Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 07. Dezember 2019 12:34 Uhr
Heute in Brakel: Singen ist Balsam für die Seele und macht glücklich!
Samstag, 07. Dezember 2019 12:21 Uhr

Bökendorf (red). Die Katholische Kirchengemeinde Bökendorf lädt herzlich ein zum Weihnachtskonzert mit dem Musikverein Bökendorf e.V. und seinem Jugendorchester. Das Konzert findet am Sonntag, 15.12.2019 um 16.00 Uhr in der St. Johannes Nepomuk Pfarrkirche in Bökendorf statt. Der Eintritt für das gut einstündige Konzert ist frei. Während des Konzertes wird das dritte Adventsfenster der Pfarrgemeinde in der Kirche geöffnet. Unter dem Motto „Weihnachten hier und anderswo“ werden in diesem Jahr weihnachtliche und festliche Melodien aus Deutschland und aller Welt zu hören sein.

Während das Potpourri „The Magic of Christmas“ die Zuhörer in das weihnachtliche England entführt, lässt die „Petersburger Schlittenfahrt“ das Bild eines klingenden Pferdeschlittens in einer verschneiten Landschaft lebendig werden. Aufwärmen kann man sich dann bei den lateinamerikanischen Klängen von „A Calypso Christmas“ und den herzergreifenden Melodien der „Alpenländischen Weihnacht“. Von „Maria durch ein‘ Dornwald ging“ über „Feliz Navidad“ und „Joy tot he world“ bis hin zu „Stille Nacht“ sind viele bekannte Advents- und Weihnachtslieder in den Bearbeitungen für Blasorchester enthalten. Als symphonische Blasorchesterwerke runden „Contrasting Scenery“ und das „Hornfestival“ das abwechslungsreiche Programm ab. Auch das Jugendorchester des Musikvereins wird wieder sein Können präsentieren, es entführt die Zuhörer mit „Pomp an Circumstances“ und „Harry Potter“ nochmals nach England. Passende Texte und weihnachtliche Gedichte runden das musikalische Programm ab. Die Zuhörer sind herzlich eingeladen, musikalisch Weihnachten „hier und anderswo“ zu erleben und sich so auf das nahende Fest einstimmen zu lassen.

Foto: Musikverein Bökendorf e.V.

Freitag, 06. Dezember 2019 12:03 Uhr

Brakel (red). Der Hund zählt in vielen Haushalten zum Familienmitglied. Doch leider vergessen einige Hundehalterinnen und -halter, dass auch ihr Hund bei der zuständigen Behörde anzumelden ist. Wie nahezu alle Kommunen in Deutschland, erhebt auch die Stadt Brakel eine jährliche Hundesteuer. Dies setzt jedoch voraus, dass die Tiere vom Halter auch bei der Stadt Brakel angemeldet werden. Leider ist in der Vergangenheit immer wieder festgestellt worden, dass nicht alle Halter dieser Pflicht nachkommen. Aus Gründen der Steuergerechtigkeit fordert die Stadt Brakel nochmals auf, dieser Pflicht nachzugehen. Halter, die ihre Vierbeiner bisher nicht angemeldet haben, sind verpflichtet, diese Anmeldung unverzüglich nachzuholen. Das Anmeldeformular gibt es auf der Homepage unter www.brakel.de

Auch eine direkte Anmeldung ist im Rathaus (Zimmer 10) möglich. Ebenso müssen „Große Hunde“ (Hunde über 40 cm Widerristhöhe oder 20 kg Gewicht) nach dem Landeshundegesetz NRW ordnungsbehördlich angemeldet werden. Diese Anmeldung kann im Rathaus (Zimmer 2 und 3) erfolgen. In Fällen einer nicht ordnungsgemäßen Anmeldung werden die Grundlagen für die Festsetzung der Hundesteuer geschätzt, sofern nicht durch Kaufvertrag, Impfbuch oder ähnliches der Beginn der Haltung belegt werden kann. Sollte die Anmeldung nicht umgehend erfolgen oder sollten falsche Aussagen gemacht werden, kann neben der Nachforderung der Steuer auch ein Bußgeld bis zu 5.000 Euro festgesetzt werden.

Freitag, 06. Dezember 2019 11:58 Uhr

Bad Driburg (red). Wer seine Kinder ein Musikinstrument erlernen lässt, trägt erwiesenermaßen zur positiven Entwicklung ihrer Persönlichkeit bei und dies je früher umso besser. Dank einer neuen speziellen Kinderquerflöte ist das Erlernen dieses Instrumentes nun schon ab dem Alter von 5 Jahren möglich. Mitte Januar 2020 startet die Musikschule der Stadt Bad Driburg neue Schnupperkurse, in denen Kinder die Anfänge des Querflötenspiels unter fachkundiger und kindgerechter Anleitung von Anja Husemann zu einem äußerst attraktiven Preis erlernen können. Die Schnupperkurse umfassen 10 wöchentlich erteilte Unterrichtseinheiten, die bei drei Teilnehmern pro Gruppe 45 Minuten und bei zwei Teilnehmern 30 Minuten betragen. Leihinstrumente werden gestellt. Zu den Schnupperkursen sind neben den Jüngsten natürlich auch alle älteren Kinder und Jugendliche willkommen.

Neben den Querflöten-Schnupperkursen bietet die Musikschule auch Kurse für das Instrument Klavier an. Die Gruppen werden altersgerecht zusammengestellt. Auf Anfrage ist auch eine Teilnahme von Erwachsenen möglich. Die vorhandenen Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Die Kursgebühr beträgt nur 35,- Euro (bei Querflöte inkl. Leihinstrumente). Anmeldungen nimmt der Sachbearbeiter der Musikschule, Tobias Mikus, Zi.-Nr. 113 im Rathaus, Telefon 05253/88-1402 entgegen und steht auch für alle Fragen zum Angebot der Musikschule zur Verfügung.

Foto: Stadt Bad Driburg

Freitag, 06. Dezember 2019 11:55 Uhr

Brakel (red). Am Wochenende vor dem ersten Advent fand auch in diesem Jahr wieder eine stimmungsvolle Adventsausstellung im Gartencenter Meckelburg statt. Der Landfrauen Verein Brakel bot frische Waffeln, Kaffee, Glühwein, Grillwürstchen und kalte Getränke an. Mit der großzügigen Unterstützung des Gartencenter Meckelburgs, wurde der Erlös des Verkaufes an die Farm of Hope in Ghana gespendet, ein Kinderhilfsprojekt von Go For Ghana e.V.

