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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 27. Juli 2021 09:46 Uhr
Kreis Höxter: Keine neuen Infektionen
Montag, 26. Juli 2021 08:37 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.143 (+1) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.961 (0) Personen als genesen und 41 (+1) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 12,121 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 1

Borgentreich 0

Brakel 2

Höxter 27

Marienmünster 1

Nieheim 1

Steinheim 5

Warburg 1

Willebadessen 1

Sonntag, 25. Juli 2021 08:24 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.142 (+3) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.961 (+1) Personen als genesen und 40 (+2) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 12,121 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 1

Borgentreich 0

Brakel 2

Höxter 27

Marienmünster 1

Nieheim 1

Steinheim 5

Warburg 0

Willebadessen 1

Samstag, 24. Juli 2021 09:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.139 (+2) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.960 (0) Personen als genesen und 38 (+2) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 14,26 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 2

Borgentreich 0

Brakel 1

Höxter 27

Marienmünster 1

Nieheim 1

Steinheim 3

Warburg 0

Willebadessen 1

Samstag, 24. Juli 2021 08:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Bereits am siebten Tag in Folge bewegt sich die Inzidenz im Kreis Höxter über der Marke von 10. Am Freitag, 23. Juli, lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 17,8. „Schon jetzt zeichnet sich ab, dass wir die Marke von 10 morgen nicht unterschreiten werden“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Matthias Kämpfer. Deshalb sei davon auszugehen, dass der Kreis Höxter voraussichtlich am Montag, 26. Juli, durch die Landesregierung der Inzidenzstufe 1 zugeordnet wird.

Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen sieht hierzu Folgendes vor. Wenn in einer Region, in der die Regeln der Stufe 0 gelten, die Sieben-Tage-Inzidenz an acht aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 10 überschreitet, gelten vom übernächsten Tag an die strengeren Regeln der Inzidenzstufe 1. Nachdem sich die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Höxter fast einen Monat lang stabil unter dem Wert von 10 gehalten hatte, wurde diese wichtige Marke am Samstag, 17. Juli, erstmals überschritten. Liegt die Inzidenz durchgehend bis Samstag, 24. Juli, über 10, so werden am übernächsten Tag, also am Montag, 26. Juli, die Corona-Regeln der Inzidenzstufe 1 wirksam.

Region Aktiv
Dienstag, 27. Juli 2021 09:26 Uhr
Aus zwei mach eins - Touristikzentrale Paderborner Land e.V. und Kulturland Kreis Höxter kooperieren im Radtourismus
Dienstag, 27. Juli 2021 08:50 Uhr

Niesen (red). Das Christliche Bildungswerk DIE HEGGE bietet vom 13. bis 16. September einen theaterpädagogischen Workshop zum Thema Konfliktbearbeitung an. Wer privat und vor allem beruflich mit Menschen zu tun hat, dem sind Auseinandersetzungen und Schwierigkeiten mit Familienangehörigen oder Kolleginnen und Kollegen nicht fremd. Oft scheint man in einem Konflikt festzustecken und kann das Problem nicht lösen.

In diesem Seminar geht es darum, spielerisch und mit Mitteln der Theaterpädagogik auszuprobieren, welches Potential, welche Möglichkeiten in scheinbar „festgefahrenen“ Situationen stecken. Durch das Ausprobieren verschiedener Rollen und das Übertragen von privaten oder beruflichen Konflikten in szenisches Spiel werden konstruktive Lösungsmöglichkeiten gefunden und ein kreativer Zugang zu Konflikten entwickelt.

Vorerfahrungen sind dabei nicht nötig – nur die Bereitschaft, sich auf andere einzulassen und die Lust, sich spielerisch auszuprobieren. Die Freude am gemeinsamen Tun und einem konstruktiven Miteinander stehen im Vordergrund.

Inhaltlich geht es darum, den Kern eines Konflikts zu erkennen, sich besser in die Situation des Gegenübers hineinzuversetzen, in Konfliktsituationen ruhig zu bleiben und Wege zu finden, auf sein Gegenüber zuzugehen, um so eine konstruktive Lösung möglich zu machen.

Die Beantragung von Bildungsurlaub ist möglich.

Als Referenten konnte die Hegge Dietmar von der Forst aus Berlin gewinnen. Von der Forst erhielt seine Ausbildung zum Theaterpädagogen an der Landesakademie Weil der Stadt. Die Zusatzausbildung zum Erlebnistheaterpädagogen absolvierte er in Schottland. Seit 1994 leitet er verschiedene Amateurtheatergruppen und gibt Seminare in der Erwachsenenbildung. 2008 siedelte er über nach Berlin und arbeitet dort als freier Theaterpädagoge und Regisseur und kooperiert mit zahlreichen Einrichtungen. Für die türkische Einrichtung UTOPIA Art and Education arbeitet er als freier Dozent mit dem Schwerpunkt Theaterpädagogik für Menschen mit Beeinträchtigung. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter im Bereich Theaterpädagogik an der Alice Salomon Hochschule Berlin, ist in der Präventionsarbeit tätig und arbeitet im „Jugendmuseum Schöneberg“ und im „Kindermuseum unter Dach“ in Berlin zu historischen Themen, Nachhaltigkeit, Ernährung und Diversität. 

Dienstag, 27. Juli 2021 08:41 Uhr

Gehrden (red). Der Hallenförderverein für das Bürgerhaus Gehrden trifft sich Mittwoch, 18. August zu seiner Jahreshauptversammlung. Beginn ist um 19 Uhr in der Gaststätte „Zur Alten Post“. Neben dem Jahresbericht stehen die üblichen Regularien auf der Tagesordnung.

Dienstag, 27. Juli 2021 08:37 Uhr

Brakel (red). Die Stadt Brakel und der Energiekonzern Westernergie AG loben auch in diesem Jahr gemeinsam einen Klimaschutzpreis in Höhe von 1.000 Euro aus.

Der Westenergie-Klimaschutzpreis wird für Leistungen vergeben, die in besonderem Maße zum effizienten Einsatz von Energie und zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in Brakel beitragen.

