Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 18. Oktober 2019 12:25 Uhr
Abstimmung im Internet läuft noch bis 10. November: Nominierte für Integrationspreis des Kreises Höxter stehen fest
Donnerstag, 17. Oktober 2019 11:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur rund jeder vierte Teenager im Kreis Höxter geht zu den Jugenduntersuchung J1 und J2. Das geht aus einer aktuellen Auswertung hervor. Danach nutzten im vergangenen Jahr nur 22,3 Prozent der AOK-versicherten Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren die medizinischen Checks, die von der AOK NordWest für ihre Versicherten kostenfrei angeboten werden. Im Vorjahr waren es 17,6 Prozent. „Im Vergleich zu den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder werden die Jugenduntersuchungen deutlich weniger genutzt. Dabei sind Gesundheitsangebote im Jugendalter für eine gesunde Entwicklung besonders wichtig und sollten unbedingt wahrgenommen werden“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Die AOK als größte gesetzliche Krankenkasse in der Region schreibt alle bei ihr versicherten Jugendlichen sogar persönlich an und weist auch über diesen Weg auf die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen gezielt hin. 

Nach den bekannten U-Untersuchungen für Kinder werden die sogenannten Jugenduntersuchungen angeboten. Die J1 für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren gehört zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Während in 2018 noch mehr als 37,7 Prozent der Jugendlichen im Kreis Höxter diese Untersuchung genutzt haben, nahmen nur knapp 7,0 Prozent die J2 wahr, die die AOK NordWest als besondere Mehrleistung für ihre Versicherten im Alter zwischen 16 und 17 bezahlt. 

Im Rahmen der J1 werden Größe, Gewicht und der Impfstatus sowie Blut und Harn überprüft. Bei der körperlichen Untersuchung klärt der Arzt die pubertären Entwicklungsstadien sowie den Zustand der Organe, des Skelett-systems und der Sinnesfunktionen ab. Fehlhaltungen aufgrund von Wachstumsschüben sowie chronische Krankheiten können bei den Jugenduntersuchungen frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. Auch auf eventuelle Hautprobleme, und Essstörungen wie Magersucht oder Übergewicht wird eingegangen. Bei Bedarf empfiehlt der Arzt individuelle Präventionsmaßnahmen. 

Die Jugenduntersuchung J2 zielt zusätzlich unter anderem auf das Erkennen von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, Haltungsstörungen und Diabetes-Risiko ab. Zu den Terminen sollten die elektronische Gesundheitskarte und der Impfpass mitgebracht werden. 

Beide Untersuchungen bieten neben einem Gesundheits-Check auch immer die Chance, ausführlich mit dem Arzt zu sprechen. Denn in dem Alter ist es wichtig, nicht nur die körperliche Entwicklung zu kontrollieren, sondern auch über die geistigen und sozialen Kompetenzen sowie eine gesundheitsfördernde Lebensführung zu beraten. Das persönliche Gespräch ist selbstverständlich vertraulich.

Foto: AOK/hfr

Donnerstag, 17. Oktober 2019 11:41 Uhr

Istrup (red). Trommeln macht klein und groß Spaß, deswegen bekam der Kinderchor aus Istrup vor den Sommerferien eine großzügige Spende von der Sparkasse Höxter. Der Kinderchor, bestehend aus 17 Kindern im Alter von drei bis 10 Jahren, freute sich über die Geldspende zur Anschaffung von Instrumenten. Als dann die Djemben geliefert wurden, strahlten die Kinderaugen und es wurde sofort getrommelt. Den ersten Auftritt mit den kindgerechten Djemben hatten die Kinder im September. Der Kinderchor freut sich sehr über Zuwachs und übt jeden Dienstag von 17:30 bis 18:30 Uhr im Pfarrheim Istrup.

Foto: Sparkasse Höxter

Donnerstag, 17. Oktober 2019 09:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Pflege von Kinderzähnen ist enorm wichtig. Deshalb möchte der kinder- und jugendzahnärztliche Dienst des Kreises Höxter mit einem Projekt in Ganztagsbetreuungen an Grundschulen die richtige Zahnpflege unterstützen.

„In den meisten Kindertageseinrichtungen werden nach dem Frühstück oder dem Mittagessen die Zähne geputzt. In der Schule ist dies oft nicht mehr der Fall. Deshalb möchten wir mithelfen, das Zähneputzen als gesundheitsförderndes Ritual auch in der Ganztagsschule zu integrieren und etablieren“, erklärt Dr. Lisa Hasenbein, Zahnärztin des Kreises Höxter.