Auf der Farm of Hope wurde 2018 eine Schule eröffnet, die Kindern von 3 bis 14 Jahren in der ländlichen Region Awutu-Senya District westlich der Landeshauptstadt Accra den Zugang zu Bildung und somit Perspektiven aus der Armut bietet. Die Farm of Hope soll in der Zukunft den Kindern nicht nur Schulbildung, sondern auch handwerkliche Ausbildungsmöglichkeiten bieten.

Außerdem soll ein ökologischer, landwirtschaftlicher Betrieb etabliert werden und für die Kinder und Menschen der Region eine medizinische Grundversorgung gewährleistet und ordentlicher Wohnraum gesichert werden. Es ist ein Projekt welches die Menschen vor Ort unterstützt und Hilfe zur Selbsthilfe leistet, sodass es sich zukünftig selbst trägt.

Der Erlös des Landfrauen Cafés der Adventsausstellung von 700 Euro wurde von den Vertreterinnen der Landfrauen Walburga Rox und Marie-Theres Hausmann, an Kwasi Heiser-Düweke, Vorsitzenden des ghanaischen Vereins Go For Ghana Foundation in Ghana überreicht. (Foto 2) Herr Heiser-Düweke, der dieses Projekt selbst ins Leben gerufen hat und als Kind von Ghana nach Deutschland kam, reist regelmäßig selbst ins Land. Dort kümmert er sich darum, dass Spendentransporte ankommen und die Spendengüter fair verteilt werden. Auch reist er regelmäßig mit Freiwilligen und Friedensdienstlern nach Ghana und betreut sie vor Ort. Herr Heiser-Düweke steht in stetigem Kontakt mit seinem Team in Ghana, um sicherzugehen, dass in der Schule und auch den anderen laufenden Projekten wie der Erbauung eines zweiten Wassertanks, alles nach Plan läuft.

So wird diese großzügige Spende dafür verwendet eine Plattform für den Wassertank zu erbauen, den neuen Tank zu kaufen und somit die Hauptwasserversorgung für die Farm of Hope zu gewährleisten.

Walburga Rox, Kwasi Heiser-Düweke, Marie-Theres Hausmann.

Foto: Landfrauen Verein Brakel

Blaulicht
Freitag, 06. Dezember 2019 16:32 Uhr
Eigentümer von Wertgegenständen gesucht
Freitag, 06. Dezember 2019 11:34 Uhr

Brakel (red). Unbekannte Täter drangen am Donnerstag, 5. Dezember 2019, gewaltsam in ein Einfamilienhaus an dem Weitlandsweg in Brakel ein. Der Zeitraum der Tat lässt sich eingrenzen zwischen 15 und 18 Uhr. Der oder die Einbrecher durchsuchten Schränke und Schubladen in mehreren Räumen und entwendeten Bargeld, einen Mantel und Schmuck, darunter zwei Eheringe. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0.

Donnerstag, 05. Dezember 2019 12:01 Uhr

Bad Driburg (red). Bei einem in der Straße "Groppendiek" abgestellten Lkw wurde am Dienstagmorgen, den 3. Dezember, festgestellt, dass die Befestigungsschrauben eines Fahrzeugrades möglicherweise vorsätzlich gelockert wurden. Der Lkw stand von Montag, den 2. Dezember, 15 Uhr, bis Dienstag, den 3. Dezember, 09:15 Uhr, auf dem frei zugänglichen Firmengelände eines Textilbetriebes. Angaben von Zeugen und sonstigen Hinweisgebern nimmt die Polizei in Bad Driburg unter 05253/98700 entgegen.

Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:45 Uhr

Bad Driburg (red). Gleich drei Verkehrsteilnehmer sind am gestrigen Dienstag, 03.12.2019, bei Verkehrskontrollen der Polizei am Konrad-Adenauer-Ring aufgefallen. Gegen 15:15 Uhr wurde ein 37-jähriger Warburger kontrolliert, der mit seinem Ford den Konrad-Adenauer-Ring befuhr. Bei der Überprüfung des Fahrers ergaben sich Hinweise auf einen vorangegangenen Konsum von Betäubungsmitteln. Aus diesem Grund wurde ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Seinen Führerschein direkt abgeben musste dann gegen 15:20 Uhr ein 55-jähriger Opelfahrer aus Bad Driburg. Er hatte sich offensichtlich alkoholisiert ans Steuer gesetzt. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ebenfalls eine Blutprobe musste ein 22-jähriger Mann aus Brakel abgeben. Er wurde gegen 18:20 Uhr mit seinem Renault auf dem Konrad-Adenauer-Ring kontrolliert und zeigte hierbei drogentypische Ausfallerscheinungen, so dass auch ihm die Weiterfahrt untersagt werden musste. Gegen alle drei Fahrzeugführer wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Am vergangenen Montag informierte sich Landrat Friedhelm Spieker über die beiden neuen Streifenwagenmodelle, die künftig von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Kreis Höxter genutzt werden. Die neuen Funkstreifenwagen sind vom Typ Mercedes Vito und vom Typ Ford S-Max. Beide verfügen über Dieselmotoren mit 190 PS.

"Die neuen Streifenwagen wurden so ausgewählt, dass sie angemessen ausgestattet sind und dem anspruchsvollen Polizeialltag gerecht werden", konnte Polizeidirektor Christian Brenski dem Landrat berichten. Beim Anblick des nun vorhandenen Platzangebotes in den Fahrzeugen zeigte sich Landrat Spieker auch zufrieden: "Endlich haben auch größer gewachsene Polizistinnen und Polizisten ausreichend Platz an ihrem täglichen Arbeitsplatz", denn, sowohl im Fahrer- als auch im Fahrgastraum ist mehr Platz und auch der Umfang der mitzuführenden Ausrüstung wurde bei der Auswahl berücksichtigt.

Zusätzlich zum Blaulicht besitzen die beiden Fahrzeuge Front- und Kreuzungsblitzer, damit der Wagen bei Einsatzfahrten noch besser wahrgenommen wird, etwa beim Einfahren in eine Kreuzung. Ebenso ist die Heckklappe innen mit Warnblinklicht für den rückwärtigen Verkehr ausgestattet, damit der Streifenwagen auch bei geöffneter Position gut sichtbar ist. Weiter trägt die auffällige blaue und neongelbe Folierung der Einsatzfahrzeuge zur bessern Sichtbarkeit und mehr Sicherheit bei. In den kommenden Monaten werden die bisherigen BMW-Streifenwagen nach und nach durch die neuen Einsatzfahrzeuge ersetzt. Insgesamt werden bis zum Jahr 2021 landesweit in NRW rund 2200 Fahrzeuge ausgewechselt.

