Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 13. Dezember 2018 09:24 Uhr
Die Volkshochschule startet mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten und neuer Internetseite ins Programmjahr 2019
Donnerstag, 13. Dezember 2018 09:10 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Mädchen und Jungen aus zehn Kindertagesstätten und zwei Grundschulen im Kreis Höxter haben wieder fleißig sogenannte „Kindermeilen“ gesammelt. So sind 12.091 umweltfreundlich zurückgelegte Wege zusammengekommen. Der Kreis Höxter als lokaler Initiator stellte nun die Gesamtergebnisse vor. Jeweils eine Woche lang dokumentierten die über 800 teilnehmenden Kinder, Lehrer und Erzieherinnen bei der Aktion als Klimaschützer alle Wege, die sie umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Roller oder Rad sowie per Bus oder Bahn zurücklegten. Für jede dieser Strecken gab es Meilen in Form von Punkten, die die Kinder sammelten und so spielerisch umweltfreundliches Handeln erlernten. Auf Kreisebene wurde das vom weltweiten Klimabündnis initiierte Projekt von der Klimaschutzbeauftragten Martina Krog 2013 ins Leben gerufen und fand nun zum sechsten Mal statt. Sie lobte alle kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ihr habt gezeigt, dass nicht für jeden Weg Mama oder Papa das Auto aus der Garage holen müssen. Mit dem Fahrrad oder Roller zu fahren, macht doch außerdem viel mehr Spaß“, so Krog. Um Erwachsene und Kinder dauerhaft zu motivieren, die kurzen Wege im eigenen Ort viel öfter ohne Auto zurückzulegen, hat der Kreis Höxter im letzten Schuljahr auch den Flyer „Geht doch!“ für alle Grundschul- und Kindergartenkinder herausgegeben.

Das Klimabündnis in Frankfurt/Main sammelt die Ergebnisse aus allen Bildungseinrichtungen in Deutschland. Diese wurden den Politikern auf der 24. UN-Klimakonferenz in Katowice, zusammen mit den Ergebnissen aus allen weiteren Teilnehmer-Ländern, präsentiert. Eindrücke von den Aktionen der Kindermeilen-Aktion im Kreis Höxter sind im Internet unter www.kindermeilen.de zu sehen. Auch 2019 wird es wieder eine Kindermeilen-Aktion im Kreis Höxter geben. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird es dann auch neue Symbole für Wege geben, die Kinder mit dem Laufrad oder einer Fahrgemeinschaft gefahren sind. Alle Kindertageseinrichtungen und Grundschulen aus dem Kreis Höxter sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. 

Diese Einrichtungen aus dem Kreis Höxter waren bei der Kindermeilen-Aktion 2018 dabei:

  • Bad Driburg: Gemeinschaftsgrundschule Dringenberg
  • Beverungen: Grundschulverbund der Stadt Beverungen
  • Borgentreich: Kita Alsternest Bühne
  • Brakel: Kita Flotte Rasselbande Riesel, Kita Glückspilz Frohnhausen, Kita St. Michael Brakel, Familienzentrum Brede Höxter: Kath. Kita St. Peter und Paul, Kath. Kita St. Anna Fürstenau,
  • Nieheim: Familienzentrum St. Nikolaus,
  • Willebadessen: Familienzentrum „Am Park“ Peckelsheim
  • Warburg: Familienzentrum St. Martin Warburg 

Über die Kindermeilen-Aktion

Die Kindermeilen-Kampagne ist eine Aktion des Klima-Bündnisses. Schon seit 2002 können Kindergarten- und Schulkinder in ganz Europa einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zehntausende Jungen und Mädchen in Deutschland, Italien, Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Tschechien, Schweden, Schweiz, Ukraine und Ungarn sind jährlich dabei, um sich während ihrer Klima-Aktionswoche spielerisch mit den Themen Mobilität, Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Sie erfahren, wie sie auf leisen Sohlen und sausenden Fahrrad-Reifen das Weltklima schonen können, lernen die Schulwege von Kindern aus aller Welt kennen und erhalten bei einer symbolischen Weltumrundung, die auf der UN-Klimakonferenz COP 24 in Katowice endet, Einblicke in die aktuellen Klimaveränderungen. www.kindermeilen.de.

Foto: Kreis Höxter

Mittwoch, 12. Dezember 2018 09:39 Uhr

Bad Driburg (red). Ende November fand die feierliche Eröffnung der Kunstausstellung „Bunte Vielfalt“ im Philipp-Melanchthon-Zentrum statt, zu der der VHS-Kurs „Kreatives Gestalten“ bereits zum neunten Mal geladen hatte. Nach einigen begrüßenden Worten durch die Hausleitung Christa Köhler und Carina Dubbert, die stellvertretend für die Volkshochschule anwesend war, konnten die zahlreichen Besucher bei Kaffee, Tee und Kuchen der stimmungsvollen Musik lauschen und natürlich die ausgestellten Kunstwerke betrachten.

