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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 14. Mai 2021 17:17 Uhr
Impfquote im Kreis Höxter steigt auf über 40 Prozent
Freitag, 14. Mai 2021 12:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.879 (+26) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.509 (+16) Personen als genesen und 229 (+10) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 89,126 (Stand: 0 Uhr).

Bad Driburg 35 (0)
Beverungen 21 (-2)
Borgentreich 15 (+1)
Brakel 18 (+1)
Höxter 21 (+3)
Marienmünster 3 (-1)
Nieheim 0 (0)
Steinheim 25 (+6)
Warburg 86 (+3)
Willebadessen 5 (-1)

Donnerstag, 13. Mai 2021 13:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.853 (+42) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.493 (+22) Personen als genesen und 219 (+20) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 81,283 (Stand: 0 Uhr).

Bad Driburg 35 (+4)
Beverungen 23 (+2)
Borgentreich 14 (+2)
Brakel 17 (-3)
Höxter 18 (-8)
Marienmünster 4 (0)
Nieheim 0 (0)
Steinheim 19 (0)
Warburg 83 (+22)
Willebadessen 6 (-1)

Donnerstag, 13. Mai 2021 10:58 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Infektionszahlen sinken, das Impftempo steigt: Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung hat die nordrhein-westfälische Landesregierung am Mittwochnachmittag (12. Mai) angekündigt, ab Samstag, 15. Mai, zahlreiche Beschränkungen zu reduzieren und gleichzeitig einen belastbaren Rahmen für schrittweise Öffnungen zu schaffen. Dies gilt besonders für Regionen wie den Kreis Höxter, deren Inzidenz stabil unter dem Wert von 100 liegt. Neben Freude ist allerdings auch Kritik an den neuen Regelungen angesagt.

„Ich freue mich außerordentlich, dass wir damit in einigen Bereichen ein Stück Normalität zurückgewinnen. Das bedeutet eine große Bereicherung für das soziale und wirtschaftliche Leben bei uns im Kreis Höxter“, schaut Landrat Michael Stickeln optimistisch nach vorn. Bei aller Freude über die angekündigten Freiheiten in vielen Bereichen übt der Landrat jedoch auch Kritik an den in Aussicht gestellten neuen Regelungen.

Denn nach dem neuen Stufenplan des Landes gilt in Regionen mit einer Inzidenz von 100 bis 50, dass die Öffnungsschritte an negative Testergebnisse geknüpft sind. In vielen Bereichen, die voraussichtlich ab Samstag endlich wieder öffnen können, bedeutet die neue Coronaschutzverordnung einen großen Gewinn. Doch gilt die Testpflicht jetzt auch für Einzelhandelsgeschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, in denen die Kundschaft bisher mit Termin einkaufen konnte, ohne ein negatives Testergebnis vorweisen zu müssen. Das soll mit der neuen Coronaschutzverordnung anders werden. Auch für sie soll dann die Testpflicht gelten. Das lehnt Landrat Michael Stickeln entschieden ab und erwartet vom Land eine kurzfristige Nachbesserung der geplanten Coronaschutzverordnung.

Damit die angekündigten Öffnungsperspektiven wirksam werden und rechtssicher angewandt werden können, muss das Land jetzt sehr zügig eine Anpassung der geltenden Coronaschutzverordnung erlassen. „Wir hoffen, dass die Verschlechterung für den Einzelhandel in Regionen mit einer Inzidenz unter 100 zurückgenommen wird“, erklärt Stickeln. Im Kreis Höxter wird die Inzidenz zwar zunächst leicht ansteigen, aber weiterhin unter 100 bleiben.

Mittwoch, 12. Mai 2021 11:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.811 (+15) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.471 (+21) Personen als genesen und 199 (-6) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 71,301 (Stand: 0 Uhr).

Bad Driburg 31 (-1)
Beverungen 21 (-3)
Borgentreich 12 (+1)
Brakel 20 (+1)
Höxter 26 (-1)
Marienmünster 4 (-3)
Nieheim 0 (0)
Steinheim 19 (-2)
Warburg 61 (+3)
Willebadessen 7 (0)

Region Aktiv
Freitag, 14. Mai 2021 10:55 Uhr
Der Einfluss von Big Data auf unseren Alltag
Donnerstag, 13. Mai 2021 13:17 Uhr

Brakel (r). Die Stadt Brakel hat einen großen Schritt in Richtung Glasfasernetz gemacht. Zusammen mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser hat Hermann Temme einen Kooperationsvertrag für das Wohngebiet Hembser Berg und Riesel unterzeichnet und damit eine wichtige Voraussetzung für den möglichen Netzausbau geschaffen.

