Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 20. Januar 2020 10:12 Uhr
Kindernotfalltraining für Eltern - Noch Plätze frei - Lebensrettende Handgriffe praktisch erlernen
Montag, 20. Januar 2020 10:07 Uhr

Brakel (red). Zum Abschluss des letzten Jahres ist es der DLRG Ortsgruppe Brakel nach intensiver Arbeit gelungen, ihren neuen Jugendraum fertigzustellen. Neben einer gemütlichen Sofaecke und einem Soundsystem wurde der gesponserte Fernseher der Brakeler Firma Fachin & Friedrich mit Begeisterung aufgenommen. Mit Hilfe des Fernsehers ist es nun möglich, Inhalte von Aus- und Weiterbildungen zu präsentieren. Der Ort soll den Jugendlichen als Treffpunkt für gemütliche Stunden, Spiele- und Filmabende, aber auch zum Austausch über die Vereinsarbeit dienen.

Foto: DRLG

Sonntag, 19. Januar 2020 11:23 Uhr

Erkeln (red). Die Kinder und die Erzieherinnen der Kita St. Rapael in Erkeln freuen sich über das Qualitätszertifikat „Kita mit Biss“. Frau Seifert vom Arbeitskreis Zahngesundheit überreichte nun das Zertifikat. „Ich freue mich ganz besonders, diese Auszeichnung hier in Erkeln verleihen zu können“, verkündete Seifert vom Arbeitskreis Zahngesundheit, „hier putzen die Kinder zweimal täglich, unter Anleitung der Erzieherinnen, ihre Zähne. Das ist eine tolle Leistung, denn gerade in den heilpädagogischen Gruppen ist dies besonders zeitintensiv und nicht immer einfach.“

Voraussetzungen für die Erlangung des Zertifikates sind unter anderem, die enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis, das einmalige Zähneputzen mit allen Kindern der Einrichtung, die zuckerfeie Gestaltung des Vormittags und die Entwöhnung von Schnullern und Nuckel- bzw. Trinklerngefäßen. Am Tag der Verleihung erklärte Frau Braun (Leiterin der Kita): "Gerade für die Kinder in dieser Einrichtung ist die Schulung der Motorik sehr wichtig, dazu trägt das tägliche Zähneputzen bei. Genauso wichtig ist es, Dauerlutschgewohnheiten abzustellen, damit die Kinder eine korrekte Aussprache erlernen. Für all dies setzt sich das Team vorbildlich ein. Zur Stärkung der Kaumuskulatur, der Mundmotorik und Sprachentwicklung werden kauintensive Rohkostpausen gestaltet. Die Eltern geben ausschließlich zuckerfreie, kauintensive Lebensmittel in die Brotdosen ihrer Kinder.

All diese Maßnahmen tragen zur Gewohnheitsbildung bei, halten die Zähne gesund und schaffen dadurch die besten Voraussetzungen auf: „Gesunde Zähne – ein Leben lang!“ "Mein Wunsch ist, dass zukünftig in allen Kindertageseinrichtungen mit den Kindern das tägliche Zähneputzen praktiziert wird. Die Erzieherinnen der Kita 'Sankt Raphael' zeigen uns, dass dies, auch unter schwierigen Bedingungen, möglich ist“, so Seifert abschließend.

Foto: Kita Erkeln

Samstag, 18. Januar 2020 11:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Seit 2014 gibt es den „Stromspar-Check“ im Kreis Höxter als kostenloses und freiwilliges Beratungsangebot, das sich gezielt an einkommensschwache Haushalte richtet. Bislang war das Projekt organisatorisch beim Caritasverband in Brakel angesiedelt. Jetzt hat der Kreis die Leitung aus organisatorischen Gründen übernommen. Damit ist die Zukunft des „Stromspar-Checks“ für die nächsten Jahre gesichert. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses erfolgreiche Projekt weiterführen können“, sagt Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen.