Die integrative offene Ganztagsschule (IOGS) in Brakel mit ihrer Leiterin Nadine Beyermann hat sich sofort bereit erklärt, an dem Pilotprojekt teilzunehmen. Von den Sommerferien bis zu den Herbstferien haben die Kinder nach dem Mittagessen ihre Zähne geputzt.

Zum Projektstart haben Dr. Lisa Hasenbein und ihr Team mit den 24 teilnehmenden Kindern darüber gesprochen, warum Zähne so wichtig sind und wofür man sie braucht. Danach haben die Kinder dann den Zuckeranteil verschiedener Lebensmittel ausgerechnet und per Zuckerwürfel dargestellt. Zum Abschluss gab es noch ein Zahn-Quizz.

Natürlich wurde auch das richtige Putzen mit den Kindern geübt. Damit dabei keine Zahnflächen vergessen werden, erklärte Zahnärztin Dr. Lisa Hasenbein den Kindern als Eselbrücke das KAI-System, mit dem die Zähne systematisch gesäubert werden: „K“ wie Kauflächen, die mit kurzen Hin- und Herbewegungen zuerst geputzt werden. Dann „A“ wie Außenflächen, die hingegen mit kreisenden Bewegungen und schließlich „I“ wie Innenflächen, die mit kleinen Kreisen und Auswischbewegungen gereinigt werden.

„Gesunde Milch- und Kinderzähne sind enorm wichtig. Sie sind eine Voraussetzung dafür, dass Kinder richtig essen und sprechen können. Auch die Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne spielt eine große Rolle“, erklärt Zahnärztin Dr. Lisa Hasenbein.

Während der gesamten Projektlaufzeit stand das Team vom kinder- und jugendzahnärztlichen Dienst als Ansprechpartner zur Verfügung. „Am Anfang war es recht wuselig, aber nach ein paar Tagen hat sich das Zähneputzen gut eingespielt und die Kinder machen alle mit“, erklärt die Betreuerin Frau Fahrig.

„Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn das Projekt so gut angenommen wird, dass das Zähneputzen fortgeführt wird und wir weitere Ganztagsbetreuungen für unsere Idee begeistern können“, ergänzt Dr. Lisa Hasenbein

Wer sich näher über das Zähneputzen im Ganztag informieren möchte, kann sich gern mit dem kinder-und jugendzahnärztlichen Dienst des Kreises Höxter unter der Telefonnummer 05271 / 9652113 in Verbindung setzen.

Foto: Kreis Höxter

 

Mittwoch, 16. Oktober 2019 19:26 Uhr

Brakel/Erkeln (TKu). Nach dem verheerenden Unwetter mit Überschwemmungen und Schlammlawinen packt ein ganzes Dorf mit an, die Folgen des Unwetters zu beseitigen, die durch das Tiefdruckgebiet Sébastien in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entstanden sind. Im Kreis Höxter traf es die 550 Einwohner starke Ortschaft Erkeln neben Hembsen und Beller besonders stark. Es gibt kaum einen Fleck in Erkeln, der von der braunen Masse verschont geblieben ist. Am Mittwochabend stehen noch immer viele Keller unter Wasser. Das sei aber nicht das Schlimmste daran, sondern in den Kellern stehe auch ebenso viel Schlamm, so dass es schwierig sei, die zähe Masse mit Tauchpumpen abzupumpen, berichtet uns ein betroffener Anwohner. Der Starkregen war so enorm, dass sich Sturzbäche gebildet haben, die große Steine, Motorräder und sogar ganze Autos hunderte Meter mitgerissen haben.

