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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 19. Juni 2021 07:53 Uhr
Kreis Höxter: 7-Tages-Inzidenz ist auf 7,843 gesunken
Samstag, 19. Juni 2021 06:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Mehr als 50.000 Menschen haben im Kreis Höxter bereits den vollen Impfschutz, das entspricht einer Quote von gut 35 Prozent. Die Impfquote bei den Erstimpfungen im Kreis Höxter steigt beharrlich an und liegt bei fast 60 Prozent. Rund 82.500 Menschen sind somit mindestens einmal geimpft.

Freitag, 18. Juni 2021 08:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.088 (-1) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.911 (+10) Personen als genesen und 36 (-11) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 14,26 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 0

Borgentreich 0

Brakel 3

Höxter 13

Marienmünster 0

Nieheim 5

Steinheim 2

Warburg 2

Willebadessen 9

Donnerstag, 17. Juni 2021 12:33 Uhr

NRW (red). Seit dem vergangenen Donnerstag sind mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen mindestens einmal gegen das Corona-Virus geimpft. Das zeigen die aktuellen Zahlen (https://impfdashboard.de/) des Robert-Koch-Instituts (RKI). Damit wird das von Ministerpräsident Armin Laschet an Ostern ausgegebene Ziel, dass bis zu den Sommerferien jede zweite Bürgerin und jeder zweite Bürger in Nordrhein-Westfalen mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten hat, bereits deutlich früher erreicht. Laut der Statistik sind zudem 25,6 Prozent der Menschen bereits vollständig geimpft – also jede vierte Person.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Am 27. Dezember wurde in Nordrhein-Westfalen die erste Person gegen das Corona-Virus geimpft. Seitdem läuft die größte Impfkampagne in der Geschichte unseres Landes, in den letzten Monaten hat sie deutlich Fahrt aufgenommen. Jetzt haben wir ein wichtiges Versprechen eingelöst, das ich persönlich am Ostermontag gegeben habe: Mehr als die Hälfte der Menschen in Nordrhein-Westfalen haben mindestens eine Impfung erhalten. Dieses Ziel haben wir dank des großartigen Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Impfzentren und den Arztpraxen nun sogar früher als versprochen, deutlich vor den Sommerferien erreicht. Die Pandemie ist noch nicht besiegt, aber das eingelöste Impf-Versprechen ist eine wichtige Wegmarke zurück zu mehr Normalität.“

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Die Schutzimpfungen sind der zentrale Schlüssel zur Bekämpfung des Coronavirus. Dass nun rund die Hälfte der nordrhein-westfälischen Bevölkerung bereits einmal geimpft ist, rund ein Viertel sogar bereits vollständig, ist eine höchst erfreuliche Entwicklung. Wir haben damit einen Meilenstein auf dem Weg aus der Pandemie erreicht.“ 

Ministerpräsident Armin Laschet weiter: „Heute – im 16. Monat der Pandemie – können wir sagen: Dieser Sommer wird ein Wendepunkt sein und wir werden ein großes Stück unserer gewohnten Normalität zurückgewinnen. Noch haben nicht alle Menschen ein Impfangebot bekommen, es wird für viele noch dauern bis sie einen Termin erhalten können, doch in den nächsten Wochen wird ausreichend Impfstoff vorhanden sein, so dass jede und jeder, der möchte, geimpft werden kann. Bis dahin bitte ich Sie noch um ein wenig Geduld. Die Zusage gilt: Bis zum Ende des Sommers wird jedem und jeder ein Impfangebot unterbreitet.“ 

Gesundheitsminister Laumann unterstreicht den Appell der Geduld und erinnert zugleich daran, dass in den Impfzentren derzeit keine neuen Termine für Erstimpfungen zur Verfügung stehen: „Wir haben im April und im Mai ordentlich Strecke bei den Erstimpfungen gemacht. Darum benötigen wir in den Impfzentren aktuell die vom Bund zur Verfügung gestellten Impfdosen für die erforderlichen Zweitimpfungen. Das heißt: Der Betrieb in den Impfzentren läuft natürlich weiter auf Hochtouren. Und wenn wir wieder ausreichend Impfstoff zur Verfügung haben, werden wir auch umgehend wieder Termine für Erstimpfungen freigeben“, sagt Laumann.

Der Gesundheitsminister verweist in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf den Dreiklang der Impfkampagne: Das Land Nordrhein-Westfalen ist für die Impfzentren zuständig und stellt diesen fortlaufend Impfdosen zur Verfügung, die vom Bund beschafft wurden. Nordrhein-Westfalen erhält hier etwa 530.000 Impfdosen pro Woche. Die nordrhein-westfälischen Arztpraxen, darunter auch die Kinder- und Jugendärzte werden vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen versorgt. Zuständig für die Verteilung ist der Bund. Grundsätzlich erfolgen die Impfungen in Arztpraxen in eigener Verantwortung. Seit dem 7. Juni sind nun auch die Betriebsärzte in die Impforganisation mit einbezogen. Sie werden ebenfalls vom Bund über die Apotheken und den pharmazeutischen Großhandel mit Impfdosen beliefert. Zuständig für die Verteilung ist hier ebenfalls der Bund und auch die Betriebsärzte impfen grundsätzlich in eigener Verantwortung.### Nordrhein-Westfalen liegt bei den Impfungen im bundesweiten Vergleich mit 50,0 Prozent aktuell auf Platz 3 bei den Erstimpfungen, bei den bevölkerungsreichen Flächenländern sogar auf Platz 1.