Unterbrechungsfreies Home-Office, Home-Schooling, Hollywood-Blockbuster im Heimkino, Musik-Streaming oder das Videotelefonat mit der Tochter in Australien rücken für die Bürgerinnen und Bürger in Brakel in greifbare Nähe. Ob die zukunftssichere Breitbandanbindung in Kürze erfolgen kann und Surfgeschwindigkeiten mit mindestens 300 Mbit/s zum Standard werden, entscheiden in Kürze die Bürgerinnen und Bürger.

Bürgermeister Hermann Temme sagte: „Der Kooperationsvertrag ist ein zukunftsweisendes Signal, denn die Verfügbarkeit von schnellen Datenleitungen  ist einer der wichtigsten Standortfaktoren.“ Der Breitbandausbau leiste einen wichtigen Beitrag zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land, führte Temme weiter aus.

Deutsche Glasfaser ist Spezialist für den Ausbau von Glasfaser-Infrastrukturen im ländlichen Raum. Das Unternehmen wird vom 05.06. – 14.08.2021 eine Nachfragebündelung im Wohngebiet Hembser Berg sowie in Riesel durchführen. In diesem Aktionszeitraum können sich die Bürgerinnen und Bürger, die im geplanten Ausbaugebiet wohnen, für einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser entscheiden. Erreicht die Vertragsquote im Ausbaugebiet mindestens 40 Prozent, steht dem schnellen privatwirtschaftlichen Ausbau durch Deutsche Glasfaser nichts mehr im Weg.

Der Vorteil der FTTH-Glasfaseranschlüsse: Bei diesen Anschlüssen wird die Glasfaser bis ins Haus bzw. bis in die Wohnung geführt (FTTH, Fiber to the Home) – die Anschlüsse sind somit komplett kupferfrei, Kunden erhalten exakt die Leistung, die sie buchen. Bürgerinnen und Bürger, die einen Vertrag unterschreiben, zahlen keine Kosten für den Ausbau Ihres Anschlusses.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser informiert ausführlich über den Netzausbau, die Produkte sowie den Projektverlauf an einem digitalen Infoabend.

Dieser findet wie folgt statt:

Dienstag, 6. Juni, 1900 Uhr

Digitaler Infoabend via ZOOM-Cloud-Meeting

Meeting-ID: 950-8169-4992 

Donnerstag, 13. Mai 2021 11:26 Uhr

Kreis Höxter (r). „Die Kindertagespflege ist auch im Kreis Höxter ein unverzichtbarer Pfeiler in der Kindertagesbetreuung“, sagt Christian Rodemeyer vom Kreis Höxter, Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie. Er freut sich, dass trotz Corona-Einschränkungen auch im Jahr 2021 eine Aktionswoche durchgeführt wurde. „Es ist wichtig, immer wieder deutlich zu machen, was Kindertagespflege ist, was sie leistet, wie Kindertagespflegepersonen arbeiten und welche Herausforderungen bestehen.“

„Eine gute Betreuung von Kindern ist wertvoll und bereichernd, das spüren die Familien in Zeiten von Corona ganz besonders“, erklärt Rodemeyer. Gerade die ganz Kleinen bräuchten das gemeinsame Spielen und Lernen mit Gleichaltrigen, einen geregelten Tagesablauf, ein Stück Normalität: „Hier zeigen sich die Vorteile von Kindertagespflege mit der Betreuung in kleinen, festen Gruppen.“ Die 81 Tagespflegepersonen im Kreis Höxter bieten dabei mitunter auch individuelle Lösungen an, wie Betreuung über Nacht oder am Wochenende. „Wir sind sehr dankbar, dass diese speziell auch in der Corona-Pandemie enorme Leistungen erbracht haben, um die verlässliche und hochwertige Betreuung von Kindern zu gewährleisten“, so Rodemeyer.

In der Regel betreut eine Tagesmutter oder ein Tagesvater bis zu fünf Kinder im eigenen Haushalt, in extra angemieteten Räumen oder manchmal auch im Haushalt der Eltern. Diese familienähnliche Betreuungsform eignet sich vor allem für Kinder unter drei Jahren. Bei Bedarf kann sie bei Kindern ab drei Jahren die Betreuung in der Kindertageseinrichtung oder in der Schule/Ganztagsschule ergänzen. Die individuelle Förderung, die familiäre Betreuungssituation und die hohe Flexibilität werden als wesentlicher Vorteil der Kindertagespflege gesehen. Besonders Säuglinge und Kleinkinder profitieren von der intensiven und individuellen Betreuung. „Der Bedarf an dieser familienähnlichen Betreuungsform ist groß“, so Christina Westermeier, Fachberaterin für Kindertagespflege beim Kreis Höxter.