Teilnehmen können Einzelpersonen, Vereine, Gruppen oder Schulklassen. „Die zu prämierenden Leistungen müssen bis zur Bewerbungsfrist durchgeführt worden sein“, erklärt Hendrik Rottländer. Gegenstand der Auszeichnung können Ideen und Initiativen sowie praktische Aktivitäten sein, insbesondere bei energetischen Maßnahmen. Dazu zählen zum Beispiel der Einsatz von neuer oder kreativer Technologien in der Wärmeerzeugung, Energiespartechnologien in der Beleuchtung und Wärmedämmmaßnahmen in der Gebäudetechnik. Aber auch Energieeffizienz bei Hausgeräten, bei spürbaren Umweltverbesserungen wie der Schaffung umweltorientierter Wohn- und Arbeitsbereiche, Erhaltung oder Neuanlage von Grün- und Erholungszonen zählen ebenso dazu wie die Verminderung von Umweltbeeinträchtigungen wie Lärm, Luftverunreinigungen, Gewässerverunreinigungen und Abwasserbelastungen.

Montag, 26. Juli 2021 09:18 Uhr

BRAKEL (red). Was gibt es Schöneres, als bei einer ausgiebigen Wanderung die heimische Natur zu erleben? Nicht erst seit der Corona-Krise gewinnen Freizeit- Aktivitäten in der eigenen Region an Bedeutung und animieren die Menschen zunehmend zu Ausflügen in die vertraute Umgebung. Auch der EAM liegen die Region und ihre Natur am Herzen. Aus diesem Grund fördert der kommunale Energieversorger die Anschaffung und Aufstellung von Wanderbänken in den Kommunen ihres Netzgebietes.

Darunter ist auch die Stadt Brakel: Am Freitag, 23. Juli, übergab der Leiter der EAM Netzregion Baunatal /Hofgeismar, Christof Mühling eine neue Wanderbank an Brakels Bürgermeister Hermann Temme . Die Wanderbank bietet zukünftig im Stadtwald von Brakel, auf dem Weg zur Köhlerhütte, die Möglichkeit zu einer kleinen Rast. „Immer mehr Menschen fühlen sich draußen Zuhause und genießen möglichst viel Zeit an der frischen Luft, beispielsweise beim Wandern in der Natur vor der eigenen Haustür “, sagt Christof Mühling. „Die neue Bank soll ab sofort zum Verweilen einladen .“ Auch Hermann Temme freute sich über die Unterstützung durch die EAM: „Von hier aus hat man einen sehr schönen Blick auf unsere Stadt. Ich bin mir sicher, dass die Bank von vielen Wanderern und Naturliebhabern gern genutzt wird.“

Foto: Stadt Brakel

Blaulicht
Sonntag, 25. Juli 2021 07:52 Uhr
Versuchter Automatendiebstahl
Samstag, 24. Juli 2021 06:50 Uhr

Kreis Höxter (red). In der Kreispolizeibehörde Höxter werden vorgeplante Geschwindigkeitskontrollen durch den Verkehrsdienst durchgeführt. Darüber hinaus finden durch den Streifendienst weitere Kontrollen rund um die Uhr statt. Folgende Örtlichkeiten sind vorgesehen:

  • Montag, 26. Juli: Höxter, B 64, Ottbergen Ossendorf, B 7 Rimbecker Straße
  • Dienstag, 27. Juli Brakel, B 252, Gehrden Stahle, Heinser Straße/Kiekenstein
  • Mittwoch, 28. Juli Bad Driburg, Kochs Kämpe Dalhausen, B 241
  • Donnerstag, 29. Juli Warburg, L 838, Daseburg Dössel, L 552
  • Freitag, 30. Juli Nieheim, B 252, Steinheimer Str. Steinheim, Billerbecker Straße
  • Samstag, 31. Juli Höxter, B 83, Godelheim
  • Sonntag, 01. August Steinheim, B 239, Rolfzen
Mittwoch, 21. Juli 2021 07:13 Uhr

Bad Driburg (red). Am Dienstag, 20. Juli, ist am Fahrradunterstand des Bahnhofs in Bad Driburg ein schwarz/ grünes Mountainbike der Marke Univega, Typ Renegade, entwendet worden. Der Eigentümer hatte sein Fahrrad dort gegen 13.30 Uhr abgestellt und mit einem Spiralschloss gesichert. Als er gegen 19.15 Uhr zurückkehrte, war sein MTB entwendet worden. Hinweisgeber und Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei, Tel. 05271-9620, zu melden.

Dienstag, 20. Juli 2021 08:13 Uhr

Paderborn (red). Bürgermeister Michael Dreier ruft alle Paderbornerinnen und Paderborner auf, für die Opfer der Hochwasserkatastrophe im Westen des Landes zu spenden. „Das Schicksal der betroffenen Menschen hat mich sehr traurig gemacht und tief berührt. Ihnen in dieser schwierigen Lage zu helfen, sehe ich als eine ganz wichtige Aufgabe. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn Sie, liebe Paderbornerinnen und Paderborner, das auch tun."

Dienstag, 20. Juli 2021 07:57 Uhr

Detmold (red). So gut wie alle Einsatzkräfte aus Ostwestfalen-Lippe sind wieder zurück in der Region. Sie sind im Verlauf des Wochenendes in die heimischen Kreise und Gemeinden zurückgekehrt. Aktuelle Hilfsanfragen aus den Hochwassergebieten liegen nicht vor. Trotzdem bleiben alle Einheiten in Bereitschaft.

Sollte in den betroffenen Bereichen weitere Unterstützung nötig werden, würde die Bezirksregierung Detmold umgehend die angefragte Hilfe in Bewegung setzen. Insgesamt waren vom 14. bis 19. Juli rund 1.400 Kräfte mit etwa 250 Fahrzeugen in den betroffenen Gebieten von Feuerwehren und Hilfsorganisationen eingesetzt. Hinzu kamen noch zahlreiche weitere Helfer von DLRG und Technischem Hilfswerk. Sie haben in der Stadt Hagen, dem Märkischen Kreis, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Kreis Euskirchen sowie dem Kreis Heinsberg unterstützt.

Am Montag waren noch zwölf Personen mit vier Fahrzeugen zur Hilfe im Kreis Euskirchen. Diese Einsatzkräfte werden vom Kreis Paderborn gestellt und sind auf die Wasserförderung spezialisiert.