Vor über 30 Jahren wurde der Kurs von der Kunsttherapeutin Ursula Wieneke aus der Taufe gehoben und bildet seitdem einen festen Bestandteil des Volkshochschulprogramms. Der Kursleiterin ist es ein besonderes Anliegen, den eigenen kreativen Stil der Teilnehmerinnen zu fördern und zu entwickeln. „Anregende Vorlagen werden bei Bedarf zur Verfügung gestellt, jedoch hat die eigene Idee immer Vorrang.“, so Ursula Wieneke. „Sowohl fortgeschrittene Künstlerinnen als auch Neulinge auf dem Gebiet sind jederzeit herzlich willkommen.“ Der Kurs, der immer mittwochs von 15:00 bis 17:15 Uhr im Philipp-Melanchton-Zentrum stattfindet, bietet viel Raum zur künstlerischen Entfaltung, aber auch eine Plattform zum Austausch der Künstlerinnen untereinander.

Mechthild Bothe, Irmgard Dreymann, Christine Grawe, Elke Klare, Rita Pitz und Ulrike Schwandner gehören zum festen Stamm der Künstlerinnen und präsentieren ihre Werke, die im Kurs entstanden sind. Ausgestellt werden vor allem Arbeiten in Acryl- und Aquarelltechnik sowie Zeichnungen. Besucher der Ausstellung können die Werke noch bis Januar nächsten Jahres käuflich erwerben oder mit den Künstlerinnen persönlich Kontakt aufnehmen.

Foto: VHS

Mittwoch, 12. Dezember 2018 07:33 Uhr

Kreis Höxter (red). Was wäre ein Strand, ein Kinderspielplatz oder eine Baustelle ohne Sand. Auf den ersten Blick wirkt er zwar recht unscheinbar, doch die kleinen Körner haben es in sich. So ist Sand für die Industrie ein unverzichtbarer Rohstoff. Warum? Das untersuchen Schülerinnen und Schüler beim MINT.Wettbewerb des Vereins Natur und Technik, dessen Sieger mit dem Luise-Holzapfel-Preis ausgezeichnet werden.

„In Sand steckt viel mehr drin, als man auf den ersten Blick sieht“, sagt Dr. Martin Sagel vom Verein Natur und Technik. „Sand ist nach Wasser einer der wichtigsten Rohstoffe überhaupt, vor allem für die Bauindustrie. Er steckt in vielen unserer Produkte, von denen wir es nicht vermuten würden, etwa in Seife, in Reinigungsmitteln, in jedem Computer. Auch Glas wird aus Sand hergestellt. Aber vor allem: Stahlbeton, der wichtigste Baustoff heutzutage.“

Auch das im Sand enthaltene Silizium ist ein begehrter Rohstoff, etwa für die Herstellung von Solarzellen, Handy-Akkus oder Computer-Chips.

Kein Wunder also, dass der Verein Natur und Technik für seinen MINT.Wettbewerb das Motto „Alles Sand oder was?“ gewählt hat. „Mit dem Thema können wir alle Altersgruppen erreichen. Außerdem verbindet es die verschiedenen MINT-Bereiche ganz hervorragend“, freut sich Dr. Martin Sagel.

Mit Luise Holzapfel hat der Preis des MINT.Wettbewerbs zudem eine hochkarätige Namensgeberin. Die Chemikerin wurde 1900 in Höxter geboren und war 1936 die erste Promovendin an der neuen Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin (heute Humboldt-Universität). 1943 habilitierte sie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät im Fach Chemie zum Thema „Organische Kieselsäureverbindungen“, 1945 wurde sie zur Leiterin einer selbstständigen Abteilung für Silikatforschung am Kaiser-Wilhelm-Institut ernannt. „Ihr zu Ehren hat der erste Wettbewerb einen Bezug zu ihrem Forschungsgebiet“, so Vereinsvorsitzender Dr. Sagel.

Die Aufgabenstellungen des MINT.Wettbewerbs spiegeln die verschiedenen Bereiche wieder, in denen Sand im Alltag wiederzufinden ist. Kinder der Altersgruppe Kita/ Grundschule können der Frage nachgehen, was das beste Rezept für „magischen“ Sand“ ist. „Magischer“ oder „kinetischer“ Sand ist besonders bearbeitet, sodass man mit ihm besonders gut modellieren kann.

Schüler der Klassen 6/7, 10-13 sowie Auszubildende und Berufsschüler können zwischen den Fragestellungen „Wie kommt der Sand an den Strand bzw. die Godelheimer Seen?“, „Warum ist Sand im Essen?“ und „Aus Sand hergestellt?! Wozu nutzen Betriebe im Kreis Höxter Sand bei der Herstellung ihrer Produkte?“ auswählen.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn Schulen oder Kindertageseinrichtungen den Wettbewerb auch in die Unterrichtsplanung einbeziehen. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich dann als Teams für die Bearbeitung der Fragestellungen zusammenfinden“, erläutert Caroline Rieger vom Verein Natur und Technik. „Die Aufgaben können aber auch außerhalb von Schule oder Kita gemeinsam von Freundinnen oder Freunden bearbeitet werden.“

Die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgaben erfolgt im ersten Schulhalbjahr 2018/2019. Einsendeschluss für die Einreichungen ist der letzte Schultag im Halbjahr (8. Februar 2019). Eine Jury begutachtet dann alle Ergebnisse und kürt die Sieger. Die Preisverleihung mit einer Chemie-Science-Show wird im Frühjahr 2019 stattfinden.