Die Kreispolizeibehörde Höxter mit ihren Standorten in Höxter, Bad Driburg und Warburg hat insgesamt 14 Ford S-Max und 7 Mercedes Vito bestellt. Dieser Umtausch soll innerhalb des Jahres 2020 abgeschlossen werden.

Foto: Polizei

 

Politik
Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:57 Uhr
SPD: Landesregierung leitet Gelder für Integration nicht in den Kreis Höxter
Montag, 02. Dezember 2019 11:00 Uhr

Kreis Höxter/Berlin (red). „Jetzt kommt es darauf an, dass tatsächlich Teamgeist im Bundesvorstand und der Gesamtpartei geübt wird über Gremien-, Arbeits- und Interessenkreise hinweg!“ Das ist der erste Wunsch, den der SPD-Kreisvorsitzende Helmut Lensdorf nach dem Mitgliedervotum an seine Partei richtet. Lensdorf: „Der Kreisverband Höxter gratuliert Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zu ihrem Erfolg beim zweiten Mitgliedervotum. Ihr habt die Aufgabe, in die Partei hinein Brücken zu bauen und nach außen die Partei zu stärken und erkennbarer zu machen!“ Dabei hätten die beiden designierten Vorsitzenden die Unterstützung der Gesamtpartei verdient. Lensdorfs Dank richtet sich an Klara Geywitz und Olaf Scholz, „die den innerparteilichen demokratischen Prozess erheblich bereichert haben und sich jetzt solidarisch hinter das künftige Führungsduo stellen“.

Der Kreisvorsitzende schätzt die Auswirkungen auf die von CDU und SPD getragene Bundesregierung „spannend“ ein: „Unbequem wird es für diejenigen, die es sich in der sogenannten GroKo gemütlich gemacht haben. Der immer noch viel zu starke Neoliberalismus muss jetzt klar zurückgewiesen werden!“ Bei der Grundrente – inzwischen als Respektrente gewürdigt - sei eine gute Lösung gefunden worden. Beim Klimapaket andererseits habe der neoliberale Wirtschaftsflügel der CDU verheerenden Einfluss gehabt. Das müsse korrigiert werden. Auch die Tarifbindung für Löhne müsse gestärkt werden. Davon könnten auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Kreis Höxter profitierten. „Wenn in der Union die wertkonservativen, aber aufgeschlossenen und christlich-sozialen Kräfte stärker werden, kann die Koalition weitergeführt werden. Ansonsten sollte sie geordnet beendet werden“, so Lensdorf.

Der Erneuerungsprozess in der SPD habe mit der Mitgliederbefragung eine wichtige Phase erfolgreich bestanden, ergänzt der Vorsitzende der Juso im Kreis Höxter, Bori Schmidt.  Beide Kreispolitiker freuen sich, dass sich Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans klar zu solidarischen Prinzipien bekannt haben, den langjährigen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau zitierend: „Sozialdemokratie ist das Bündnis derjenigen in der Gesellschaft, die Solidarität brauchen, mit denjenigen, die Solidarität geben und leben wollen.“ Es verbinde die Generationen. Beim Bundesparteitag am kommenden Wochenende vertritt Bori Schmidt den Kreisverband Höxter als Delegierter. Der junge Kommunalpolitiker: „Ich fahre hochmotiviert nach Berlin.“

Samstag, 30. November 2019 11:11 Uhr

Gehrden (red). Am 24. November fand in Gehrden die jährliche Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion statt. Neben der CDU-Kreistagsfraktion nahmen noch der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken, Landrat Friedhelm Spieker,  Kreisdirektor Klaus Schumacher und von der Kreisverwaltung Gerhard Handermann, Andreas Frank, Klaus Brune und Michael Werner teil.

Zu Beginn der Tagung erfolgte die Vorstellung und Erläuterung des Haushaltsentwurfs 2020 durch den Kämmerer der Kreisverwaltung Handermann. Dabei zeigte sich unter anderem, dass der Kreis für das Jahr 2020 auf ein Haushaltsvolumen von rund 243 Mio. Euro blicken kann. Der Haushalt 2019 wird voraussichtlich mit -0,05 Mio. Euro abgeschlossen. Das anfängliche Haushaltsdefizit von -2 Mio. Euro wurde durch eine gute und engagierte Arbeit der Kreisverwaltung und der Politik aufgeholt. So kann das aktuelle Ergebnis als Punktlandung und Erfolg bezeichnet werden.

In 2020 werden bei der Kreisverwaltung zwei neue Beamtenstellen und 12 neue Stellen im tariflichen Angestelltenverhältnis geschaffen. Der Großteil dieser Stellen (7,5) sind allein im Bereich des Jugendamtes und 3 Stellen für den Bereich Digitalisierung. An dieser Stelle zeigt sich die deutliche Familienorientierung und das Annehmen der Aufgaben der digitalen Transformation.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass dies mit einer Kreisumlage geschieht, die zu den niedrigsten in NRW gehört, was bedeutet, dass einerseits die Kreisverwaltung weniger Geld einnimmt als möglich und im Landesvergleich üblich und anderseits die Städte und Gemeinden im Kreis Höxter niedriger belastet werden als in den meisten anderen Kreisen in NRW.

Die CDU-Kreistagsfraktion dankt der Kreisverwaltung für die hervorragende geleistete Arbeit und freut sich auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung. Neben der Haushaltsbesprechung sind im Rahmen einer Fraktionssitzung noch das Thema Ausbau des ÖPNV und Unterstützung des NPH besprochen worden:

Die CDU Kreistagsfraktion unterstützt des Vorhaben des NPH, besseren öffentlichen Nahverkehr, insbesondere häufigere Busverbindungen im ländlichen Bereich,  anzubieten ausdrücklich und spricht sich für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel aus. Dies ist nicht nur wichtig für eine bessere Mobilität auf dem Land sondern zugleich ein Schlüsselthema für den Bereich Umwelt und Klimaschutz.