Hier die wichtigsten Zahlen im Überblick (Stand: 10. Juni 2021):

  • Zahl der Gesamtimpfungen: 13.295.890
  • Zahl der Erstimpfungen: 8.981.678 (50,0 Prozent)
  • Vollständig geimpft: 4.603.066 (25,6 Prozent)
  • Altersgruppe über 60-Jährige: 82,8 Prozent erstgeimpft, 50,7 Prozent vollständig geimpft
  • Altersgruppe 18-59 Jahre: 45,9 Prozent erstgeimpft, 20,7 Prozent vollständig geimpft
  • Alle tagesaktuellen Informationen gibt es auf der Website des Robert Koch-Instituts: www.rki.de.
Donnerstag, 17. Juni 2021 08:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.089 (+1) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.901 (+5) Personen als genesen und 47 (-4) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 18,538 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2

Beverungen 1

Borgentreich 1

Brakel 5

Höxter 13

Marienmünster 0

Nieheim 5

Steinheim 2

Warburg 7

Willebadessen 11

Region Aktiv
Samstag, 19. Juni 2021 07:28 Uhr
Heggedörfer belohnen „ihre“ Kita Glückspilz für die Finalteilnahme und spenden 3000 € - „Wasser marsch!“ freuen sich alle Glückspilze
Samstag, 19. Juni 2021 06:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach Facebook und Twitter ist die Polizei im Kreis Höxter nun auch bei Instagram aktiv. Unter der Kennung polizei.nrw.hx ist die Höxteraner Polizei auf der Social-Media-Plattform zu finden und zeigt dort Sehenswertes aus dem Polizeialltag, Zeugenaufrufe und Präventionshinweise.

Betreut werden die Social-Media-Kanäle von dem Team der Pressestelle der Polizei Höxter, Ramona Ellebrecht und Jörg Niggemann. Seit dem Start Anfang Juni folgen bereits über 650 Abonnenten den polizeilichen Beiträgen bei Instagram - und es werden täglich mehr.

Die Polizei Höxter will nun über diesen Kanal einen besonderen Service anbieten und lädt zu einer speziellen "Insta-Sprechstunde" ein. Am Donnerstag, 24. Juni, berät die Cybercrime-Expertin der Polizei Höxter, Katharina Willberg, zum Thema Online-Sicherheit. Im Mittelpunkt der Sprechstunde steht die landesweite Kampagne "Mach dein Passwort stark!".

Interessierte können von 14 bis 16 Uhr im Chat auf der Instagram-Seite polizei.nrw.hx Fragen stellen und direkt Antworten bekommen. Katharina Willberg gibt im Rahmen der Kriminalprävention außerdem nützliche Tipps zum Schutz der eigenen Daten und macht auf mögliche Fallen im weltweiten Netz aufmerksam.

Foto: Polizei Höxter

Samstag, 19. Juni 2021 06:47 Uhr

Steinheim (red). Am 18. Juni wurden die Abiturientinnen und Abiturienten des Städtischen Gymnasiums Steinheim in einer Entlassungsfeier auf der Freilichtbühne Bellenberg verabschiedet.

62 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Steinheim haben das Abitur bestanden:

Helena Beckmann, Jan Bockelkamp, Anastasia Boschmann, Julia Boschmann, Jana Brandt, Nicole Brylka, Alexandra Dick, Till Drüke, Julie Dubbert, Dustin Düwel, Melih Murat Erkaya, Noel Erkeling, Sophia Franzke, Noah Freitag, Lena Fricke, Jasmin Fröhlich, Lea Gertner, Maike Grandt, Lea Günter, Enya Hänsch, Karla Helmke, Jano Henke, Pascal Hickstein, Hermila Hilker, Joleen Hoffmann, Marie Hoffmeister, Lennart Janßen, Ronja Jeske, Jason Jeyabalan, Linn Klocke, Sofie Kluge, Selic Koc, Marlon Koch, Atakan Kücüker, Laura Kulik, Greta Lesch, Maurice Meier, Luca Mertens, Luisa Mertens, Emily Müller, Pia-Marie Müller, Lene Niemann, Sarah Normann, Yusuf Öztürk, Noah Pollmann, Emily Regier, Linda Rempe, Magdalena Schabani, Luca Schäl, Alwin Siemens, Michael Simon, Lara Stock, Simon Struck, Maja Tappe, Louis Teffahi, Lena Tenge, Eike Thauern, Miriam Thiele, Jessica Waldhoff, Sophie Waldhoff, Niklas Weber, Henry Welling

Foto: Michael Volmer

Freitag, 18. Juni 2021 07:38 Uhr

Brakel (red). Der VHS-Zweckverband bietet am Freitag, 2. Juli in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Glanzlichter des Sommerhimmels 2021 für die ganze Familie“ (107H08) an. Die Veranstaltung wird von Horst Thiel geleitet und findet online statt. Drei mit bloßem Auge sichtbare Planeten, Satelliten, die unübersehbar über den Himmel gleiten, der Sternschnuppenschwarm der Perseiden und viele weitere Glanzlichter des Sommerhimmels zeigt Horst Thiel, Gründer und Betreiber der Bad Driburger Sternwarte, in dieser Sternenshow. Durch den Dunst des Horizonts blicken wir sogar bis zum Schwarzen Loch im Zentrum unserer Milchstraße. Thiel leitet Sie zudem an, Ihr Handy im Freien selbst als Planetarium einzusetzen.

