones, sondern auch Miniatur-Spionagekameras, die auf den Schuhen befestigt und damit noch unauffälliger unter einem Rock platziert werden können. Offizielle Opferzahlen gibt es in Deutschland nicht, weil diese derzeit nicht gesondert in den polizeilichen Kriminalstatistiken der Länder erfasst werden. Die Frauen Union wird nun an die Bundesregierung und den Bundestag herantreten, um für die vollumfängliche Strafbarkeit von „Upskirting“ einzutreten.

Foto: FU

Wirtschaft
Dienstag, 18. Juni 2019 08:39 Uhr
Meister.Werk.NRW 2019: Ausgezeichnetes Lebensmittelhandwerk - Goeken backen ausgezeichnet
Freitag, 14. Juni 2019 09:33 Uhr

Kreis Höxter (TKu). In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum „Frau und Beruf OWL“ hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) im Kreis Höxter nun erneut acht Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Verwaltungen mit dem Gütesiegel „Familienfreundliche Unternehmen im Kreis Höxter“ ausgezeichnet. Die Zertifikate wurden durch Landrat Friedhelm Spieker, durch Alexandra Wachendorfer von der Agentur „ar Priori“, den Geschäftsführer der GfW, Herrn Michael Stolte sowie durch Gerrit Fischer, als Projektleiterin vom Kompetenzzentrum „Frau und Beruf“, übergeben.

Expertin Alexandra Wachendorfer hat den gesamten Prozess als Expertin begleitet. Ganz nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ werde es mit dem Siegel auch nach außen hin deutlich, das familienfreundliche Unternehmen im Kreis Höxter bestehen, sagt der Landrat in seiner Ansprache. Für die vielumworbenen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei in Zeiten des Fachkräftemangels die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium für die Berufswahl, so der Landrat. Das gelte auch für Beschäftigte, die zu Hause pflegebedürftige Angehörige versorgen müssen. Der Kulturlandkreis Höxter sei in Puncto Familienfreundlichkeit und Lebensqualität ganz vorne mit dabei und auch die beruflichen Chancen wären hier hervorragend, so Spieker. Nach der Begrüßung durch GfW-Geschäftsführer Michael Stolte und einer kleinen Interview-Runde mit den Vertretern der Unternehmen durch Alexandra Wachendorfer sind die Zertifikate an die ausgezeichneten Unternehmen übergeben worden.

Ausgezeichnet wurden die Stadt Warburg, die Caspar-Heinrich-Klinik, die Stadt Marienmünster, die Bäckerei Engel, an Hobatex GmbH Industrial Partners in Brakel, den Senioren-Park Carpediem GmbH, die Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG in Albaxen sowie die Gebrüder Becker GmbH & Co. KG in Höxter. Die Stadt Warburg legt ein besonderes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Die Caspar-Heinrich-Klinik Klinik hat ein Team „Beruf und Familie“ gegründet, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voran bringen soll, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Die Stadt Marienmünster hat eine Möglichkeit zur Telearbeit geschaffen und einen weiten Gleitzeitrahmen geschaffen. Die Bäckerei Engel unterstützt ihre Beschäftigten mit einem möglichst individuellen Arbeitsplan sowie mit Beratung und Betreuung in jeder Lebenslage. Hobatex GmbH Industrial Partners hat sich in einem verdient gemacht, als der Verwandte eines Mitarbeiters in einen Unfall verwickelt war nach dem Motto „Sag Bescheid, wenn ein Notfall bei dir eintritt wir kümmern uns um den Rest“.

Der Senioren-Park Carpediem hat unbürokratisch eine Kinderferienbetreuung ins Leben gerufen, die Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG Konrad Reitz Ventilatoren hat trotz Schichtbetrieb eine flexible Gleitzeit eingeführt und die Gebr. Becker GmbH & Co. KG unterstützt werdende Eltern, wenn diese Zeit für die Kinder benötigen. Es gibt hier ein Lebensarbeitszeitkonto, mit dem man private Engpässe überbrücken kann.

Fotos: Thomas Kube

Sonntag, 09. Juni 2019 10:51 Uhr

Kreis Höxter (red). Sie backen ab sofort größere Brötchen: Im Kreis Höxter bekommen die Beschäftigten in Bäckereien mehr Geld. Ab dem 1. Juni steigen die Löhne der unteren Lohngruppen um 55 Euro, in allen anderen Lohngruppen um 2,8 Prozent. Für die Beschäftigten mit den niedrigsten Einkommen ist das ein Plus von 3,5 Prozent. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitgeteilt. Die rund 1.110 Bäckerei-Beschäftigten im Kreis Höxter – von der Backstube bis zum Ladentresen – haben so spürbar mehr Geld im Portemonnaie. Eine Bäckereifachverkäuferin ab dem dritten Beschäftigungsjahr kommt so auf gut 61 Euro mehr im Monat. 