Regierungspräsidentin Judith Pirscher dankt allen Helfern für ihr bisheriges Engagement: „NRW steht zusammen. Das haben Sie in den vergangenen Tagen durch Ihren unermüdlichen Einsatz eindrucksvoll bewiesen. Als andere Menschen in Not gerieten, waren Sie sofort zur Stelle. Und ich bin mir sicher: Das werden Sie auch weiterhin sein. Das verdient Dank und höchste Anerkennung.“ Die Regierungspräsidentin dankt auch den Arbeitgebern der Einsatzkräfte. Es sei nicht selbstverständlich, die Belange des eigenen Betriebes hintenan zu stellen

Politik
Mittwoch, 14. Juli 2021 09:34 Uhr
„Moderne Sportstätten 2022“ – Land fördert Sport vor Ort
Donnerstag, 01. Juli 2021 08:08 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Planungsdialog der Deutschen Bahn zur geplanten ICE-Neubau-Trasse zwischen Bielefeld und Hannover ist inzwischen ein halbes Jahr alt. Jetzt ziehen auch die GRÜNEN im Kreis Höxter eine erste Bilanz: „Das Vertrauen in den bisherigen Planungsprozess wurde erschüttert," kritisiert Martina Denkner vom Kreisvorstand der GRÜNEN. „Wir wollen neue Vorgaben und eine bessere Kommunikation. Vor allem erwarten wir die ernsthafte Bereitschaft, die Belange und die Ideen aus der Region aufzugreifen.“

So sollte die Betrachtung der Strecke bis Hamm erweitert werden, um die Fahrtzeit zwischen Hamm und Hannover zusammenhängend betrachten zu können. Außerdem drängen die GRÜNEN darauf, dass schneller umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung des Bahnverkehrs wie zum Beispiel die Elektrifizierung von Strecken oder der Ausbau und die Modernisierung des regionalen Schienennetzes schon jetzt angegangen werden.

„Die Verkehrswende bleibt unser Ziel. Daher sind massive Investitionen in Infrastruktur, Technik und Organisation des deutschen Bahnnetzes dringend erforderlich,“ erklärt Vorstandsmitglied Uta Lücking. „Doch nur mit echter Beteiligung ist ein Verfahren zur Planung der ICE-Strecke erfolgversprechend. Das Vertrauen in OWL kann nur zurückgewonnen werden, wenn bisherige Planungsvorgaben nicht unumstößlich sind und auch der Ausbau der Bestandstrasse - zumindest in wesentlichen Teilen - wieder ins Spiel kommt.“ Martina Denkner ergänzt: „Die Bestimmung einer Trasse nach transparenten sozialen, ökologischen und ökonomischen Kriterien bietet aus unserer Sicht die Chance einer zeitlich schnelleren Umsetzung - nicht zuletzt angesichts des erheblichen Widerstands in den betroffenen Regionen OWL und Niedersachsen."

Auch wenn der Kreis Höxter von dem Bahnprojekt nicht unmittelbar betroffen ist, so zeigen sich die hiesigen GRÜNEN solidarisch mit der Region und unterstützen die Grundsätze einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Planung mit echter Beteiligung.

Mittwoch, 30. Juni 2021 07:49 Uhr

Kreis Höxter (red). „Der beste Zeitpunkt, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Der zweitbeste Zeitpunkt ist jetzt.“ Mit diesem afrikanischen Zitat fasste Josef Schlüter, Sprecher der GRÜNEN im Kreis Höxter und Landwirt, die Erkenntnisse aus der Veranstaltung zur Bedeutung der Bäume für die Landwirtschaft zusammen.

Die deutschlandweit bekannte Journalistin und Buchautorin Tanja Busse hatte zusammen mit dem Landwirtschaftlichen Kreisverband und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Nieheim und im Kreis Höxter in ihr Heimatdorf Eversen eingeladen. „Dass wir diesen Vortrags- und Diskussionsabend gemeinsam durchführen, ist ein Signal“, machte Tanja Busse deutlich. „Die Zukunft der Landwirtschaft ist für uns alle ein wichtiges Anliegen. Wir wollen im Dialog daran arbeiten, dass Landwirtschaft verträglich und auskömmlich und zukunftsfähig zugleich wird.“ Diese Veranstaltung solle einen fachlichen Beitrag dazu leisten, betonte Antonius Tillmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes. „Ich wünsche mir generell mehr Tiefgründigkeit und Fairness in den politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Wir wollen das hier und heute selbst so halten“, sagte er einführend.

Die gezielte Verwendung von Bäumen in der Landwirtschaft habe nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile. Bäume werden für die Klimawandelanpassung der Landwirtschaft eine immer größere Bedeutung erlangen. Das machte Nicolas Haack vom Unternehmen Triebwerk aus Witzenhausen deutlich. „Gehölze auf Weiden oder Feldern sind Lebensraum. Zudem helfen sie den Boden vor Erosion zu schützen, schaffen ein ausgeglicheneres Kleinklima und sorgen für die Verfügbarkeit von Nährstoffen. Die Bäume können weiteren Stickstoff aus dem Boden holen und so verhindern, dass er ins Grundwasser gelangt“, zählte Nicolas Haack auf. Obst, Nüsse und Pilze sowie Wertholz und Energieholz sind Beispiele, wie die zusätzliche Nutzung der Gehölze die Einkommenssituation der landwirtschaftlichen Betriebe verbessern und verbreitern helfe. „In der Summe ist die Produktivität agroforstlich genutzter Flächen höher, als bei der Trennung von Bäumen und landwirtschaftlichen Flächen.“ Schweine könnten unter Pappeln gehalten werden, Hühner seien von Natur aus Waldrandbewohner. Auch viehlose Betriebe könnten von dem System profitieren. Beispielsweise ließen sich Reihen von Walnussbäumen in einem Getreidefeld unterbringen, stellte der Fachmann vor. Er machte zugleich deutlich, dass ein hoher Technisierungsgrad die wirtschaftliche Umsetzung gewährleisten könne.

Vanessa Kowarsch von der Biologischen Station Lippe stellte ihre umweltpädagogische Arbeit im Projekt „Lebendige Landschaft Streuobstwiese“ vor. Anhand ihres grünen Klassenzimmers unter Obstbäumen bringt sie allen Altersgruppen die Natur, ihren Wert und ihre Nutzbarkeit nahe. „Gerade für Kinder ist es elementar, dass sie die Natur erleben können. Das prägt ihr ganzes Leben“, machte sie den Wert der Naturerfahrung und Umwelterziehung deutlich. Erwachsenen bringt sie den Obstbaumschnitt bei. Zudem sensibilisiert sie für den Erhalt alter Obstsorten.