Freitag, 18. Juni 2021 07:26 Uhr

Brakel (red). Es gibt so viele Alleinerziehende und alle haben die gleichen Probleme, Ängste und Nöte. Einmal im Monat findet ein Treffen auf dem Hof Hartmann statt, um zu reden, gemütlich einen Kaffee zu trinken und Gleichgesinnte kennenzulernen. Der Treff wird von Ina Hartmann geleitet und findet in Brakel-Hampenhausen statt.

Blaulicht
Samstag, 19. Juni 2021 07:11 Uhr
Traktor flüchtet nach Unfall - Zeugenaufruf
Freitag, 18. Juni 2021 06:47 Uhr

Brakel (red). Der Polizei wurde eine Unfallflucht in Brakel gemeldet, bei der ein Schaden von mehr als 1400 Euro entstanden ist. Am Montag, 14. Juni, parkte gegen 15.40 Uhr für zehn Minuten ein grauer Mazda auf dem Behindertenparkplatz eines Beratungszentrums an der Burgstraße, Ecke Am Kirchplatz, in Brakel. Der Besitzer stellte anschließend einen Schaden an der rechten Fahrzeugseite fest, der wahrscheinlich von einem roten Fahrzeug verursacht wurde. Hinweise nimmt die Polizei in Höxter unter der Rufnummer 05271/962-0 entgegen.

Mittwoch, 16. Juni 2021 14:12 Uhr

Brakel (r). Weil er inzwischen mehrfach mit Drogen am Steuer aufgefallen war, muss ein 31-Jähriger aus Brakel jetzt auf sein Auto verzichten. Die Beamten der Polizei Höxter hatten den VW Passat samt Schlüssel sichergestellt, nachdem der Mann am Samstag, 12. Juni, gegen 10.40 Uhr bei einer Verkehrskontrolle in Brakel überprüft wurde und dabei abermals deutlich unter Einfluss von berauschenden Mitteln stand. In diesem Jahr schon zum achten Mal!

Um weitere Ordnungswidrigkeiten dieser Art auszuschließen und Gefahren für die Allgemeinheit abzuwenden, entschlossen sich die Polizeibeamten zu dem Schritt, die Fahrzeugschlüssel einzubehalten und den Wagen abschleppen zu lassen.

Der Brakeler hatte die Verkehrskontrolle nur widerwillig über sich ergehen lassen. Zunächst hatte er an der Ostheimer Straße nicht auf Anhaltezeichen der Polizeibeamten reagiert und war bis zu seiner Wohnanschrift weitergefahren. Dort blieb er zunächst in seinem Fahrzeug sitzen und händigte seinen Führerschein erst auf mehrfacher nachdrücklicher Aufforderung aus.

Der Fahrer zeigte zwar deutliche Anzeichen auf Drogenkonsum, dennoch verweigerte er vor Ort einen freiwilligen Drogenvortest. So wurde er zum Bezirksdienstposten gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Führerscheinstelle des Kreises Höxter wurde über die zahlreichen Drogenfahrten informiert.

Mittwoch, 16. Juni 2021 07:18 Uhr

Höxter (red). Am Montag sind der Polizei mehrere mutwillige Beschädigungen auf dem Bahnhofsgelände in Höxter-Ottbergen gemeldet worden. Einen Getränkeautomaten, eine Halterung für Prospekte und eine Tür zum Bahnhofsgebäude beschädigten Unbekannte im Zeitraum von Sonntag, 13. Juni, 16 Uhr, bis Montag, 14. Juni, 13 Uhr. Die Polizei Höxter bittet Zeugen, die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden.

Mittwoch, 16. Juni 2021 07:05 Uhr

Marienmünster (red). Ein Unbekannter beschädigte am letzten Wochenende mutwillig in Marienmüster-Vörden zwei geparkte Autos. Ein Ford Fiesta und ein VW Polo standen in Parkbuchten an der Berliner Straße zwischen Annetteweg und Am Wiehenbrink. Im Zeitraum zwischen Freitag, 11. Juni, 16 Uhr und Sonntag, 13. Juni, 19 Uhr, wurde an beiden Fahrzeugen der Lack erheblich zerkratzt. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf über 1500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegen.

Politik
Mittwoch, 09. Juni 2021 09:18 Uhr
Moderne Sportstätte 2022 – Fördermittel für den SV Neuenheerse e.V.
Montag, 07. Juni 2021 09:43 Uhr

Kreis Höxter (red). „Wie tief der Missbrauchsfall von Lügde-Elbrinxen auch unseren Kreis Höxter betrifft, wird uns erst seit Anfang dieses Jahres klar. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss des Landtages hat schon jetzt viel zur Aufklärung beigetragen.

Es geht um Kindeswohl. Es geht um die Stärkung des Jugendamtes.

