Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 18. September 2020 15:07 Uhr
Kreis Höxter: Zahl der aktiven Coronainfektionen steigt auf 16 an
Sonntag, 13. September 2020 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Coronazahlen im Kreis Höxter bleiben stabil niedrig, dies geht aus den Zahlen des Kreisgesundheitsamtes am Sonntagmorgen hervor. Wie schon am Montag der abgelaufenen Woche sind im Kreis Höxter zurzeit acht Aktive Infektionen bekannt. Waren am Montag 413 Fälle bekannt, sind es am heutigen Sonntag 420, jedoch ist die Zahl der Genesenen gleichzeitig von 387 auf 394 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,93 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,9.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (4), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2) und Willebadessen (1) und Warburg (1).

 

 

Montag, 07. September 2020 10:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem zuletzt in Deutschland und auch im Kreis Höxter ein leichter Anstieg der Coronazahlen festzustellen war, gehen die Aktiven Infektionen im Kreisgebiet wieder zurück. Vor rund einer Woche waren insgesamt 409 Fälle im Kreis Höxter bekannt, aktuell sind es 413. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 377 auf 387 angestiegen, sodass nur noch acht Aktive Infektionen vonseiten des Kreisgesundheitsamtes gemeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,11 und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,2.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (1), Beverungen (1), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (2), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (0) und Willebadessen (1) und Warburg (3).

 

 

Freitag, 04. September 2020 09:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter bleibt die Anzahl der Corona-Infektionen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. In den vergangenen vier Tagen sind zwei neue Fälle dazugekommen, sodass insgesamt aktuell 411 Fälle bekannt sind. Zusätzlich sind 383 (zuvor 377) Personen genesen, sodass zurzeit nur noch 10 aktive Fälle gemeldet sind - vor vier Tagen waren es noch 14 Fälle. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 2,11 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 7,8.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2/-2) und Willebadessen (2/-1) und Warburg (5).

Montag, 31. August 2020 09:51 Uhr

Kreis Höxter (red). In den vergangenen drei Tagen sind die Corona-Zahlen im Kreis Höxter von 407 auf 409 Fälle angestiegen. Die Zahl der Aktiven Infektionen im Kreisgebiet bleibt jedoch mit 14 Fällen auf einem niedrigen Niveau. 377 Personen sind aktuell genesen und die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18.

Während in Steinheim und Nieheim jeweils eine Person genesen ist, stieg die Anzahl der Infizierten in Warburg von drei auf fünf. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 5,64 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. 

Insgesamt sind mittlerweile 375 Personen genesen. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (1), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0/-1), Steinheim (4/-1) und Willebadessen (3) und Warburg (5/+2).

Region Aktiv
Freitag, 18. September 2020 11:03 Uhr
Kulturland kann Klimaschutz – Jetzt anmelden zur Online-Vortragsreihe - Welche Rolle spielt die Heizung: Optimieren oder tauschen?
Freitag, 18. September 2020 10:36 Uhr

Düsseldorf (red). In seiner  217. Sitzung am 15.09.2020 hat der Stiftungsrat der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW die Förderung von zwei Anträgen für Förderprojekte im Kreis Höxter, vorbehaltlich der Prüfung der Fördervoraussetzungen im Einzelnen, bewilligt.

Die Lebenshilfe Brakel Wohnen Bildung Freizeit gGmbH erhält einen Zuschuss von 584.500 € für das Modellprojekt zur Schaffung digitaler Kontakt-, Kommunikations- und Freizeitmöglichkeiten durch die Erweiterung der Medienkompetenz und die sächliche Ausstattung in den Einrichtungen und Diensten der Lebenshilfe Brakel.

Auch unter die bewilligten Zuschüsse fällt Jung &Alt – Ambulante Soziale Hilfen e.V. in Nieheim. Für die Anschaffung eines Fahrzeugs erhält der Verein 5.200 €.

