Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 18. Juli 2019 10:55 Uhr
Krebs-Früherkennung wird nur wenig genutzt: Inanspruchnahme bei Frauen und Männern im Kreis Höxter bleibt auf niedrigem Niveau
Donnerstag, 18. Juli 2019 09:21 Uhr

Bad Driburg (17.07.2019). Der AOK-Firmenlauf geht in diesem Jahr in Bad Driburg erneut an den Start. Bei der diesjährigen neunten Auflage wollen die Organisatoren von AOK Nordwest, der Driburg Therme GmbH und vom TV Jahn Bad Driburg nun ein weiteres Highlight setzen. Der Startschuss fällt am Freitag, 30. August, um 18:30 Uhr vor der Driburg-Therme. Anmeldungen sind ab sofort ausschließlich im Internet unter www.aok-firmenlauf.de möglich. Die Startgebühr beträgt pro Team 24 Euro.

Mit 425 Teilnehmern aus mehr als hundert Firmenteams knackte der Lauf im Vorjahr seinen Bestwert. Auch in diesem Jahr möchten die Organisatoren den Aufwärtstrend weiter fortsetzen. „Vielleicht schaffen wir in diesem Jahr ja die magische Teilnehmerzahl 500. Das wäre für eine Gesundheitsveranstaltung schon eine tolle Sache“, erklärt Thomas Pottmeier, Teamleiter Vertrieb der AOK NordWest. Deshalb sind beim diesjährigen AOK-Firmenlauf natürlich Teams aus allen Unternehmen und Verwaltungen der Region wieder herzlich willkommen. AuchChristiane Seemer, Geschäftsführerin der Driburg Therme GmbH und Mitbegründerin des Laufes, ist sehr optimistisch: „Wir sind sehr gern wieder Gastgeber für den AOK-Firmenlauf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden auf unserem Straßenkurs rund um unsere Driburg Therme ideale Laufbedingungen vor. Die Strecke kann laufend, walkend oder nordic walkend zurückgelegt werden“.

Für Fans und Aktive setzt das Organisationsteam wieder auf einen tollen Mix aus Spaß, Sport und guter Laune. „Unser Konzept hat sich inzwischen bewährt. Jede Firma kann teilnehmen und ein oder mehrere Teams zu jeweils vier Läuferinnen und Läufer stellen. Viele Firmen begleiten uns bereits seit vielen Jahren. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich“, sagt Peter Kufner, 1. Vorsitzender des TV Jahn Bad Driburg.

Der AOK-Firmenlauf ist mit einer Distanz von 4,2 Kilometern weiterhin auch für weniger trainierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut zu bewältigen. „Der Spaß am Laufen und dem Miteinander, gemeinsame Erfolgserlebnisse und die Mitarbeiter oder auch den Chef von einer anderen Seite kennenlernen. Das sind die Ziele des AOK-Firmenlaufes. Der Spaß an der gemeinsamen Aktivität steht im Vordergrund - die gelaufene Zeit dabei spielt keine Rolle. Unsere Stadtverwaltung ist daher sehr gerne mit Laufteams beim Lauf dabei“, sagt Christa Heinemann, stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Driburg und Schirmherrin des Laufes. Für Möglichkeiten zum Umkleiden und zur Wertsachenaufbewahrung ist natürlich an der Driburg Therme gesorgt.

Auch in diesem Jahr werden die Organisatoren wieder einen Teil des Veranstaltungserlöses einem gemeinnützigen Zweck spenden. „In diesem Jahr geht die Spende an den Förderverein der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Bad Driburg e.V.“, erklärt Christiane Seemer. Für die gesamte Veranstaltung stehen natürlich wieder der Spaß an der Bewegung und das gemeinsame Erleben im Vordergrund. „Spaß und Gesundheit gehören schließlich fest zusammen. Und den kann die ganze Familie bei uns erleben“, freut sich Thomas Pottmeierauf viele bekannte und neue Gesichter in Bad Driburg.

Mit der Idee der Firmenläufe möchte die AOK Nordwest die Menschen für eine gesunde Lebensweise motivieren. Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind heute 62 Prozent der Männer und 47 Prozent der Frauen übergewichtig. Fast jeder fünfte Erwachsene ist inzwischen adipös. Das liegt vor allem daran, dass wir mehr Energie aufnehmen als wir verbrauchen und wir uns einfach zu wenig bewegen. „Wer sich regelmäßig für eine halbe Stunde an der frischen Luft bewegt, tut nicht nur etwas für Herz, Muskeln und Gelenke, sondern kann auch den persönlichen Stresslevel nachweislich senken“, erläutert Pottmeier die Wichtigkeit von ausreichend Bewegung für ein gesundes Leben.