Dieses Ziel sollte Konsens unter den demokratischen Fraktionen sein. Damit das erreicht wird, muss man sich im Sinne der Sache offen der Kritik und beharrlichen Nachfragen stellen. Persönliche Befindlichkeiten haben da zurückzustehen“, fordert Loreen Lensdorf, Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss.

Es sei höchste Zeit, dass dieses zuständige politische Gremium im Kreistag sich endlich konkret mit den Ursachen, Geschehnissen und organisatorischen Konsequenzen auseinandersetzt. „Deshalb haben wir für Juni eine zusätzliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses beantragt“, so die Sozialdemokratin.

Sie hat die Positionen und Handlungsleitlinien der SPD gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Frank Oppermann ausgearbeitet. Im Moment nehme dieses schwierige Thema den Hauptteil ihrer Arbeit als Kreistagsmitglied ein. Seit Januar habe der von ihr geleitete SPD-Arbeitskreis „Jugendhilfe“ Recherchen zum Thema geführt.

Loreen Lensdorf erklärt ihre Motivation: „Mein Ziel ist es, dass sich so etwas nicht wiederholt. Dafür will ich meinen Beitrag leisten.“ Gespräche habe sie zunächst mit ehemaligen Mitarbeitern des ebenfalls betroffenen Jugendamtes Hameln geführt. Mit vielen Menschen auch in den Kreisen Lippe und Paderborn, die im Bereich Kindeswohl tätig sind, habe sie sich ausgetauscht: in der Schulbegleitung, in familienunterstützenden Diensten, auch in den Kindertagesstätten.

„Wir sprechen ferner mit Bewährungshelferinnen, die mit Tätern zu tun haben, die in ihren jeweiligen Familien scheinbar ganz normale Väter sind“, so die engagierte Kommunalpolitikerin weiter. Der Jugendhilfeausschuss sei bisher viel zu wenig einbezogen worden. Zwei Sitzungen im Jahr reichten einfach nicht bei der Vielfalt und Bedeutung der Themen.

Die SPD-Sprecherin schlägt eine Arbeitsagenda für dieses Gremium vor:

  • „Erstens: Dem Jugendhilfeausschuss muss vom Landrat und von der Verwaltung mindestens einmal im Quartal ein Bericht mit nachprüfbaren Zahlen, Daten und Fakten vorgelegt werden.
  • Zweitens: Zu untersuchen ist, wie gut die Organisationsstrukturen ausgerichtet sind, insbesondere an den Schnittstellen zu Kindertagesstätten und Schulen.
  • Drittens: Wir müssen Möglichkeiten der Unterstützung für die Opfer von Lügde ausarbeiten.
  • Viertens: Wir brauchen auch einen Präventivfonds als Teil einer Informationsoffensive. Hier können sich Einrichtungen und Vereine im Kreis Höxter bewerben, die geeignete Projekte zum Thema Kindesgefährdung veranstalten. Dazu müssen Kriterien im Ausschuss erarbeitet werden.
  • Fünftens: Kooperationen müssen sinnvoll ausgebaut werden, etwa Richtung Arbeiterwohlfahrt, Diakonie, Parität oder Caritas. Aber auch intern gilt zu prüfen: Kann die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt und Jugendamt zielführend vertieft werden?“

Loreen Lensdorf erläutert: „Klar, das angekündigte externe Gutachten zur Arbeit des Jugendamtes ist richtig. Besser wäre es gewesen, für die inhaltliche Auftragsformulierung die Expertise des Fachausschusses einzuholen. Nun muss sich Landrat Michael Stickeln die Kritik gefallen lassen, den Mitgliedern dieses Gremiums mit Geringschätzung zu begegnen.“

Foto: Lukas Welling

Donnerstag, 06. Mai 2021 12:53 Uhr

Kreis Höxter (red). Einmal mehr hat sich der Kreis Höxter erfolgreich um eine Bundesförderung für den Bereich Digitalisierung beworben. Insgesamt gehen 599.400 Euro vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in das Kulturland. Mit dem Geld sollen Strukturen geschaffen werden, um die Gesundheits- und Pflegeversorgung im ländlichen Raum mithilfe der Digitalisierung noch weiter zu verbessern. Unter anderem sollen in 30 Dörfern sogenannte Gesundheits-Kioske entstehen. 

Hierfür haben der Kreis Höxter und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung das Modellvorhaben „Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung für ländliche Räume“ entwickelt, das gemeinsam mit der Volkshochschule Diemel-Egge-Weser als bewährtem Kooperationspartner umgesetzt wird. „Wir freuen uns sehr über die Bundesförderung, denn sie erlaubt es uns, die Gesundheits- und Pflegeversorgung in unseren Dörfern nachhaltig zu gestalten. Mit dem Projekt können wir auf diesem Gebiet ein sehr wichtiger Vorreiter für andere ländliche Regionen sein“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Gerade hier ist die Gesundheits- und Pflegeversorgung oft eine große Herausforderung. Der demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil der älteren Bevölkerung in unserer Gesellschaft steigt und damit die ortsnahe, medizinische Versorgung noch wichtiger wird. Gleichzeitig wird es für Hausärzte immer schwieriger, beim Ruhestandseintritt Nachfolgerinnen oder Nachfolger für ihre Praxen zu finden.“ 