Der Flyer, die Aufgabenstellungen sowie weitere Informationen zum Wettbewerb sind zu finden unter www.natur-und-technik.org/lhp. 

Foto: Kreis Höxter

Dienstag, 11. Dezember 2018 09:45 Uhr

Brakel/Horn-Bad Meinberg (red) Von chronischen Schmerzen sprechen Mediziner, wenn Schmerzen unabhängig von ihrer Entstehung eine Eigendynamik bekommen und zu einer dauerhaften, eigenständigen Erkrankung werden. Das betrifft inzwischen knapp ein Drittel aller Deutschen. Großes Interesse an der Thematik zeigte sich auch bei der Patienteninformationsveranstaltung im Haus am Kurpark in Horn-Bad Meinberg. Dorthin hatten die Schmerzmediziner Dr. Josef Nelles und Dr. Renate Reicke vom Klinikum Weser-Egge, St. Vincenz Hospital Brakel, eingeladen. 

"Häufig stehen beispielsweise Rückenleiden am Anfang, dann verselbständigt sich der Schmerz meist abhängig von anderen Stressfaktoren und der psychischen Verfassung. Es kommt zu Veränderungen im Nervensystem, eine Schmerzautobahn entwickelt sich, die wir gemeinsam mit den Patienten langsam zurückbauen müssen", erklärt Chefarzt Dr. Josef Nelles die Entstehung chronischer Schmerzen.

In seiner Klinik für Schmerzmedizin hat er mit seinem speziell ausgebildeten Team ein sogenanntes multimodales Therapiekonzept entwickelt, das sowohl körperliche als auch psychosoziale Komponenten der Erkrankung berücksichtigt. Zum Therapieprogramm gehören neben der medikamentösen Behandlung und intensiver Physiotherapie zum Beispiel auch Ostheopathie, Musiktherapie und traditionelle chinesische Verfahren wie Qi Gong und Akupunktur. Die fachübergreifende Zusammenarbeit mit den somatischen Abteilungen im Haus, wie Rheumatologie und Orthopädie, sowie auch mit der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie ist eng. 

Eine zentrale Rolle bei der Behandlung chronischer Schmerzpatienten spielen Entspannungstechniken. "Starke körperliche Anspannung ist sowohl Ursache als auch Folge chronischer Schmerzen. Diesen Kreislauf wollen wir durchbrechen", erklärte Oberärztin Dr. Renate Reicke, die sich unter anderem auf Medizinische Hypnose und Traditionelle Chinesische Medizin spezialisiert hat. Für die Besucher der Patienteninformationsveranstaltung hatte sie eine praktische Übung mitgebracht. +

Foto: KHWE

Blaulicht
Mittwoch, 12. Dezember 2018 10:03 Uhr
Benzin aus Golf abgezapft
Montag, 10. Dezember 2018 12:05 Uhr

Bad Driburg-Herste (red). Ein Postkasten in Herste ist am Sonntag gegen 20:15 Uhr durch eine Explosion vollständig zerstört worden. Auch die darin befindlichen Briefe wurden in Mitleidenschaft gezogen, der Gesamtschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt. Beobachtet wurden mindestens vier unbekannte männliche Täter, die nach der Sprengung mit einem blauen Kleintransporter geflüchtet sind. Die Polizei in Bad Driburg bittet um weitere Hinweise aus der Bevölkerung unter der Telefonnummer 05253/98700.

Foto: Polizei

Montag, 10. Dezember 2018 12:02 Uhr

Brakel (red). Unbekannte Täter haben in Brakel in der Straße "Zur Krüne" einen Zigarettenautomaten gesprengt. Die Explosion ereignete sich am Sonntag um 22:14 Uhr. Ob aus dem Automaten auch Diebesgut entwendet wurde, ist noch nicht abschließend geklärt. Der angerichtete Sachschaden liegt bei rund 1.500 Euro. Die Täter flüchteten unerkannt vom Tatort, die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/9620.

Sonntag, 09. Dezember 2018 08:49 Uhr

Bad Driburg (red). Am Sonntagmorgen, gegen 5.10 Uhr, kam es im Arnold-Janssen-Ring in Bad Driburg zu einem Schwelbrand im Kellergeschoß. Zuvor wurde durch Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller festgestellt und die Feuerwehr verständigt. Das in dem Wohnhaus lebende Ehepaar im Alter von 63 und 60 Jahren wurde vorsorglich dem Krankenhaus Bad Driburg zugeführt. Ebenfalls verletzte sich ein Feuerwehrmann durch Rauchgase, auch er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Momentan ist die Brandursache noch nicht geklärt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Kriminalpolizei durchgeführt. Der entstandene Sachschaden ist erheblich und kann noch nicht abschließend beurteilt werden.

Dienstag, 04. Dezember 2018 10:05 Uhr

Brakel/Bad Driburg (red). Nach nur 18 Monaten Planungs- und Beschaffungsphase haben die Feuerwehren aus Brakel und Bad Driburg am 22. November jeweils eine neue Gelenkdrehleiter von der Firma Rosenbauer aus Karlsruhe in Empfang genommen.

