Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 11. November 2019 10:56 Uhr
Raum für Anregungen und Kritik: Bürgermeister Temme lädt zur Sprechstunde
Montag, 11. November 2019 10:53 Uhr

Kreis Höxter (red). Gemeinsam mit dem Kind eine Kur antreten wird im Kreis Höxter immer beliebter. Im vergangenen Jahr absolvierten 132 AOK-versicherte Mütter und Väter eine stationäre Vorsorge- oder RehaMaßnahme mit ihrem Nachwuchs. Das sind über 17,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die meisten der so genannten ‚Eltern-Kind-Kuren‘ werden jedoch weiterhin von Müttern in Anspruch genommen. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST. Danach wurden im vergangenen Jahr nur 6,1 Prozent der Kuren von Vätern durchgeführt.

„Wenn Mütter oder Väter gesundheitliche Beschwerden haben und umfassende ärztliche und therapeutische Betreuung benötigen, kann eine stationäre Vorsorgeoder Reha-Maßnahme sinnvoll sein. Mit individuellen Behandlungsangeboten wird den Betroffenen geholfen, gesund zu werden und neue Kraft für den Alltag zu tanken“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Kinder können mitfahren bis zum Alter von zwölf Jahren - wenn sie selbst krank sind, die Trennung nicht zumutbar ist oder die Betreuung zu Hause nicht anderweitig sichergestellt werden kann.

Insgesamt gibt es bundesweit rund 200 Einrichtungen, die individuelle Kurangebote vorhalten. Eine davon ist die AOK-Nordseeklinik auf Amrum. Hier können Mütter oder Väter drei Wochen etwas für ihre Gesundheit tun. Dazu gehören eine medizinische und psychologische Betreuung aber auch medizinische Bäder, Wärme- und Kälteanwendungen, Krankengymnastik, Atemgymnastik oder Rückenschule bis hin zu Gesprächskreisen und Entspannungstrainings. Während Mütter oder Väter ihre Anwendungen und Therapien in Ruhe in Anspruch nehmen, werden die Kinder im Kindergarten betreut.

Für Schulkinder sind spezielle Unterrichtseinheiten möglich. Außerdem gibt es besondere Gesundheitsangebote für Kinder, die an Asthma oder Neurodermitis leiden. Wenn der Arzt eine Kur verordnet, können sich Väter oder Mütter an ihre Krankenkasse wenden, um einen Kurantrag zu stellen. Pro Kalendertag beträgt die Eigenbeteiligung zehn Euro. Berufstätige müssen für die Kur keinen Urlaub nehmen. Die Bewilligung der Kur gilt wie eine Krankschreibung Neben den gesetzlichen Krankenkassen ist auch die Deutsche Rentenversicherung für die Bewilligung einer entsprechenden stationären Reha-Maßnahme Ansprechpartner. Auch hier können Kinder mit aufgenommen werden. Weitere Infos im Internet unter aok.de/nordwest, Rubrik Leistungen & Services.

Foto: AOK/hfr

Montag, 11. November 2019 10:49 Uhr

Brakel (red). Der Ökumenische Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Brakel hatte in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsrat Nordrhein Westfalen für die Ehrenamtler in der Flüchtlingsarbeit eine Fortbildungsveranstaltung organisiert. 17 Teilnehmer aus dem Kreis Höxter und dem Sauerland sollten sich mit den oft belastenden Situationen und deren dramatischen Lebensereignissen von Flüchtlingen auseinandersetzen. Aber auch die ehrenamtlichen Helfer sollten sich den Herausforderungen und Erwartungen an sich selbst stellen. Hierbei kann es manchmal schwierig werden, eine gute Balance zwischen eigenen Bedürfnissen, den übrigen Verantwortlichkeiten in Beruf und Familie sowie dem ehrenamtlichen Engagement zu finden.

Angeleitet durch die Psychologische Psychotherapeutin Irmgard Weishaupt, Detmold, erkundeten die Teilnehmer durch praktische Übungen und durch Wissensvermittlung ihre eigene seelische Widerstandskraft, die sogenannte Resilienz, um ihre eigenen Bedürfnisse zu stärken. "Nur wenn es Ihnen gut geht, können Sie auch anderen helfen" ermunterte die Fachfrau die Helfer. Mit alltagspraktischen Tipps nach einem positiven Umgang mit den Herausforderungen, dem Suchen nach geeigneten Personen und Hilfen aus dem persönlichen Umfeld, sollten die Teilnehmer gestärkt in das Engagement zurückgehen, um Überforderung und Erschöpfung vorzubeugen.