Hier biete die Digitalisierung viele Chancen, die mit dem Modellvorhaben genutzt werden sollen. „Mit dem Projekt verbinden wir Gesundheitsversorgung und Digitalisierung – zwei Themen, die besonders in der Corona-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen haben. Unser gemeinsames Ziel ist es deshalb, das Bewusstsein für digitale Lösungen auch im Bereich der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu schärfen und die Strukturen zu verbessern“, so Landrat Stickeln. „Bei der Umsetzung des Projekts nutzen wir deshalb die bereits vorhandenen Strukturen der Dörfer, um möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Menschen zu sein.“

Wirtschaft
Samstag, 19. Juni 2021 08:27 Uhr
Bis zu fünf Prozent mehr Geld für Beschäftigte in der Ernährungsindustrie - Lohn-Plus für systemrelevante Jobs/1.600 Mitarbeiter im Kreis Höxter
Samstag, 19. Juni 2021 08:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Die ärztlichen Untersuchungen und Beratungen zur Darmkrebs-Früherkennung werden auch im Kreis Höxter viel zu wenig in Anspruch genommen. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach nutzten in Westfalen-Lippe im Jahr 2019 nur 12.077 AOK-Versicherte und damit nur 1,5 Prozent der anspruchsberechtigten AOK-Versicherten die Möglichkeit einer Darmspiegelung (Koloskopie) zur Vorsorge. „Die Darmspiegelung ist die sicherste Methode, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen oder vorzubeugen. Daher sollten sowohl Frauen als auch Männer die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen besser nutzen“, sagt  AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Darmkrebs ist derzeit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste Tumorerkrankung bei Männern in Deutschland. Er entsteht meist aus Darmpolypen, die häufig klein und harmlos bleiben. Manche wachsen aber und einige werden bösartig. Das macht deutlich wie wichtig es ist, möglichst frühzeitig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.

„Den Kern der Darmkrebs-Früherkennung stellen die Koloskopien dar. Mit der Darmspiegelung lassen sich schon Vorstufen von Darmkrebs erkennen und überwiegend bereits während der Untersuchung entfernen“, so Wehmhöner. Findet der Arzt bei der Untersuchung Polypen, entfernt er diese sofort, da sich auch aus gutartigen Wucherungen bösartige Tumore entwickeln können.

„Wir laden unsere Versicherten schriftlich zur Darmkrebsfrüherkennung ein und informieren sie zum Ablauf sowie über Nutzen, Risiken und Grenzen von Stuhltest und Darmspiegelung“, so Wehmhöner. Diese Information soll die Entscheidung über eine Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung erleichtern.

Darmkrebsvorsorge bei Männern

Zur Darmkrebsvorsorge können sowohl Tests auf nicht sichtbares Blut im Stuhl als auch Darmspiegelungen in Anspruch genommen werden. Da wissenschaftliche Daten zeigen, dass Männer im Vergleich zu Frauen ein höheres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken, wird Männern bereits ab einem Alter von 50 eine Darmspiegelung auf Kosten ihrer gesetzlichen Krankenkasse angeboten. Nach Ablauf von neun Kalenderjahren ist eine erneute Darmspiegelung möglich. Wahlweise kann jährlich ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl vorgenommen werden, ab 55 Jahren alle zwei Jahre.

Darmkrebsvorsorge bei Frauen

Bei Frauen wird ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl angeboten, ab 55 Jahren alle zwei Jahre. Eine Darmspiegelung ist alternativ ab dem Alter von 55 Jahren möglich. Nach Ablauf von neun Kalenderjahren kann eine neue Vorsorge-Darmspiegelung durchgeführt werden. Männer und Frauen können maximal zwei Darmspiegelungen als Früherkennungsmethode in Anspruch nehmen. Ab dem Alter von 65 Jahren kann nur eine Darmspiegelung als Früherkennungsmethode in Anspruch genommen werden.

Donnerstag, 17. Juni 2021 11:32 Uhr

Höxter/Steinheim (red). Sie weiß, wo bei Pflegekräften der Schuh drückt, welche Sorgen und Nöte sie umtreibt – und das nicht nur während der Corona-Pandemie. "Ich möchte nahbar sein für die Mitarbeiter, ihnen Raum geben für neue Ideen, neue Dinge anstoßen und sie gestalten", sagt Christina Kleine. Die 31-Jährige ist die neue Pflegedienstleitung im St. Ansgar Krankenhaus der KHWE und somit Chefin von mehr als 450 Mitarbeitern in der Pflege. 

Damit übernimmt die gebürtige Steinheimerin bewusst und aus voller Überzeugung in schwierigen Zeiten große Verantwortung. "Die Situation in der Pflege ist unbestritten schwierig. Viele Mitarbeiter sind maximal belastet", sagt sie, "denn natürlich hat auch der ländliche Raum wie der Kreis Höxter mit dem Fachkräftemangel in der Pflege zu kämpfen."

Traumjob in der Pflege

Trotzdem, den Kopf in den Sand zu stecken, ist für die neue Pflegedienstleitung des größten Krankenhauses der KHWE keine Option. Steckt sie sich ein Ziel, gibt sie dafür 100 Prozent. "Wenn ich es schaffe, die Pflege und die Mitarbeiter zu unterstützen, dann habe ich eines meiner Ziele erreicht. Aber mir ist auch klar, dass ich nicht alle Probleme lösen kann", sagt Kleine, die schon als junge Frau den Wunsch hatte, später einmal im Krankenhaus zu arbeiten. Als Pflegekraft nah am Menschen arbeiten und ihn auf seinem Weg begleiten zu dürfen, mache diesen Job aus. "Das Gefühl, jemandem geholfen zu haben, macht einen einfach nur glücklich", spricht Christina Kleine aus Erfahrung. 