„Seit vielen Jahren leistet das Team des Stromspar-Checks eine hervorragende Arbeit. Vielen Haushalten mit geringem Einkommen konnte so geholfen werden.“ Das Umweltprojekt „Stromspar-Check“ läuft im gesamten Kreis Höxter seit Mai 2014. Bisher in den Räumlichkeiten des Caritasverbandes für den Kreis Höxter in Brakel untergebracht, ist das Team nach fünfeinhalb Jahren nun ins Kreishaus in Höxter umgezogen. Für die Bürgerinnen und Bürger, die den Stromspar-Check in Anspruch nehmen möchten, ändern sich dadurch zwar die Kontaktdaten, der Ablauf bleibt aber wie gehabt. Das Programm zum Energie- und Wassersparen im eigenen Haushalt ist kostenlos und kann von einkommensschwachen Haushalten in Anspruch genommen werden. Bei einem ersten Haushaltsbesuch werden die Energie- und Wasserverbräuche sowie die Ausstattung der Wohnung vom Stromspar-Team notiert. In einem zweiten Gespräch erhalten die Bürger wertvolle Tipps zum Sparen von Energie, Wasser und damit auch Geld sowie Geschenke, die beim Energiesparen helfen werden, zum Beispiel LEDs, Steckdosenleisten und Kühlschrankthermometer. Durchschnittlich lässt sich mithilfe des Stromspar-Checks der Verbrauch pro Haushalt um etwa 500 Kilowattstunden Strom und rund zehn Kubikmeter Wasser im Jahr senken. „Das entspricht rund 180 Euro mehr für die Haushaltskasse“, rechnet Projektleiter Boschmann vor.

Zudem können Haushalte unter bestimmten Voraussetzungen durch den Stromspar-Check auch Unterstützung für die Anschaffung eines Kühlgerätes der Kategorie „A+++“ von mindestens 150 Euro erhalten. Fast 130 Geräte konnten so bereits getauscht werden. „Weitere 100 Haushalte haben sich zudem dafür angemeldet“, so Projektleiter Boschmann. Aktuell sind neben ihm vier Stromspar-Helfer im Einsatz. Diese werden im Rahmen des Teilhabechancengesetzes gefördert, sind beim Kreis Höxter versicherungspflichtig beschäftigt und werden begleitend über die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), Akademie Paderborn, Außenstelle Brakel, gecoacht. „Damit haben sie die Möglichkeit zur weiteren persönlichen Qualifizierung“, so Thomas Stock vom Jobcenter Kreis Höxter. Das Förderprogramm biete so auch eine Chance für Langzeitarbeitslose.

„Die Arbeit in diesem Projekt bringt uns Freude – es ist schön zu sehen, dass man den anderen Menschen durch die Energiespar-Tipps und die Energiespar-Artikel helfen kann“, beschreiben die Stromsparhelfer ihre Tätigkeit. Der Kreis Höxter und das Jobcenter Kreis Höxter als Projektpartner werden aufgrund der Förderung vom Bundesumweltministerium und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen auch in den kommenden Jahren viele weitere Haushalte beim Energiesparen unterstützen. Für Terminvereinbarungen ist das Team des Stromspar-Checks beim Kreis Höxter zu erreichen von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr unter den Telefonnummer 05271-965 4225 und unter der Mailadresse stromspar-check@kreis-hoexter.de Weitere Infos gibt es im Internet: www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

Freitag, 17. Januar 2020 10:30 Uhr

Erkeln (red). Am 25. Oktober findet in Brakel-Erkeln der 6. Kreativ- und Handwerkermarkt statt. Gesucht werden Künstler, Kreative, Kunsthandwerker, Händler und Selbsterzeuger, die mit eigenen Verkaufsständen Erzeugnisse aus eigener Herstellung anbieten. Wünschenswert wäre, dass das Handwerk vor Ort "live" vorgeführt wird. Ebenso sind Aussteller, die etwas für Kinder zum mitmachen anbieten herzlich willkommen! Die Ausschreibungsunterlagen können bis zum 28.02.2020 bei Iris Löneke - kreativmarkt@erkeln.de  oder 01573/3183897 angefordert werden!

Blaulicht
Montag, 20. Januar 2020 12:40 Uhr
Lkw stürzt auf glatter Straße um - B64 über Stunden gesperrt
Sonntag, 19. Januar 2020 09:32 Uhr

Brakel (red). Am Samstag, den 18. Januar, gegen 15 Uhr, kam es in Brakel auf der Kreisstraße 18 zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nachdem ein 60-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW aus einem Feldweg kommend die K18 überqueren wollte, übersah er bei diesem Vorgang eine von rechts aus Richtung Brakel kommende 59-jährige Fahrzeugführerin.

Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge, wobei die 59-Jährige nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich hierdurch verletzte. Sie wurde mittels eines Rettungswagen dem Krankenhaus zugeführt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden an beiden Fahrzeugen von circa 11.000 Euro.

Sonntag, 19. Januar 2020 09:25 Uhr

Gehrden (red). Am Samstag, den 18. Januar, gegen 9.45 Uhr kam es in Brakel-Gehrden im Bereich "Alter Graben/Einmündung zur Rathausstraße" zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich eine 83-jährige Radfahrerin schwer verletzte. Die Fahrzeugführerin kam aus ungeklärter Ursache, ohne Fremdeinwirkung zu Fall und verletzte sich dabei so schwer, dass sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden musste, wo sie stationär verblieb.

Sonntag, 19. Januar 2020 09:23 Uhr

Bad Driburg (red). Im Zeitraum von Freitag, den 17.Januar, 20 Uhr, bis Samstag, den 18. Janauar, 10 Uhr versuchten unbekannte Täter ein Neufahrzeug eines an der Dringenberger Straße gelegenen Autohauses zu entwenden. Dies gelang jedoch nicht. Es entstand jedoch Sachschaden an dem Pkw in noch nicht bekannter Höhe. Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter 05271-9620.

Samstag, 18. Januar 2020 11:14 Uhr

Brakel (red). Ein silbernes Damenrad ist an der Warburger Straße in Brakel gefunden worden. Die Polizei hat es sichergestellt und sucht nun den rechtmäßigen Besitzer. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein silbernes Damenrad Peugeot Corona in der Größe 28 Zoll. Das Fahrrad verfügt über sieben Gänge und eine Satteltasche. Wer Hinweise zu dem Fahrrad geben kann, oder der Eigentümer, sollte sich mit der Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Foto: Polizei

Politik
Freitag, 17. Januar 2020 11:00 Uhr
SPD-Ortsverein Bad Driburg lädt zur Jahreshauptversammlung ein
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr

Kreis Höxter (red). "Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands", so der FrauenRat. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch.

Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden, verdeutlicht: „Ehrenamtliches Engagement in unseren Mitgliedsverbänden politisiert unsere Mitglieder und stärkt das Selbstbewusstsein, sich politisch zu engagieren, besonders auf kommunaler Ebene.“

Unsere Forderungen an Land und Kommunen:

  1. Gleichstellung muss stärker als Querschnittsaufgabe wahrgenommen und aktiv gefördert werden! Anstatt zu reagieren, müssen Kommunen mehr agieren. Strukturen für politisches Ehrenamt und interne Kommunikation müssen flexibler mit Engagierten besprochen und vereinbart werden. 

  2. Rollenstereotype bewusst aufbrechen! Der Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache in Verwaltung und Politik kann dazu beitragen.

  3. Finanzielle Ressourcen aufstocken! Ehrenamt braucht Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das bedeutet z.B. Gleichstellungsbeauftragte stärker zu unterstützen - es gibt ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen Gleichstellungsbeauftragte ehrenamtlich oder in einem zu geringen Stundenumfang arbeiten.

Besonders auf kommunaler Ebene sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei 27 Prozent an Führungspositionen in Kommunen, in Nordrhein-Westfalen knapp darunter. In ländlichen Regionen ist der Frauenanteil noch deutlich niedriger, in einigen Kommunen, beispielsweise in Ostwestfalen, sogar unter 10 Prozent. Wir sind überzeugt: Frauenförderung - nicht nur, aber auch auf kommunaler Ebene - ist Demokratieförderung!

Foto: FrauenRat NRW e.V.

Freitag, 10. Januar 2020 10:39 Uhr

Höxter (red). Die nächste Bürgersprechstunde in der Kreisverwaltung Höxter wird am Mittwoch, 15. Januar 2020, angeboten. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr in Zimmer F 3 der Kreisverwaltung Höxter, Moltkestraße 12, mit ihren Anliegen an Herrn Kreisdirektor Klaus Schumacher wenden, der Herrn Landrat Friedhelm Spieker krankheitsbedingt vertreten wird.