Abschließend verwies Tanja Busse auf viele mutmachende und beispielgebende Aktionen und Initiativen im Kreis Höxter, wie etwa die Qualifizierung ehrenamtlicher Obstwiesenberater oder die Heimatschorle aus einheimischen Äpfeln. Sie selbst lässt sich derzeit beraten, um familieneigene landwirtschaftlich genutzte Flächen mit Gehölzen anzureichern. „Der bis heute fortschreitende Verlust der Arten in den vergangenen rund einhundertfünfzig Jahren ist so dramatisch, dass wir dringend auf allen Ebenen das uns Mögliche für eine Umkehr tun müssen. Heute konnten wir vor einem erfreulich großen Publikum einiges darüber vermitteln“, lautete ihr positives Fazit. 

Foto: Ludger Roters, GRÜNE

Wirtschaft
Dienstag, 27. Juli 2021 09:54 Uhr
500 Euro weniger pro Monat: Frauen beim Einkommen stark benachteiligt
Samstag, 24. Juli 2021 08:48 Uhr

Bad Driburg (red). Entgegen der bisherigen Tradition am BILSTER BERG, nur alle zwei Jahre eine/n Auszubildende(n) einzustellen, kommt ab August eine zweite Auszubildende mit ins Team. Trotz anhaltender Pandemie, ist der Terminkalender für den Rest der Saison voll, wodurch gute Mitarbeiter noch wichtiger werden. Zudem entschließt sich der BILSTER BERG, weiterhin an den bewährten Hygienekonzepten festzuhalten, trotz Lockerungen in NRW.

Nach fast anderthalb Jahren Corona-Krise sieht die Bilanz am BILSTER BERG relativ gut aus. Zwar gab es Kurzarbeit und vorübergehende Kostenreduzierungen zum Beispiel bei externen Dienstleistern, doch dadurch mussten keine Arbeitsplätze abgebaut werden. Ganz im Gegenteil: Ab August kommt eine zweite Auszubildende hinzu. In seiner achtjährigen Existenz hat der BILSTER BERG bisher nur alle zwei Jahre eine(n) Auszubildende(n) eingestellt. Dass mit Julia-Sophie Fischer nun eine zweite Auszubildende zum Team hinzukommt, hat einen besonderen Grund.

Die 19-Jährige unterstützt bereits seit Anfang Mai das Team am BILSTER BERG als freiwillige Praktikantin. „In den vergangenen Wochen haben wir festgestellt, dass wir gut zusammenpassen. Zudem, und das ist uns dieses Jahr besonders wichtig, möchten wir jungen Menschen den Weg ins Arbeitsleben erleichtern, denn die Situation hat sich durch die Corona-Pandemie nur noch mehr verschlechtert. Es war für uns deshalb schnell klar, dass wir Frau Fischer ab dem ersten August zur Veranstaltungskauffrau am BILSTER BERG ausbilden möchten“, sagt Katja Ropeter, Ausbilderin am BILSTER BERG. Auch für den Geschäftsführer am BILSTER BERG, Hans-Jürgen von Glasenapp, war es eine klare Entscheidung: „Für uns als kleines Unternehmen im ländlichen Raum wird es zunehmend schwerer, gutes Personal zu finden. Wenn also eine geeignete Kandidatin für eine Ausbildung an unsere Tür klopft, wie Frau Fischer es getan hat, dann sagt man nicht Nein“.

Voller Terminkalender mit bewährtem Hygienekonzept

Die aktuelle Situation, in der Corona sich scheinbar entspannt und Veranstaltungen in NRW wieder möglich werden, macht den Personalbedarf noch akuter. Von Glasenapp: „Der Kalender ist voll. Bis auf wenige Tage ist die BILSTER BERG-Strecke für den Rest der Saison ausgebucht. All diese Veranstaltungen müssen betreut werden. Dafür brauchen wir qualifiziertes Personal, welches wir gerne und professionell ausbilden.“

Die Thematik der Kundenbetreuung am BILSTER BERG ist komplex. Denn es geht nicht nur darum, dass die Kunden zufrieden sind, sondern vor allem müssen die verschiedenen Genehmigungsauflagen eingehalten werden. Luisa Friedrich vom Veranstaltungsmanagement erklärt: „Ein Großteil unserer Arbeit als Kundenbetreuer besteht darin, die Regeln zum Emissionsschutz durchzusetzen, das Transponderhandling zu organisieren und die Kunden für viele weitere Aspekte der Genehmigung zu sensibilisieren. Durch Corona kommen zudem noch die Hygienemaßnahmen hinzu. Das benötigt detailliertes Wissen und eine gute Kommunikationsgabe.“

Die Einhaltung der Genehmigungen ist das A und O am BILSTER BERG. Gleichauf stehen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Die Einhaltung der Hygienekonzepte vor Ort schützt nicht nur unsere Kunden, sondern auch die Mitarbeiter. Deshalb gehen wir – entgegen des aktuellen Trends in NRW – die Lockerungen vorsichtig an. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst“, erklärt Geschäftsführer von Glasenapp.

Während in weiten Teilen des Landes bei niedriger Inzidenz Test- und Maskenpflicht aufgehoben werden, nimmt der BILSTER BERG sein Hausrecht wahr und behält diese Maßnahmen bei. So werden am Tor die „drei Gs“ überprüft und Zuschauer-Events können noch nicht wieder stattfinden.

„Wir mussten im vergangenen Jahr laufende Kosten reduzieren und Arbeitsvorgänge anpassen. Doch das Team hat an einem Strang gezogen, und so konnten wir die veranstaltungsfreie Zeit weitestgehend unbeschadet überstehen und alle Arbeitsplätze erhalten. Dass wir darüber hinaus noch einer weiteren Auszubildenden den Weg ins Arbeitsleben erleichtern können, freut mich sehr,“ so von Glasenapp abschließend.

Über den BILSTER BERG

Gebaut auf einem Munitionsdepot der NATO Rheinarmee in Bad Driburg, ca. 200 km östlich von Köln gelegen, wurde der BILSTER BERG am 1. Juni 2013 eröffnet. Nach einer Planungszeit von sieben Jahren war dies das erste Mal nach 80 Jahren, dass eine neue Rundstrecke in West-Deutschland den Betrieb aufnahm. Der Formel 1-Architekt Hermann Tilke und die deutsche Rallye-Legende Walter Röhrl waren maßgeblich in die Planung und den Bau involviert. Dennoch wurde der BILSTER BERG nicht vorrangig als Rennstrecke konzipiert. Automobilhersteller mieten den BILSTER BERG oft als Test- und Präsentationsstrecke. Durch das White Label Prinzip der Strecke wird sie auch gerne für Produktpräsentationen und von Filmcrews genutzt. Zum BILSTER BERG gehören zudem ein Offroad-Parcours, ein Clubhaus, das Restaurant TURN ONE sowie eine Dynamikfläche. Das Projekt kostete 34 Millionen Euro und wurde ausnahmslos privat, von 180 Gesellschaftern, finanziert. Alle Gesellschafter haben die Möglichkeit an ausgewählten Terminen selber auf der Strecke zu fahren.