Zeit für Veränderung

Der Job als Pflegedienstleitung ist vielschichtig: In der Regel hat sie den ersten Kontakt mit Bewerbern für den Bereich Pflege im St. Ansgar Krankenhaus. Sie führt unter anderem Bewerbungsgespräche, ist erste Ansprechpartnerin für alle Teamleitungen des Hauses, unterstützt bei Bedarf in allen Bereichen und optimiert Prozesse im Arbeitsalltag. "Ich bin mit Leib und Seele Pflegefachkraft. Doch jetzt ist es an der Zeit, etwas Neues zu machen", sagt Kleine. Somit stehen für die 31-Jährige, die aktuell gemeinsam mit ihrem Mann ein Haus in der Nähe von Nieheim baut, nicht nur privat große Veränderungen an.

Erste Kontakte als Schülerin

Christina Kleine übernimmt die Nachfolge von Johannes Reins, der sich zwar innerhalb der KHWE einer neuen beruflichen Herausforderung widmet, seiner jungen Kollegin jedoch gerade zu Beginn weiterhin mit seiner Erfahrung zur Seite steht. Nachdem Kleine schon als Schülerin Praktika in den Krankenhäusern in Bad Driburg und Höxter absolviert hatte, übernahm sie 2018 als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Weiterbildung im mittleren Management die Stelle als stellvertretende Teamleitung am St. Rochus Krankenhaus in Steinheim. Einige Monate später wechselte sie als Teamleitung für die Bereiche Palliativmedizin, Onkologie, Unfallchirurgie sowie interdisziplinäre Wahlleistung ins St. Ansgar Krankenhaus Höxter.

"Dank der Arbeit auf der Wahlleistungsebene konnte ich bereits mit allen Chefärzten zusammenarbeiten und durch Vertretungen der anderen Teamleitungen auch viele andere Abteilungen im Haus kennenlernen", sagt Kleine, die sich dadurch bestens auf ihren neuen Job vorbereitet fühlt. Sie ist stolz darauf, als Pflegedienstleitung mit vielen engagierten und top ausgebildeten Kollegen an ihrer Seite arbeiten zu dürfen. Christina Kleine: "Ich bin dankbar dafür, als Team zusammen mit verschiedenen Berufsgruppen auch in dieser schwierigen Zeit unser Bestes zu geben. Gemeinsam sorgen wir für die bestmögliche Behandlung und Pflege am Patienten."

Foto: KHWE

Sport
Donnerstag, 17. Juni 2021 07:37 Uhr
Tennisverein 78 Bökendorf bedankt sich bei neuen Sponsoren - Kinder- und Jugendarbeit ist Mittelpunkt der Vereinsarbeit
Dienstag, 15. Juni 2021 06:24 Uhr

Kreis Höxter (red). Ein Herz für Sportvereine bewies jetzt die in Warburg-Scherfede ansässige Kunststoffhandlung PS Polymer Sourcing GmbH und stiftete dem Kreissportbund Höxter insgesamt 1.071 Flaschen steriles Handdesinfektionsgel zur Weitergabe an die Sportvereine im Kreis.

„Gerade jetzt, wo es mit dem Sport wieder aufwärts geht,“ so Geschäftsführer Wolfgang Klare, „wollen wir hiermit einen Beitrag zum sicheren Sport leisten.“ KSB-Vorsitzender Reiner Stuhldreyer und seine Stellvertreterin Nadine Deppe nahmen symbolisch einige der kleinen Spenderfläschchen in Empfang, die in Zusammenarbeit mit der Fa. INEOS hergestellt wurden. Der Bühner Wolfgang Klare ist selbst eng am Puls des Sportbetriebs, denn als ehrenamtlicher Vorsitzender des Tischtennis-Kreises Höxter-Warburg kennt er die Nöte der Vereine. „Selbstverständlich kümmert sich unsere Geschäftsstelle kurzfristig um eine kreisweite Verteilung der Spende,“ versprach Reiner Stuhldreyer.

Die Spenderfirma befasst sich mit dem weltweiten Handel von Kunststoffrohmaterial, wie z.B. Granulaten zur Herstellung von Folien oder Spritzgussteilen.