Alle Informationen rund um den Lauf finden Interessierte unter www.aok-firmenlauf.de. Anmeldungen können dort online ab sofort bis zum 25. August vorgenommen werden.

Foto: AOK/hfr

 

Mittwoch, 17. Juli 2019 11:46 Uhr

Gehrden (red). Traditionell werden zum Schützenfest die Jubelmajestäten der St. Sebastian Schützenbruderschaft geehrt. So hatte in diesem Jahr Gisela Hillebrand ihr 60 jähriges Thronjubiläum als Gehrdener Königin. Vor 50 Jahren regiert König Eckhard Schlüter die Gehrdener Schützen. Ihm stand Eugen Schonlau als Königsgast zur Seite. Im Jahr 1979 war Rita Mönikes die Frau des Königsgastes und hatte somit 40-jähriges Jubiläum. Die Ehrung für das 25- jährige Jubiläum erhielten Jubelkönigspaar Josef und Marita Mikus. Die Frau des Königgastes war ebenfalls Rita Mönikes, die damit doppelten Grund zum Feiern hatte. Im Anschluss an die Ehrungen feierten die Jubilare noch ausgelassen und ließen es sich auch nicht nehmen, dass seinerzeit extra gedichtete Königslied für Ihren König Josef Mikus nach 25 Jahren erneut aufzuführen.

Foto: St. Sebastian Schützenbruderschaft

Mittwoch, 17. Juli 2019 11:41 Uhr

Kreis Höxter (red). Erneut möchte der Kreis Höxter besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich interkulturelle Verständigung prämieren: Ab sofort können sich Einzelpersonen, Vereine oder Gruppen wieder für den Integrationspreis bewerben. Dieser wird am 20. November bei einem großen Dankeschön-Fest in der Beverunger Stadthalle gemeinsam mit dem neuen Heimatpreis des Kreises verliehen.

Insgesamt 1.634 Menschen haben sich 2017 an der Abstimmung zum ersten Integrationspreis des Kreises Höxter beteiligt und im Internet für ihren Favoriten gestimmt. „Natürlich hoffen wir in diesem Jahr auf eine mindestens ebenso tolle Beteiligung“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. „Wir sind auch schon sehr gespannt auf die hoffentlich zahlreichen Bewerbungen. Potenzielle Preisträger gibt es in unserem Kulturland genug, denn viele Menschen setzen sich ehrenamtlich ganz hervorragend für die Integration ein.“

Der Integrationspreis soll dieses vielfältige Engagement würdigen. Bewerbungen können noch bis zum 15. September 2019 eingereicht werden. Unter dem Motto „Wir (er)leben Vielfalt“ sind Vereine, Projekte, Initiativen, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Einzelpersonen aufgerufen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. „Mitmachen lohnt sich“, ermuntert die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter (KI), Filiz Elüstü, ehrenamtlich Aktive, zügig eine Bewerbung einzureichen. Denn auch der Integrationspreis 2019 wird wieder in drei Kategorien vergeben. „Das erhöht die Chancen“, so Elüstü.

Der Integrationspreis wird gefördert und unterstützt von den NRW Landesministerien für Schule und Bildung sowie Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Drei Kategorien

In Kategorie 1 ist der Preis mit 1.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Projekte, die Einheimische und (Neu-)Zugewanderte zusammenbringen.

Kategorien 2 und 3 sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Kategorie 2 richtet sich speziell an (Neu-)Zugewanderte, die sich im Kreis Höxter bereits selbst ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren.

In der Kategorie 3 werden Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich vorbildlich für die Integration von (Neu-)Zugewanderten in ihre neue Heimatstadt engagieren.

„Es ist außerordentlich positiv, dass sich im Kreis Höxter so viele Menschen in den langwierigen Integrationsprozess einbringen und ein gutes Miteinander fördern“, betonte KI-Leiterin Elüstü. Die Idee, interkulturelles Engagement auszuzeichnen, entstand in den Integrationskonferenzen. Von dort stammt auch der Wunsch, die Gewinner mit Beteiligung der Bevölkerung zu ermitteln. Dies soll nach einer Jury-Auswahl von Nominierten durch ein Online-Voting realisiert werden.