Die aktuellen Drehleitern der beiden Städte waren nach einer Nutzungsdauer von mehr als 30 Jahren abgängig. Nach eingehender Markerkundung in Verbindung mit den Drehleitervorführungen in Bad Driburg und Brakel, war für die verantwortlichen Führungskräfte der Feuerwehren klar, dass eine Gelenkdrehleiter eine Menge Vorteile gegenüber der herkömmlichen Bauart hat. In anfänglichen Erfahrungsaustauschen stellte sich heraus, dass das Anforderungsprofil an ein Neufahrzeug sehr identisch war. Schnell war die Idee entstanden, eine gemeinschaftliche Beschaffung von zwei baugleichen Fahrzeugen durchzuführen.

Der erste Baustein nach der Bedarfsermittlung in den jeweiligen Feuerwehren war die Erstellung vom Leistungsverzeichnis zur Durchführung einer Europaweiten Ausschreibung der Fahrzeuge. Durch die konstruktive Zusammenarbeit der erfahrenen Drehleiter Maschinisten aus beiden Feuerwehren war die produktneutrale Fahrzeugbeschreibung in einem kurzen Zeitfenster erstellt. Nach Einhaltung aller EU Vergabebedingungen und Auswertung der Angebote stand zum Jahresende 2017 der Vergabevorschlag für die politischen Gremien zum Beschluss bereit. Die Räte der Städte Bad Driburg und Brakel hatten einstimmig der jeweiligen Beschlussvorlage zugestimmt, den Auftrag zur Lieferung einer Drehleiter an die Firma Rosenbauer in Karlsruhe zu erteilen.

Zur Klärung einiger Auftragnehmer spezifischen Konstruktionsausführungen stand im Februar 2018 das Auftragsklärungsgespräch auf der Tagesordnung. Nachdem sämtliche Ausstattungsdetails und die jeweilige Beladung feststanden, konnte die Konstruktionsabteilung der Firma Rosenbauer in die Produktionsvorplanung einsteigen. Nach der Anlieferung der Mercedes Atego Fahrgestelle begann im August 2018 der Aufbau des Hubrettungssatzes in der Produktionslinie im Rosenbauerwerk Karlsruhe. Bei der Rohbauabnahme im September 2018 war für die verantwortlichen Einsatzkräfte aus Brakel und Bad Driburg ein erster Eindruck der Fahrzeuge zu sehen. Die Ausstattung der einzelnen Geräteräume wurde an dem Termin festgelegt.

Ende November war es dann endlich soweit. Die beiden Gelenkdrehleitern standen zur Abnahme bereit. Jede einzelne Ausstattungsposition wurde auf Vollständigkeit und Funktion geprüft. An den beiden folgenden Tagen stand die Einweisung und Anwenderschulung für fünf Drehleiter Maschinisten je Fahrzeug auf dem Programm. In den Trainingseinheiten war jedem Teilnehmer schnell bewusst, dass sich in der Bedienung von einem neuen Hubrettungsgerät nach aktuellem Stand der Technik einiges gegenüber den Drehleitern am Standort geändert hat.

Nachfolgend die Grunddaten der Fahrzeuge:

  • Fahrgestell: Mercedes Benz Atego 1530 F
  • Motorleistung 299 PS
  • Gesamtgewicht 15.500 kg
  • Drehleiteraufbau: Rosenbauer L32 A-XS 3.0
  • Abstützung: Waagerecht Senkrecht Abstützung mit max. 4,85 m Stützbreite
  • Leiterpark: 5-teiliger Leitersatz mit Gelenkarmteil mit einer Auszugslänge von max. 32 Metern
  • Rettungskorb: für 5 Personen oder einer Zuladung von 500 kg
  • Beladung nach DIN 14043

Abschließend bewerten die Leiter der Feuerwehren Waldemar Gamenik und Sven Heinemann die gemeinsame Beschaffung als zielführende interkommunale Zusammenarbeit, denn durch den intensiven Austausch und die Kooperation der beiden Städte konnten pro Fahrzeug ca. 50.000 Euro eingespart werden.

Foto: Stadt Brakel

Unsere Videothek
Politik
Mittwoch, 12. Dezember 2018 10:34 Uhr
„Die Zukunft der Schulen nicht verspielen“ - Kreis-SPD sauer auf Laschet
Freitag, 07. Dezember 2018 09:57 Uhr

Kreis Höxter (red). Ein grundsolider Haushalt, der wie in den Jahren davor die finanzielle Lage des Kreises gut und richtig abbildet. Das ist das Urteil von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag nach ihrer Beratung über das vorliegende Zahlenwerk. „Wir GRÜNE befürworten ausdrücklich die Mittel für die Kindertagesbetreuung. Es ist richtig, dass der Kreis hier tief in die Tasche greift und über 13 Millionen € in die Kita-Plätze steckt.“ so Uwe Rottermund, stellvertretender Fraktionssprecher der GRÜNEN im Kreistag Höxter.

Die GRÜNEN bedauern, dass das Land NRW zwar die neuen Fälle von Unterhaltsvorschuss übernimmt, aber die bisher bei den Kreisen bearbeiteten Fälle nicht übernimmt. „Grundsätzlich wünschen wir uns, dass alle Vorgänge bei einer Stelle bearbeitet werden. Doppelte Strukturen kosten zusätzlich Geld, das sicher besser bei den betroffenen Kindern angelegt wäre.“ Deshalb sollten alle Forderungen, die der Staat an zahlungsunwillige Väter hat, über das Finanzamt abgewickelt werden. 