Augenzeugen sprachen von einer ein Meter hohen und sehr breiten Wasserwelle, die durch das Dorf gezogen sei. Neben Erkeln waren auch viele andere Ortschaften im Kreis Höxter betroffen, aber eben nicht so sehr, wie in Erkeln. Das große Aufräumen wird wohl noch Tage wenn nicht sogar Wochen in Anspruch nehmen. Alle Bewohner arbeiten Hand in Hand und ziehen an einem Strang: Die Feuerwehr, der städtische Baubetriebshof, die Landwirte mit ihren Traktoren, Baggern und Wasserbehältern, Freunde und Bekannte der Anwohner und natürlich die Betroffenen selbst. Vor den betroffenen Häusern stapeln sich Möbel und Unrat. Die Erkelner zeigten sich erschüttert von der Wucht der Naturkatastrophe: So ein Ausmaß habe man in Erkeln noch nie erlebt, berichtet eine Bürgerin aus Erkeln. Die Stimmung ist trotz des Desasters aber ruhig und voller Tatendrang. Für Oma und Opa schippen Maike und Ronja Avenarius gemeinsam mit Mutter Sabine Avenarius die Einfahrt frei, da das Seniorenpaar selbst dazu nicht in der Lage ist, diese Kraftanstrengung zu bewältigen. Ähnlich sieht das im gesamten Dorf aus, die nicht betroffenen Nachbarn helfen, wo sie nur können. Sogar Hilfe aus Osteuropa gibt es: Emil aus Rumänien hilft den Eltern seines Chefs. Gemeinsam mit Helfer Emil räumt die betroffene Marlene Brinkmann die Gegenstände aus dem unter Wasser und Schlamm stehenden Keller des Wohnhauses. Marlene Brinkmann ist dankbar für die Hilfe, sie lobt aber nicht nur Emil für die Unterstützung sondern auch ihre Nachbarn, die es weniger getroffen hat. Sie haben Marlene Brinkmann bis 04:00 Uhr Morgens unterstützt, vor allem aber auch mental, sagt sie. Die Feuerwehrleute hatten bislang keine Atempause. Vielen von ihnen steht der Schlamm ins Gesicht geschrieben beim Wegspritzen der braunen und zähen Schlammmasse.

Unterstützung erhalten die Erkelner Feuerwehrleute auch von den Nachbarwehren mit Ausnahme der Wehr aus Hembsen, die selbst in ihrem Ort im Dauereinsatz ist. Zeitweise musste für die Aufräumarbeiten sogar der Strom abgestellt werden. Die Stadt Brakel hat Container aufstellen lassen, in die die betroffenen Bürger in Erkeln zerstörten Hausrat packen können. Nicht ganz so schlimm aber auch schlimm getroffen hat das Unwetter im Nordkreis die Ortschaften Albaxen, Amelunxen, Bredenborn, Bruchhausen und Ottbergen sowie auch einige Ortschaften im Südkreis im Raum Willebadessen und Borgentreich. In Ottbergen stand stundenlang die Bahnstrecke unter Wasser, was für Zugverspätungen oder ganze Ausfälle gesorgt hat. Nach 22 Uhr rückte das Tief Sébastien schräg durch die Kreise Höxter und Holzminden vor und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Das Tiefdruckgebiet lag mit seinem Kern über der Nordsee und hatte insbesondere für unsere Region mehrere Minuten langen Starkregen, Blitze und Donner sowie heftige Sturmböen mit im Gepäck. Auch in Höxter liefen Keller voll Wasser und Bäume stürzten um. Im weiteren Verlauf der Nacht auf Mittwoch verlagerte sich der Gewitterschwerpunkt in den Norden und Nordosten Deutschlands.

Fotos: Thomas Kube

Blaulicht
Mittwoch, 16. Oktober 2019 09:26 Uhr
„Sonderlage“ in den Kreisen Holzminden und Höxter: Unwetter durch das Tief SÉBASTIEN
Dienstag, 15. Oktober 2019 09:48 Uhr

Brakel (red). Zum Brand einer Lagerhalle kam es am Montagabend, 14.10.2019. Gegen 20.20 Uhr bemerkte der Firmeninhaber mit einem Mitarbeiter eines Verwertungsbetriebes an der Straße Am Güterbahnhof in Brakel starke Rauchentwicklung in der Halle. Eigene Löschversuche führten nicht zum Erfolg. Der Brand wurde von der Feuerwehr der Stadt Brakel gelöscht, die mit drei Löschzügen einschließlich der Drehleiter vor Ort war. Zudem waren neben der Polizei der Rettungsdienst und die Untere Wasserbehörde eingesetzt. Ein Feuerwehrmann zog sich eine Rauchgasintoxikation zu und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Da eine Explosionsgefahr auf Grund der gelagerten Materialien nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde sowohl ein Wohnhaus als auch der nahegelegene Bahnhof evakuiert. Der Bahnverkehr musste vorübergehend eingestellt werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf ca. 250.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ergebnisse liegen bisher nicht vor, die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Montag, 14. Oktober 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Zum Thema "Sicher in der digitalen Welt - Tipps gegen Kriminalität im Internet" bietet die Polizei Höxter einen kostenlosen Vortrag an. Angesprochen sind insbesondere Senioren, die das Internet in Grundzügen kennen und nutzen. "Der Vortrag soll dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Gefahren im Internet zu bekommen", lädt Katharina Willberg alle Interessierten in die Kreispolizeibehörde in Höxter ein. Der Vortrag findet am Mittwoch, 30. Oktober, um 9.30 Uhr in der Bismarckstraße 18 in Höxter statt