Wirtschaft
Montag, 20. Januar 2020 10:59 Uhr
New Work als Arbeitsmodell der Zukunft - Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter: Jahresempfang mit zukunftsweisendem Gastredner
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit – und trotzdem zwei unterschiedliche Löhne: Gut 10 Euro könnten die Löhne pro Stunde auf den Baustellen im Kreis Höxter bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, müssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG BAU Ostwestfalen-Lippe mit. Betroffen davon könnte ein Großteil der rund 1.700 Bauarbeiter im Kreis Höxter sein. „Bauhandwerk und Bauindustrie müssen jetzt das tun, was die IG BAU schon gemacht hat: Die Arbeitgeber müssen nämlich einem Schlichterspruch und damit neuen BauMindestlöhnen zustimmen. Passiert das nicht, droht dem Bau im Kreis Höxter schlimmstenfalls der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde als unterste Verdienstgrenze. Jetzt hängt alles am seidenen Faden der Arbeitgeber“, sagt IG BAUBezirksvorsitzende Sabine Katzsche-Döring.

Der Schlichterspruch sieht vor, dass die Branchen-Mindestlöhne auf dem Bau ab April steigen – und zwar auf 12,55 Euro für Hilfsarbeiten (Mindestlohn 1) und auf 15,40 Euro für Facharbeiten (Mindestlohn 2). „Diese Bau-Mindestlöhne sind die Lohn-Stoppschilder nach unten. Und genau die braucht der Bau ganz dringend. Wenn die Arbeitgeber die neuen Branchen-Mindestlöhne allerdings nicht akzeptieren, dann wäre das ein Lockruf an alle Billig-Firmen aus dem In- und Ausland, als Dumping-Konkurrenz auf den Markt zu drängen. Diese Billigheimer würden dann ordentlich arbeitenden und anständig – nämlich den Tariflohn – bezahlenden Unternehmen im Kreis Höxter wirtschaftlich das Handwerk legen“, sagt Katzsche-Döring.

Die Vorsitzende der IG BAU OstwestfalenLippe warnt die heimischen Bauunternehmen davor, sich hier auf einen „Kamikaze-Kurs“ einzulassen. Der Countdown dazu laufe bereits: Die Arbeitgeber müssen bis zum kommenden Freitag – also bis zum 17. Januar – grünes Licht für höhere Mindestlöhne auf dem Bau geben. Die IG BAU ruft deshalb „alle anständigen Bauunternehmen im Kreis auf, im Schulterschluss mit anderen als ‚starke NRW-Kraft‘ klare Signale an den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und an den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zu senden – und zwar für das Akzeptieren der neuen BauMindestlöhne. „Hier steht viel auf dem Spiel. Nämlich der faire Wettbewerb bei fairer Bezahlung.

Der Bau darf nicht zur Niedriglohn-Branche werden. Denn die Folgen für die Beschäftigungsentwicklung wären verheerend – und das mitten im Bau-Boom: Selbst Facharbeiter würden dann abwandern. Vom Niedriglohn-Image der Baubranche und ihrem fehlenden Nachwuchs ganz zu schweigen“, macht Sabine Katzsche-Döring klar. Gerade jungen Menschen müsse das Signal gegeben werden, dass der Bau eine boomende Branche mit Zukunft sei, in der man was Tolles schaffen, den Erfolg seiner Arbeit sehen und gutes Geld verdienen könne. Mit dem Tariflohn sei die „Lohnlatte“ fair gelegt. Der Basis-Tariflohn für einen erfahrenen Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer im Kreis Höxter liege derzeit bei 20,63 Euro.

„Würden Unternehmen, die nicht an den Tariflohn gebunden sind, künftig lediglich den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit nur 9,35 Euro bezahlen, dann würde das eine krasse Kluft von über 10 Euro beim Stundenlohn bedeuten. Das würde der Bau nicht verkraften. Denn das würde zu Lasten der Unternehmen gehen, die für fairen Wettbewerb und Qualität stehen“, so Katzsche-Döring. Dem Bau drohe dann ein regelrechter Preiskampf. Genau dieser Punkt habe den Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, als Schlichter für das Bauhauptgewerbe offensichtlich bewogen, sich für neue Bau-Mindestlöhne auszusprechen.