Auswahlverfahren

Bewerben können sich ehrenamtlich Engagierte, (Neu-)Zugewanderte und Einheimische aber auch Schulen, Kindertageseinrichtungen, Unternehmen und Migrantenorganisationen, die mit vielfältigen Initiativen die Integration und das interkulturelle Verständnis fördern. Zugelassen sind eigene Bewerbungen und Vorschläge anderer. Eine Jury wird aus den eingegangenen Bewerbungen in jeder Kategorie eine engere Vorausauswahl von Nominierten treffen, die mit ihren Projekten in den Regionalmedien und im Internet öffentlich vorgestellt werden. Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, aus den Reihen der Nominierten ihre Favoriten auszuwählen.

Jury

Der Jury gehören Landrat Friedhelm Spieker, Kreisdirektor Klaus Schumacher, ein Vertreter des Kreistages, Vertreter des Integrationsbeirates, Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums und des Kreises Höxter an. An der Auswahl der Gewinner aus dem Kreis der Nominierten können sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen.

Prämiert werden die Gewinner beim „Dankeschön-Fest“ am Mittwoch 20. November 2019, ab 16.30 Uhr in der Stadthalle in Beverungen. „Mit dem Fest möchten wir ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung setzen“, sagt Landrat Spieker.

Jetzt bewerben

Bewerbungen um den Integrationspreis 2019 können bis zum 15. September 2019 beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter (KI), Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Für Fragen stehen Filiz Elüstü (05271/965-3612, f.eluestue@kreis-hoexter.de) und Elif Bozkurt (05271/965-3610, e.bozkurt@kreis-hoexter.de ) vom KI zur Verfügung.

Bewerbungsunterlagen, Teilnahmebedingungen und Informationen: www.integration.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

Mittwoch, 17. Juli 2019 11:36 Uhr

Brakel (red). Daten speichern in einer Cloud, den Haushaltsroboter reparieren, Sortieren von Fertigungseinheiten, Einrichtung einer Tablet-Klasse – Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vierten Roberta-Cups hatten im Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel mit Hilfe von Robotern viele kniffelige Aufgaben zu lösen.

29 Teams mit insgesamt 69 Schülerinnen und Schülern traten beim vierten Roberta-Cup gegeneinander an. Vertreten waren das Gymnasium Marianum Warburg, die Sekundarschule Warburg, die Realschule und das Städtische Gymnasium Steinheim, die Eggeschule Peckelsheim und die Peter-Hille-Schule Nieheim.

Das Team „Fast 1. Platz“ von der Eggeschule in Peckelsheim speicherte am schnellsten die Daten in die Cloud. Das Team „Die Anfänger“ der gleichen Schule reparierte in der schnellsten Zeit den Haushaltsroboter. Die weiteren Gewinner-Teams gehören zum Lego-Stein-Heim-Team. Mannschaft 1 siegte in der Aufgabe „‘Like‘ das Bild eurer Freunde“, Mannschaft 2 konnte am schnellsten die Tablet-Klasse einrichten und Mannschaft 3 am besten WLAN Hot-Spots einrichten.

„Durch diese kleinen Programmieraufgaben bekommen die Schülerinnen und Schüler einen einfachen und spielerischen Zugang zu den modernen Technologien“, sagt Bernhard Disselhoff, Lehrkraft am Berufskolleg Kreis Höxter und Verantwortlicher für den Arbeitskreis der Roberta-Teacher, der den Roberta-Cup organisiert. Insgesamt freute sich Disselhoff sehr über die guten Leistungen der Teilnehmenden und war beeindruckt von deren Begeisterung.

In der Kategorie der Fortgeschrittenen galt es, in dreieinhalb Minuten so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Dabei lag es an der Strategie der Schülerinnen und Schüler, in welcher Reihenfolge und mit welchen technischen Umbauten sie die oben genannten Stationen bearbeiteten. Die meisten Punkte sicherte sich hierbei das Team ‚Overpowered‘ von der Eggeschule in Peckelsheim, dicht gefolgt von einem Team der eigenen Schule, nämlich dem Team ‚Das Letzte‘. Den dritten Platz sicherte sich das Team Nieheim von der Realschule Nieheim.