Steigende Kosten beim Pflegewohngeld können nur vermieden werden, wenn der Kreis Höxter endlich einen Pflegeplan erarbeitet, so die GRÜNEN. „Wir haben schon bei der Erstellung des Pflegeberichtes vor einigen Jahren auf die Bedeutung eines Planes hingewiesen. Es muss eine verbindliche Regelung geben, wie viel Plätze im Betreuten Wohnen im Kreis vorgehalten werden sollen. Leider hat man nicht auf unsere Mahnung gehört. Nun müssen wir damit rechnen, dass durch Zuzüge in Betreutes Wohnen letztlich die Kosten beim Kreis Höxter hängen bleiben.“

Als blamabel bezeichnen es die GRÜNEN im Kreistag, dass es immer noch kein Tierheim im Kreis Höxter gibt. „Es kann doch nicht sein, dass der Kreis auch hier ähnlich wie bei der Verbraucherzentrale darauf setzt, dass die Einwohner des Kreises Höxter in den Nachbarkreisen mitversorgt werden müssen.“ kritisiert Uwe Rottermund. „Wer einmal die Not miterlebt hat, wenn jemand sein geliebtes Haustier unterbringen muss, weil er es nicht mehr selber versorgen kann, der kann über die Gemächlichkeit, mit der Bürgermeister und Kreis dieses Thema angehen, nur den Kopf schütteln.“

Foto: GRÜNE

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:00 Uhr

Gehrden (red). Am 25. November fand in Gehrden die jährliche Klausurtagung der CDU Kreistagsfraktion statt. Neben der CDU-Kreistagsfraktion nahmen noch der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken, der Landrat Friedhelm Spieker, der Kreisdirektor Klaus Schumacher und von der Kreisverwaltung Herr Gerhard Handermann, Herr Andreas Frank und Herr Michael Werner teil. Zu Beginn der Tagung erfolgte die Vorstellung und Erläuterung des Haushaltsentwurfs 2019 durch den Kämmerer der Kreisverwaltung, Herr Handermann. Dabei zeigte sich unter anderem, dass der Kreis für das Jahr 2019 auf ein Haushaltsvolumen von rund 228 Mio. Euro blicken kann. Parallel dazu wurden weiterhin Schulden reduziert und Rücklagen für Beamtenpensionen und Deponienachsorgen aufgebaut. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass dies mit einer Kreisumlage geschieht, die zu den niedrigsten in NRW gehört, was bedeutet, dass einerseits die Kreisverwaltung weniger Geld einnimmt als möglich und im Landesvergleich üblich und anderseits die Städte und Gemeinden im Kreis Höxter niedriger belastet werden als in den meisten anderen Kreisen in NRW. Die CDU-Kreistagsfraktion dankt der Kreisverwaltung für die hervorragende geleistete Arbeit und freut sich auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung.

Neben der Haushaltsbesprechung sind im Rahmen einer Fraktionssitzung noch weitere Forderungen für die zukünftige politische Arbeit aufgestellt worden. Diese sind unter anderem: Der Breitbandausbau im Kreis Höxter geht derzeit langsam voran. In diesem Zusammenhang berichtete bereits im September Michael Stolte von der GFW, dass der erhebliche Verwaltungsaufwand in den Ausschreibungsverfahren den Breitbandausbau unnötig verzögere. Die CDU Kreistagsfraktion fordert somit erneut, dass in der aktuellen Ausbauphase, vor allem aber bei zukünftigen Netzausbauten von der Seite des Bundes, im Einvernehmen mit der EU und den Bundesländern, bessere Rahmenbedingungen auch für mittelständische Anbieter geschaffen und insbesondere die Ausschreibungsverfahren deutlich vereinfacht werden müssen. 

Die CDU Kreistagsfraktion freut sich über die Intention des Hauses Ratibor, das Weltkulturerbe Corvey auch in Zukunft mit kulturellen Veranstaltungen zu bespielen. Vor dem Hintergrund der vorangegangenen gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen, ist es allerdings zwingend notwendig, dass das Haus Ratibor den Weg hierzu ebnet. Die CDU Kreistagsfraktion blickt in dieser Zusammenarbeit optimistisch nach vorne und freut sich auf hochwertige kulturelle Veranstaltungen in Corvey.

Foto: CDU

Wirtschaft
Donnerstag, 13. Dezember 2018 07:19 Uhr
Knappschafts-Klinik wurde erneut als „Selbsthilfefreundliche Reha-Klinik“ ausgezeichnet
Donnerstag, 13. Dezember 2018 07:15 Uhr

Bad Driburg (red). Mehr als 2500 professionelle Stimmberechtigte haben unter etwa 300 Hotels ihre Lieblingshäuser gewählt. Geschäftsreisende sowie Travel- und Eventmanager haben in ihrem Voting das Gräflicher Park Health & Balance Resort für seine Nachhaltigkeit in der Rubrik „Certified Green Hotel“ auf Platz 1 gelobt. Die zur Auswahl stehenden Hotels sind alle vom unabhängigen Prüfinstitut „Certified“ ausgezeichnet. 