Der Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn, Armin Wiese, spricht von einem „guten Ergebnis“ nach schwierigen und intensiv geführten Tarifrunden. „Wir haben gekämpft – besonders um auch die unteren Einkommensgruppen im Bäckerhandwerk zu stärken. Ob heiße Backstuben oder Stress hinter der Verkaufstheke – die Jobs in der Backbranche sind hart. Umso wichtiger ist es, dass der Verdienst zum Leben und für eine armutsfeste Rente reicht. Unser Ergebnis ist ein erster Schritt in die richtige Richtung für alle Beschäftigten“, so Wiese. „Es kann nicht sein, dass sich die Kolleginnen und Kollegen in den unteren Lohngruppen in ihrer Rente nicht mehr die Brötchen leisten können, die sie heute verkaufen.“ Die NGG Detmold-Paderborn rät den Beschäftigten, die nächste Lohnabrechnung prüfen. Einen Anspruch auf die Lohnerhöhung hat jeder Beschäftigte, der Gewerkschaftsmitglied ist und dessen Arbeitgeber in der Bäckerinnung ist.

Gewerkschaft und Arbeitgeberverbände haben vereinbart, ab September über eine neue Lohnstruktur im Bäckerhandwerk zu beraten. Das Bäckerhandwerk brauche eine moderne Lohnstruktur, die den Veränderungen innerhalb der Branche und dem Einsatz der Beschäftigten gerecht wird, fordert die NGG. So könne man auch der Abwanderung der Mitarbeiter in andere Branchen entgegenwirken. Bereits im nächsten Jahr wird die Gewerkschaft mit den Arbeitgebern wieder in Lohnverhandlungen treten.

Foto: NGG

Sport
Montag, 17. Juni 2019 09:31 Uhr
Sportschützen Bürger-Schützenverein Brakel: "Da war mehr möglich"
Montag, 17. Juni 2019 09:04 Uhr

Brakel (red). Nach zwei Kantersiegen gegen Essen und Iserlohn konnte sich die Herrenmannschaft der Brakeler Blitze an die Tabellenspitze der Landesliga schieben. „Auch vor den Spielen waren wir uns der Favoritenrolle bewusst“, sagt Kapitän Niklas Plückebaum. „Essen und Iserlohn stehen auf den letzten beiden Plätzen, aber das es so deutlich wird hat uns auch überrascht.“ Während die Blitze gegen Essen beim 18:3-Erfolg wenigstens noch im ersten und dritten Drittel gefordert wurden, war das Spiel gegen Iserlohn nach wenigen Minuten entschieden. Die Schwertkämpfer, die nur sechs Feldspieler aufbieten konnten, lagen nach einer viertel Stunde schon mit 13:0 hinten. 38:5 zeigte die Anzeigetafel am Ende der Partie. „Auch wenn heute alle Spieler ausreichend Spielzeit erhalten haben, machen solche Spiele keinen Spaß“, gibt sich Youngster Mattis Menne kämpferisch und freut sich auf die deutlich größeren Herausforderung nach der Sommerpause. Die Blitze stehen nach sieben Siegen aus elf Spielen vorrübergehend an der Tabellenspitze und verabschieden sich in die Sommerpause.

Brakel (Tore/ Vorlagen): N. Plückebaum (5/5), Mi. Bobbert (6/8) – B. Hess (0/4), Reetz – Ma. Bobbert (20/8), Ellermann (2/7), J. Hess (12/5), Menne (10/7), T. Plückebaum (1/3), Rubarth (0/4), von Kiedrowski (0/1)

Freitag, 14. Juni 2019 09:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Thema Kindeswohlgefährdung - Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen ist ein gesellschaftliches Querschnitts-Problem, dem sich auch der organisierte Sport als wichtiger Teil unserer Gesellschaft stellen muss und auch tatsächlich stellt. Es ist unser Schutzauftrag als Verbände und Vereine sowie als Trainerin oder Trainer, die Mitglieder und Mitarbeiter/innen für das Thema Kinderschutz im Sport aufzuklären und zu sensibilisieren. Zum Schutzauftrag der Sportvereine und Sportverbände für die besonders zu schützende Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen ist es wichtig, Maßnahmen zur Prävention und Intervention zum Kinderschutz im Sport zu erarbeiten, diese zu kennen und innerhalb der Vereinsstrukturen zu verankern.

Die Sportjugend im Kreissportbund Höxter bietet daher Sportlern, Trainern und Mitarbeitern aus den Sportvereinen die Möglichkeit, sich beraten, fortbilden und im Verdachtsfall auch unterstützen zu lassen. Wir sehen "Kinder- und Jugendschutz im Sport" als Querschnittsaufgabe und setzen auf Vernetzung mit den örtlichen Fachberatungsstellen im Kreis Höxter.

Gemeinsam mit dem Kreisjugendamt Höxter führt die Sportjugend im KSB Höxter zwei Informationsveranstaltungen in diesem Jahr durch. Die erste Veranstaltung wird am Dienstag, 25.06.2019 ab 18.30 Uhr in der Geschäftsstelle des FLVW Kreis Höxter stattfinden. Anmeldungen sind über die Internetseite des KSB Höxter www.ksb-hoexter.de noch bis zum 23.06.2019 möglich.

Panorama
Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr
Tötung männlicher Eintagsküken ist nur übergangsweise zulässig
Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

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