Foto: Verein Natur und Technik

Blaulicht
Donnerstag, 18. Juli 2019 14:51 Uhr
19-Jährige aus Brakel vermisst
Mittwoch, 17. Juli 2019 15:37 Uhr

Dringenberg (red). Schock in den Nachmittagsstunden: In einer Scheune in Bad Driburg-Dringenberg musste ein Landwirt am Dienstagnachmittag eine grausame Entdeckung machen. Er fand eine teilweise verweste Leiche, die dort schon bereits seit Wochen oder Monaten gelegen haben muss. Um wen es sich dabei handelt, kann die Polizei nicht sagen. Ausgeschlossen ist jedoch, dass es sich bei der Leiche um die seit Wochen vermisste Frau aus Brakel-Siddessen handelt. Es soll sich laut Polizeiangaben sehr wahrscheinlich um eine männliche verstorbene Person handeln. Vermutungen zur Identität der Person gäbe es zwar, die seien aber noch vage, so die Polizei. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Am Freitag soll die Identität mittels einer Obduktion erfolgen, die auch mit einer DNA-Analyse einhergeht. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gibt es bislang nicht, ausgeschlossen werden könne das jedoch nicht, so die Polizei.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 11. Juli 2019 11:25 Uhr

Brakel (red). Nach dem Einbruch in eine Bäckerei in der Industriestraße in Brakel am 10. Juli, sind der Polizei Höxter zwei weitere Einbrüche in Brakel angezeigt worden, die sich im selben Tatzeitraum zwischen Dienstag, 9. Juli, nach 17.30 Uhr, und Mittwoch, 10. Juli, vor 8.30 Uhr, ereignet haben. Unbekannte Täter versuchten, mit hoher Gewalt in ein Vereinsgebäude im Industriegebiet Rieseler Feld einzubrechen. Sie scheiterten an den massiv gesicherten Fenster und Türen und entfernten sich ohne Beute, der Sachschaden ist mit rund 2.500 Euro jedoch beträchtlich. Außerdem drangen unbekannte Täter gewaltsam in ein Versicherungsbüro an der Warburger Straße ein. Hier erbeuteten sie Bargeld in noch unbekannter Höhe und verursachten durch den Einbruch hohen Sachschaden an den Eingangstüren. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

Dienstag, 09. Juli 2019 05:55 Uhr

Brakel-Hampenhausen (red). Am Montag, den 8. Juli, gegen 16.08 Uhr, wurde der Polizei durch die Feuerwehrzentrale ein Unfall mit Personenschaden in Hampenhausen gemeldet. Bei dem Unfall war ein 84-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw auf einem Wirtschaftsweg aus bislang noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug legte in dem angrenzenden Maisfeld noch circa 80 Meter zurück, bevor es zum Stillstand kam. Die ebenfalls an Bord befindliche 54-jährige Tochter des Fahrers wurde nicht verletzt. Der Fahrer war jedoch so schwer verletzt, dass er mittels eines Rettungshubschraubers in das Klinikum Kassel geflogen wurde. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit (Totalschaden) und musste abgeschleppt werden. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der Sachschaden wird auf etwa 1100 Euro geschätzt.

Foto: Symbolfoto

Mittwoch, 03. Juli 2019 16:15 Uhr

Bad Driburg (red). Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwoch, 3. Juli, auf der B 64 bei Bad Driburg. Ein Mercedes war am Stellberg frontal mit einem entgegenkommenden Citroën zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht, die Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Die Strecke war für fast drei Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt.

Der 72-jährige Fahrer des A-Klasse-Mercedes fuhr um 12:43 Uhr aus Richtung Paderborn kommend in Richtung Bad Driburg, als er aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort prallte er zunächst gegen eine Leitplanke, schleuderte zurück auf die Fahrbahn und stieß dabei frontal gegen einen Citroën C5, der den Stellberg hinauffuhr. Der 82-jährige Fahrer des Citroën war auf der dreispurigen Strecke gerade dabei, einen Audi A2 zu überholen. Der Audi wurde zwar nicht direkt in den Zusammenstoß verwickelt und blieb unbeschädigt, die 23-jährige Fahrerin erlitt jedoch einen Schock und wurde ebenfalls vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Versorgung der Verletzten, der Bergung der beschädigten Fahrzeuge und der Unfallaufnahme war die B 64 in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr musste über die K 18 umgeleitet werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern noch an.