Dafür hat das Gräflicher Park Health & Balance Resort eine ganztägige Prüfung auf Herz und Nieren mit Bravour bestanden. Die Veranstaltungsmanagerin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Petra Naoum, hat weit über 100 Prüfkriterien untersucht. Das Bad Driburger Vorzeige-Hotel erhielt dabei die Abschluss-Note „Sehr Gut“ in gleich zwei Kategorien: Als „Certified Green Hotel“ und als „Certified Conference Hotel“.

Im Abschlussbericht der Prüferin war unter anderem zu lesen: „Hier findet man die perfekte Umgebung für besondere Veranstaltungen. Seminare, Schulungen, Workshops und Coachings können hier in einer Atmosphäre der Ruhe und Abgeschiedenheit, abseits vom Alltagsstress, nur auf die Bedürfnisse der Teilnehmer ausgerichtet, durchgeführt werden. Als Certified Green Hotel setzt man auf Nachhaltigkeit und gewährleistet Ressourcenschonung ohne Komforteinbußen. Klare Ziele sind für die kontinuierliche Optimierung im Thema Nachhaltigkeit formuliert und auch viele nachhaltige Maßnahmen sind erfolgreich umgesetzt. Einige Beispiele sind die berühmte Bad Driburger Naturparkquelle- die Herstellung des eigenen Mineralwassers und dass man in den zwei Restaurants auf 100 % regionale und saisonale Produkte setzt.“ 

Dass nun zum guten Prüfergebnis auch das bundesweite Urteil der Kunden in der Kategorie „Certified Green Hotel“ hinzukommt, ist eine zusätzliche Bestätigung für das Hotel. Insbesondere, weil es sich um ein Urteil handelt, das zählt, denn bei den Abstimmungsberechtigten handelte es sich um „echte Profis“ wie Mitglieder des Verbandes Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR), Travel Manager, Geschäftsreisende und Opinion Leader aus anderen tagungsrelevanten Bereichen. „Wir freuen uns sehr über die erneuten Auszeichnungen. Besonders stolz sind wir aber auf die Wahl der Geschäftsreisenden, denn das Voting beweist, dass Nachhaltigkeit auch in diesem Sektor eine große Rolle spielt. Mit unserem Konzept als Health & Balance Resort setzen wir durch die Nutzung natürlicher Ressourcen per se auf Nachhaltigkeit - diesen Weg geht unser Familienunternehmen seit mehr als 230 Jahren. Unsere Haltung, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt, ist auch für Geschäftsreisende attraktiv, so dass wir diesen Trend auch im Business-Bereich weiter verfolgen werden“, so Martin Schulte, Head of Sales im Gräflicher Park Health & Balance Resort.

Über Certified Die Mitglieder des Geschäftsreise Verbands VDR erteilten ihrem Präsidium im April 2000 den Auftrag, ein objektives Gütesiegel zu entwickeln, das speziell die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden widerspiegelt. Es entstanden die Marken „Certified Business Hotel“, „Certified Conference Hotel“ und „Certified Conference Ship“. Das Zertifikat „Certified Conference Hotel“ wird von den Initiatoren VDR, DGVM, GCB sowie seit 2007 weiterhin von der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V. getragen. Mit dem Gütesiegel „Certified Green Hotel“ können Geschäftsreisende und Veranstaltungsteilnehmer auf einen Blick ein Hotel erkennen, das nachhaltigen und ökologischen Anforderungen, bzw. den 70 Kriterien in den Kategorien Energie, Wasser, Müll, Essen & Trinken, Mobilität, gesellschaftliche Verantwortung (CSR) und Information & verantwortungsvolles Management entspricht.

Foto: UGOS

Sonntag, 09. Dezember 2018 07:43 Uhr

Gehrden (red). Am Dienstag, den 27. November 2018 trafen sich touristische Leistungsträger, Kulturlandführer und Regionalpartner zur „Netzwerk-Schmiede“ in Brakel-Gehrden, um die Angebote im Kreis Höxter besser kennenzulernen und neue Kooperationen zu schaffen. Zum vierten Mal in diesem Jahr konnten sich die Akteure aus dem Tourismus- und Regionalmarketingbereich austauschen, urgemütliche Landhauswohnungen entdecken und sagenumwobene Schlossgeschichten hören.

Familie Becker von „Landhaus Urlaub“ lud nach kurzer Vorstellung ihrer Gastgeberlaufbahn in vier ihrer heimeligen Ferienwohnungen ein. „Mit einer jährlichen Auslastung von 71% hatten wir anfangs wirklich nicht gerechnet“, erzählte Christine Becker, die den Erfolg nicht nur in den Besonderheiten (Sauna, Whirlpool und Kamin) der einzelnen Ferienwohnungen sieht, sondern auch in der geografischen Lage. „Wenn Familien und Freunde aus ganz Deutschland sich treffen wollen, liegen wir in Gehrden genau in der Mitte und bieten Platz für bis zu 23 Personen,“ so die Beckers.