Die vom Jugendamt des Kreises Höxter ausgebildeten Tagespflegepersonen unterstützen und ergänzen mit ihrem Einsatz die Erziehungsarbeit der Familie. „Die Kindertagespflege beinhaltet ein sehr intensives Verhältnis sowohl zu dem Tageskind als auch zu seinen Eltern“, erklärt Westermeier, „die Tagesmutter oder der Tagesvater gibt den Kindern als verlässliche Bezugsperson Sicherheit und Orientierung.“ Dabei begleiten sie die Kinder in ihrer Entwicklung. Sie planen pädagogische Angebote, fördern die Bildung der Kinder, ermöglichen ihnen, eigene Erfahrungen zu machen und die Welt kennenzulernen. „Die Kinder spielen gemeinsam mit anderen Kindern und lernen im sozialen Miteinander Grundlegendes, um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.“

Bei Fragen rund um die Kindertagespflege sind beim Kreis Höxter die beiden Fachberaterinnen Christina Westermeier (05271/965-3706) und Stephanie Werk-Ferber (05271-965-3706) die richtigen Ansprechpartner. Sie sind bei der Suche nach einem geeigneten Platz für Kinder gerne behilflich und informieren Interessierte umfassend über Qualifizierungsmöglichkeiten zur Kindertagespflegeperson. „Kindertagespflege ist für pädagogische Fachkräfte wie Erzieherinnen und Erzieher eine berufliche Alternative“, erläutert Stephanie Werk-Ferber, „für Menschen ohne pädagogische Ausbildung ist sie eine Möglichkeit, einen pädagogischen Beruf auszuüben und mit Kindern zu arbeiten.“ Als Angebot der Jugendhilfe sei die Kindertagespflege für Eltern in der Regel nicht teurer als ein Platz in einer Kindertageseinrichtung.

Mittwoch, 12. Mai 2021 10:51 Uhr

Brakel (r). 3D-Stadtmodelle dienen als Instrument für kommunales Planen, Bauen, Standortmarketing und Wirtschaftsförderung, für virtuellen Tourismus, für Kultur und Bildung sowie interkommunale Plattform in OWL. Die Städte Brakel, Detmold, Lemgo, Minden, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg gehen als Pilotkommunen der Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne für die REGIONALE 2022 ins Rennen. "Mit dem A-Status konnten wir nun ein wichtiges Etappenziel erreichen", freut sich Bürgermeister Hermann Temme, Vorsitzender der Regionalgruppe OWL der AG Historische Stadt- und Ortskerne. Ziel dieses innovativen Projektes sei es, das umfangreiche Gedankengut zu den historischen Stadt- und Ortskernen unter Beteiligung der Stadtgesellschaft künftig für jedermann digital erlebbar zu machen. Die Kommunen werden hier voneinander profitieren, da der „3D-Zwilling“ auch auf andere Städte übertragbar sein wird, so Temme weiter. 

Für das Projekt werden in allen sechs Pilotkommunen hochwertige 3D-Modelle realisiert und mit speziellen Anwendungen hinterlegt. Jede Pilotkommune hat eigens eine eigene Nutzungsidee und Anwendungsziele formuliert, die im 3D-Modell erprobt und weiterentwickelt werden soll. Voraussetzungen, Einsatzmöglichkeiten und Reichweiten der 3D-Modelle sollen ausgelotet werden. Vor allem soll die Arbeit mit den digitalen Stadtmodellen in die Arbeitsabläufe der städtischen Verwaltungen integriert werden - Digitalisierung und Weiterbildung sollen Kapazitäten schonen und Arbeitsprozesse effizienter machen. 

Ein Anwendungsfall ist die Stadtplanung. Als Planungsinstrument können Sanierungs- und Neubauvorhaben im Bestand, Flächenentwicklung und -codierung, Nachverdichtung visualisiert, Wettbewerbsbeiträge eingepflegt und für die aktive Beteiligung verschiedenster Zielgruppen genutzt werden. Auch für die kulturtouristische Nutzung sollen die 3D-Modelle erprobt werden. Fotorealistisch können Baugeschichte, zeitgenössische Architektur und baukulturelles Erbe sichtbar gemacht und erläutert werden. Denkmalgeschichte wird bei der Modellierung von historischen Ansichten im Sinne einer Zeitreise erlebbar. Es wird ein neuartiger Zugang zu den Zentren geschaffen. Das Angebot verbindet sich dabei mit externen Plattformen und macht Datenimports und -exports möglich. 

Bis zum REGIONALE-2022-Präsentationsjahr sollen die sechs 3D-Modelle und erste Anwendungen verfügbar sein. Mit öffentlichen Veranstaltungen wollen die Pilotstädte Brakel, Detmold, Lemgo, Minden, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg in 2022 auch die Stadtgesellschaft erreichen, neue Arbeitsweisen und moderne Technik präsentieren. Vor allem Jugendliche sollen für die Arbeit mit und am 3D-Modell interessiert werden. „Smart, 3D, historisch“ ist unter den zehn neuen REGIONALE-Projekte aus Ostwestfalen-Lippe. Das Kooperationsprojekt der Pilotstädte Brakel, Detmold, Lemgo, Minden, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg erhielt vom UrbanLand-Board der REGIONALE 2022 einen A-Beschluss. 