 Foto: CDU

Wirtschaft
Mittwoch, 04. Dezember 2019 06:46 Uhr
IHK-Hauptgeschäftsführung: Petra Pigerl-Radtke folgt Thomas Niehoff
Dienstag, 03. Dezember 2019 18:30 Uhr

Höxter (red). Schwangerschaftsdiabetes war der fachliche Schwerpunkt beim diesjährigen Tag der Geburtshilfe am Klinikum Weser-Egge, St. Ansgar Krankenhaus Höxter: Zum fünften Mal waren viele Hebammen und Ärzte aus der Region der Einladung von den Organisatoren der Frauenklinik gefolgt. "Schwangerschaftsdiabetes oder die Betreuung diabetischer Mütter spielt eine zunehmende Rolle für uns - die Zahl der Betroffenen steigt. Dabei müssen wir die Risiken ständig im Blick haben", erklärt Oberärztin Kerstin Todt, die betroffenen Schwangeren rät, in einem Kreißsaal mit angebundener Kinderklinik zu entbinden. Als Experten zu Gast waren der niedergelassene Diabetologe Dr. Tillmann Wolf aus Fürstenberg sowie der auf Kinderdiabetologie spezialisierte Oberarzt Dr. Johannes Wolf vom Paderborner St. Vincenz Krankenhaus. Holm Teschner, Leitender Oberarzt im Höxteraner Kreißsaal, berichtete von seinen Erfahrungen in der Geburtshilfe bei Müttern mit Diabetes. Krankenpflegerin Silvia Nowinski, ausgebildete Still- und Laktationsberaterin, referierte über das Stillen und die Stillbegleitung diabetischer Mütter. Ziel der Veranstaltung ist es, Geburtshelfer an einen Tisch zu holen und sich im Interesse von Eltern und Kindern über aktuelle Entwicklungen in der Geburtshilfe auszutauschen. "Gerade der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen niedergelassenen Frauenärzten, Hebammen in der Schwangerenbetreuung und den Gynäkologen im Krankenhaus ist extrem wichtig für eine moderne und familienorientierte Geburtshilfe", erklärt Kerstin Todt.

Foto: KHWE

Dienstag, 03. Dezember 2019 18:12 Uhr

Detmold (red). Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ist am Montag, 2. Dezember, nach 14 Jahren im Amt, durch Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, im Beisein von etwa 300 Gästen in Detmold in den Ruhestand verabschiedet worden. Als neue Regierungspräsidentin für den Regierungsbezirk Detmold führte der NRW-Innenminister Judith Pirscher in das Amt ein. Pirscher war zuvor Landesrätin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Geschäftsführerin der Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe.

Innenminister Herbert Reul: „Mit Judith Pirscher bekommt der Regierungsbezirk Detmold nun eine neue Präsidentin, die bereits über große Erfahrung in Politik und Verwaltung verfügt. Eine Frau, die mit Fleiß, Intelligenz, mit Herzlichkeit, einer offenen Art und Teamgeist ganz sicher viel in Ostwestfalen-Lippe bewegen wird. Sie bringt die besten Voraussetzungen mit, um als Regierungspräsidentin kräftig durchstarten zu können. Ich wünsche ihr dabei Fortune und viel Erfolg.“

Der Innenminister würdigte das Wirken der scheidenden Regierungspräsidentin: „Marianne Thomann-Stahl hat in 14 Jahren als Regierungspräsidentin den Regierungsbezirk geprägt. Durch unermüdlichen Einsatz hat sie die Region nach vorne gebracht, die Digitalisierung vorangetrieben, Schulen modernisiert, die Infrastruktur verbessert. Und nicht zuletzt hat sie durch ihr persönliches Engagement auch gegen Widerstände Krisen gemeistert. Die Menschen in Ostwestfalen-Lippe verdanken ihr viel.“

Auch der Sprecher der ostwestfälisch-lippischen Landräte und Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, Landrat Manfred Müller, dankte Marianne Thomann-Stahl: „Die Region ist in ihrer Amtszeit weiter zusammengewachsen, hat die Kräfte gebündelt. Marianne Thomann-Stahl sorgte dafür, dass Gelder für Umwelt- und Naturschutz, für die regionale Entwicklung nach OWL flossen. Die Modellregion Digitalisierung, ein starkes, lebens- und liebenswertes OWL mit zu gestalten, waren genau ihr Ding“. 

Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, aus Hochschulen, Kirchen, Kammern, Verbänden sowie Militär waren beim Festakt zu Gast. Unter ihnen waren Minister, Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Gerichts- und Hochschulpräsidenten, die Hausspitzen der NRW-Regierungspräsidien und zahlreiche Landräte und Bürgermeister. 

Judith Pirscher stellte sich ihnen nach ihrer Ernennung zur neuen Regierungspräsidentin vor: Jetzt gelte es, die gute Arbeit ihrer Vorgängerin fortzuführen und sich mit ebenso großer Energie für die Region einzusetzen, sagte sie. „Die fortschreitende Digitalisierung und der Regionalplan 2035 als ‚Karte der Möglichkeiten‘ – das werden sicher die ersten Arbeitsschwerpunkte sein“, so Pirscher. Es sei wichtig, die Lebensqualität der Menschen in Ostwestfalen-Lippe weiter zu verbessern. „Wir werden Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft weiter stärken, so dass die Menschen hier gerne leben – und die Attraktivität der Region national und international noch sichtbarer wird.“

Die scheidende Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl blickte abschließend auf ihre Amtszeit zurück und bedankte sich herzlich bei ihren langjährigen Gesprächspartnern in Verwaltungen und Wirtschaft, dem Regionalrat sowie den Landesregierungen für die gute Zusammenarbeit. „Sie alle haben mich in meiner Amtsführung immer unterstützt“, sagte Thomann-Stahl. Die Bezirksregierung Detmold werde auch in Zukunft eine wichtige und geschätzte Partnerin in der Region sein. Thomann-Stahl: „Dafür steht meine Nachfolgerin, Judith Pirscher.“ 

Rückblick auf die Amtszeit Marianne Thomann-Stahls

Marianne Thomann-Stahl hatte das Amt der Regierungspräsidentin am 23. Juli 2005 übernommen. Von Beginn an setzte sie eine umfassende Modernisierung der Bezirksregierung in Gang und trieb diese ihre gesamte Amtszeit über voran. Die Bezirksregierung als kundenorientierte Dienstleisterin für die Region – unter diesem Motto entwickelte Marianne Thomann-Stahl die Behörde zu einer gefragten Institution für Verantwortliche in Kreisen, Kommunen, Unternehmen, Hochschulen und Politik. 