„Dieser Schlichterspruch ist für alle Seiten – für die IG BAU, die ihm bereits zugestimmt hat, vor allem aber für Bauhandwerk und Bauindustrie – akzeptabel. Zum Wohle der Branche wird’s jetzt Zeit, dass auch die Arbeitgeber ihn akzeptieren“, fordert die Vorsitzende der IG BAU Ostwestfalen-Lippe, Sabine Katzsche-Döring. Wie es tarifpolitisch dann auf dem Bau weitergeht, darüber werden IG BAU und Bau-Arbeitgeber bereits im Frühjahr verhandeln: Dann steht nämlich die neue Lohn-Tarifrunde an.

Foto: NGG

Mittwoch, 15. Januar 2020 10:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Vereinigte Volksbank hat den Generationenwechsel im Vorstand eingeleitet und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunftsstrategie der Bank. Sascha Hofmann ergänzt seit dem 1.1.2020 die Geschäftsleitung der Volksbank. Als Generalbevollmächtigter wird er neben den Vorständen Paul Löneke und Birger Kriwet die Geschicke der Bank leiten. Nach Lönekes Eintritt in den Ruhestand Ende Juni nächsten Jahres wird Sascha Hofmann zum 1.7.2021 Vorstandsmitglied der Vereinigten Volksbank und dann gemeinsam mit Birger Kriwet das neue Vorstandsteam bilden.

Sascha Hofmann, hat mit seinem Werdegang vom Auszubildenden zum Marktvorstand das Rüstzeug von der Pike auf gelernt. Schon jetzt kann er auf einen beeindruckenden Werdegang zurück blicken: Nach erfolgreicher Lehrzeit in der heutigen Raiffeisenbank HessenNord eG sammelte er mehrere Jahre Erfahrung in den Bereichen Rechnungswesen und Controlling, bevor er als Verbandsprüfer Volks- und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband Frankfurt e.V. unterstützte. Sascha Hofmann wirkte zudem als Spezialist für den Bereich Gesamtbanksteuerung und für die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) mit und war beratend an der Implementierung und Umsetzung der sich aus den MaRisk ergebenden Richtlinien für die Banken beteiligt. Im Jahr 2010 erfolgte der Wechsel zur Raiffeisenbank Volkmarsen eG, wo er insgesamt 7 Jahre den Vorstandsvorsitz übernahm. „Mit Sascha Hofmann haben wir einen erfahrenen Kollegen für unser Haus gewonnen. Seine hervorragende Fachkompetenz wird fortan entscheidend mit dazu beitragen, dass wir für die zukünftigen Entwicklungen im Bankensektor gut aufgestellt sind", so Vorstandsvorsitzender Paul Löneke.

Mit dem neuen Vorstandsmitglied setzt die Vereinigte Volksbank ein deutliches Zeichen für die Zukunft. "Mit diesen Änderungen im Vorstand richten wir unsere Bank für die Zukunft aus und setzen damit ein klares Statement für eine selbstständige und starke Bank im Kreis Höxter. Bei allem was wir tun, werden wir uns weiterhin an den genossenschaftlichen Werten orientieren: Miteinander füreinander zu handeln, davon sind wir überzeugt. Als Bank, die von mehr als 36.000 Mitgliedern getragen wird, fühlen wir uns den Menschen im Kreis Höxter verbunden. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, sowohl als Bank als auch als Genossenschaft ein verlässlicher und sicherer Partner für unsere Mitglieder und Kunden zu bleiben", betont Vorstand Birger Kriwet.

Sascha Hofmann, der verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Alter von 11 und 13 Jahren ist, ist die Freude über die neue Aufgabe sichtlich anzumerken: "An der Vereinigten Volksbank begeistert mich vor allem die regionale Verwurzelung und dass die strategische Ausrichtung der Bank stark von der genossenschaftlichen Idee getragen wird. Ich freue mich darauf die Menschen kennenzulernen und meine Ideen und Kenntnisse zum Wohle der Region und für eine stabile Zukunftsfähigkeit der Vereinigten Volksbank einzubringen. Meine ersten Wochen werden sicherlich von vielen neuen Begegnungen, Gesprächen und Eindrücken geprägt sein.“

Foto: Vereinigte Volksbank eG

Sport
Montag, 20. Januar 2020 12:16 Uhr
Fit in das neue Jahr mit der DJK Brakel: Neue Kurse starten am 28. Januar
Samstag, 04. Januar 2020 11:42 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). Gespannt blickt der Fußball der Region am 19. Januar nach Marienmünster-Bredenborn, wenn sich 15 Mannschaften im Kampf um den diesjährigen Hallenkreismeistertitel duellieren. Neben den gewohnten Mannschaften aus dem Kreis Höxter sind der SV Holzminden sowie zwei Mannschaften des FC Boffzen in Marienmünster auf dem Parkett vertreten. Aus dem Kreis Höxter neu dabei ist die neu gegründete Frauenmannschaft des VFL Eversen.