Foto: BILSTER BERG

Donnerstag, 22. Juli 2021 10:25 Uhr

Kreis Höxter (red). In der vergangenen Woche hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart den Kreis Höxter darüber informiert, dass das gesamte Kreisgebiet auch nach dem 1. Januar 2022 Fördergebiet der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sein wird. Die Entscheidung des Landes, im Einvernehmen mit der EU und dem Bund, versetzt Unternehmen und die Städte in die Lage, auch weiter auf dieses wichtige Förderinstrument zugreifen zu können. Für die Jahre 2022 bis 2027 stehen insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro landesweit für die GRW-Förderung zur Verfügung.

In der vergangenen Förderperiode 2014 bis 2020 waren es rund 680 Millionen Euro. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW) hat den Kreis und die zehn kreisangehörigen Städte strategisch und inhaltlich bei den Gesprächen um einen Verbleib in der Fördergebietskulisse unterstützt. „Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung des Landes, den Kreis Höxter weiter in der Förderkulisse der Gemeinschaftsaufgabe zu belassen und unserer Region hierdurch auch zukünftig erhebliche Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen. Dem Ministerium und unserer Bezirksregierung danke ich sehr herzlich für ihre Unterstützung. Unsere Bemühungen um politisches Gehör auf der Bundes- und Landesebene für die Belange des Kreises Höxter in dieser Förderthematik haben sich dankenswerterweise gelohnt“, so Landrat Michael Stickeln, gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzender der GfW.

Bis vor einigen Wochen war noch nicht klar, dass der Kreis Höxter weiterhin Fördergebiet sein wird. Haben doch EU, Bund und Land Nordrhein-Westfalen die Indikatoren für die Anerkennung als Fördergebiet in der GRW neu justiert. Viele der in den Gutachten gemachten Annahmen sprachen nicht für den Verbleib gerade ländlicher Räume in der Förderung. Da die Gefahr des Herausfallens aus der Kulisse ab 2022 frühzeitig erkannt wurde, hat die GfW den Kreis und die Städte mit einem von ihr verfassten Positionspapier unterstützt. Dieses wurde nach politischer Beratung im Kreistag und den Stadträten den zuständigen Stellen in den Bundes- und Landesministerien unter Einbindung der heimischen Abgeordneten überreicht. In der Rückbetrachtung auf die abgelaufene Phase 2014 – 2020 in der GRW wird deutlich, wie substanziell dieses Programm die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung unterstützt.

Rund 34,1 Millionen Euro flossen in den vergangenen sieben Jahren in Projekte. Von dieser Gesamtsumme entfällt der größte Anteil mit rund 29,5 Millionen Euro auf die kommunalen Infrastrukturprojekte in den Bereichen Bildung, Gewerbeinfrastruktur, Tourismus und Digitalisierung. Beispiele hierfür sind das Großprojekt im Bildungsbereich „Campus Bohlenweg“ in Brakel, die ganz oder teilweise Erschließung von Gewerbeflächen im Kreisgebiet mit Glasfaserinfrastruktur, die neue Anbindungsstraße an das Industriegebiet in Warburg und die Erweiterung des Gewerbegebiets „Riesel West“ in Brakel. Aber auch in der touristischen Infrastruktur entfaltet die GRW-Förderung ihre Wirkung im Sinne von Qualitäts- und Attraktivitätssteigerung im Kreis Höxter. Projekte wie das Besucherzentrum an der Abtei Marienmünster, die zukünftigen neuen digitalen Touristinformationen in Bad Driburg und im Archäologie-Park bei Corvey sowie die neue gestaltete Weserpromenade in Beverungen und die dazugehörigen Fähren sind aktuelle Beispiele. „Diese Infrastrukturprojekte unterstützen die Städte im Kreis Höxter bei ihrer weiteren infrastrukturellen Entwicklung. Im Sinne der Wirtschaftsbeziehungen zwischen urbanem und ländlichem Raum schafft hier die GWR sehr gute Voraussetzungen und fördert zugleich die infrastrukturellen Entwicklungschancen im gesamten Kreisgebiet“, resümiert Landrat Stickeln mit Blick auf die Erfolge der vergangenen Förderperiode.

Aber nicht nur die Kommunen, sondern auch die kleineren und mittleren Unternehmen im Kreis Höxter haben von der Förderung aus der GRW profitiert. So wurden in den Jahren 2014 – 2020 insgesamt 4,6 Millionen Euro an Zuschüssen für Arbeitsplatz schaffende und Arbeitsplatz sichernde Investitionen an Unternehmen im Kreis Höxter gezahlt. Die Gesamtsumme der Investitionen ist dabei mit rund 30,6 Millionen Euro zu beziffern, die in Gebäude und Anlagen durch die Unternehmen investiert wurden. Neben den technologischen Verbesserungen in den Unternehmen wurden durch die Förderung auch 67 Arbeitsplätze geschaffen und 324 gesichert. „In vielen Fällen ist diese gewerbliche Förderung für die Unternehmen entscheidend, um wichtige Investitionen in die Technologie und die eigene Wettbewerbsfähigkeit umzusetzen. Der regionale Arbeitsmarkt profitiert durch gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die so an das Unternehmen gebunden werden“, erläutert GfW-Geschäftsführer Michael Stolte.

Nach der Verkündung der Entscheidung durch das Land wird nun eine neue Förderrichtlinie erarbeitet, die möglichst zum 1. Januar 2022 in Kraft treten soll. Auf dieser Basis werden dann weitere Förderungen von Projekten möglich sein. Auch Teile des Kreises Paderborn sowie der Hochsauerlandkreis wurden durch das Land in die GRW-Fördergebietskulisse aufgenommen.

Foto: Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH

Sport
Sonntag, 11. Juli 2021 09:09 Uhr
Ehrungen beim SV Rot-Weiß Alhausen
Mittwoch, 07. Juli 2021 08:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Sport im Park startet ab Montag, 12. Juli, in Warburg und Germete in eine neue Saison. Der Kreissportbund Höxter bietet in Zusammenarbeit mit dem Warburger SV, SV Germete und ESV Warburg über acht Wochen hinweg ein kostenloses Outdoorsportprogramm an.

Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Unterstützt wird das Programm von der Stadt Warburg, dem Stadtsportverband Warburg, Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter, Landessportbund NRW und der AOK – Die Gesundheitskasse.

Donnerstag, 17. Juni 2021 07:37 Uhr

Brakel/Bökendorf (red). Im Rückblick auf das erste Jahr des neu gewählten Vorstandes des Tennisvereins Bökendorf zeigt sich Geschäftsführer Marcus Multhaupt optimistisch: „Wir sind direkt vor der Corona-Pandemie mit großen Herausforderungen als neuer Vorstand gestartet. Umso erfreulicher ist das Resultat der ersten Amtszeit.“ Von 37 Mitgliedern ist der Verein innerhalb kurzer Zeit auf 105 Mitglieder gewachsen.

Im Mittelpunkt steht dabei das sportliche Angebot für Kinder und Jugendliche. „Wir setzen alles daran, Kindern und Jugendlichen das Tennisspielen im Ort zu ermöglichen. Mittlerweile trainieren fünf Gruppen wöchentlich auf dem Tennisplatz. In der beschwerlichen Zeit der Corona-Pandemie und besonders im ländlichen Raum ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen einen leichten und sicheren Zugang zu Angeboten direkt vor der Haustür zu ermöglichen“, ergänzt Teresa Wagener, erste Vorsitzende des Vereins.

Freuen kann sich der Tennisverein über weitere finanzielle Unterstützung: Mit Dominik Reineke von der Volksbank Paderborn - Höxter - Detmold und Jakob Frank von der Vereinigten Volksbank eG Brakel haben sich Partner für die kommenden Projekte rund um den Tennisverein 78 Bökendorf gefunden.

Foto: Tennisverein Bökendorf

Panorama
Sonntag, 25. Juli 2021 08:15 Uhr
Sonne ist gesund, aber auch gefährlich
Sonntag, 25. Juli 2021 07:20 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Corona-Pandemie zehrt besonders bei Familien im Kreis Höxter an den Nerven. Viele sind ausgepowert, denn KiTa- und Schulschließungen, Homeschooling und Kontaktbeschränkungen sind eine große Herausforderung. Bei vielen Eltern hat sich auch die vorhandene Belastungssituation durch die Sorge um Familie und Beruf weiter vergrößert. Um die physische Stabilität in der Familie wiederherzustellen, ist es für Mütter und Väter auch in Corona-Zeiten möglich, mit ihrem Kind eine Kur anzutreten. Darauf weist die AOK NordWest hin. „Gerade in der aktuell besonders belastenden Zeit für Familien wissen wir, wie wichtig die Vorsorge ist“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. „Eine Mutter-/Vater-Kind-Kur kann Betroffenen helfen, ihren Alltag zu Hause mit weniger Stress, mehr Struktur und einem gestärkten inneren Sicherheitsgefühl anzugehen“, betont Wehmhöner. Nach einer aktuellen Auswertung absolvierten im vergangenen Jahr im Kreis Höxter 55 AOK-versicherte Mütter und Väter eine stationäre Vorsorge- oder Reha-Maßnahme mit ihrem Nachwuchs.

Die meisten der so genannten ‚Mutter-Kind- oder Vater-Kind-Kuren‘ werden jedoch weiterhin von Müttern in Anspruch genommen. Nur 9,1 Prozent der Kuren wurden im vergangenen Jahr von Vätern durchgeführt. „Wenn Mütter oder Väter gesundheitliche Beschwerden haben und umfassende ärztliche Betreuung benötigen, kann eine stationäre Vorsorge- oder Reha-Maßnahme sinnvoll sein. Mit individuellen Behandlungsangeboten wird den Betroffenen geholfen, gesund zu werden und neue Kraft für den Alltag zu tanken“, so Wehmhöner.

Insgesamt gibt es bundesweit rund 200 Einrichtungen, die individuelle Kurangebote vorhalten. „Die Kliniken haben Kapazitäten und halten umfassende Hygienekonzepte vor, damit die Sicherheit für Eltern und Kinder auch in Corona-Zeiten gewährleistet ist“, sagt Wehmhöner. Eine davon ist die AOK-Nordseeklinik auf Amrum. Hier können Mütter oder Väter drei Wochen lang abschalten, Corona-sicher den Strand genießen, das Reizklima auf sich wirken lassen und etwas für ihre Gesundheit tun. Dazu gehören eine medizinische und psychologische Betreuung wie medizinische Bäder, Wärme- und Kälteanwendungen, Krankengymnastik, Atemgymnastik oder Rückenschule bis hin zu Gesprächskreisen und Entspannungstrainings. Während Mütter oder Väter ihre Anwendungen in Ruhe nutzen, werden die Kinder im Kindergarten betreut, für Schulkinder sind spezielle Unterrichtseinheiten möglich. Außerdem gibt es besondere Gesundheitsangebote für Kinder, die an Asthma oder Neurodermitis leiden.

Wenn der Arzt eine Kur verordnet, können sich Väter oder Mütter an ihre Krankenkasse wenden, um einen Kurantrag zu stellen. Pro Kalendertag beträgt die Eigenbeteiligung zehn Euro. Berufstätige müssen für die Kur keinen Urlaub nehmen. Die Bewilligung der Kur gilt wie eine Krankschreibung.

Weitere Infos im Internet unter aok.de/nordwest, Rubrik Leistungen & Services.

Foto: AOK/hfr

Mittwoch, 14. Juli 2021 09:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Erfreuliche Nachricht für viele Menschen aus dem Kreis Höxter, die von Zahnfleischerkrankungen betroffen sind: Zum ersten Juli gelten neue, erweiterte Regelungen für die Parodontose-Behandlung. Parodontitis (Parodontose) ist mit Abstand die häufigste Krankheit in Deutschland. Das geht aus den Daten der aktuellen Mundgesundheitsstudie des Instituts der Zahnärzte hervor: Ab einem Alter von 35 Jahren sind bereits 52 Prozent der Menschen von Parodontitis betroffen, bei den Senioren sind es 90 Prozent. „Die Therapie ist mit den neuen Regelungen wesentlich umfangreicher geworden. Sie wird nun um eine patientenindividuelle Mundhygiene-Unterweisung, ein parodontologisches Aufklärungs- und Therapiegespräch sowie um eine strukturierte Nachsorge ergänzt“, teilt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner mit.