Mit der Stiftung Wohlfahrtspflege setzt das Land NRW über seine Pflichtaufgaben hinaus einen sozialpolitischen Akzent: Sie ist Motor und Initiator sozialer Ideen und Modelle. Manche Initiative in NRW wäre nicht möglich gewesen und auch später in der Breite nicht umgesetzt worden. Die Stiftung ist als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts somit eine wichtige Finanzierungsquelle für die Freie Wohlfahrtspflege und Gestalter im gemeinnützigen sozialen Sektor in NRW.

Stehen öffentliche Mittel für Projekte nicht ausreichend zur Verfügung, so hilft auch hier die Stiftung wirkungsvoll mit ihren Fördermöglichkeiten. Im Durchschnitt werden pro Jahr ca. 150 Projekte von der Stiftung bezuschusst.

Foto: red

 

 

Donnerstag, 17. September 2020 08:45 Uhr

Kreis Höxter (red). „Natürlich stellt Corona gerade die Kulturszene vor extreme Herausforderungen – umso wichtiger können hier auch kleinere finanzielle Unterstützungen sein.“ Kreisdirektor Klaus Schumacher und Kulturmanagerin Julia Siebeck weisen gemeinsam auf die spezielle Förderung des Kreises Höxter für kleinere Kulturprojekte hin. Noch bis zum 1. Oktober können Anträge gestellt werden, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden.

Mit diesem Kulturfördertopf werden dreimal im Jahr kleinere kulturelle Projekte unterstützt, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. „Gerne unterstützen wir auch digitale Kulturangebote oder helfen bei der Anschaffung von notwendigem Equipment“, sagt Kulturmanagerin Julia Siebeck. In Zeiten von Corona seien ja zahlreiche Aktivitäten ins Internet verlegt worden, sodass Online-Projekte durchaus in dieser aktuellen Runde einen Schwerpunkt bilden könnten. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter.

„Ein großer Trumpf ist auch die unkomplizierte Bewerbung. Das Formular ist schnell ausgefüllt“, erläutert Klaus Schumacher. Neue Förderanträge können bis zum 1. Oktober beim Kulturbüro Kreis Höxter im Haus der Bildung, Moltkestraße 9, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Julia Siebeck wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail j.siebeck@kreis-hoexter.de

Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de

Foto: Kreis Höxter

 

 

Donnerstag, 17. September 2020 08:34 Uhr

Brakel (red). Leben heißt, sich immer wieder neu auf den Weg zu machen, immer wieder die Turbulenzen des Aufbruchs und das Glück des Ankommens zu erleben. Beim Pilgern wird der Weg ganz intensiv erfahrbar, denn die Seele hat Zeit, Schritt zu halten. Die ausgesuchte Wanderroute, aber vor allem auch die Begegnung mit dem eigenen Ich, mit einer intakten Natur und mit Gott machen Mut, sich neuen Sichtweisen zu stellen. Die Pilgerwanderung wird zu einem Aufbruch zur Achtsamkeit, der auch im Alltag entdeckt und gelebt werden kann. Tibetische Klangschalen kommen zum Einsatz.

Die langsame Fortbewegung in der Natur, Einfachheit und Freiheit, Begegnungen und Gemeinschaft, aber auch Stille und Schweigen und vielleicht Beten und Meditieren sind die wesentlichen Dinge auf dem Weg. Sie helfen uns loszulassen, achtsam zu sein und Mut für Veränderungen aufzubringen. Dieses neue Lebensgefühl nach der Rückkehr im Alltag beizubehalten, ist nicht ganz leicht. Aber es kann etwas lostreten, was mit der Zeit erreicht werden kann.

Dieses Pilgern gibt uns den Anstoß, bald wieder zu Fuß und mit wenig Gepäck unterwegs zu sein. Denn es reist sich bekanntlich besser mit leichtem Gepäck, wie es die bekannte Musikband Silbermond besingt.

Diese Wanderung beginnt am 27.09.2020 um 12.30 Uhr in Brakel ab Parkplatz Kaiserbrunnen. Es besteht danach die Möglichkeit eines gemeinsamen Kaffeetrinkens im Stadtcafè.

Die Pilgerwanderung erfolgt unter Einhaltung der Corona-Regeln und findet bei jedem Wetter statt. Daher sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich. Anmeldungen nimmt Pilgerbegleiter Josef Schäfer unter Tel. 05253/9752309 oder per Mail: jo.sch.entrup@web.de entgegen.