OstWestfalenLippe richtet das NRW-Strukturentwicklungsprogramm REGIONALE 2022 unter der Überschrift „UrbanLand“ aus. Ziel ist es, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land über innovative und modellhafte Projekte zu stärken. Sie geben Antworten auf die Frage, wie wir in Zukunft leben, wohnen, arbeiten, uns fortbewegen und unsere Freizeit gestalten wollen. Um die Qualität der Projekte zu gewährleisten, durchlaufen potenzielle REGIONALE-Projekte für OstWestfalenLippe ein dreistufiges Auswahl- und Qualifizierungsverfahren vom C-Status über den B-Status bis zum A-Status. Erst anschließend wird aus den Ideen ein REGIONALE 2022-Projekt. Im Präsentationsjahr 2022 werden erste Ergebnisse sichtbar. Informationen: www.urbanland-owl.de

Mittwoch, 12. Mai 2021 10:41 Uhr

Brakel (r). „Leider müssen wir auch in diesem Jahr coronabedingt das Stadtfest absagen, denn laut CoronaSchVO sind Großveranstaltungen immer noch untersagt“, sagt Peter Frischemeier, Geschäftsführer des Werberings Brakel e.V.. Das sei nicht nur sehr schade, sondern treffe besonders die Einzelhändler, denn auch der sonst in Verbindung mit dem Stadtfest stattfindende verkaufsoffene Sonntag müsse entfallen, bedauert Frischemeier. Damit muss ein weiteres Mal ein für den Brakeler Handel, die Gastronomie und Dienstleistung frequenzstarkes Ereignis bedauerlicherweise abgesagt werden. 

„Wir hoffen, dass wir das Stadtfest im kommenden Jahr wie gewohnt feiern können. Wir würden uns freuen, wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Programm für Besucher aller Altersgruppen organisieren zu dürfen“, sagt auch Rainer Schäfers, Vorsitzender des Werberings Brakel. „Dann werden wir hoffentlich wieder auf verschiedenen Bühnen in der historischen Altstadt Musik, Kultur, ein Kinderprogramm und viele Spiel- und Spaßaktionen erleben können“, so Schäfers weiter. Er unterstreicht, dass er ebenfalls auf den verkaufsoffenen Sonntag hoffe. Es sei wichtig, dass dann auch vor allem die Kundinnen und Kunden, die persönliche Beratung und den Service des stationären Einzelhandels wieder erleben und genießen können.

"Rund um den Termin, an dem das diesjährige Stadtfest hätte stattfinden sollen, möchten wir eine Herren-Aktion anbieten", berichtet der Vorsitzende. Bereits die Aktion zum Muttertag sei bei den Kundinnen sehr gut angekommen, so dass nun die "Herren" in den Fokus gerückt werden. In den Geschäften Herrenhaus Fischer und Orthopädie-Schuhfachgeschäft Schäfers "Am Thy" erhalten Kunden bei einem regulären Einkauf einen Sechserträger Rheder-Pils. Auch eine Pfingst-Shopping-Woche (17. Mai bis 22. Mai 2021) mit attraktiven Gesamtaktionen der Einzelhändler befinde sich bereits in Planung. Weiterhin hoffe man, dass auch die Brakeler Gastronomiebetriebe bald wieder öffnen können, diese bieten derzeit unterschiedliche "To Go" Angebote und auch tolle Sonderaktionen an, es sei wichtig, die heimische Gastronomie auch weiterhin zu unterstützen, so sein Appell an die Kunden.

Wechsel im Vorstand des Werberings

„Wir möchten uns heute besonders bei unserem Vorsitzenden bedanken“, sagt Peter Frischemeier. „Denn Rainer Schäfers übergibt nun den Staffelstab des Vorsitzes im Werbering Brakel turnusgemäß in die Hände von Bernhard Fischer“, verkündet der Geschäftsführer der Werbegemeinschaft. Dank der Initiative von Rainer Schäfers gab es in den vergangenen Monaten, trotz Corona, viele attraktive Aktionen und Angebote, die den Werbering durch eine sehr schwierige Zeit geführt haben. „Bei Rainer spürt man, dass er sich mit viel Herzblut für die Brakeler Kaufmannschaft einsetzt und ihm der Zusammenhalt der Werberingmitglieder wichtig ist“, betont Peter Frischemeier. Auch wenn jetzt seine Amtszeit ende, werde sich Rainer Schäfers sicherlich weiterhin mit viel persönlichem Engagement in den Verein einbringen, so Frischemeier weiter. Auch der „Neue“ ist ein erfahrener Einzelhändler und schon seit vielen Jahren Mitglied im Vorstand des Werberings. Als neuen Werberingvorsitzenden begrüßt er Bernhard Fischer, der für seine innovativen und kreativen Ideen bis über die Grenzen Brakels hinaus bekannt ist. Viele Brakeler kennen ihn nicht nur als Inhaber des Herrenhauses Fischer, sondern auch als aktiven Bürger, der viel Erfahrung und ein gutes Gespür für die Brakeler Innenstadt insgesamt mitbringt.

