Donnerstag, 09. Mai 2019 09:50 Uhr

Der letzte Frühling für die alte WBK: Abriss soll im September beginnen

Höxter (TKu). Es wächst etwas am Räuschenberg – Die Asplepios-Weserberglandklink befindet sich bautechnisch gesehen auf der Zielgeraden: In etwa zehn Wochen wird voraussichtlich der Neubau der Asklepios Weserberglandklinik in Höxter fertiggestellt sein. Dann ist der Umzug der Verwaltung und der Abteilungen mit geriatrischem und neurologischem Angebot vom alten in den neuen Kliniktrakt geplant. Zur Zeit wird die neue Klinik auch innen ausgebaut, damit der Umzug im Juli oder August erfolgen kann. Der Abriss der alten Klinik (Altbau von 1939 und das Hochhaus von 1969) wird voraussichtlich im September starten.

Nach dem Abriss werden nur noch das 1997 fertiggestellte Seniorenheim „Weserblick“ und das gelbe Eingangsportal des Altbaus übrig bleiben. Es wird der letzte Frühling der WBK sein, wie sie die Höxteraner sie seit mehr als 50 Jahren kennen. Die Stadtoptik wird sich dadurch markant verändern, denn die Klinik war von vielen Punkten im Stadtgebiet gut zu sehen. Der Bauschutt des Gebäudes soll größtenteils nicht abgefahren werden sondern soll als Untergrund für einen begehbaren Hang dienen. Der Zeitplan halte sich wacker, weiß der WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer zu berichten. Der fast fertiggestellte Neubau mit 180 Betten auf drei Etagen umfasst eine Größe von 14.500 Quadratmetern und kostet einschließlich des Klinikabrisses mehr als 25 Millionen Euro. Eine offizielle Eröffnung sei nach Fertigstellung der Arbeiten im Sommer 2020 geplant, kündigte Pfeifer an. Aus einem neuen Newsletter, den Höxter-News.de nun von der Geschäftsleitung erreicht hat, werden die Verbesserungen der Therapieangebote und der Leistungen der „neuen Weserberglandklinik“ näher erläutert.

Die Aufteilung in der neuen Klinik ist praktisch gedacht, es wird zukünftig kurze Wege von den Zimmern zu den Therapieräumen geben. An den Plänen für die Innengestaltung durften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik sogar selbst mitreden. Das fördere deren Motivation, sagte Pfeifer. Geplant sei auch ein hochmodernes „Brain-Labor“ und ein „Hand-Labor“ als Therapiebereich. Eine hochmoderne Ausstattung und neue Geräte wie beispielsweise der sogenannte „Lokomat“ in Kombination mit einer hochqualifizierten medizinisch-fachlichen Betreuung in wunderschöner landschaftlicher Lage werden dafür sorgen, dass sich die Patienten in der neuen Klinik wohlfühlen werden, berichtet der Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer.

Der sogenannte „Lokomat“ ist einer der weltweit führenden Gangroboter für physiologisches Gangtraining für schwer betroffene Patienten, was aus dem Newsletter der Asklepios-Weserberglandklinik zu entnehmen ist. Energetisch wird das Gebäude der neuesten Technik entsprechen. Ein Blockheizkraftwerk sorgt dafür, das Strom und Wärme produziert und durch seine „Kraft-Wärme-Kopplung“ sinnvoll energetisch arbeitet. Im Gegensatz zur derzeitig genutzten Klinik, die von der einen zur anderen Seite etwa 400 Meter umfasst, werde hier sehr effizient geheizt, sagte der Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer in einem Pressegespräch. Heute wie damals ist die Weserbergland-Klinik ein sehr fähiges Therapiezentrum, das überregional bekannt ist, wird in dem Newsletter mitgeteilt. Und so ist es wohl auch, wie sonst wäre eine Realisierung mit einem Investitionsvolumen von mehr als 25 Millionen Euro möglich.

Fotos: Thomas Kube und Michael Klören (Luftbild vom Flyer der WBK)

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