Die Präventionsberaterin der Polizei Höxter möchte den Seniorinnen und Senioren anschaulich erläutern, wie man die Vorteile und zahlreichen Möglichkeiten des Internets sicher nutzen kann und mögliche Gefahren rechtzeitig erkennt. Ein Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem Schutz persönlicher Daten. Ziel ist es ebenfalls, das Sicherheitsgefühl im Umgang mit dem Internet zu stärken und mögliche Ängste abzubauen.

Dargestellt werden zum Beispiel Rechte und Gesetze im Internet sowie Betrugsphänomene in E-Mails. Außerdem gibt es Tipps zum Umgang mit Bankgeschäften, Online Shopping oder Sozialen Netzwerken. Es handelt sich um eine Informationsveranstaltung, eine praktische oder technische Anleitung ist nicht geplant. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 05271/962-1353 bis zum 25. Oktober erwünscht. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Freitag, 11. Oktober 2019 12:35 Uhr

Altenbeken (red). Zwei schwer und ein leicht verletzter Jugendlicher sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagabend auf der Dorfstraße in Buke. Gegen die beiden Unfallfahrer laufen jetzt Strafanzeigen. Ein 15-jähriger Motorrollerfahrer fuhr gegen 21.30 Uhr auf der Dorfstraße in Richtung Schwaneyer Straße. An der Einmündung zur Straße Am Alten Teich bog er nach rechts ab. Beim Bremsen fuhr ein hinter ihm fahrender 16-jähriger Geländemotorradfahrer mit Sozius auf und verlor die Kontrolle. Die Enduro-Maschine kam von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum sowie einer Mülltonne. Fahrer und Sozius stürzten und verletzten sich schwer. Der 15-Jährige erlitt einen Schock. Während beide Leichtkraftradfahrer Helme trugen, war der 17-jährige Sozius ungeschützt. Die drei Verletzten wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Die Polizei stellte fest, dass an beiden Krafträdern seit mehreren Jahren abgelaufene Versicherungskennzeichen angebracht waren. Führerscheine hatten beide Fahrer ebenfalls nicht. Deswegen erstattete die Polizei Strafanzeigen, die jetzt neben dem Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung laufen.

Donnerstag, 10. Oktober 2019 10:05 Uhr

Marienmünster (red). Eine 56-jährige Brakelerin ist am Mittwoch, 09.10.2019, gegen 09:10 Uhr, auf der Landstraße 886 bei Bredenborn mit ihrem Chevrolet aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Im Anschluss kam das Fahrzeug auf der Fahrerseite liegend in der Mitte der Fahrbahn zum Stehen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die Frau die Landstraße von Bredenborn in Richtung Sommersell. In einer Rechtskurve geriet sie auf regennasser Fahrbahn dann von der Straße ab und verletzte sich so schwer, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Chevrolet war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt rund 4000 Euro.

Foto: Polizei

Politik
Montag, 14. Oktober 2019 10:58 Uhr
„DigitalPakt“ kommt in den Schulen an
Samstag, 05. Oktober 2019 06:30 Uhr

Brakel (r). Der Wahlausschuss trifft sich am Montag, 7. Oktober um 18.00 Uhr im Haus des Gastes (Raum 12). Auf der Tagesordnung stehen die Verpflichtung der Beisitzerinnen und Beisitzer, die Bestellung eines Schriftführers bzw. einer Schriftführerin, die Wahlbezirkseinteilung für die Wahl zum Rat der Stadt Brakel sowie die Information über Stellung, Zusammensetzung, Aufgaben und Grundzüge der wesentlichen Sachentscheidungen des Wahlausschusses. Die Sitzung ist öffentlich, Zuhörer sind willkommen.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 29. September 2019 09:54 Uhr

Bad Driburg (r). "Antwort der Landesregierung nichts-sagend Als „am Thema vorbei“ bezeichnet der GRÜNE Landtagsabgeordnete Matthi Bolte die Antwort der Landesregierung zu seiner Anfrage zur Eggebahn. Seit Jahren erleben Reisende und Pendler in unregelmäßigen Abständen, dass der Zug vor geschlossenen Schranken stehen bleibt, der Triebwagenführer steigt aus, geht vor bis zu den Schranken, dreht einen Schlüssel, kehrt um, klettert wieder in den Zug und fährt los. Vor dem nächsten Bahnübergang beginnt dann regelmäßig das gleiche Spiel.

