Erkeln (red). Der Musikalische Sommer in Erkeln ist in den vergangenen Jahren zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden und sowohl bei den aktiven Musikerinnen und Musikern sowie Sängerinnen und Sängern als auch den Zuschauern nicht mehr weg zu denken.
Gemeinsam mit Projektleiter Christoph Johlen haben der Projektchor und auch der kleine Chor in den Sommermonaten Woche für Woche Lieder einstudiert und viele Musikerinnen und Musiker Ihre Stücke geprobt. Diese wurden Ende September beim großen Abschlusskonzert in der gut gefüllten Erkelner Pfarrkirche präsentiert.
Maria Behler führte die Zuschauer charmant durch das abwechslungsreiche Programm, das eine gelungene Mischung aus geistlichem und weltlichem Liedgut bot. Neben den Gesangsbeiträgen der 2 Chöre gab es musikalische Stücke von Josefine Multhaupt (Querflöte), Holger Fischer (Kontrabass) und Sigrid Rehrmann (Querflöte) sowie der Gruppe Saitenspiel. Solistin Julia Oebbeke (Gesang) und Wilhelm Hecker (Klavier) präsentierten ein Stück von Helene Fischer, Sigrid Rehrmann sag ein klassisches Solo und Christine Wulf sang mit Pauline Zimmermann „Fly with Me (Lenas Sång). Christoph Johlen übernahm wie immer die Begleitung am Klavier.
Besonders hervorzuheben sind die jüngsten Künstlerinnen und Künstler: Konrad Johlen (11 Jahre) spielte ein Stück auf der Trompete, Philipp Wulf (12 Jahre) trug ein Klaviersolo vor, Josefine Johlen (9 Jahre) spielte gemeinsam mit Ihrem Vater Christoph Johlen ein Wiegenlied auf dem Klavier und Fiona Hecker (11 Jahre) rührte mit ihrem Gesangssolo „Kann mich irgendjemand hör‘n (Schule der magischen Tiere) viele Zuschauer zu Tränen.
Das Publikum war begeistert und belohnte das Engagement aller mit großem Applaus. Nach dem Konzert gab es für alle Beteiligten und alle Besucher noch ein gemütliches Beisammensein bei Getränken und Snacks auf dem Kirchplatz.
Das Konzert und auch das kulinarische Angebot waren kostenlos, es durfte aber natürlich gespendet werden: Dabei kamen rund 550 EUR zusammen, die Maria Behler und Christoph Johlen vor einigen Tagen an die Brakeler Tafel „Tischlein deck dich“ übergeben durften.
Foto: Kathrin Rampe