Politik
Montag, 15. Juli 2019 10:01 Uhr
Haase und Freese an der Seite der Wanderschäfer - Neue Richtlinie in Kraft getreten
Montag, 15. Juli 2019 09:47 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die flächendeckende Bereitstellung eines Angebots der Anonymen/Vertraulichen Spurensicherung scheitert häufig an finanziellen Barrieren. Ein Kernelement ist hierbei die fehlende Finanzierung ärztlicher Leistungen im Zusammenhang mit der Befunddokumentation und der erforderlichen Laboruntersuchungen. Die Frauen Union Nordrhein-Westfalen fordert, die bestehende Lücke zur Refinanzierung von ärztlichen und/oder labortechnischen Leistungen im Zusammenhang mit der anonymen/vertraulichen Sicherung von Spuren bei Opfern von Gewalt endlich zu schließen.“, so Viola Wellsow, Vorsitzende der Frauen Union Kreis Höxter.+

Die Frauen Union der CDU Nordrhein-Westfalen wird nun auf der Bundesebene aktiv: Ein entsprechender Antrag wird auf der Bundestagung der Frauen Union Deutschlands Mitte September 2019 gestellt. Erfahrungen von Frauenhilfeeinrichtungen belegen, dass insbesondere von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Mädchen nach einer erlittenen Gewalttat häufig nicht in der Lage sind, sich an die Polizei zu wenden, um die Tat anzuzeigen. Ohne Strafanzeige jedoch werden Tatspuren im Regelfall nicht gesichert und stehen damit bei einem zukünftigen Strafverfahren nicht als Beweismittel zur Verfügung. Allein die mündliche Aussage der Opferzeugin ist mangels weiterer Beweismittel für eine Anklageerhebung oft nicht ausreichend.

Die Anonyme/Vertrauliche Spurensicherung ist ein Verfahren, das Opfern im direkten Anschluss an die Gewalttat ermöglichen soll, Tatspuren für ein mögliches späteres Strafverfahren zu sichern. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt für die flächendeckende Umsetzung der Anonymen Spurensicherung (ASS) jährlich 400.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommt in diesem Jahr das Anschaffen einheitlicher Spurensicherungstests, womit die CDU/FDP-geführte Landesregierung einen lange vorgetragenen Kritikpunkt ausräumt. Im Landeshaushalt haben die regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP dafür zusätzlich 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bei den Maßnahmen zur ASS handelt es sich nicht um eine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Daher dürfen die Krankenkassen weder die Kosten für die ärztlichen und labortechnischen Leistungen im Zusammenhang mit der ASS noch für die Spurensicherungssets übernehmen.

Foto: Frauen Union

Donnerstag, 11. Juli 2019 12:22 Uhr

Brakel (red). Die CDU-Kreistagsfraktion des Kreises Höxter hat sich im Rahmen einer Fraktionsfahrt nach Wiesbaden vor allem über die Arbeit des statistischen Bundesamtes informiert. In zwei Vorträgen und einer ausführlichen Diskussionsrunde wurden der CDU Kreistagsfraktion die verschiedenen Aufgabengebiete und die Vorgehensweisen bei der Datenerhebung des statistischen Bundesamtes näher gebracht. Insbesondere die Hauptaufgabe, die Bereitstellung objektiver und unabhängiger Informationen für Politik, Regierung, Wirtschaft, Bevölkerung etc. wurde intensiv erörtert. Dabei zeigte sich auch die Bedeutung dieser unabhängigen Informationsermittlung für viele Entscheidungsprozesse. 

Dabei wurde Seitens des statistischen Bundsamtes vor allem betont, dass das statistische Bundesamt selbst keinerlei Interpretationen ableitet oder auch keine Korrelationen zwischen Statistiken anfertigt. Selbst wenn diese offensichtlich auf der Hand lägen. Dies geschieht ausschließlich durch den Nutzer der Informationen wie beispielweise Parteien die aus den zur Verfügung gestellten Statistiken Handlungsoptionen ableiten. Aus diesem Grund unterhält das statistische Bundesamt ein zusätzliches Büro in Berlin um vor allem die Bundestagsabgeordneten aller Parteien schnell mit den benötigten Informationen zu versorgen.