Die Leitfrage der Regierungspräsidentin Thomann-Stahl war stets „Wie lassen sich Dinge ermöglichen?“. Die Antworten darauf entwickelte sie in enger Abstimmung mit den jeweiligen Projektpartnern. Denn: Die Zusammenarbeit über kommunale und institutionelle Grenzen hinweg ist aus ihrer Sicht der wesentliche Schlüssel für eine erfolgreiche Entwicklung der Region. Das Ziel war dabei klar definiert: Ostwestfalen-Lippe fit zu machen für den nationalen und internationalen Wettbewerb. 

Aus dieser intensiven regionalen Kooperation entstanden zahlreiche Initiativen und Projekte. Jüngstes Beispiel ist die erfolgreiche Bewerbung Ostwestfalen-Lippes um das Strukturentwicklungsprogramm REGIONALE 2022. Als weiteres Projekt fällt die Gründung des Exzellenzclusters „it’s OWL“ in die Amtszeit Marianne Thomann-Stahls. Entscheidend von der Regierungspräsidentin mitgeprägt, erkannte die Initiative schon im Jahr 2012 die Chancen, die sich durch Künstliche Intelligenz in Produktionsverfahren ergeben. Heute arbeiten mehr als 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen an diesem und weiteren Themenschwerpunkten. „it’s OWL“ zählt zu einer der größten Initiativen für „Industrie 4.0“ im Mittelstand. Von 2018 bis 2023 sollen landesgeförderte Projekte im Umfang von 100 Millionen Euro umgesetzt werden.

Auch in der Entwicklung der Infrastruktur – der Lebensadern der heimischen Wirtschaft – gab es in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte. Allein in den Straßenbau im Regierungsbezirk sind seit 2006 etwa 850 Millionen Euro geflossen. Über 50 Jahre Planung endeten im Dezember 2018 und 2019 mit dem Durchtrennen der symbolischen Absperrbänder der Autobahnabschnitte der A 30 und A 33. Die großen Lücken im heimischen Autobahnnetz sind geschlossen. 

Doch Infrastrukturentwicklung umfasst heute mehr als Straßen und Radwege. Die Infrastruktur des 21. Jahrhunderts ist auch digital. Unter dieser Überschrift stand ein weiterer Arbeitsschwerpunkt Marianne Thomann-Stahls. So bündelt die „Geschäftsstelle Gigabit.NRW“ der Bezirksregierung seit 2018 die komplexen Förderverfahren im Bereich des Breitbandausbaus. Zurzeit werden 68 Projekte mit insgesamt etwa 324 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln in enger Kooperation mit Kreisen und Kommunen realisiert. Rund 80.000 Haushalte, mehr als 200 Schulen und circa 5.600 Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe werden davon profitieren. 

Die durchgehende Digitalisierung aller Behörden auf allen Verwaltungsebenen ist die zwingende Voraussetzung für deren zukünftige Kommunikation – mit Bürgern, Unternehmen und untereinander. Daher ist die Beteiligung der Bezirksregierung Detmold an der „Digitalen Modellregion OWL“ gemeinsam mit dem Kreis und der Stadt Paderborn sowie den Städten Bielefeld und Delbrück selbstverständlich. Die Bezirksregierung hat darüber hinaus in den vergangenen Jahren die Federführung in verschiedenen Bestandteilen des Programms „Digitale Landesverwaltung NRW“ übernommen. Parallel zur „Industrie 4.0“ treibt die Bezirksregierung die „Verwaltung 4.0“ voran.

Heute sind Universitäten und Hochschulen für die Prosperität einer Region von maßgeblicher Bedeutung. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag für die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung. Marianne Thomann-Stahl initiierte daher bereits zu Beginn ihrer Amtszeit Kontakte zwischen den heimischen Hochschulen und etablierte Foren für den konstruktiven Austausch.  

Neben Wirtschaft und Wissenschaft nahm auch die Kultur einen hohen Stellenwert in der Amtszeit der scheidenden Regierungspräsidentin ein. 2006 initiierte sie die erste OWL-Kulturkonferenz, die seitdem jährlich vom OWL Kulturbüro durchgeführt wird. Die Konferenz bietet den heimischen Künstlern, Kulturvereinen und Interessierten eine Plattform für ihre Vernetzung. Gemeinsam mit Dr. Reinhard Zinkann und den beiden Industrie- und Handelskammern begründete Marianne Thomann-Stahl den Kulturförderpreis OWL, mit dem im Zweijahrestakt Unternehmen der Region ausgezeichnet werden, die sich in besonderem Maße für die Kultur einsetzen. Auch die Stabilisierung und Verankerung der Nordwestdeutschen Philharmonie war der scheidenden Regierungspräsidentin ein großes Anliegen. 

Hintergrund: zur Person Judith Pirscher

Judith Pirscher, geboren am 29. Dezember 1967 in Dortmund, studierte Jura in Bayreuth, absolvierte ihr Referendariat in Nordrhein-Westfalen und arbeitete nach dem zweiten Staatsexamen als Rechtsanwältin für Öffentliches Recht.

Von 1998 an war sie für die Umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion tätig – zunächst in Bonn, danach in Berlin. Im Jahr 2000 wechselte Judith Pirscher als stellvertretende Geschäftsführerin und Justitiarin zur FDP-Landtagsfraktion nach Düsseldorf. Dort verantwortete sie die Bereiche der Innen- und Kommunalpolitik sowie den Bereich der Verfassungs- und Parlamentsfragen. Im Jahr 2005 übernahm sie als Leiterin des Ministerbüros die politische Koordination im NRW-Innenministerium. Von dort wechselte sie zum Verfassungsschutz im Innenministerium bevor sie im Oktober 2010 Ständige Vertreterin des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Nordrhein-Westfalen wurde. Von April 2011 an war Judith Pirscher Landesrätin für den LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb und Geschäftsführerin der Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe. 

Foto: Bezirksregierung Detmold

Sport
Samstag, 23. November 2019 13:41 Uhr
Selbstverteidigungsseminar der Sportjugend - Zielgruppe Mädchen und junge Frauen aus dem Kreis Höxter
Dienstag, 19. November 2019 12:37 Uhr

Brakel (red). Einen bemerkenswerten Sieg erspielten sich die Schachfreunde aus Brakel und Bad Driburg in der Schachverbandsliga, bezwang man nämlich die Vertretung aus Enger Spenge mit einem deutlichen und nicht für möglich gehaltenen 5,5:2,5 Erfolg. „ Einfach klasse ist hier sicherlich der Sieg unseres  Shootingstars Luca Esfehanian  am Spitzenbrett, der seinen um über 300 Wertungspunkten besser platzierten Gegner bezwingen konnte. Dies entspricht beim Fußball in etwa dem Sieg eines Oberligisten über einen Erstligisten. Ganz nebenbei bemerkt bleiben wir saisonübergreifend auch im zwölften Spiel hintereinander ungeschlagen und haben als Aufsteiger gleich all unsere ersten drei Saisonspiele gewonnen – absoluter Vereinsrekord“, so Mannschaftsleiter Dieter Klahold.