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine meist unterschätzte chronische Erkrankung, die durch Bakterien im Mundraum ausgelöst wird. Siedeln sich diese in Zahnzwischenräumen an, bilden sie einen schädlichen Belag auf den Zähnen, den so genannten Plaque. Erwiesen ist: Ohne regelmäßige Mund- und Zahnhygiene bildet sich schädlicher Zahnbelag, der zu Zahnfleischentzündungen führen kann. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann ohne Therapie aus der Zahnfleischentzündung eine Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) werden. Schlimmstenfalls lockern sich dann die Zähne und fallen aus. „Bei Parodontitis handelt es sich um einen nicht umkehrbaren Prozess. Das heißt, dass die Erkrankung nicht vollständig heilbar ist. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt, kann sie auch Folgen auf die allgemeine Gesundheit haben. Je früher die Diagnose allerdings gestellt wird, desto besser lässt sich die Parodontose behandeln und sogar zum Stillstand bringen“, warnt Wehmhöner.

Bei der bisherigen Parodontosebehandlung reinigte der Zahnarzt/die Zahnärztin die Zähne auch an schwer zugänglichen Zahnfleischtaschen und an der Oberfläche der Zahnhälse und Zahnwurzeln. Zum ersten Juli wurden die Leistungen zu dieser Behandlung deutlich erweitert. Die „sprechende Medizin“ wurde nunmehr durch die Aufnahme einer patientenindividuellen Mundhygiene-Unterweisung und eines parodontologischen Aufklärungs- und Therapiegespräches integriert. Der Zahnarzt/die Zahnärztin soll hierbei vor der Therapieplanung das Stadium und den Grad der Erkrankung erheben und dabei Risikofaktoren wie zum Beispiel eine Diabetes-Erkrankung oder Rauchen abklären. Wichtigste Neuerung ist aber, dass Patientinnen und Patienten fortan Anspruch auf eine strukturierte Nachsorgebehandlung (Unterstützende Parodontitistherapie) haben. Das gab es bislang noch nicht. Die UPT soll die Ergebnisse der antiinfektiösen Therapie sichern. Sie soll drei bis sechs Monate nach Abschluss der Akuttherapie beginnen und dauert maximal zwei Jahre.

„UPT-Maßnahmen können nach Genehmigung der Krankenkasse bis zu sechs Monate verlängert werden Dies ist eine wichtige Neuerung, um den Langzeiterfolg einer Parodontose-Behandlung zu sichern. Auf diese Weise wird eine wichtige Lücke in der bisherigen parodontologischen Versorgung geschlossen, die dazu beitragen wird, dass diese Erkrankung und deren Folgen noch besser behandelt werden können“, sagt Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr

Montag, 12. Juli 2021 10:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Es summt wieder in den Schlafzimmern und auf den Terrassen im Kreis Höxter. Stechmücken lauern jetzt überall. Die Wetterlage ist seit Wochen ideal für die Plagegeister, um sich rasch zu vermehren: Viel Regen im Frühjahr und jetzt die warmen Temperaturen. Von einer regelrechten Plage kann allerdings noch nicht die Rede sein, auch wenn es von dem einen oder anderen so empfunden wird. Das liegt daran, dass die letzten zwei Jahre eher mückenarm waren. Doch was tun, wenn die Mücke zugestochen hat? „Mückenstiche sind für die meisten Menschen harmlos. Gefährlich wird es jedoch, wenn der Körper allergische Reaktionen zeigt. Dann sollte immer ein Arzt aufgesucht werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Über 50 Arten von Stechmücken unterscheiden die Insektenforscher in Deutschland. Sie ernähren sich über Pflanzensäfte und Nektar. Es sind nur die Stechmücken-Weibchen, die Blut aufsaugen. Das darin enthaltene Protein, also das Eiweiß, brauchen sie für ihre eigene Ei-Bildung.

Was passiert, wenn die Mücke zusticht?

Sie lassen Speichel fließen, um die Einstichstelle zu betäuben und das Blut flüssig zu halten. Der dadurch freigesetzte Botenstoff Histamin, führt dazu, dass sich bei mindestens drei von vier Menschen Quaddeln oder Papeln an der Stichstelle bilden. Häufig kommt es dabei zu ausgedehnteren Schwellungen, Rötungen oder Juckreiz. Deshalb macht Kratzen es auch schlimmer, denn der Stoff wird durch die damit verbundene stärkere Durchblutung erst recht verteilt.

Was tun nach einem Stich?

Hier hilft vor allem kühlen. Manche setzen auf Hausmittel wie eine Quarkpackung oder das Einreiben mit einer Zwiebel. Bei starken Symptomen helfen ein Antihistaminikum oder eine cortisonhaltige Salbe aus der Apotheke. Entzünden kann sich ein Mückenstich, wenn etwa durch Kratzen Bakterien in tiefere Schichten gelangen. Dann droht eine massive Umgebungsinfektion. „Diese muss im Einzelfall sogar mit einem Antibiotikum behandelt werden. Auf jeden Fall gilt: Wenn eine zunehmende und langanhaltende gerötete Schwellung auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden“, so Wehmhöner.

Gibt es Vorsorge-Tipps?

Stechmücken sind sogenannte „Nasentiere“ und fliegen in erster Linie auf das Kohlendioxid in der ausgeatmeten Luft. Blutgruppen oder Licht interessieren sie dagegen nicht. Die Mücken registrieren einfach, in welcher Stärke der Mensch Kohlendioxid beim Ausatmen produziert und welchen Schweißgeruch er abgibt. Das ist die Kombination, die es für Mücken attraktiver macht, zuzustechen. Wespen gehören übrigens auch zu diesen „Nasentieren“ und werden ebenfalls von Gerüchen angezogen.

Der beste persönliche Schutz ist lange, hautbedeckende und am besten helle Kleidung. Wer im heimischen Garten vor allem Regentonnen abdeckt und volle Gießkannen entleert, entzieht diesen Zweiflüglern damit ihre Brutmöglichkeiten. Gerade hier vermehren sich die Mücken schlagartig. „Von der Regentonne zum Schlafzimmer ist es meist nicht weit. Insektennetze vor den Fenstern und Türen können helfen, dass die Plagegeister nicht ins Haus kommen“, sagt Wehmhöner. Im Garten oder auf dem Balkon helfen auch Pflanzen wie Tomaten, Lavendel oder Minze. Deren Aromen mögen die Stechmücken ebenso wenig wie den Geruch von verbranntem Kaffeepulver.