Foto: J. Schäfter

Dienstag, 15. September 2020 11:05 Uhr

Istrup (red). Die EGV-Abteilung des Heimat- und Museumsvereins Brakel möchte alle Wanderfreunde am Freitag, 18. September 2020 zu einer 4,7 Kilometer langen Wanderung rund um Istrup einladen. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr in Brakel-Istrup, Istruper Straße 14. Die Rundwanderung führt über den neuen Rundwanderweg, der sich kurz vor der Fertigstellung befindet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich über die Vielseitigkeit des Wanderns informieren und im Dialog mit einem Wanderführer des Deutschen Wanderverbandes Tipps und Anregungen zum Wandern in der Region und darüber hinaus erlangen. Alle Teilnehmer dieser Veranstaltung haben die Vorschriften der Coronaschutzverordnung zu beachten und sich an die Abstandsregeln zu halten.

Blaulicht
Donnerstag, 17. September 2020 14:56 Uhr
Erneut vorsätzlich Radmuttern an einem Auto gelöst
Mittwoch, 16. September 2020 10:27 Uhr

Höxter (red). Das seit Sonntag, dem 13. September aus dem Bereich Höxter abgängige 12-jährige Mädchen konnte nach Polizeiangaben am späten Abend des 15. September durch die Polizei aufgegriffen werden. Dem vermissten Kind geht es nach weiteren Angaben gut und es befindet sich zunächst einmal in einer Jugendeinrichtung. Zuvor verließ die Zwölfjährige am 13. September gegen 19:30 Uhr die Wohnung der Großeltern in Höxter und galt seitdem als vermisst. Ermittlungen ergaben, dass sie sich im Bereich Schwerte (Kreis Unna) aufhält oder aufgehalten hat.

Montag, 14. September 2020 12:25 Uhr

Brakel (red). In Brakel wurden an der Straße "Pahenwinkel" Zaunelemente einer Pferdewiese des Reitvereins über eine Länge von mehr als 15 Meter beschädigt. Im Zeitraum von Freitag, 11.09.2020, 20:00 Uhr, bis Samstag, 12.09.2020, 08:00 Uhr, wurden diese Zaunelemente durch unbekannte Personen offensichtlich rausgetreten. Dadurch sind auch Stützpfeiler aus der Verankerung gebrochen. Es entstand hoher Sachschaden.

Weiterhin wurde ein Mülleimer, der sich nahe der Reithalle bei einer Sitzecke an der Nethe befindet, aus der Verankerung gehoben und in die Nethe geworfen. Auch dort wurde ein Zaunelement beschädigt. Eigentümer dieses Zauns ist die Stadt Brakel. In der Nacht zuvor, im Zeitraum von Freitag, 11.09.2020, 19:45 Uhr, bis Samstag, 12.09.2020, 09:30 Uhr, wurde eine Sitzbank an einem Café an der Brunnenallee beschädigt. In diesem Bereich ist es in den vergangenen Monaten häufiger zu Sachbeschädigungen gekommen. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können, sich bei der Polizei Höxter, Telefon: 05271/962-0, zu melden.

Foto: Polizei

Montag, 14. September 2020 12:20 Uhr

Bad Driburg (red). Während einer Autofahrt hörte eine Bad Driburgerin merkwürdige Geräusche an ihrem Fahrzeug, hielt an und stellte bei der weiteren Überprüfung gelöste Radmuttern an einem Hinterrad fest. Die Fahrerin hatte ihren schwarzen Opel Meriva mit Höxteraner Kennzeichen in der Zeit von Montag, 07.09.2020, 12:00 Uhr, bis Dienstag, 08.09.2020, 08:30 Uhr, auf einem öffentlichen Parkplatz an der Bernhard-Brinkmöller-Straße in Bad Driburg, zwischen Agathastraße und Michaelstraße, geparkt.

Aufgrund der untypischen Geräusche während der Fahrt stoppte sie aus Vorsicht ihr Fahrzeug und stellte fest, dass alle Radmuttern des hinteren linken Rades gelöst waren. Nun wird wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Höxter, Telefon: 05271/962-0, zu melden.