Nach den beiden Auftaktremis von Peter Stromberg und Dieter Klahold an den Positionen acht und vier besorgte Alexander Paul an Brett sieben durch schöne taktische Manöver die 2: 1 Führung. Der weitere Ausgang an den noch spielenden Brettern war schwer einzuschätzen, zunächst musste allerdings Alexander Schmidt an Brett 2 noch das 2:2  zulassen. Ein Endergebnis im Bereich von 4:4 tippten die zahlreichen Kiebitze, doch sie sahen sich getäuscht und es kam viel besser: Matthias Fischer an 3 und Heidemarie Kluge an 5 gewannen fast zeitgleich durch Ungenauigkeiten ihrer Gegner zum 4:2. Mit Blick auf die zwei noch ausstehenden Partien konnten nunmehr nur noch die Schachfreunde für den Mannschaftssieg infrage kommen, zu gut waren mittlerweile die Stellungen von Luca Esfehanian und Walter Holl an den Brettern 1 bzw. 6. Esfehanian gewann schließlich nach über 5 Stunden Spielzeit zum 5:2 und somit konnte sich auch Walter Holl auf ein Remis zum 5,5:2,5 Endstand einigen.   

Schon am 05.12. geht es als Tabellenzweiter mit 6:0 Punkten in einem Heimspiel weiter gegen die Vertretung aus Lippstadt ( Tabellendritter bei 5:1 Punkten ). Ein wichtiger Spieltag, da dann auch der Tabellenerste auf den Tabellenvierten trifft. Wer sich aber zunächst einmal das wöchentliche Training der Schachfreunde anschauen möchte, ist dazu herzlichst eingeladen. Trainiert wird immer donnerstags ab 18.45 Uhr im Seminartrakt der Stadthalle Brakel. Infos zum Schachverein auch unter 0176 41061345.

Pl.

Mannschaft

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Sp

+

=

-

MP

BP

1

Blauer Springer Paderborn 2

**

       

5,5

 

6,0

 

6,0

3

3

0

0

6

17.5

2

SF Brakel-Bad Driburg 1

 

**

   

4,5

 

5,5

   

5,0

3

3

0

0

6

15.0

3

LSV Turm Lippstadt 2

   

**

4,0

     

5,0

6,0

 

3

2

1

0

5

15.0

4

TuS Brake 1

   

4,0

**

   

4,5

4,0

   

3

1

2

0

4

12.5

5

Bielefelder SK 2

 

3,5

   

**

4,0

   

5,5

 

3

1

1

1

3

13.0

6

SG Freibauer Lübbecke 1

2,5

     

4,0

**

     

6,0

3

1

1

1

3

12.5

7

SG Enger-Spenge 1

 

2,5

 

3,5

   

**

 

5,0

 

3

1

0

2

2

11.0

Foto: Schachfreunde

Mittwoch, 13. November 2019 09:10 Uhr

Westfalen-Lippe (red). Dabei sein ist alles. Zusammen laufen ist aber noch viel mehr und macht Spaß. Das beweist Jahr für Jahr der Laufabzeichenwettbewerb ‚AOK-Laufwunder‘. Allein im vergangenen Jahr motivierte er fast 29.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Westfalen-Lippe zum Mitmachen. Gestern wurden die lauffreudigsten Schulen im SportCentrum Kaiserau in Kamen ausgezeichnet und mit Urkunden, Sportartikeln für den Unterricht sowie Geldpreisen belohnt. In der Kategorie "Grundschulen" siegte am Ende der Grundschulverband Beverungen. In der Kategorie "Gymnasien, Gesamt- und Berufsschulen" erreichte die Städtische Gesamtschule Brakel den drittten Platz. Die jeweils fünf bestplatzierten Schulen einer jeden Kategorie dürfen sich über einen Scheck in Höhe von 200 Euro freuen.

„Die steigende Teilnehmerzahl spricht für sich. Der Laufabzeichenwettbewerb entwickelt sich zu einem Dauerrenner und zum festen Bestandteil an vielen Schulen in Westfalen-Lippe. Denn Laufen macht nicht nur rundum fit und Spaß, es trainiert das Herz-Kreislauf-System, stärkt die Abwehrkräfte und verhindert Stress und Übergewicht“, erklärte Frank Simolka, AOK-Unternehmensbereichsleiter Kunde & Markt bei der Siegerehrung. Der Wettbewerb wird seit dem Jahr 2015 vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. (FLVW) und der AOK NORDWEST mit Unterstützung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen organisiert.

Fitness und Ausdauer stehen beim Laufabzeichenwettbewerb im Vordergrund. Auf Schnelligkeit kommt es hingegen nicht an. Je nach Kondition laufen die Schülerinnen und Schüler ununterbrochen 15, 30 oder 60 Minuten. Dieser Wettbewerb belegt eindrucksvoll, dass die Schülerinnen und Schüler in Westfalen-Lippe sehr motiviert sind, gemeinsam zu laufen. Hinzu kommt, dass Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig sportlich aktiv sind, sich in der Schule auch besser konzentrieren können. Gewertet wird die Laufleistung der gesamten Schule. „Bei dem Wettbewerb zählt das gemeinsam erreichte Ergebnis. Das AOK-Laufwunder bietet den Schülerinnen und Schülern aber auch eine gute Gelegenheit in Bewegung zu kommen und mit ganz viel Spaß die sportliche Vielfalt kennenzulernen“, sagte Gundolf Walaschewski, Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen e.V. (FLVW). Der Laufabzeichenwettbewerb soll die Kinder und Jugendlichen auch dazu anregen, sich in Vereinen zu organisieren und Sport als wichtiges Element in ihren Alltag zu integrieren. Die Vereine in Westfalen-Lippe bieten dazu ein umfassendes Programm und eine fachkundige Anleitung.