Den zweiten Programmpunkt der Netzwerk-Schmiede bildete der Besuch des Hotels Schloß Gehrden mit dem weitläufigen Schlosspark und der geschichtsträchtigen 12-Apostel-Linde. Ines Claus, Geschäftsführerin des Schloß‘ Gehrden führte die Teilnehmer durch die Gebäude und unterhielt mit geschichtsträchtigen Anekdoten. Im Kreuzgang des ehemaligen Klosters ließen die Besucher diesen Vormittag ausklingen und testeten die gute Gastronomie des Schlosses, die täglich geöffnet hat. Auch im nächsten Jahr geht es mit der Netzwerk-Schmiede weiter, denn diese Art des Empfehlungsmarketings hat sich bewährt. Die nächsten Termine werden frühzeitig bekannt gegeben.

Foto: GfW

Sport
Sonntag, 02. Dezember 2018 11:10 Uhr
Sportkreis Höxter: Ausrichter für Pokalendspiele bekanntgegeben - Kreisligen gehen ab sofort in die Winterpause
Donnerstag, 29. November 2018 07:22 Uhr

Bad Driburg (red). Am vergangenen Samstagabend fand die jährliche Siegerehrung zum Pokal der Lippischen Landesbrandversicherung 2018 (LLB) am Bilster Berg statt. Der gastgebende Verein, der AC Bad Driburg e.V. im ADAC, hatte in das Restaurant TurnOne geladen. „Das motorsportliche Ambiente sorgte für eine volle Gästeliste“, sagte der 1. Vorsitzende des AC Bad Driburg, Herbert Hippler.

Über 100 Motorsportbegeisterte genossen den Abend bei leckerem Essen und „lockeren“ Benzingesprächen. Herbert Hippler, der 1. Vorsitzende des AC Bad Driburg e.V. im ADAC ergriff das Wort und stellte die Tätigkeiten des Vereins kurz und knapp vor: Er berichtete wir Jung und Alt der Motorsport ermöglicht und fachgerecht begleitet wird, und das vom Jugendkart bis zum Autoslalom. Im Anschluss daran übernahm Eckhard Hübner vom AC Bad Driburg und führte durch das Programm.

Die Sieger der einzelnen Klassen im Detail:

Im Kart-Slalom-2000 wurden geehrt:

  • 1. Luis Marksteiner vom AMC Retzen
  • 2. Lenn Elias Böke vom ASC Bad Meinberg
  • 3. Leon-Jerome Sawatzky com AC Bielefeld
  • 4. Phil Stille vom AC Lemgo
  • 5. Andreas Ozimek vom MSC Thüle Paderborner Land
  • 6. Richard Smith vom MSC Gütersloh
  • 7. Aaron Bauernkämper vom AMC Retzen
  • 8. Erik Müller vom AMC Retzen
  • 9. Florian Dietrich vom AC Lemgo
  • 10. Erik Oks vom AMC Retzen

Automobilslalomsport - Sonderwertung Slalom Youngster Cup:

  • 1. Bastian Voss vom MSC Thüle Paderborner Land
  • 2. Marvin Kaja vom AC Melle
  • 3. Max Manthey vom ASC Bad Meinberg
  • 4. Marc-Phillip Tarnowski vom MSC Dissen a.T.W.
  • 5. Pascal Klose vom AC Herringhausen

Sonderwertung Retro-GLP:

  • 1. Karl-Heinz Vollbrecht vom AC Lemgo

Klassenübergreifend Automobilslalomsport:

  • 1. Dirk Schäfertöns vom MST Ostwestfalen
  • 2. Ann Kathrin Schikora vom ASC Bad Meinberg
  • 3. Jürgen Totz vom AC Höxter
  • 4. Tobias Möller vom MSC Wiedenbrück
  • 5. Nico Due vom AMC Retzen
  • 6. Sebastian Weber vom ASC Bad Meinberg
  • 7. Christian Reinhold vom AC Bielefeld
  • 8. Tim-Oliver Stock vom AC Lemgo
  • 9. Nils Schmidt vom AC Bielefeld
  • 10. Christopher Berghahn vom ASC Bad Meinberg

Automobilturniersport Gruppe A/B:

  • 1. Roger Böhm vom MSC Hermannsdenkmal
  • 2. Andreas Kopp vom MSC Hermannsdenkmal
  • 3. Thomas Merk vom MSC Schlangen

Gruppe C/Y:

  • 1. Andre Merk aus Horn-Bad Meinberg

Foto: AC Bad Driburg

Samstag, 24. November 2018 07:28 Uhr

Brakel (red). Am 11. November fand in dem Gebäude des TÜV-Reinland in Nürnberg zum 14. Mal ein Indoor-Marathon statt. Mit am Start waren die Non-Stop-Ultras Lukas und Adalbert Grüner. Der Lauf fand in zwei Etagen des Bürohauses statt. Eine Runde hatte circa 800 Meter und nach dem Start lief man circa 400 Meter durch den Bürogang, dann die Treppe runter, an einer Verpflegungsstelle vorbei bis zur nächsten Treppe, hier wieder rauf und in die nächste Runde.

Lukas hatte sich für den Halbmarathon angemeldet und dafür musste man 27 Runden laufen. Adalbert Grüner lief den Marathon und hier waren es 55 Runden. Für die 42,195 Kilometer waren 60 Läuferinnen und Läufer gemeldet, beim Halbmarathon 70 Sportler und 20 Staffeln. Zeitweise war es recht eng auf den Fluren. Besonders an der Treppen kam es zu Staus.