Montag, 14. September 2020 10:55 Uhr

Brakel (red). Sonntagmittag befuhr der Mann eines älteren Ehepaares, im Alter von 79 und 80 Jahren, die B252 von Steinheim in Richtung Brakel, die jüngere Ehefrau befand sich auf dem Beifahrersitz. Ungefähr auf Höhe des Marienbildnisses "Mutter Gottes im Wasser" kam der Fahrer aus bisher nicht feststehenden Gründen nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich im dortigen Straßengraben und kam anschließend zum Stillstand. Beide Insassen wurden schwer verletzt und mit dem Rettungswagen in Krankenhäuser der Umgebung verbracht. Am Pkw entstand Totalschaden, er wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert.

Politik
Montag, 14. September 2020 13:03 Uhr
Kommunalwahl: Alle Entscheidungen zur Bürgermeisterschaftswahl in der Übersicht
Montag, 14. September 2020 09:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat einen neuen Landrat: CDU-Kandidat Michael Stickeln konnte sich im Rahmen der Kommunalwahlen 2020 deutlich gegen Lensdorf (SPD) durchsetzen. Fast 73 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten für Stickeln – die Wahlbeteiligung lag bei fast 60 Prozent. Stickeln konnte sich hierbei in allen Gemeinden des Kreises Höxter deutlich gegenüber dem SPD-Kandidaten durchsetzen. In Borgentreich und Warburg holte der CDU-Kandidat mehr als 80 Prozent der Stimmen.

Kreistagswahlen

Die CDU ist die dominierende Kraft im Kreis Höxter. Über 46 Prozent der Stimmen am gestrigen Sonntag entfielen auf die CDU. Die SPD konnte auf Kreisebene rund 18 Prozent holen - GRÜNE (14,40), UWG/CWG (6,42), FDP (4,88). AfD (4,41), BfH (2,86) und Sonstige (2,30) folgen. Damit ergibt sich im Kreistag folgende Sitzaufteilung: CDU (22), SPD (8), GRÜNE (7), UWG/CWG (3), FDP (2), DIE LINKE (1), AfD (2) und BfH (1).

Vergleich mit Kreistagswahl 2014

  • CDU: 50,88 zu 46,64 Prozent
  • SPD: 25,30 zu 18,09 Prozent
  • GRÜNE 9,52 zu 14,40 Prozent
  • UWG/CWG: 6,96 zu 6,42 Prozent
  • FDP: 4,18 zu 4,88 Prozent

Für die CDU im Kreistag per Direktmandat vertreten sind Mark Becker, Franz-Josef Schröder, Fabian Wöstefeld, Stefan Berens, Thomas Johlen, Heinrich Lücke, Alfred Gemmeke, Gisela Müller, Matthias Goeken, Bertwin Kühlmann, Dr. Josef Lammers, Ricarda Simon, Fabian Lülff, Stephan Böker, Julia Robrecht, Werner Dürdoth, Heiko Hansmann, Sascha Meyer und Regina Feischen sowie Wilhelm Skroch. Heinrich Leifert rückt über die Liste in den Kreistag nach.

Für die SPD ziehen über den Listenplatz Nora Eileen Wieners, Frank Oppermann, Rebekka Dierks, Marcel Franzmann, Loreen Lensdorf, Holger Jödicke, Magdalena Volmert und Guido Gell in den Kreistag ein.

Martina Denker, Annegret Rehrmann, Gerhard Antoni, Kristin Launhardt-Petersen, Josef Schlüter, Jutta Fritzsche und Hermann Ludwig repräsentieren die GRÜNEN im Kreistag. Die weiteren Sitze gehen an Marion Ewers und Markus Bömelburg von der FDP, Ansgar Simon (LINKE), Klaus Meyer und Norbert Senges (beide AfD) und Hermann Loges (BfH).