Gleich zwei Pokale werden im Rahmen dieses Turniers ausgespielt: Einerseits geht der „Swisslife Select“-Pokal an die Siegerinnen des Turniers, andererseits wird auch der beste Kreisligist mit einem Siegerpokal prämiert. Als Verteidiger des „Swisslife Select“-Pokal geht der SV Ottbergen/B. Iin das Turnier. Bester Kreisligist in der Halle wurde 2019 der SV Scherfede/R. „Es gibt wie in den letzten Jahren wieder Preisgelder für die besten Mannschaften“, so Staffel- und Pokalspielleiterin Petra Block.
Anpfiff der ersten Partie ist am 19. Januar um 10 Uhr in der Kolpingstraße 16 in Marienmünster-Bredenborn.

Die Turniergruppen

Gruppe A

  • Phönix Höxter

  • SV Kollerbeck

  • SV Bökendorf II

  • SV Ottbergen/B/D II

  • SV Scherfede (Titelverteidiger bester Kreisligist 2019)

Gruppe B

  • FC Germete/W.

  • FC Boffzen II

  • SV Holzminden

  • VFR Borgentreich

  • SV Steinheim

Gruppe C

  • SV Ottbergen-Bruchhausen I (Titelverteidiger Swiss Life Pokal 2019)

  • SpVg Brakel

  • VFL Eversen

  • FC Boffzen I

  • FC P.E.L.

Samstag, 04. Januar 2020 11:20 Uhr

Brakel (red), Die Brakeler Blitze wollen den Kindern und Jugendlichen das Inliner fahren näher bringen und bieten daher zwei neue Kurse an. Jeden Freitag können Interessierte in der Halle im Brakeler Generationenpark von 16:30 bis 17:30 Uhr Kenntnisse erwerben und ihre Fertigkeiten vertiefen. „Wir konnten uns im Trainerteam etwas breiter aufstellen, sodass es uns jetzt möglich ist, die beliebte Laufschule langfristig anzubieten“, freut sich Abteilungsleiter Michael Bobbert über die komfortable Situation.

Die Laufschule, bei der es ausschließlich um das richtige und sichere Fortbewegen auf Inlineskates geht, startet in der geraden Kalenderwoche am 10. Januar. Eine Woche später, in der ungeraden Kalenderwoche, findet dann am 17. Januar der Skaterhockeylaufschulkurs statt, bei dem neben dem Fahren auch der Umgang mit Schläger und Ball im Vordergrund steht. Anschließend finden die Kurse wöchentlich abwechselnd statt.

„Die beiden Kurse sind so konzipiert, dass sie sich wunderbar ergänzen werden. Folglich muss man nicht zwei Wochen warten, bis man wieder auf die Skates darf“, gibt Übungsleiter Martin Bobbert an. Ihm stehen weitere ausgebildete Trainer der Blitze zur Seite, sodass Einsteiger zu beiden Kursen gerne gesehen sind.

Mitzubringen sind etwas zum Trinken, Inlineskates und Protektoren soweit vorhanden. Vor Ort können 10 er Karten zu je 30 € erworben werden, die für beide Kurse zählen und anteilsmäßig erstattet werden können, wenn die Karte nicht aufgebraucht wird. Die erste Schnupperstunde ist kostenlos. Vereinsmitglieder vom Turnverein Brakel können kostenlos teilnehmen.

Empfohlenes Alter für beide Kurse ist zwischen 4 und 10 Jahren. Ausnahmen können aber nach Rücksprache gemacht werden. Fragen und Anmeldungen können gerne an martin.bobbert@gmx.de geschickt werden, sind aber nicht notwendig.

Panorama
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr
PB: Unbekannter Mann schlägt 13-Jährigen nieder - Polizei sucht Zeugen
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

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