Im vergangenen Jahr erfüllten insgesamt 28.782 Schülerinnen und Schüler aus 244 Schulen die Voraussetzungen für das Laufabzeichen. Davon liefen 10.139 eine Viertelstunde, 8.182 eine halbe Stunde und 10.461 eine Stunde ohne Pause. Für das Ergebnis wird die Anzahl der laufenden Schüler und die Gesamt-Laufzeit bewertet und ins Verhältnis zur Gesamtschülerzahl der Schule gesetzt. „Ziel des Laufabzeichenwettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche über Spaß an Ausdauersportarten heranzuführen und sie dauerhaft für Bewegung zu begeistern. Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, Sport zu treiben. Denn immer mehr Schüler bewegen sich zu wenig und erreichen nicht einmal die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach sich Kinder und Jugendliche mindestens eine Stunde täglich bewegen sollten“, sagt AOK-Unternehmensbereichsleiter Frank Simolka.

Foto: AOK/hfr

Panorama
Mittwoch, 04. Dezember 2019 13:29 Uhr
Paderborner Polizei gelingt Schlag gegen internationalen Autodiebstahl - entwendeten Fahrzeuge haben einen Gesamtwert von etwa 1.000.000 Euro
Mittwoch, 04. Dezember 2019 12:14 Uhr

Altenbeken (red). Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Burgstraße ist am Dienstagabend eine Bewohnerin leicht verletzt worden und Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro entstanden. Gegen 22.30 Uhr bemerkte ein Bewohner des Hauses mit sechs Wohnparteien Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Zeitgleich löste ein Rauchmelder aus. Der Zeuge verständigte andere Mitbewohner. Weitere Bewohner wurden durch den Warnton eines Rauchmelders aufmerksam. Bis auf eine Frau (46), die im Haus ihre Katze suchte, verließen alle Bewohner das verrauchte Gebäude. Die 46-Jährige fand das Tier und begab sich auch nach draußen. Sie zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus einem Fenster der betroffenen Wohnung, deren Bewohner nicht zuhause waren. Das Feuer wurde gelöscht. Durch die Brand- und Rauchschäden entstand hoher Sachschaden. Die Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar. Das Ordnungsamt sorgte sich um Unterkünfte für die Bewohner. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr

Sundern/Kreis Höxter (red). Mit einem erfolgreichen Kick-Off-Meeting begann der Arbeitskreis des FrauenRat NRW seine Aktivitäten. Der FrauenRat NRW mit rund 57 Mitgliedsverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen ist eine Interessenvertretung für ca. zwei Millionen Frauen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des FrauenRat NRW setzen sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie ein.

Mit der Gründung eines Arbeitskreises und einem ersten Treffen in Sundern/Dörnholthausen zum Thema: „Demokratiebildung jetzt – Nicht ohne Frauen machbar! Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung verhindern“ starteten die Schatzmeisterin Maria Berghoff und die stellvertretende Vorsitzende Uta Fechler des FrauenRat NRW mit geladenen Gästen ihre Arbeit. Als Teilnehmerinnen waren über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen angereist. In ihrer Begrüßungsrede warnte Uta Fechler vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, die immer mit der Einschränkung von Frauenrechten einhergehe. „Lasst uns Netzwerke zur Stärkung von Frauen und zur Geschlechtergerechtigkeit bilden. Heute kann der Anfang sein“, rief sie auf. Maria Berghoff betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Frauen im ländlichen Raum: „Wenn Frauen auf dem Land eine Zukunft haben, hat der ländliche Raum eine Zukunft“, fasste sie zusammen.

Die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises fand große Aufmerksamkeit bei Vertreterinnen der Politik. Die Vizepräsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke ging in ihrem Grußwort auf den historisch niedrigsten Frauenanteil in den Parlamenten (Landtag NRW 27%) ein. Gleichzeitig sah sie die Demokratie in Deutschland so gefährdet wie noch nie. „Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie, Demokratie braucht Gleichberechtigung“, forderte sie. Erschreckend sei, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, keine ausreichende Wirkung zeigten und dass immer mehr Frauen Parteien mit einem rückständigen Frauenbild wählten. Bildungseinrichtungen müssten sich stärker mit Demokratiebildung beschäftigen. Darüber hinaus müssten Frauen in öffentlichen Ämtern stärker wahrnehmbar gemacht werden. Auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, Ursula Beckmann prangerte den geringen 

Frauenanteil in der Kommunalpolitik an. Sie rief die Anwesenden auf: „Die Parteien brauchen ihr Know- how, trauen Sie sich!“. Während des Frühstücks kamen die Teilnehmerinnen des Kick-Off-Treffens miteinander intensiv ins Gespräch. Sie erarbeiteten Stichpunkte für die Diskussion zur Bedeutung der Demokratie, zu Handlungsvorschlägen für die Arbeit von Frauenverbänden sowie jeder einzelnen Frau in ihrem Umkreis. In einer „Ideenschmiede“ wurden Projekte vorgestellt, die in den Mitgliedsverbänden schon durchgeführt wurden. Uta Fechler und Maria Berghoff berichteten von der Stellungnahme des FrauenRat NRW im Fragebogen der Enquete-Kommission des Landes Nordrhein-Westfalen „Subsidiarität und Partizipation. Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“, in der sie Forderungen formulierten, die zur stärkeren Eigenverantwortung und Teilhabe von Frauen in der Politik führen können.

Foto: FrauenRat NRW

Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr

NRW (red). Die Sichtbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Damit auch die Kleinsten von uns im Straßenverkehr gesehen werden, finanziert das Verkehrsministerium reflektierende Überwürfe, die an die Kitas im Land ausgegeben werden. Dafür werden in diesem und im nächsten Jahr jeweils 250.000 Euro investiert. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt die ersten Überwürfe an die Kinder der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Martinus in Neuss verteilt. „Eines der wichtigsten Ziele der Landesregierung ist es, die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen“, sagte er bei der Übergabe. „Mobilitätserziehung beginnt nicht erst in der Schule. Verkehrsregeln lernen Kinder am besten, indem sie sich aktiv im Straßenverkehr bewegen. Mit den Überwürfen werden unsere Kleinsten an das Thema herangeführt. Gleichzeitig können wir sie besser sehen, wenn sie auf Tour sind.“ Mit den Warnwesten können die Kinder zum Beispiel Ausflüge machen und den Weg zur Grundschule üben. Die Sets verbleiben in den Kitas und sollen für die nachfolgenden Vorschulkinder genutzt werden. Die örtlichen Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen unterstützen das Personal in den Kindertageseinrichtungen bei ihrer Arbeit für die Verkehrssicherheit beratend und mit den Programmen „Kinder und Verkehr“ sowie „Kinder im Straßenverkehr“. Mit den reflektierenden Überwürfen sollen möglichst alle 10.000 Kitas in Nordrhein-Westfalen versorgt werden. Kitas können die Sicherheits-Überwürfe über die Homepage des Verkehrsministeriums bestellen.