Dieses Vorgehen des statistischen Bundesamtes ist der Neutralitätspflicht geschuldet. Somit kommt dem statistischen Bundesamt eine wichtige Funktion im Rechtsstaat zu, da so einen neutrale Informationsquelle garantiert werden kann. Die CDU Kreistagsfraktion zeigt sich insgesamt sehr beeindruckt von der zielführenden uns ausführlichen Arbeit des statistischen Bundesamtes und bedankt sich nochmal ausdrücklich für die hervorragende Präsentation und Vorstellung der Arbeit. Neben dem statistischem Bundesamt hat die CDU Kreistagsfraktion in Wiesbaden und Umgebung noch herausragende kulturelle Sehenswürdigkeiten besucht, wie beispielsweise die Thermalquellen und die Innenstadt von Wiesbaden, den Mainzer Dom, das Kloster Eberbach sowie den Limburger Dom.

Foto: CDU-Kreistagsfraktion

Wirtschaft
Montag, 15. Juli 2019 12:00 Uhr
Annemarie Höke nach 45 Berufsjahren in den Ruhestand verabschiedet
Freitag, 12. Juli 2019 10:23 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Hochstift-Berufemarkt wird durch die Ausbildungsmesse STEP 1 für den Kreis Höxter abgelöst und bringt in einer neuen Form Ausbildungsbetriebe und Schüler persönlich zusammen. Die vielfältigen Möglichkeiten innerhalb der Berufsfindung und der Ausbildung in den unterschiedlichen Berufen stehen im Focus. Die Förderer der STEP 1, das sind die Agentur für Arbeit, IHK Ostwestfalen Zweigstelle Paderborn + Höxter, Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, sowie der Kreis Höxter und das Schulamt für den Kreis Höxter bieten mit der STEP 1 vom 19. bis 21. September 2019 eine innovative Plattform zur Gewinnung von Auszubildenden im Kreis Höxter.

Die Ausbildungsbetriebe treffen hier die Schülerinnen und Schüler und kommen mit den jungen Menschen persönlich ins Gespräch. Um die Fachkräfte von morgen zu gewinnen, stellen sie ihre Ausbildungsschwerpunkte und die Einstiegsmöglichkeiten in ihrem Unternehmen vor. Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze können angeboten werden, um den Kontakt weiter aufzubauen.

Die Veranstalter laden alle interessierten Unternehmen ein, mit einem erfolgreichen und professionellen Messeauftritt auf der STEP 1 wirksam dem Fachkräftemangel entgegen zu treten. STEP 1 - Die Ausbildungsmesse im Kreis Höxter spricht alle Schüler ab Jahrgang 9 an und erwartet den Besuch von ca. 2.500 Schüler im Messegelände Kolping-Berufsbildungswerk Brakel. Im Rahmen der schulischen Berufsorientierung werden die Schüler gezielt auf den Messebesuch vorbereitet. Mit neuen und zeitgemäßen Arbeitsmaterialien und Medien wird das Interesse der Schüler erreicht und sie werden auch während des Messebesuchs intensiv eingebunden und motiviert. Die Abgangsklassen 10 und 12 /13 stehen im besonderen Focus, denn diese Zielgruppe stellt für die Besetzung der Ausbildungsstellen ein großes Potential dar.

Am dritten Messetag (Samstag) sind auch die Eltern der Schüler eingeladen, denn sie sind meist die wichtigsten Berater ihrer Kinder. Besonders interessierte Schüler werden diesen Tag für einen zweiten Messebesuch nutzen, um intensive Gespräche zu führen. Auch Schüler der weiterführenden Schulen sind eingeladen und werden die Messe zur weiteren Berufsorientierung und Bewerbung nutzen.

Zeitgemäße Marketingmaßnahmen, die die jungen Menschen auch wirklich erreichen, eine gezielte Vorbereitung in den Schulen, sowie die Besuche durch die Schulklassen aus der Region, bieten allen Ausbildungsbetrieben bei der STEP 1 die besten Rahmenbedingungen für die Kontaktaufnahme zu den zukünftigen Auszubildenden. Kontakt und weitere Informationen für interessierte Unternehmen unter: www.step1-ausbildungsmesse.de

Donnerstag, 11. Juli 2019 11:45 Uhr

Brakel (red). Mit sichtlichem Stolz nahmen die Absolventen des Kolping-Berufsbildungswerkes (KBBW) und Kolping-Berufskollegs (Kolping Schulwerk) in Brakel unter dem Motto „Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen" ihre Auszeichnungen entgegen. Im Rahmen einer feierlichen Entlassung mit über 300 Gästen wurden die Abschlussjahrgänge beider Einrichtungen gemeinsam verabschiedet.