„Auch er wird sich in seiner Amtszeit für die Interessen der Kaufmannschaft mit viel Herzblut einsetzen und zahlreiche Ideen und Aktionen im Interesse der Kunden in den Vorstand des Werberings einfließen lassen, davon sind wir überzeugt“, begrüßte Peter Frischemeier Bernhard Fischer in seinem „neuen“ Amt. Bernhard Fischer bedankt sich ebenfalls bei Rainer Schäfers für seinen unermüdlichen persönlichen Einsatz als Vorsitzender, er habe durch seine vielen innovative Ideen maßgeblich dazu beigetragen, die Brakeler Geschäftswelt trotzt der schwierigen Situation immer nach außen sichtbar zu machen. Fischer richtet seinen Dank ebenfalls an die treue Stammkundschaft, die den Brakeler Geschäften stets den Rücken stärke. Er freue sich nun auf die neue Aufgabe als Werberingvorsitzender und sei optimistisch, dass im Sommer einfach wieder mehr für die Geschäfte, Dienstleister und Gastronomiebetriebe möglich werde.

Foto: Stadt Brakel

Blaulicht
Freitag, 14. Mai 2021 17:12 Uhr
Motorradfahrer stürzt auf der L 755
Dienstag, 11. Mai 2021 10:34 Uhr

Brakel (r). Ein Motorradfahrer hat sich bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Brakel-Hembsen verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein 62-jähriger Autofahrer fuhr am Sonntag, 9. Mai, auf der Bornstraße und beabsichtigte gegen 13.45 Uhr, die vorfahrberechtigte Kirchstraße zu überqueren, um geradeaus Richtung Lange Straße zu fahren. Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Motorradfahrer, der auf der Kirchstraße Richtung Angerlinde unterwegs war. Ein Rettungswagen brachte den verletzten 45-jährigen Motorradfahrer zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Frontschaden an dem Peugeot und die Schäden an dem Motorrad werden von der Polizei auf mehr als 4.500 Euro geschätzt.

Dienstag, 11. Mai 2021 10:29 Uhr

Kreis Höxter (r). Mehrere Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung haben Polizei und Ordnungsämter im Laufe des vergangenen Wochenendes im Kreis Höxter festgestellt. Auf den Weserwiesen bei Beverungen wurde die Polizei am Freitag, 7. Mai, gegen 20 Uhr auf eine unerlaubte Ansammlung von Personen aufmerksam. Sieben Erwachsene und zwei Jugendliche saßen hier dicht beisammen auf zwei Parkbänken, ohne die Mindestabstände zu beachten. Sie müssen Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen rechnen. Auf dem Basketballplatz am Hoffmann-von-Fallersleben-Wall in Höxter waren es am Sonntag, 9. Mai, gegen 16:30 Uhr, fünf Erwachsene und zwei Jugendliche, die gegen die Corona-Auflagen verstießen und daher entsprechende Anzeigen bekommen werden. 

Im Bereich des Bahnhofs von Warburg-Scherfede sollen am Samstag, 8. Mai, gegen 22 Uhr Jugendliche eine unerlaubte Party gefeiert haben. Als die Polizeibeamten eintrafen, stellten sie vier erwachsene Personen fest, die nun Anzeigen wegen Corona-Verstöße erhalten. Und dann war da noch ein Kindergeburtstag, der am Freitag, 7. Mai, in Brakel gefeiert wurde. Als Polizei und Ordnungsamt gegen 19 Uhr die unerlaubte Feier überprüften, stellten sie zehn Erwachsene mit mehreren Kindern aus fünf Haushalten fest. Das Ordnungsamt beendete die Feier und fertigt die entsprechenden Anzeigen. Unauffällig in Bezug auf die Corona-Auflagen verlief hingegen der Sonntag, 9. Mai, am Godelheimer See bei Höxter. Obwohl das beliebte Ausflugsziel am Nachmittag bei bestem Wetter sehr gut besucht war, stellte das Ordnungsamt auf seinen Streifengängen keine Verstöße gegen die aktuellen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung fest. Die Gäste verhielten sich allgemein vernünftig und hielten auf dem weitläufigen Areal die Abstände weitgehend ein. Auch auf den Zufahrtswegen wurden keine nennenswerten Probleme festgestellt.

