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Samstag, 06. Oktober 2018 11:44 Uhr

Klaus Vogedes: Weiterentwicklung durch Innovation, das Familienunternehmen in Erkeln

Brakel. Holprige Straßen, Schlaglöcher und abgenutzter Asphalt: Der Horror eines jeden Autofahrers. Wird eine Straße erstmal saniert, wissen viele die Infrastruktur noch ein bisschen mehr zu schätzen. Doch wie verläuft eine Straßensanierung und welche Hilfsmittel werden dafür benötigt? Über den Job im Straßenbau und die wichtigsten Aspekte einer Sanierung klärt Klaus Vogedes, Familienunternehmer aus Erkeln auf. 

Langer und ereignisreicher Weg bis zum Straßenbau

Ursprung des Familienunternehmen „Vogedes“ liegt einige Jahre, bis 1931 zurück. Als selbstständiger Transportunternehmer belieferte Klaus‘ Großvater die Region bereits mit Milchkannen und Baustoffen. Später ging das Unternehmen weiter an Heinz-Josef Vogedes, der mit dem Segment der Baggerarbeiten den ersten Schritt Richtung Tiefbaubranche antrat. Seit 1999 leitet Klaus Vogedes schließlich das Familienunternehmen in dritter Generation und erweiterte das Leistungsspektrum durch Asphaltfräsarbeiten, der Straßenreinigung sowie des Banketteinbaus. 

Was passiert während einer Sanierung und wie läuft‘s im Tiefbau ab? 

Morgens, während viele Menschen noch schlafen, beginnen auf der Straße bereits die ersten Schritte der Straßensanierung. Um Straßen fristgerecht zu sanieren und Verkehrseinschränkungen bestmöglich zu verhindern, werden bereits in der Früh mit Sanierungsarbeiten begonnen. „Ob Asphaltfräse, Kehrmaschine oder Banketteinbau: In Zweier-Truppen fahren die Mitarbeiter zur Baustelle“, erklärt Klaus Vogedes. „Bei Asphaltfräsarbeiten bedient einer der beiden Mitarbeiter die Maschine und der andere Mitarbeiter kontrolliert die Rahmenbedingungen, sprich, ist die Höheneinstellung korrekt? Wird der Ablaufplan eingehalten, indem Schächte der Straßen eingezeichnet werden und genügend Wasser zur Verfügung gestellt wird?“ Für einen reibungslosen Ablauf sorgen vor allem die Verlässlichkeit aufeinander und gutes Miteinander. 

Bei Fräsarbeiten wird die Straßenbefestigung, sprich, der Asphalt abgetragen. Mittels Fräswalze, welche mit Meißeln versehen ist, soll die Fahrbahnoberfläche abtragen werden und schließlich wird das abgetragene Material mittels Förderband auf einen LKW transportiert. Um neuen Asphalt passgenau verbinden zu können, benötigt es eine Aufwendige Reinigung der Fräsfläche. Mit einem Kehr- und Saugwagen werden Reste der Fahrbahnoberfläche mit Besen und Hochdruck gereinigt und durch den Kehr- und Saugwagen aufgenommen. Ist eine neue Asphaltdecke gefestigt, dient der Bankettfertiger schließlich zur Fertigstellung der Straße. Der Bankettfertiger baut das Bankettmaterial, was in den meisten Fällen Schotter ist, ein. 

Weiterentwicklung und Innovation

Job eines Baumaschinenführers fast „live“ miterleben und einen Einblick in den Straßenbau gewinnen, das können Interessierte durch moderne Anschauungsmaterialien von Klaus Vogedes. Durch Videos, Fotos und weitere Materialien werden durch die Mitarbeiter verschiedenste Tätigkeiten und erfolgreich abgeschlossene Sanierungsarbeiten zur Veranschaulichung der geleisteten Arbeiten, auf der firmeneigenen Homepage oder auf Youtube hochgeladen. Auch in Sachen Fachkräftesicherung stellt sich Klaus Vogedes dem Wandel der Zeit. „Wir wollen junge Menschen für unsere Branche faszinieren, ihnen dabei helfen, Fuß zu fassen.“

Eine spezifische Ausbildung als Baumaschinenführer gibt es nicht- vielmehr werden die Anzulernenden durch Mitarbeiter geschult. Die einzige Voraussetzung ist ein LKW-Führerschein. Falls kein Führerschein vorhanden ist, gibt es eine Bezuschussung durch das Unternehmen. Ca. ein Viertel der Kosten müssen dann durch den Mitarbeiter selbst getragen werden. Nach einer Anlernzeit von rund 4-6 Wochen können bereits erste kleinere Einsätze selbstständig oder im kleinen Team bewältigt werden. Für den Baumaschinenführer gibt es keine Eignungsprüfung. Vielmehr benötigen Interessierte Verständnis für Maschinen und ein Fabel für diese Branche. Wer sich für Maschinen interessiert und den Umgang mit diesen erlernen will, ist bei Klaus Vogedes gerne gesehen. „Wir wollen Menschen bewegen und für unsere Branche faszinieren“, das ist seine Devise.

Bereits nach einem Praktikum oder nach einer vorangegangenen Ausbildung besteht die Möglichkeit, im Beruf des Baumaschinenführers einzusteigen. Auch Quereinsteigern wird eine Chance gegeben. „Manchmal erlernt man einen Beruf und erst später merkt man, dass es doch nicht ganz passt, auch dann sind wir gerne für interessierte Menschen da und informieren Sie über Berufschancen in unserem Unternehmen.“ Mit dieser positiven Einstellung können sich alle Neugierigen anstecken lassen. Möchten auch Sie einen Einblick in den Beruf des Baumaschinenführers erhalten, oder sich mit versierten Mitarbeitern der Vogedes GmbH & Co KG austauschen, dann melden Sie sich bei Klaus Vogedes und seinem Team unter 05272/ 72 59 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

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