„Höre nie auf anzufangen“ – das ist der Rat, den die Geschäftsführer der beiden Einrichtungen Dietmar Mantel (KBBW Brakel) und Ulrich Woischner (Kolping Schulwerk) ihren Absolventen mit auf dem Weg geben möchten. Denn ein Ende sollte auch immer ein neuer Anfang sein. Nur so könne man neue Wege gehen und seine persönlichen Ziele erreichen. Erfolgreich beendet haben die jungen Abgänger entweder ihre Berufsausbildung, die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme oder die schulische Ausbildung. Der neue Anfang ist der Start in das Berufsleben oder in eine Berufsausbildung. „Wir gratulieren allen Absolventen für ihre tollen Leistungen und wünschen Ihnen für Ihren Neuanfang viel Erfolg“, so die beiden Geschäftsführer. Dabei bedanken Sie sich vor allem auch bei allen Mitarbeitern, Lehrern und Beteiligten, die mit ihrer Professionalität zum Erfolg jedes Einzelnen beigetragen haben. „Bleiben Sie neugierig“, appelliert auch Ursula Grewe als Vertreterin der Stadt Brakel an ihre Zuhörer. Denn Neugierde sei die beste Triebfeder, um neue Perspektiven und Denkansätze zu entwickeln. Im Namen des Bürgermeisters, des Rates und der Verwaltung der Stadt Brakel richtet sie ihre Glückwünsche und den Dank an die Absolventen und das Kollegium des KBBW Brakel und des Schulwerkes. Unter den weiteren Gästen befinden sich die Vertreter der Kammern, Jürgen Behlke (Geschäftsführer IHK Paderborn-Höxter) und Dr. Josef Lammers (ehem. Dienststellenleiter LWK NRW), Rüdiger Matisz (Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Paderborn), Dominic Gehle (Abteilungsleiter KAoA Kreis Höxter) und Klaus Leweke (Generalist Integration der unteren Schulaufsicht). Mit ihnen verbindet das KBBW Brakel und das Kolping Schulwerk eine enge Zusammenarbeit.

Am Höhepunkt der Veranstaltung erhielten die zahlreichen Absolventen der unterschiedlichen Bereiche ihre Zertifikate für ihren erfolgreichen Abschluss. Begleitet wurden die Feierlichkeiten von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Tanz- und Gesangsvorführungen, Beiträgen des Berufskollegs und der verschiedenen Fachbereiche. Dabei begeisterten vor allem die Auftritte von den Auszubildenden selbst. So überzeugten auch in diesem Jahr wieder die Poetry-Slammer Mario Fischbach und Verena Hackmann mit Eindrücken ihrer Gedankenwelt. Selina Schneider zeigte außergewöhnliches Gesangstalent und mit Mirco Biermann gab es erstmalig einen Moderator aus den Reihen der Auszubildenden. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Duo „Stereopoesie“ aus Altenbeken.

Foto: Kolping

Sport
Dienstag, 16. Juli 2019 09:50 Uhr
1. Brakeler Citybiathlon als Teamchallenge auf dem Marktplatz
Mittwoch, 10. Juli 2019 12:24 Uhr

Brakel (red). Vom 5. bis 7. Juli veranstaltete der Reiterverein Nethegau Brakel sein traditionelles Sommerturnier auf der Reitanlage am Kaiserbrunnen. Der ehemalige Brakeler Reiter Matthias Gering, der nun schon seit 14 Jahren im Rheinland als Profi beheimatet ist, war bei seinem ehemaligen Heimatverein zu Besuch und konnte sein reiterliches Können unter Beweis stellen. So gewann er am Freitag bereits die Springpferdeprüfung Klasse L und sicherte sich am Samstag, sowohl im M*-Springen als auch in der Zwei-Phasen-Springprfg. Klasse S* den zweiten Platz. Seinen Erfolg konnte er am Sonntag mit dem Gewinn der Springprüfung Klasse S* noch toppen. In einem packenden Stechen setzte er sich gegen seine Vereinskollegin Viola Wilke durch. Erfolgreichste heimische Reiterin in dieser Prüfung war die 23jährige Anncatrin Redder von der RSG Eggeland Alhausen auf Platz 3, die leider einen Abwurf im Stechen hinnehmen musste.