Die GRÜNEN wollen nun wissen, woran das liegt und warum die Bahn das auch nach Jahren nicht in den Griff bekommt. Die Antwort der Landesregierung ist allerdings mehr als enttäuschend: es werden lediglich allgemeine Vorschriften der Bahn zitiert. „Mit keinem Wort geht die Antwort auf die besondere Situation auf der Eggebahn ein.“ So Matthi Bolte MdL. „Das ist nicht nur eine Missachtung der Region, sondern zeigt auch deutlich das Desinteresse der Landesregierung an einem funktionierenden Schienenverkehr.“"

Die Grünen Fraktion Bad Driburg

 

Wirtschaft
Freitag, 18. Oktober 2019 12:17 Uhr
Schwerpunkt Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich - Verein Natur und Technik unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit der Sekundarschule Höxter
Montag, 14. Oktober 2019 11:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Die besonders erfolgreichen Absolventen der Winterabschlussprüfung 2018/19 sowie der Sommerabschlussprüfung 2019 der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) sind am 08.10.2019 im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn von IHK-Vizepräsidentin Gabriele Schäfers und IHKGeschäftsführer Jürgen Behlke für ihre hervorragenden Leistungen mit dem Bestenpreis der IHK geehrt worden. Von den insgesamt 3.164 beziehungsweise 5.228 Auszubildenden der Winter- und Sommerprüfung, die von ehrenamtlich besetzten Prüfungsausschüssen der IHK geprüft wurden, erhielten die jeweils drei Besten ihres Ausbildungsberufes mit der Gesamtnote „sehr gut“ diese besondere Auszeichnung. Nach Worten von IHK-Vizepräsidentin Schäfers können die Auszubildenden stolz darauf sein, dass sie zu den rund fünf Prozent eines Jahrgangs gehören, die es unter die Besten schaffen.

„Sie haben gezeigt, dass Sie Dingen auf den Grund gehen wollen und exzellente Ergebnisse erzielen können", lobte Schäfers die Geehrten in ihrer Ansprache. Sie dankte auch allen Ausbildern, Lehrern und Prüfern dafür, dass sie die Auszubildenden zu Höchstleistungen angespornt hätten. „Nehmen Sie ab jetzt die neuen Herausforderungen an. Seien Sie Vorbild in Ihrem Unternehmen und auch für die Gesellschaft und stehen Sie mit Ihrer Persönlichkeit hinter dem, was Sie tun. Mit diesen Voraussetzungen, können Sie aus Ihrem Leben etwas machen", gab die Vizepräsidentin den Ausbildungsbesten mit auf den Weg.

Genau das hat Lorena Austermann vor, die ihre Ausbildung zur Bauzeichnerin bei der Ingenieurgemeinschaft Bröckling Vullhorst GmbH in Hövelhof absolviert hat. Sie hat die duale Ausbildung zunächst dem Ziel eines Studiums im Bauingenieurwesen vorgezogen, um die Chance zu nutzen, praxisorientiert lernen zu können. Sie bedankte sich zum Abschluss der Feierstunde stellvertretend für die ehemaligen Auszubildenden ebenfalls bei allen Ausbildern, Berufsschullehrern und der IHK für deren Engagement und Unterstützung. Ihr sei nun im Laufe der Ausbildung klargeworden, dass sie Ihr erworbenes Wissen vertiefen und das Studium nach dem sich jetzt anschließenden Fachabitur anschließen möchte. Ihre Fachkenntnisse sowie die Erfahrungen im Teamwork gäben ihr das notwendige Selbstbewusstsein dazu mit. Die Saxaholics, ein Ensemble der Städtischen Musikschule Paderborn unter der Leitung von Ivan Jones, begleitete die Bestenehrung der IHK Ostwestfalen musikalisch.