Mehr hier. https://www.vm.nrw.de/service/Verkehrssicherheit/index.php

Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr

Paderborn (red), „Es war ein fröhliches, besinnliches und friedliches Libori-Fest“ – so lautete das Fazit von Bürgermeister Michael Dreier am Montagmorgen. Rund 1,5 Millionen Besucher haben die einmalige Mischung aus Kirche, Kirmes und Kultur in den vergangenen neun Tagen erlebt. Mit dem spektakulären Sparkassen-Libori-Feuerwerk war das Libori-Fest am Sonntagabend zu Ende gegangen. „Es war mehr als ein voller Erfolg“, so der Bürgermeister. In der traditionellen Libori-Abschlusskonferenz äußerte sich Michael Dreier auch zu der aktuellen Diskussion um die Rede von Clemens Tönnies zum Tag des Handwerks am letzten Donnerstag. Tönnies' Äußerungen zu den Auswirkungen des Klimawandels und seinen damit verbundenen Schlussfolgerungen zur Geburtenrate in Afrika seien „nicht zu akzeptieren und dürfen nicht toleriert werden“, sagte der Bürgermeister. Auch Kirche, Schausteller, Ordnungshüter und die Veranstalter der Stadt zogen ein positives Fazit. Benjamin Krysmann, Leiter der Pressestelle des Erzbischöflichen Generalvikariats, freute sich über eine sehr gute Beteiligung im Paderborner Dom. Rund 2000 Besucherinnen und Besucher hätten allein an dem feierlichen Gottesdienst zur Eröffnung teilgenommen. Auch auf den Treppen vor dem Dom sowie über die Streaming-Dienste des Erzbistums seien die Angebote der Kirche stark genutzt worden. Gut seien insbesondere auch die stillen Angebote angenommen worden, die einen Kontrast zum Trubel auf Kirmes und Markt bildeten. 

Rundum zufrieden zeigte sich auch Heinrich Heitmann aus dem Vorstand der Schaustellervereinigung Paderborn. „Es war ein Top-Jahr“, resümierte Heitmann, der gute Umsätze für die Schaustellerbetriebe sowie für die Ausschankgeschäfte und Biergärten verzeichnen konnte. Für die Spielgeschäfte sei 2019 sogar „das bisher beste Libori“. Das Wetter sei für die Kirmes optimal gewesen. Dies bestätigte auch Willi Koch als Sprecher der Marktbeschicker. Koch hob insbesondere die „angenehme und entspannte Atmosphäre“ auf dem Pottmarkt hervor. Über ein „super Publikum“ freute sich auch Uwe Seibel, Vorsitzender der Paderborner Werbegemeinschaft. Der verkaufsoffene Sonntag sei die richtige Entscheidung gewesen und habe „dem Handel sehr gut getan“, so Seibel. 

„Libori ist und bleibt Paderborns Top-Veranstaltung“, sagte Jens Reinhardt, Leiter des städtischen Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing. Einer der Höhepunkte sei auch in diesem Jahr das Feuerwerk mit rund 20.000 Besuchern gewesen. Weitere 12. Zuschauerinnen und Zuschauer hätten die spektakuläre Show über die Social Media-Kanäle der Stadt Paderborn verfolgt. Ein großer Erfolg sei erneut der Rad-Tresor gewesen. Mit über 1400 geparkten Rädern sei das Angebot noch stärker genutzt worden als in den vergangenen Jahren. 

Für eine tolle Stimmung in der Innenstadt sorgte auch das vielfältige Bühnenprogramm. Sowohl das Programm auf der Kulturbrunnenbühne als auch die Veranstaltungen auf dem „Platz der kleinen Künste“ am Franz-Stock-Platz seien Publikumsmagneten gewesen. „Es ist schön, dass es in Paderborn die Möglichkeit gibt, aufstrebende Künstler in der Innenstadt zu zeigen“, freute sich Carsten Hormes vom Kulturbüro OWL. „Die Programme ergänzen sich wunderbar“, sagte Nora Oeynhausen vom Paderborner Kulturamt. Der „Platz der kleinen Künste“ sei mit bis zu 400 Besuchern am Nachmittag und bis zu 600 Besuchern während der abendlichen Konzerte mittlerweile ein etabliertes Angebot. 

Besonders positiv fiel in diesem Jahr das Fazit von Udo Olschewski, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung, zum Thema Sicherheit aus: „Es war ein friedvolles, ruhiges und schönes Fest – so habe ich es noch nicht erlebt“. Den positiven Eindruck bestätigte Ralf Schmitz, Leiter der Paderborner Feuerwehr. Ein Drittel weniger Rettungseinsätze als im Vorjahr habe es zu Libori geben. 24 Diebstähle, davon 17 Taschendiebstähle, einen Fall von Sachbeschädigung, acht Körperverletzungen und vier Sexualdelikte – das war die Bilanz der Paderborner Polizei, die Polizeihauptkommissar Michael Biermann vorstellte. 

Deutlich zurückgegangen seien die Abfall- und Glasbruchmengen, teilte Dr. Dietmar Regener vom Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASP) mit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASP waren auch in diesem Jahr unermüdlich im Einsatz und sorgten dafür, dass bereits am frühen Morgen nichts mehr von den Spuren der Nacht zu sehen war. Die Parkstätten in der Innenstadt nutzten rund 96.000 Gäste, so Regener.

Der Padersprinter beförderte während Libori mehr als 500.000 Fahrgäste. Über 200 Zusatzfahrten wurden während der vergangenen neun Tage angeboten. Die Nutzerzahlen für das Park-and-Ride-Angebot, das seit 2012 existiert, zeigten in diesem Jahr einen Zuwachs von 25 Prozent. 

Bürgermeister Dreier dankte abschließend allen, die zum großen Erfolg des diesjährigen Libori-Festes beigetragen haben: den Marktkaufleuten und Schaustellern, Künstlern und Gruppen, vielen städtischen Ämtern, den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen wie Rettungs- und Sicherheitsdiensten, den Sponsoren und den Anwohnern, die mit großem Verständnis das Libori-Fest tolerieren.

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