 

Donnerstag, 10. September 2020 12:58 Uhr

Brakel (red). Bürgermeisterkandidat Christoph Schünemann und Ratskandidat Wilhelm Oeynhausen laden für Freitag, 11. September, ab 09:30 Uhr zum Bürgergespräch ein. Dieses findet unter dem Motto „Thy-Party“ auf den Sitzbänken vor der Tischlerei Oeynhausen, Am Thy 13, in Brakel statt. Neben Schünemann und Oeynhausen werden auch weitere Ratskandidaten der Liste Zukunft vor Ort sein.

Wirtschaft
Freitag, 11. September 2020 11:00 Uhr
Notfallversorgung künftig an den Standorten Bad Driburg und Höxter angesiedelt
Freitag, 04. September 2020 10:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Die AOK NordWest setzt auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein positives Zeichen in Sachen Ausbildung. Insgesamt gingen am 2. September 120 Auszubildende und 16 Duale Studenten bei der AOK NordWest an den Start. Allein hiervon haben 21 neue Auszubildende und vier Duale Studenten die Ausbildung in der AOK-Serviceregion Ostwestfalen-Lippe  begonnen. 

Zu einem ersten gemeinsamen Begrüßungstreffen empfingen AOK-Leiter Kundenberatung Ingo Kämpfer und Ausbildungsleiterin Frauke Indenbirken die neuen Auszubildenden Ruth Dick aus Willebadessen, Sören Büse aus Brakel und Alina Pribilla aus Lauenförde. Die jungen Nachwuchskräfte starteten am 2. September in ihre dreijährige Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten oder in ihr Duales Studium. Kaum eine Branche entwickelt sich so dynamisch wie das Gesundheitswesen. „Wir bieten der Jugend einen optimalen Einstieg ins Berufsleben, um mit einer attraktiven Ausbildung den Grundstein für einen spannenden Berufsweg mit ausgezeichneten Entwicklungsperspektiven zu legen“, erklärt Ingo Kämpfer. Dafür sind Teamgeist, Verantwortung und Aufgeschlossenheit gefragt. Als Sozialversicherungsfachangestellte unterstützen und beraten die jungen Menschen Kunden nicht nur in den AOK-Kundencentern, sondern auch gezielt vor Ort im Betrieb oder auch zu Hause. Sie helfen den Kunden, sich in den oft komplizierten Verflechtungen des Gesundheitswesens zu Recht zu finden und passen die AOK-Angebote an die jeweiligen Bedürfnisse an. Dabei kommt es darauf an, wirtschaftlich zu handelngleichzeitig exzellente Beratungsqualität zu bieten - unbürokratisch und schnell.

Das praktische Lernen wird durch Seminarphasen im AOK-Bildungszentrum in Dortmund unterstützt. Dort erhalten die Auszubildenden das Fachwissen für ihre praktische Arbeit. Sie lernen neue Arbeits- und Lernmethoden kennen und können in Trainingsphasen üben, das Erlernte in Kundengesprächen umzusetzen.

Das Duale Studium verbindet die akademische Ausbildung durch eine Hochschule mit beruflicher Praxis im Unternehmen und schließt mit dem ‚Bachelor of Arts (B. A.)‘ ab. Es wird parallel zur dreijährigen Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten absolviert. Die klassische Ausbildung wie auch das neue Duale Studium mit integrierter Ausbildung bei der AOK eröffnen vielfältigste berufliche Perspektiven mit viel Verantwortung und ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten. „Wir setzen unsere Ausbildungsoffensive auch in Zeiten von Corona konsequent fort und beugen gleichzeitig dem Fachkräftemangel vor. Unsere Führungskräfte gewinnen wir zumeist aus dem Kreise unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Kämpfer. Um auch in Zukunft den Versicherten und Arbeitgebern den bestmöglichen Service bieten zu können, plant die AOK NordWest die Übernahme der Auszubildenden und Studenten nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung/ ihres Studiums.

Über alle drei Ausbildungsjahre hinweg beschäftigt die AOK NordWest insgesamt 318 Auszubildende und 38 Nachwuchskräfte in den Dualen Studiengängen.