Kreis Höxter

  • Brauer und Mälzer Alexander Maximilian Wendt, Bonn, Warburger Brauerei GmbH, Warburg
  • Elektroniker für Betriebstechnik Finn Lakiszus, Borgentreich
  • Fachkraft für Wasserwirtschaft Christin Schwentikowski, Bevern, D & T Ingenieure-Ingenieurgesellschaft für Wasserwirtschaft Umwelt und Software mbH, Höxter
  • Industriekaufmann Pascal Kriwet, Warburg, Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG, Brakel
  • Kauffrau im Gesundheitswesen Nicole Schoch, Bad Driburg
  • Werkzeugmechaniker Martin Höflacher, Brakel, Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG, Brakel

Foto: IHK

Montag, 14. Oktober 2019 10:06 Uhr

Bad Driburg (red). Das Sporttherapeutische Zentrum der Caspar Heinrich Klinik gab der Preisverleihung den passenden Rahmen. In Kooperation mit der Universität Paderborn wurde die herausragende Abschlussarbeit im dortigen Studiengang „Angewandte Sportwissenschaft“ prämiert. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro stiftete die Caspar Heinrich Klinik. Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff überreichte persönlich den symbolischen Scheck.

Den Preis für herausragende Abschlussarbeiten an der Universität Paderborn erhielt  Thorsten Auer. In seiner Bachelorarbeit untersuchte der Student die Zusammenhänge zwischen Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und einer Veränderung der Kommunikationsstrukturen und Arbeitsleistungen in Betrieben. Damit ist er in eine Forschungslücke gestoßen: Betriebliches Gesundheitsmanagement als Maßnahme einer ganzheitlich orientierten Unternehmensstrategie zur Existenzsicherung ist bislang kaum nachzuweisen. Dies begründet sich unter anderem darin, dass solche Nachweise auf Schwierigkeiten bei der empirischen Abgrenzung stoßen. Zum Beispiel ist der Faktor „Betriebsklima“ als soziales Beziehungsgefüge nicht eindeutig und klar genug definierbar. Trotzdem hat Auer sich auf den Weg gemacht, die Wirksamkeit der BGM-Maßnahmen anhand eindeutiger Parameter zu prüfen und hat seine Arbeit mit der Note „sehr gut“ abschließen können. 

Die Preisverleihung fand mit einem Rahmenprogramm im Sporttherapeutischen Zentrum der Caspar Heinrich Klinik Bad Driburg statt, die - wie im vergangenen Jahr auch - das Preisgeld von 500 Euro stiftete. Dr. Markus Wrenger, Chefarzt der Kardiologie in der Klinik, ist Mitglied in dem Initiativkreis der Universität, der regelmäßig neue Entwicklungen und Ergebnisse aus diesem Feld präsentiert. Den symbolischen Scheck verlieh Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff persönlich an den Preisträger.

Foto: Graf von Oeynhausen-Sierstorpff GmbH & Co. KG Holding

Sport
Montag, 14. Oktober 2019 09:45 Uhr
Hoch hinaus: Jugendliche für Kletterkurs gesucht
Mittwoch, 09. Oktober 2019 09:28 Uhr

Brakel (r). Den sechsten Sieg in Folge konnten die Brakeler Skaterhockeyspieler in der Landesliga Westfalen feiern. In der umkämpften Partie konnten die Highlander aus Lüdenscheid mit 15:10 bezwungen werden. Zwei Spieltage vor Saisonende stehen die Blitze weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz.

„Es war wieder das erste Drittel, in welchem wir den Grundstein für diesen Sieg gelegt haben“, analysiert Feldspieler Marco von Kiedrowski die Partie. Die Highlander konnten zwar zunächst in Überzahl die Führung erzielen, doch die Blitze zeigten fortan, dass sie beim vier gegen vier die bessere Mannschaft sind. Marius Rubarth und Michael Bobbert sorgten für die 2:1 Führung. Erneut eine Brakeler Unterzahl brachte die Highlander zum zweiten Torerfolg. 

„Wir müssen die unnötigen Zeitstrafen vermeiden und vorne den Torabschluss suchen“, gab Spielertrainer Martin Bobbert die weitere Marschroute für sein Team vor. Mattis Menne (2), Jonathan Hess (2) und Martin Bobbert (2) konnten die Blau-Gelben deutlich in Führung bringen. Aber auch Lüdenscheid war einmal erfolgreich und es ging beim Spielstand von 8:3 in die Kabine.