Dienstag, 11. Mai 2021 10:26 Uhr

Brakel (r). Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf der B 64 bei Brakel-Hembsen ist ein hoher Sachschaden entstanden. Die Bundesstraße musste für rund eineinhalb Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Am Sonntag, 9. Mai, ereignete sich auf der B 64 bei der Schikane in Höhe der Abfahrt Hembsen ein Unfall. Ein 21-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes Kombi auf der Bundesstraße in Richtung Höxter-Ottbergen. Ein 20-Jähriger fuhr gegen 11.45 Uhr mit seinem Audi Kombi von Ottbergen aus Richtung Brakel und wollte vor der Schikane nach Hembsen abbiegen und stieß gegen den Mercedes. Beide Fahrer blieben unverletzt. 

An den Fahrzeugen entstanden erhebliche Beschädigungen im Frontbereich, so dass die Airbags auslösten. Beide nicht mehr fahrbereiten Autos mussten von Abschleppunternehmern abtransportiert werden. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die Höhe der Fahrzeugschäden lässt sich derzeit nicht beziffern, geht aber in den fünfstelligen Euro-Bereich. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die Bundesstraße komplett gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet.

Foto: Polizei

Montag, 10. Mai 2021 12:57 Uhr

Bad Driburg (r). Auf der Landstraße zwischen Bad Driburg-Langeland und Altenbeken ist ein Auto mit einem entgegenkommenden Motorrad kollidiert, der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall verletzt. Am Sonntag, 9. Mai, fuhr auf der L 755 eine BMW-Fahrerin Richtung Langeland. Zeitgleich fuhr ein Motorradfahrer mit seiner Suzuki auf dieser Landstraße Richtung Altenbeken. Die 45-jährige Autofahrerin geriet nach eigenen Angaben gegen 14 Uhr aufgrund einer Ablenkung durch Kinder in ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn, auf der die Suzuki fuhr. Der Motorradfahrer konnte einen Zusammenstoß auf seiner Fahrbahn nicht vermeiden, stieß gegen die linke Fahrzeugseite des BMW und fuhr nach rechts in den Graben. Bei dem Sturz verletzte sich der 34-jährige Motorradfahrer. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, das er nach ambulanter Behandlung verlassen konnte. Die Autofahrerin und ihre Kinder blieben unverletzt. Den Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen schätzt die Polizei auf rund 2.000 Euro.

Foto: Polizei

Politik
Donnerstag, 06. Mai 2021 12:53 Uhr
Smarte Gesundheits- und Pflegeversorgung: Kreis Höxter bekommt rund 600.000 Euro Förderung
Freitag, 09. April 2021 12:08 Uhr

Brakel (r). Der SPD Ortsverein Brakel muss leider in dieser Zeit, wie so viele andere Vereine auch, auf Mitgliederversammlungen in Form von Präsenzveranstaltungen verzichten. Um mit den Mitgliedern weiterhin im Austausch zu bleiben, lädt der SPD Ortsverein Brakel zu einem Onlinetreffen am Donnerstag, den 15.04.2021 um 19 Uhr ein. Das Onlinetreffen findet mit dem Programm "Zoom" statt und richtet sich zunächst an die Mitglieder des SPD Ortsvereins Brakel. Neben dem politischen Austausch freut sich der Vorstand auf das "Wiedersehen" und den persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern. Neben der Teilnahme an der Videokonferenz, ist auch alternativ die Einwahl nur über das Telefon möglich.

Um die Einwahldaten bzw. die Einwahlrufnummer zu erhalten, bittet der Vorstand um schriftliche bzw. fernmündliche Anmeldung. Schriftliche Einladungen erhalten die Mitglieder in diesen Tagen auf dem postalischen Wege. "Wir wissen, dass es für manche sicher Überwindung kostet, sich über eine Onlineplattform auszutauschen. Wir bieten daher unseren Parteimitgliedern an, das Programm im Vorfeld der Versammlung zu testen. Ich bin jederzeit ansprechbar," erläutert Sebastian Siebrecht (1. Vorsitzender SPD OV Brakel) abschließend. Kontaktdaten sind der Einladung oder der Internetseite www.spd-brakel.de zu entnehmen.

Donnerstag, 08. April 2021 18:20 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Städtebauförderprogramm 2021“ und den „Investitionspakt Sportstätten 2021“ veröffentlicht: Insgesamt 14.776.000 Euro fließen daraus in den Kreis. "Wir sind dem Land sehr dankbar, dass im Kulturland Kreis Höxter mit Hilfe dieser Gelder wichtige Projekte umgesetzt werden können", sagt Landrat Michael Stickeln und bringt seine Freude zum Ausdruck, dass mit mehr als fünf Millionen Euro Fördermitteln für die Landesgartenschau 2023 hier ein klares Signal vom Land gesendet werde.