Besonders stark präsentierte sich der vereinseigene Nachwuchs auf dem Sommerturnier. So konnte Dominik Krome mit seiner Stute Carica sowohl am Freitag die Stilspringprüfung Klasse A als auch am Sonntag die Springprfg. A** gewinnen. Damit war er erfolgreichster Jugendlicher Reiter des Reitervereins Brakel und durfte sich über Wanderehrenpokal der Familie von Menges freuen. Den Kreisjugendwettkampf, bei dem eine Stilspringprfg. Klasse E und ein eine E-Dressur geritten wurden, konnte das Team des gastgebenden Vereins für sich entscheiden. Unter der Leitung von Reitlehrer Eike Heise zeigten Kim Gronemeyer, Laurien Mikus-Homisse, Marie Blanke, Emma Antonia Dornieden , Franka Braunst und Wilhelm Diekmann tolle Leistungen und konnten sich gegen die Mannschaften des RV Dringenberg und die RSG Alhausen durchsetzen. 

Auch im Dressurviereck konnten erfolgreiche Ritte der heimischen Reiter und Reiterinnen verzeichnet werden. So konnte sich Irija Klotz vom RV Brakel Top-Platzierungen in den Prüfungen für junge Dressurpferde sichern. Beim Dressur-Nachwuchs konnten die Brakeler Reiter Emma Antonia Dornieden, Kim Gronemeyer und Moritz Linneweber die Richter mit sehr guten Leistungen überzeugen und setzen sich in der jeweiligen Prüfung an die Spitze. 

Ein weiteres Highlight des Turniers war die 2. Paddockparty , welche zugunsten des Projekts „Mathe, Englisch, Voltigieren…“ zusammen mit dem Lions-Club Brakel am Samstagabend stattfand. Die Schüler der Gesamtschule Brakel und der Adolf-Kolping-Förderschule konnten das bereits erlernte Können am Holzpferd und auf dem Schulpferd Lola vor Publikum demonstrieren. Anschließend wurde bei leckerem Essen, guter Musik und Cocktails ausgelassen bis in die Nacht gefeiert.

Foto: Reiterverein Nethegau Brakel

Dienstag, 09. Juli 2019 06:49 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Zwei Wochenenden im September stehen wieder ganz im Zeichen der Grundausbildung für Übungsleiter, Trainer oder Jugendleiter im Sportverein. Der Kreissportbund Höxter bietet diesen Lehrgang am Freitag und Samstag (6./7. und 13./14. September) in Brakel an. Im Basismodul wird für zukünftige Vereinsmitarbeiter das Fundament gegossen, um später mit Blick auf das angestrebte Betätigungsgebiet im Sportverein in den verschiedenen Aufbaumodulen darauf aufzustocken. Ein breites Spektrum praktischer und theoretischer Inhalte wird mit Hilfe vielfältiger Methoden erschlossen, ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Hierbei wird auf die Sichtweisen, Einstellungen, Haltungen der Teilnehmer, also auf deren Selbstverständnis zurückgegriffen. Reflexionsphasen helfen, die Inhalte auf das Vereinsleben und auf sich selbst als zukünftige Leitungsperson zu beziehen. 

Als Inhalte sind vorgesehen: Anforderungen an Leitungen von Gruppen im Sport, der Umgang mit Menschen und das Auftreten vor Gruppen, Einführung in die Trainingslehre unter Hervorhebung der Hauptbeanspruchungsform Koordination – in Praxis und Theorie, systematischer Aufbau von Sportstunden bzw. außersportlicher Aktivitäten nach dem Vier-Phasen-Modell unter Berücksichtigung methodischer Grundsätze und Prinzipien sowie Ziele und Aufgaben des organisierten Sports in NRW und das Qualifizierungssystem des lizenzierten Sports. Das Übungsleiter-C-, Trainer-C- oder Jugendleiter-Basismodul (30 Lerneinheiten) ist notwendige Voraussetzung für alle Ausbildungen auf der Ersten Lizenzstufe (außer Vereinsmanager) und gilt somit als Einstieg in die jeweilige Ausbildung. Die Ausbildung muss gemäß Rahmenrichtlinien DOSB innerhalb von zwei Jahren vollständig (Basis- und Aufbaumodul) abgeschlossen sein. Anmeldungen nimmt ab sofort die KSB-Geschäftsstelle in Höxter unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen an.

Panorama
Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr
Tötung männlicher Eintagsküken ist nur übergangsweise zulässig
Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

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