Vermeiden sollte jeder im Kreis Höxter die Jagd auf die summenden Tiere im Schlafzimmer. Schon so mancher hat mit dem Hausschuh in der Hand auf dem Bett stehend das Gleichgewicht verloren und musste dann sechs Wochen an Krücken gehen. Besser also, einen Stich mit ein oder zwei Tagen Schwellung in Kauf zu nehmen als die Folgen eines solchen „Jagdunfall“ auszukurieren.

Um mehr über Mücken herauszufinden, wo sich welche Art zu welcher Zeit herumtreibt, gibt es übrigens den Mückenatlas. Auf einer interaktiven Karte kann herausgefunden werden, ob und aus welchen Orten schon Mücken beim Leibnitz-Zentrum für Agrarlandforschung (ZALF) eingeschickt worden sind. „Jeder einzelne hat die Möglichkeit, Mücken in seinem persönlichen Umfeld zu fangen und einzuschicken. Er bekommt dann natürlich eine Rückantwort, um welche Mücke es sich gehandelt hat. Für uns Wissenschaftler ist es natürlich spannend, wo wann welche Mücke vorkommt und wann diese aktiv sind. Und auf der anderen Seite möchten wir herauszufinden, welche von unseren einheimischen Mücken als Überträger von Krankheitserregern fungieren kann“, sagt Diplom-Biologin Dr. Doreen Werner vom Leibnitz-Zentrum für Agrarlandforschung (ZALF). Mehr Infos unter mueckenatlas.com im Internet.

Foto: AOK/hfr.

Samstag, 03. Juli 2021 07:13 Uhr

Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium wird am Donnerstagvormittag, 1. Juli 2021, in Bad Sassendorf im Kreis der beteiligten Akteure aus Kommunen und Landwirtschaft das neue Informationssystem Tiergesundheit 4.0 nach erfolgreicher Pilotphase offiziell in Betrieb nehmen. Es schafft mehr Transparenz für eine Verbesserung des Tierschutzes in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Als Frühwarnsystem unterstützt die Datenbank die Behörden, gezielt und frühzeitig in Betriebsabläufe einzugreifen, wenn Defizite in der Tiergesundheit sichtbar werden. Mit dem neuen Informationssystem ist Nordrhein-Westfalen in Sachen Tierschutz erneut Vorreiter, es ist das erste seiner Art in Deutschland.

„Damit setzen wir einen weiteren integralen Baustein der nordrhein-westfälischen Nutztierstrategie um. Nach einem erfolgreichen Testhalbjahr kann Tiergesundheit 4.0 damit in den kommenden Monaten allen nordrhein-westfälischen Kommunen zur Verfügung gestellt werden“, betont Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Essen anlässlich der Präsentation des Systems. „Den Überwachungsbehörden wird damit ein modernes Hilfsmittel zur Verfügung gestellt. Bisher lagen die Daten bei verschiedenen Behörden vor. Jetzt sind sie an einem Ort gebündelt und geben jederzeit einen aktuellen Überblick über die Tiergesundheit in den Nutztierbeständen.“

Das System erleichtert einerseits den Behörden die Arbeit. Zugleich können sich auch die Tierhalter online im Detail über die Einschätzung ihres Betriebes durch die Behörden informieren und dadurch potenziellen Missständen frühzeitig gegensteuern. Zunächst werden die Daten aller in Nordrhein-Westfalen gehalten Schweine, rund sechs Millionen, erfasst. In einem zweiten Schritt ist der Ausweitung des Informationssystems auf Rinder geplant. Zudem laufen parallel Planungen zur Nutzung und Integration weiterer Datenquellen. 

Der Präsident des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), Dr. Thomas Delschen, dankt den beteiligten Behörden für ihr Engagement bei der Entwicklung und Erprobung des Systems: „Wer sich schon einmal mit der Einführung von übergreifenden DV-Systemen beschäftigt hat, weiß wie schwierig es ist, die Wünsche aller späteren Nutzerinnen und Nutzer unter einen Hut zu bringen. Die Veterinärämter der Kreise Soest und Wesel und der Stadt Mönchengladbach haben stellvertretend für das ganze Land ihre Erfahrungen eingebracht und ganz konkrete Wünsche an die Leistungsfähigkeit der Datenbank formuliert. Die Lösung ist deshalb praxisorientiert und so für die zukünftige Nutzung in allen 52 Kommunen in Nordrhein-Westfalen geeignet.“

Das Informationssystem führt Ergebnisse von tierärztlichen Kontrollen, Schlachtbefunde, Daten zu Arzneimitteln sowie Daten aus den allgemeinen Erkenntnissen der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung in Nordrhein-Westfalen zusammen. So werden die Informationen gleichermaßen für Behörden und Tierhaltende als Frühwarnsystem nutzbar. Die Stadt Mönchgladbach und die Kreise Wesel, Soest, Unna und Gütersloh haben bereits im Rahmen der Pilotphase mit dem neuen System gearbeitet. 

„Die Tiergesundheitsdatenbank des Landes wird die Überwachung des Tierschutzes und der Tiergesundheit in Nordrhein-Westfalen verbessern. Durch eine intelligente und systematische Nutzung der Daten, auch der Daten, die von den Betrieben im Rahmen von Eigenkontrollen ermittelt worden sind, werden die amtlichen Kontrollen effektiver und effizienter", skizziert Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann die Perspektive. „Unter Berücksichtigung des Datenschutzes haben wir ein zukunftsweisendes System für mehr Tierwohl in den Ställen entwickelt. Es stellt einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Nutztierhaltung dar.“ 

Faltblatt: „Aktiv für den Tierschutz. Meilensteine und Ziele in Nordrhein-Westfalen“

Ziel der Landesregierung ist es, die Bedingungen in der Nutztierhaltung noch stärker an Tierschutz und Tierwohl zu orientieren und so weiterzuentwickeln, dass sie breite Akzeptanz in der Gesellschaft finden. Ob Nutztierhaltungsstrategie, eine Tiergesundheitsdatenbank oder die Förderung besserer Haltungsbedingungen: Ein Faltblatt enthält eine Auswahl der bislang erreichten Meilensteine der Tierschutzpolitik in Nordrhein-Westfalen. 

Download unter: https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=14673&cHash=2e1d8997b90e9697ac8d0807d0d241d0

Foto: red

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