„Erfolgreiche Stadtentwicklung bedeutet immer, sich auf den Wandel einzustellen. Die Corona-Pandemie und die Digitalisierung aller Lebensbereiche sind die aktuellen Herausforderungen, insbesondere für Innenstädte und Ortskerne. Es droht ein zunehmender Funktions- und Attraktivitätsverlust aller Lebensbereiche: Einkaufen, Mobilität, Bildung, Kultur und Versorgung. Die Städtebauförderung hilft, neue Wege zu gehen“, so Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogrammes des Landes Nordrhein Westfalen, bestehend aus den drei neuen Regelprogrammen („Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“) und dem Investitionspakt „Sportstätten“ für das Jahr 2021 werden insgesamt 294 Projekte mit rund 368 Millionen Euro gefördert. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf knapp 512 Millionen Euro. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich auf rund 143 Millionen Euro. An der Finanzierung der ausgewählten Projekte des Städtebauförderprogramms 2021 beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 195 Millionen Euro, der Bund mit 171 Millionen Euro und die Europäische Union mit zwei Millionen Euro.

Die knapp 14,8 Millionen verteilen sich auf Bad Driburg (1.108.000 Euro), Beverungen (1.500.000 Euro), Borgentreich (4.795.000 Euro), Brakel (104.00 Euro), Höxter (5.299.000 Euro), Nieheim (155.000 Euro), Steinheim (1.714.000 Euro) und Willebadessen (101.000 Euro). Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5666

Wirtschaft
Donnerstag, 11. März 2021 14:12 Uhr
Jetzt noch anmelden für umfassende Information: Weites Ausbildungsspektrum wird online vorgestellt
Dienstag, 09. Februar 2021 07:37 Uhr

Höxter (red). Das Klinikum Weser-Egge hat am St. Ansgar Krankenhaus die palliativmedizinische Abteilung erweitert und erneuert: Ziel ist die umfassende medizinische und psychosoziale Betreuung von Patienten mit unheilbaren Erkrankungen, häufig begleitet von starken Schmerzen oder anderen belastenden Symptomen.

"Es steht jetzt ein abgetrennter, geschützter Bereich für die Patienten zur Verfügung und wir haben die Zahl der Betten, die zuvor auf der onkologischen Station verteilt waren, auf zehn erhöht", erklärt Oberärztin Dr. Liane Sickmann. Sie ist die ärztliche Leiterin der neuen, modernisierten Palliativstation. Das Behandlungskonzept wurde für die speziellen Bedürfnisse schwerkranker Patienten weiterentwickelt.

Weichen in der letzten Lebensphase

"Wenn klar ist, dass die Krankheit nicht mehr geheilt werden kann, dann sind wir dafür da, die Lebensqualität in der verbleibenden Zeit zu verbessern. Ziel ist, Schmerzen und andere Symptome wie Atemnot, Übelkeit oder auch Angst und Depression gut zu kontrollieren, in krisenhaften Situationen oder Überforderung einen Ort der Ruhe und Kraft zu bieten und nach Stabilisierung eine Entlassung den Wünschen des Patienten entsprechend zu ermöglichen", beschreibt Dr. Liane Sickmann, die sich bereits seit vielen Jahren um die Palliativpatienten im Klinikum Weser-Egge kümmert.

Zusätzlich zur medizinischen Betreuung umfasst das Behandlungskonzept auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte. Dafür gehören zum Behandlungsteam neben speziell weitergebildeten Pflegern und Ärzten auch Psycho- und Ergotherapeuten sowie Mitarbeiter des Sozialmanagements und der Seelsorge.

"Es geht vielfach um intensive Gespräche, mit den Patienten und ihren Angehörigen. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen persönlichen Wünschen und Zielen. Manche Patienten wollen Teile ihrer Vergangenheit aufarbeiten, manche sich letzte Wünsche erfüllen, etwas tun, was sie noch nie getan haben, oder ganz in Ruhe ihren Abschied planen," weiß Liane Sickmann. Perspektivisch sollen auf der neuen Palliativstation auch Musik- und Maltherapie angeboten werden.

Ambulante Weiterversorgung

Die Palliativstation arbeitet eng mit den Palliativnetzen der Kreise Höxter und Holzminden zusammen. Diese gemeinnützigen Vereine koordinieren eine ambulante Weiterversorgung der Patienten durch qualifizierte Palliativärzte, Hausärzte und Palliativpflegedienste. Für eine seelische Begleitung stehen dann der ambulante Hospiz- und Beratungsdienst im Kreis Höxter und der ambulante Hospizverein im Landkreis Holzminden zur Verfügung.

Foto: KHWE

Montag, 08. Februar 2021 14:30 Uhr

Bad Driburg (red). Wertschätzung und Solidarität –zwei Begriffe, die während der Corona-Pandemie einen neuen Stellenwert erhalten haben. Das zeigen auch die Bad Driburger Naturparkquellen mit einem Gutschein vom Werbering in Bad Driburg, den jeder Mitarbeiter als „Dankeschön“ für seine Arbeit im schwierigen Jahr 2020 erhalten hat.