Auch für das Jahr 2021 sucht die AOK NordWest zum 2. September Auszubildende zum Sozialversicherungsfachangestellten und Duale Studenten für den Abschluss Business Administration – Healthcare Management. Die Bewerbungsfrist für die 108 Ausbildungsplätze und 15 Studienplätze bei der AOK NordWest endet am 04.10.2020 und ist ausschließlich online möglich unter www.aok.de/nw/ausbildung. Weitere Informationen im Internet unter www.karriere.nordwest.aok.de.

Foto: AOK/hfr

Mittwoch, 02. September 2020 17:52 Uhr

Brakel (red). Das Coronavirus verändert die Welt nachhaltig und Hygienemaßnahmen sowie aktiver Infektionsschutz treten in den Fokus unser aller Leben. In herausfordernden Zeiten, wie heute, sind Hilfsorganisationen wichtiger denn je. Menschen und Institutionen zu unterstützen, die in Krisensituationen immer zur Stelle sind, ist für den Premium- Beschlaghersteller FSB ein besonderes Anliegen.

Aus diesem Grund spendet das Unternehmen jetzt insgesamt 20.000 € von seinem Verkaufsumsatz an die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und den Malteser Hilfsdienst e.V.

Jochen Bauer, Geschäftsführer von FSB, überreichte Vertretern beider Hilfsorganisationen einen Spendenscheck von jeweils 10.000 €. Es handelt sich bei den Spenden um nicht orts- oder projektgebundene Leistungen – so kann die finanzielle Unterstützung in beiden Organisationen dort zum Einsatz kommen, wo aktuell der größte Bedarf besteht. Im Kontext der international grassierenden Sars-CoV-2-Virus zeigt sich auf globaler Ebene, wie wichtig die Reduzierung geteilter Kontaktflächen zur Minimierung der Infektionsübertragung ist, wenn auch nicht final bewiesen ist, dass das Virus über Oberflächen übertragen werden kann.

Als Hersteller hochwertiger Fenster- und Türbeschläge „made in Germany“ hat FSB unmittelbar reagiert und brachte bereits im April 2020 innovative Lösungen auf den Markt, um Türen „handlos“ – durch Betätigung mit dem Unterarm – bedienen zu können: den FSB Klinkenaufsatz. „Es handelt sich bei dieser Produktentwicklung um eine einfache Lösung, für praktisch jeden Türdrücker, den unsere Mitarbeiter in Rekordgeschwindigkeit von 14 Tagen, auf den Markt gebracht haben“, so Jochen Bauer.

Dank einfacher Montage und hochqualitativer Materialien erfreut sich diese Sonderlösung aus dem Hause FSB national wie international großer Beliebtheit. Die Spendensumme für beide gemeinnützigen Organisationen ergibt sich als direkter Anteil des Verkaufsumsatzes seit Beginn der Markteinführung.

Foto: FSB

Sport
Mittwoch, 16. September 2020 10:53 Uhr
Skatekurs der „Blitze“ nimmt wieder neue Teilnehmer auf
Dienstag, 15. September 2020 09:46 Uhr

Höxter (red). Neuauflage des Kompaktlehrgangs: Die Schiedsrichtervereinigung bietet nach der erfolgreichen Premiere des Kompkatlehrgangs auch dieses Jahr einen Anwärterlehrgang für Schiedsrichter in 3 Tagen an. 

Von Freitag, 18. September bis Sonntag, 20. September findet der zweite Kompaktlehrgang für Schiedsrichter-Anwärter statt. Die angehenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter erlernen an einem Wochenende die 17 Fußballregeln und absolvieren schlussendlich am Sonntag die theoretische und praktische Leistungsprüfung. Spaß und Interesse am Fußball, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein Mindestalter von 12 Jahren - das sind die Voraussetzungen für die Anmeldung. Aktive Fußballerinnen und Fußballer, aber auch diejenigen, die ihre Schuhe schon an den Nagel gehangen haben, sind im Team der Schiedsrichter gefragt.

Nach einer erfolgreichen Premiere des Kompaktlehrgangs möchten wir auch diesem Jahr den Weg gehen und hoffen so neue Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für den Kreis Höxter zu gewinnen, um zukünftig alle Spiele wieder besetzen zu können, erklärt Jessica Hildebrandt, Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses.