Foto: Kreissportbund Höxter

Sonntag, 30. Mai 2021 07:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag, 25. Mai, weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 2.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Gute Nachrichten für:

  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Die DLRG OG Brakel e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Vereinsheims mit Ausbildungsräumen in Höhe von 41.500 Euro
  • Den Reiterverein Nethegau e.V.: Gefördert wird die Modernisierung der Reithallen in Höhe von 27.185 Euro
  • Den Schießverein Beller e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstands in Höhe von 51.500 Euro
  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Den Bürger-Schützen-Verein Brakel von 1567 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstandes in Höhe von 19.000 Euro

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Panorama
Mittwoch, 16. Juni 2021 11:32 Uhr
LWL soll bis 2030 klimaneutral werden
Dienstag, 15. Juni 2021 11:31 Uhr

Detmold (red). Elmar Keuter aus Paderborn ist am Dienstag, 8. Juni, bei der Bezirksregierung Detmold für weitere sechs Jahre als Vize-Bezirksbrandmeister bestellt worden. Keuter hatte den Posten erstmals zum 1. Juli 2015 übernommen. Regierungspräsidentin Judith Pirscher nahm die Ernennung vor und gratulierte Keuter zur zweiten Amtszeit. „Wir sind froh, dass wir in Herrn Keuter weiterhin einen kompetenten Fachmann und Ansprechpartner für unsere Feuerwehren sowie für die Unterstützung unseres Hauses haben“, sagte Regierungspräsidentin Pirscher. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in den kommenden sechs Jahren.“

Elmar Keuter ist seit 1979 Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und hat bereits verschiedene Führungsfunktionen ausgeübt. Er war für elf Jahre Wehrführer in Altenbeken, im gleichen Zeitraum war er für sieben Jahre stellvertretender Kreisbrandmeister des Kreises Paderborn. Auf den Posten des Kreisbrandmeisters wurde er im Jahr 2011 bestellt. Seit Juli 2015 ist Keuter stellvertretender Bezirksbrandmeister in Ostwestfalen-Lippe. Hauptberuflich ist Keuter beim Ordnungsamt des Kreises Paderborn sowie als Leiter der Feuerwehrausbildung und Kreisbrandmeister beschäftigt.

Foto: Bezirksregierung Detmold

Samstag, 05. Juni 2021 10:24 Uhr

Kreis Höxter (red). Etwa 50.000 Bissverletzungen ereignen sich jährlich in Deutschland. Die meisten werden durch Hunde und Katzen aus dem eigenen Haushalt oder der Nachbarschaft verursacht. Betroffen davon sind vor allem Kinder und Jugendliche. Auch wenn die Bisse oberflächlich oft nicht schwerwiegend aussehen, können Krankheitserreger durch die Zähne in die Tiefe getragen worden sein. Insbesondere die spitzen Eckzähne von Katzen begünstigen dies. „Bei Tierbissen besteht ein hohes Infektionsrisiko, das leider häufig unterschätzt wird. Wir empfehlen deshalb dringend allen Betroffenen aus dem Kreis Höxter, bei Bissverletzungen unbedingt den Hausarzt aufzusuchen und die Wunde untersuchen und behandeln zu lassen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Durch Tierbisse können zum Beispiel Wundstarrkrampf, Tollwut, Tularämie oder Leptospirose übertragen werden.

Auch der friedlichste Vierbeiner kann sich mal erschrecken oder bedroht fühlen und deshalb plötzlich zubeißen. Betroffen sind vor allem Kinder, da sie zu plötzlichen Bewegungen neigen, die das Haustier in Schrecken versetzen können. Ungefähr 25 Prozent aller Bisse erleiden Kinder unter sechs Jahren, etwa 34 Prozent im Alter von sechs bis 17 Jahren. Bei jüngeren Kinder dominieren Verletzungen im Kopf-Hals-Bereich, bei älteren sind es die oberen und unteren Extremitäten. Katzenbisse sind zwar seltener als die vom Hund, aber das Infektionsrisiko der Wunde ist deutlich höher. Der Grund dafür liegt im Speichel des Stubentigers. Hier befinden sich ungewöhnliche Erreger, die mit dem Biss in die Wunde gelangen. Das Infektionsrisiko eines Tierbisses liegt im Schnitt zwischen zehn und 20 Prozent, bei dem einer Katze hingegen zwischen 30 und 50 Prozent.

Gerade kleinere Wunden schließen sich schon nach kurzer Zeit wieder und es scheint, es handele sich um eine harmlose, oberflächliche Verletzung. „Auch mit der vermeintlich kleinen Wunde sollten Betroffene unbedingt zum Arzt gehen. Denn bleibt der Biss unbehandelt, kann er sich entzünden und schwere und dauerhafte Schäden an Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen verursachen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Wehmhöner. Spätestens beim Auftreten von Rötungen, Schwellungen oder pochenden Schmerzen sollte der Arzt aufgesucht werden. Auch allgemeines Unwohlsein und Fieber können auf eine Infektion hinweisen.

Der Arzt wird dann die Wunde medizinisch versorgen und bei Bedarf ein Antibiotikum verschreiben. Auch die Auffrischung der Tetanusimpfung kann vorgenommen werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, den Impfschutz gegen Tetanus alle zehn Jahre aufzufrischen – nach Verletzungen auch mal früher. „Um den Impfstatus zu überprüfen, ist es gut, den Impfpass gleich in die Praxis mitzunehmen“, sagt Wehmhöner.

Foto: AOK

Montag, 31. Mai 2021 07:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Rauchen ist nach wie vor der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor. Darauf weist die AOK NordWest anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai hin. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jedes Jahr rund 127.000 Menschen. Dies entspricht 13,3 Prozent aller Todesfälle. „Das zeigt uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären und für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben. Und das so früh wie möglich, damit Kinder und Jugendliche im Kreis Höxter idealerweise erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Rauchen ist neben Stress, mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Diabetes. Laut Tabakatlas 2020 waren die Patienten in bis zu 80 Prozent aller Lungenkrebsfälle Raucher. Darmkrebs ist nach Krebsarten der Atemwege die häufigste Krebsart, die durch das Rauchen entstehen kann.