Das Dankeschön kam mit der letzten Lohnabrechnung: Alle Mitarbeiter der Bad Driburger Naturparkquellen konnten sich über einen Gutschein des Werberings Bad Driburg freuen. „Wir wollten unseren Mitarbeitern für die gute Arbeit in 2020 danken und einen positiven Abschluss in einem doch schwierigen Jahres bescheren“, erklärt Thomas Dörpinghaus, Geschäftsführer der Bad Driburger Naturparkquellen. „Als Geste der Solidarität und Unterstützung des lokalen Einzelhandels haben wir uns für den Werbering Bad Driburg entschieden, der für jeden Geschmack etwas bietet.“

Lokal „handeln“ - lokal unterstützen

„Die lokale Unterstützung steht für uns als regionaler Betrieb an erster Stelle“, so Geschäftsführer Thomas Dörpinghaus. „Schließlich handeln auch wir auf lokaler Ebene.“ Die Bad Driburger Naturparkquellen seien tief in der Region verwurzelt. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten engagieren wir uns in vielen Projekten für die Menschen hier vor Ort.“ Hierzu gehört das aktive Sponsoring von Vereinen, Veranstaltungen oder aber auch Projekten wie dem Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge.

Mit Zuversicht in 2021

Auch für die Bad Driburger Naturparkquellen war 2020 kein einfaches Jahr. Nachdem das Jahr positiv angelaufen war, kam mit Corona eine jähe Zensur. Vor allem die Schließung der Gastronomie- und Hotelleriebetriebe sowie der Wegfall von Veranstaltungen und Events sorgte für Einbußen.

„Nachdem wir erst einen Mangel an Pfandflaschen hatten, weil Getränke ähnlich wie Toilettenpapier gehortet wurden, kamen zwar die Flaschen zurück, aber dafür verlangsamte sich insgesamt der Absatz“, erklärt Dörpinghaus. „Jetzt gibt es die ersten Zeichen, dass wir mit neuen Produktentwicklungen gute Anreize schaffen und sich der Markt auch langsam wieder erholt.“

Foto: UGOS

Sport
Montag, 12. April 2021 12:32 Uhr
Trio wechselt zur SG Erkeln-Hembsen
Samstag, 06. März 2021 12:36 Uhr

Kreis Höxter (red). 40.075 Kilometer zu erreichen, ist das Ziel des Projektes „Gemeinsam um die Welt“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der HLC Höxter und die Flüchtlingsinitiative Welcome e. V. laden in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Höxter und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter zum Mitmachen ein. Die zurückgelegten Kilometer können im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März einfach unter www.vielfalt-bewegt-hoexter.de oder per E-Mail an post@vielfalt-bewegt-hoexter.de eingereicht werden. Unter dem Motto „Solidarität Grenzenlos – Gemeinsam um die Welt“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus setzen. Vielfalt und Toleranz bewegt alle – und das nicht nur im sportlichen Sinne, daher sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter zum Mitmachen eingeladen. Sei es mit dem Fahrrad, per Rollstuhl, zu Fuß beim Wandern, Joggen oder Spazierengehen, beim Skaten oder auf dem Pferd. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und symbolisch die Welt zu umrunden. Dabei spielt die Fortbewegungsart keine Rolle. Jeder Kilometer zählt.

Foto: KSB

Dienstag, 12. Januar 2021 09:50 Uhr

Erkeln (red). „Wir freuen uns, dass Kai seine Zusage gegeben hat und in Zukunft das Trikot der SG ErkelnHembsen tragen wird. Er wechselt von der SpVg 20 Brakel in unser Team und wird unsere Offensive durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten sehr verstärken!“, freut sich die SG Erkeln-Hembsen.

Natürlich auch ganz zur Freude von Trainer Christian Multhaupt: „Kai kenne ich schon seit der Jugend, daher ist es normal, dass man sich nie ganz aus den Augen verloren und auch seine Karriere verfolgt hat. Zudem ist er vielen aus der Mannschaft bekannt und passt mit seiner angenehmen, unaufgeregten Art gut in unser Team. Sportlich ist er eine absolute Bereicherung, gehört im Kreis Höxter technisch zu den besten Spielern und wird uns mit seiner Erfahrung gut zu Gesicht stehen. Wir freuen uns auf Kai!“ Da es noch keine finale Einigung mit der SpVg Brakel gibt, wäre Fähnrich aktuell ab dem 01.07.2021 für die SG spielberechtigt.

„Ich freue mich auf die Zeit beim TuS und die neue Truppe, bin aber auch der SpVg dankbar, für die letzten Jahre. Zeitlich ist die Option Landesliga nicht mehr machbar, deswegen bin ich froh über die positiven Gespräche, sowie die Einigung mit Boris und Christian. Ob ich jetzt die Freigabe zur Rückrunde bekommen oder erst zum Sommer ist für mich nicht relevant, sondern der geringere Aufwand steht an erster Stelle“, fügt Kai Fähnrich an.

Foto: SG Erkeln-Hembsen

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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