In den ersten Runder versuchte man durch Zwischenspurts langsamere Läufer noch vor der Treppe zu überholen. Aber das lies nach ca. 20 Runden deutlich nach. Die Tempowechsel alle 300 bis 400 Meter durch überholen oder warten an der Treppe machten sich bemerkbar. Im Start und Zielbereich war eine große Anzeigetafel. Dort konnte man im vorbeilaufen sehen wieviel Runden man schon gelaufen ist oder noch vor sich hatte. Das war nicht immer motivierend. Als Lukas Grüner nach 1:46:02Std. ins Ziel lief hatte sein Vater noch über 30 Runden vor sich. Lukas Grüner erreichte einen 14. Platz gesamt und wurde 2. in der Klasse M30.

Mit Musik wurde versucht die Eintönigkeit der Flure für die Läufer zu Verbessern, teils mit DJs und mit Life-Musik. Aber für die Marathonis schien es kein Ende zu geben. Es wurde immer einsamer auf den Fluren. Allerdings gab es auch kaum noch Gedränge bei den Treppen. Endlich nach 5:00:43Std war Grüner im Ziel. Zwar als ältester Läufer aber nicht als letzter. 5 Läufer waren noch hinter ihm und einige hatte aufgegeben. Das man hier keine Rekorde laufen konnte , zeigen die Siegerzeiten. Alle Läuferinnen und Läufer waren 20 bis 30 min langsamer als in normalen Rennen. Nach einer Dusche und einem langen Besuch an der Kuchentheke ging es zurück nach Brakel.

Foto: A. Grüner

Panorama
Dienstag, 11. Dezember 2018 09:41 Uhr
Allianz für die Jugend e.V. Nordwest fördert gemeinsam mit dem Unternehmer Philipp Frahmke (AFC Frahmke) ein gemeinnütziges Kinder-Projekt vor Ort
Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

Montag, 24. September 2018 18:18 Uhr

Lemgo (red). 1.641 Erstsemester beginnen zum Wintersemester 2018/19 ein Studium an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Damit liegen die vorläufigen Gesamtzahlen erneut über dem Niveau von 2013 (1.629), als in Nordrhein-Westfalen der doppelte Abiturjahrgang an die Hochschulen strömte. In Lemgo wurden 900 neue „Erstis“ begrüßt, in Detmold 499, in Höxter 216 und 26 Studierende am Studienort Warburg.

„Über die konstant hohe Nachfrage nach Studienplätzen an unserer Hochschule freuen wir uns sehr“, sagt Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Das zeigt, dass wir uns mit unserem stetig weiterentwickelten und praxisnahen Studienangebot am Puls der Zeit befinden, zumal 92 Prozent unserer Studierenden ihren Freunden ein Studium an der Hochschule OWL empfehlen würden.“ 

In Lemgo begrüßte Professor Jürgen Krahl gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Reiner Austermann die neuen Studierenden in der Phoenix Contact Arena. Dabei stellte der Hochschulpräsident den jungen Menschen auch die verschiedenen Möglichkeiten vor, sich an der Hochschule OWL zu engagieren. „Die Zeit des Studiums ist nicht nur eine Zeit der fachlichen Ausbildung und der persönlichen Bildung, sondern auch eine Zeit, mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen das Leben zu teilen, gemeinsam zu lernen, zu feiern, sich zu engagieren und Freundschaften fürs Leben zu schließen.“ 

In Detmold begrüßten Professor Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Transfer, die stellvertretende Bürgermeisterin Christ-Dore Richter die neuen Studierenden im Konzertsaal der Hochschule für Musik.

In Höxter richteten Professor Jürgen Krahl und Alexander Fischer, Bürgermeister der Stadt Höxter, Worte an die Erstsemester. Professorin Yvonne-Christin Bartel, Vizepräsidentin für Bildung und Internationalisierung, nahm die Studierenden in Warburg in Empfang. 

Im Anschluss wendeten sich an allen Standorten die erfahrenen Studierenden des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und der Fachschaften an ihre neuen Kommilitonen und gaben ihnen erste Tipps für den Start ins Studium, der mit der traditionellen Orientierungswoche beginnt. 

Besonderer Beliebtheit erfreut sich auch in diesem Jahr der Bachelorstudiengang Innenarchitektur am Standort Detmold mit 159 Einschreibungen. 133 Studierende beginnen im Studiengang Bauingenieurwesen (ebenfalls am Standort Detmold). Auf Rang 3 der beliebtesten Fächer ist in diesem Jahr mit 106 Einschreibungen die Medienproduktion gelandet, dicht gefolgt von der Betriebswirtschaftslehre (105).

Studium an der Hochschule OWL

Insgesamt bietet die Hochschule OWL 48 Studiengänge an ihren drei Standorten Lemgo, Detmold und Höxter sowie dem Studienort Warburg an. Neu sind die drei Bachelorstudiengänge Precision Farming, Data Science und Freiraummanagement. Studieninteressierte können sich für zulassungsfreie Studienplätze noch bis Ende Oktober einschreiben. Weitere Informationen unter www.hs-owl.de/studistart.

Foto: Hochschule OWL

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