Für Fragen steht der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gern zur Verfügung. Auf Anmeldungen freuen sich VKSA Jessica Hildebrandt (jessica.hildebrandt@flvwk16.de) und Ansgar Eickmeier, Mitglied des Lehrstabes (ansgar.eickmeier@flvwk16.de).

Foto: FLVW

Samstag, 05. September 2020 11:59 Uhr

Kreis Höxter (red). Es ist sicherlich nicht das „verflixte 7. Jahr“, seit dem die Sparkassenstiftung für den Kreis Höxter und der Kreissportbund Höxter gemeinsam den Sportabzeichen-Wettbewerb 2020 vereinbaren und ausschreiben. Alle Deutschen Sportabzeichen, die in Schulen oder Vereinen bis zum Ende diesen Jahres erfolgreich abgelegt werden, sind wieder mit einer Gesamtfördersumme von 5.500 Euro abgesichert. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt unterzeichnet. Im passenden Ambiente, im Besprechungsraum auf der Höxteraner Weserkampfbahn, unterzeichneten Vertreter der Sparkassenstiftung und des Kreissportbundes einmal mehr den neuen Sponsoringvertrag.

„Wir freuen uns,“ so Martin Dirkes vom Stiftungsvorstand, „dass wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten sieben Jahre mit dem KSB fortsetzen können. Wir wollen damit das vielfältige Ehrenamt in den Sportvereinen honorieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Bewegungsförderung vieler Kinder, Jugendlicher und Erwachsenen fördern.“ Coronabedingt konnte der Vertrag erst jetzt unterzeichnet werden, was aber den eigentlichen Wettbewerb nicht beeinträchtigt. „Die Schulen und Sportvereine im Kreis Höxter sind auch 2020 aufgerufen,“ erläutert Manfred Menzel, DSA-Beauftragter des KSB, „die nicht immer leichten Prüfungen in den verschiedenen Disziplinen abzunehmen und zu dokumentieren.“

Getrennt nach Schule und Verein müssen die Wertungskarten bis zum 31. Dezember eingereicht werden. Dazu Reiner Stuhldreyer, Vorsitzender des KSB: „Damit das Verfahren attraktiver gestaltet werden kann, erhält jede Schule und jeder Verein neben einer Grundförderung auch eine Geldsumme für jede abgelegte Prüfung; außerdem erhalten die prozentual besten Schulen und Vereine für ihr besonderes Engagement höhere Preisgelder.“

Seit vielen Jahren schon belegt der Kreis Höxter einen der ersten Plätze unter den zehn Besten in Nordrhein-Westfalen; von 31 teilnehmenden Kreisen lag Höxter im Jahr 2019 auf Platz 7. In absoluten Zahlen ausgedrückt: 491 Erwachsene und 2.450 Jugendliche legten im vergangenen Jahr das DSA ab, beteiligt waren daran 12 Vereine und 16 Schulen. Gemessen an der Bevölkerungszahl lag Nieheim mit 5,3 Prozent an der Spitze. Die Verantwortlichen und Organisatoren schließen nicht aus, dass durch die Corona-Pandemie und den Lock-Down in Schulen und Sportvereinen die Anzahl der abgelegten Prüfungen in diesem Jahr sinken könnte.

Foto: KSB

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Mittwoch, 12. August 2020 09:42 Uhr

Paderborn (red). In den Morgenstunden des heutigen Mittwochs wurde in Paderborn in der Wollmarktstraße eine Bombe gefunden. Deshalb ist die Straße zwischen Frankfurter Weg und Grüner Weg für den Verkehr, einschließlich Fußgänger und Radfahrer, voll gesperrt. Die Bombe wurde bei Baggerarbeiten gefunden, teilt die Stadt Paderborn mit.

Kurz darauf konnte die Stadtverwaltung glücklicherweise Entwarnung geben: Die Bombe an der Paderborner Wollmarktstraße entpuppte sich als ungefährlich. Untersuchungen durch Experten des Kampfmittelräumdienstes ergaben, dass sie keinen Zünder mehr hatte. Die Bombe konnte somit vollständig freigelegt und für den Abtransport vorbereitet werden.

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