Die Mehrheit der Raucher hat schon mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, in vielen Fällen leider ohne Erfolg. Nach Berichten der WHO ist der Rauchverzicht für viele eine große Herausforderung, insbesondere angesichts der durch die Pandemie verursachten zusätzlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stressfaktoren. Die physische und psychische Abhängigkeit ist meist stark und das Rauchen hat eine wichtige Funktion: Es gibt dem Alltag eine Struktur, dient dem Stressabbau oder spielt bei sozialen Kontakten eine wichtige Rolle. Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden. Nur so kann ein "Verzicht" zum "Gewinn" werden - eine wichtige Voraussetzung für einen langfristigen Rauchstopp. „Doch mit Unterstützung und einem klaren Bekenntnis zum Aufhören ist ein dauerhafter Rauchverzicht möglich“, so Wehmhöner.

Die AOK NordWest engagiert sich seit Jahren mit unterschiedlichen Präventions- und Behandlungsprogrammen und hilft ihren Versicherten bei der Rückkehr in ein nikotinfreies Leben. Dazu gibt es spezielle Kursangebote vor Ort oder Liveonline-Kurse im Internet. In den Programmen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich endgültig und dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.

Menschen im Kreis Höxter mit einer chronisch atemwegsverengenden Lungenerkrankung (COPD) können mit den speziellen Chronikerprogrammen ihrer Krankenkasse zum Beispiel lernen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Neben einer regelmäßigen ärztlichen Beratung und Koordination der Behandlung gehören auch besondere Schulungen dazu.

Der Gewinn für jeden Verzicht ist groß und sogar schnell zu erzielen, denn Nichtrauchen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinkt die Herzfrequenz und innerhalb von zwölf Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut auf einen Normalwert laut Aussagen der Deutschen Krebshilfe. Innerhalb von zwei bis zwölf Wochen verbessert sich die Durchblutung und die Lungenfunktion. Das Risiko für Schlaganfall und Lungenkrebs kann zwischen zwei und fünf Jahren nach dem Rauchstopp auf das eines Nichtrauchers sinken. „Und Nichtraucher profitieren ebenfalls davon, denn Passivrauchen verursacht grundsätzlich dieselben Erkrankungen!“ sagt Wehmhöner.

Freitag, 21. Mai 2021 08:37 Uhr

Düsseldorf (red). Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit: Sinkende Infektions- und steigende Impfzahlen schaffen in vielen Bereichen Öffnungsperspektiven. Setzt sich diese positive Entwicklung stabil fort, sind auch weitere Lockerungen für den späten Sommer oder Herbst möglich. Über mittel- bis langfristige Öffnungsperspektiven für Betreiber von Volksfesten, Kirmes- und Marktveranstaltungen tauschten sich Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in Nordrhein-Westfalen, aus.

Minister Pinkwart: „Auch für traditionelle, regionale Veranstaltungen mit begrenztem Teilnehmerkreis und familienorientiertem Charakter unter freiem Himmel muss es mit einem entsprechenden Hygienekonzept Öffnungsperspektiven geben. Diese Veranstaltungen, die ein wichtiges Kulturgut dieses Landes sind, sind anders zu bewerten als Großveranstaltungen mit internationalem Publikum, die oftmals weitgehend in geschlossenen Großzelten stattfinden. Bei einem weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens bestehen für traditionelle, regionale Volksfeste unter freiem Himmel gute Aussichten für den Spätsommer. Vorausgesetzt, es liegt ein Hygienekonzept vor. Veranstalter sollten ihre Planungen nicht zu früh abbrechen.“

Minister Laumann: „Ich wünsche mir sehr, dass unsere beliebten traditionellen Feste in den Regionen Nordrhein-Westfalens so schnell wie möglich wieder stattfinden können. Wir werden alles daransetzen, insbesondere durch einen weiterhin guten Fortschritt beim Impfen der Bürgerinnen und Bürger, dass diese Veranstaltungen so bald wie möglich wieder besucht werden können. Und hier sind wir bereits auf einem sehr guten Weg. Ich verstehe, dass Veranstalter eine Planungsperspektive benötigen. Hier sind in der Vergangenheit gute Hygienekonzepte entwickelt worden. Bei einem nachhaltig stabilen und niedrigen Infektionsgeschehen und einem erheblichen Impfortschritt können solche umfassenden Konzepte berücksichtigt werden. Die temporären Freizeitparks aus dem vergangen Jahr stellen dabei ein gutes Beispiel dar, wie bei begrenzter Besucherzahl und entsprechendem Hygienekonzept das Infektionsrisiko minimiert werden kann.“

Albert Ritter: „Schausteller brauchen keine langfristigen Vorlaufzeiten und sind auch bereit, eventuelle Mietverträge mit kurzfristigen Auflösungsklauseln zu akzeptieren – wenn sie endlich eine Perspektive bekommen. Wir verfügen bereits über Hygieneschutz-Konzepte aus dem Jahr 2020, als sogenannte temporäre Freizeitparks veranstaltet werden konnten, bei denen ein Infektionsgeschehen nicht nachgewiesen wurde.“

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