Das zweite Drittel war an Dramatik kaum zu überbieten. Zunächst war es wieder eine Brakeler Unterzahl, die die Sauerländer zum Anschlusstreffer einlud. Daraufhin zeigten die Gäste, weshalb sie so weit oben in der Tabelle stehen und kamen auf 8:7 heran. Die Blitze nahmen eine Auszeit, um wieder einen kühlen Kopf zu bekommen. Die kurze Verschnaufpause nutzte vor allem Jonathan Hess. Der Ottberger erzielte in der Folge einen lupenreinen Hattrick und brachte die Blitze wieder auf die Siegerstraße. Kurz vor Drittelende konnte auch Lüdenscheid nochmal zum 11:8 einnetzen.

Im letzten Drittel zeigten die Blitze wieder die Souveränität aus dem ersten Drittel. Den vier Treffern des Heimteams konnte der Gast nur zwei Tore entgegensetzen. „Wir feiern hier den sechsten Sieg in Folge. So erfolgreich waren wir zuletzt im Aufstiegsjahr 2016. Dieser Erfolg ist nur möglich, weil sich gerade alle in den Dienst der Mannschaft stellen“, freut sich Matchwinner Jonathan Hess über das starke Auftreten seiner Mannschaft.

Am 26.10. kommt der Erstplatzierte, die Ahauser Maidy Dogs, in den Brakeler Generationenpark. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr. Brakel (Tore/Vorlagen): Mi. Bobbert (1/2), J. Hess (6/2) – B. Hess- Ma. Bobbert (3/3), Ellermann, Menne (3/4), Plückebaum (1/0), Rubarth (1/3), Seck, von Kiedrowski

Foto: Symbolbild

Dienstag, 08. Oktober 2019 09:38 Uhr

Brakel/Bad Driburg/Bielefeld (r). Einen schwer erkämpften und nicht für möglich gehaltenen 4,5:3,5 Heimsieg gegen den Bielefelder Sk 2 landeten die Schachstrategen aus Brakel und Bad Driburg in der Schachverbandsliga. Damit hat man als Aufsteiger schon gleich seine ersten beiden Saisonspiele gewonnen und nicht nur das – seit elf Spielen hintereinander ist man nunmehr ungeschlagen. „Eine fast schon unheimlich anmutende Erfolgsserie“, so Mannschaftsleiter Dieter Klahold.

Die Begegnung selbst begann unspektakulär: Luca Esfehanian am Spitzenbrett und Heidemarie Kluge an Position 5, die diesmal nicht auch für Allianz Leipzig in der Frauenbundesliga spielend unterwegs war, einigten sich mit ihren Gegnern jeweils auf ein Remis. Dann setzte es aber auch schon die erste Niederlage, da Walter Holl an Brett 6 dem Königsangriff seines Gegners nichts mehr entgegensetzen konnte und verlor. Es stand 1:2 und plötzlich sah sich Matthias Fischer einem Remisangebot seines Gegners gegenüber. Der Nieheimer überlegte lange, schaute sich die übrigen noch laufenden Partien an und nahm daraufhin an – eine sehr weise Entscheidung wie sich nachher herausstellen sollte.

Zunächst stellte Steffen Beyer an Position 2 nach einem Figurengewinn und einem insgesamt sehr überzeugenden Partievortrag den 2,5 :2,5 Ausgleich her. Dieter Klahold, Alexander Paul und Peter Stromberg an den Positionen 4, 7 und 8 mussten es nun richten. Nach Meinung der Zuschauer sollte es nun mindestens zu einem 4: 4 reichen, doch es kam besser: Peter Stromberg gewann ebenso nach einem Figurengewinn und stellte erstmalig die 3,5:2,5 Führung her. Es blieb weiter extrem spannend, doch dann auch schon die Entscheidung zugunsten der Schachfreunde, da Alexander Pauls Partie kippte und Paul noch zu einem Sieg kam. 4,5:2,5 und der Mannschaftssieg war unter Dach und Fach. Dieter Klaholds Partie hatte plötzlich nur noch statistischen Wert und der Brakeler konnte nach einem fatalen Königszug und 5 Stunden Spielzeit nur noch aufgeben.

Erst am 17.11. geht es nach Enger / Spenge, einem weiteren Aufstiegskandidaten. „ Sollten wir auch hier nicht verlieren, so wäre das schon eine Sensation“, äußert sich der Brakeler.

Foto: Symbolbild

Panorama
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr
1,5 Millionen Besucher feiern eines der friedlichsten Libori-Feste
Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

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