Foto: Harrer

Samstag, 09. November 2019 09:00 Uhr

Bad Driburg (red). Dieses Ehrenamt gibt es bereits seit genau 50 Jahren: Grüne Damen und Herren, die kranke und hilfsbedürftige Menschen in Einrichtungen wie Krankenhäusern und Altenheimen persönlich begleiten. 1969 im Rahmen der Evangelischen Krankenhaus- und Altenheim-Hilfe von Brigitte Schröder in Düsseldorf gegründet, betätigen sich schätzungsweise derzeit rund 20.000 Bundesbürger als Grüne Dame oder Herr. Das „Grün“ stammt dabei ursprünglich von der Farbe der Dienstkittel, die die Ehrenamtlichen tragen. Vorreiter ist der Volunteer Service aus den USA.

Nach diesem Vorbild suchen die drei Gräflichen Kliniken Caspar Heinrich Klinik und Marcus Klinik in Bad Driburg sowie die Park Klinik in Bad Hermannsborn ab sofort ehrenamtliche Helfer, die ein oder mehr Stunden in der Woche – nach Absprache mit der Pflegedienstleitung – für das Wohlbefinden anderer da sind. „Grüne Damen und Herren schenken vor allem Zeit“, sagen die Pflegedienstleiter der Gräflichen Kliniken Kerstin Gallmann, Regina Klocke und Thomas Grasshoff. „Sie hören zu, lesen vor, gehen mit dem Patienten spazieren, helfen bei kleineren Besorgungen oder bei der Bedienung der Waschmaschine.“

Wer belastbar und psychisch stabil ist, wer Lebenserfahrung und Einfühlungsvermögen sowie Verschwiegenheit und Zuverlässigkeit mitbringt, wer gut zuhören, trösten und Mut machen kann, auf den freuen sich die Gräflichen Kliniken mit einer Kurzbewerbung unter:

Foto: UGOS

Samstag, 09. November 2019 08:52 Uhr

Bad Driburg (red). Zur Lesung und Gespräch mit Beatrice Herbold und Katrin Sachse wird am Sonntag, 17. November, um 18 Uhr in den „Gräflicher Park Health & Balance Resort“ Bad Driburg eingeladen: Zwei Jahrzehnte hat sie geschwiegen, nun offenbart Beatrice Herbold ein brisantes Geheimnis: Sie war die Geliebte von Bundeskanzler Helmut Kohl. In den Jahren 1990 bis 2000 verband das ungleiche Paar eine leidenschaftliche, zärtliche Liebe, die trotz aller Gefahren geheim blieb – ein Wunder, das in heutigen Zeiten kaum vorstellbar erscheint. Die 28 Jahre jüngere lernte Helmut Kohl in Bad Hofgastein kennen. Der „Kanzler der Einheit“ stand damals am Höhepunkt seiner Macht. Fast zehn Jahre hielt die Affäre, bis Kohl die Bundestagswahl verlor und in den Strudel der Spendenaffäre geriet.

Beatrice Herbold gewährt in ihrem Buch „Geliebte Freundin. Meine geheimen Jahre mit Helmut Kohl“ einen ehrlichen und anrührenden Blick auf die gemeinsame Zeit. Und sie beschreibt den Machtpolitiker, wie ihn kaum jemand kannte. Als seine Vertraute wusste sie, welche Emotionen, Ängste und Zweifel den Kanzler quälten.

In dem Buch, geschrieben von BUNTE-Redakteurin Katrin Sachse, erzählt die heute 61-Jährige über die Leichtigkeit und den Verlust ihrer verbotenen Liebe, über offene Gespräche am Küchentisch und die kleinen, politischen Lästereien des Kanzlers. Und sie lüftet das wohl größte Geheimnis in der Geschichte der Bundesrepublik: Warum hat Kohl wirklich mit Schäuble gebrochen? Und wem gab der Kanzler sein berühmtes Ehrenwort?

Vorverkauf

Der Eintrittspreis für die Lesung beträgt im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 5 Euro mehr (gilt nicht für die Mitglieder der Diotima Gesellschaft). Schüler/Studenten haben freien Eintritt bei Vorlage ihres Ausweises.

Karten können an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden:

  • Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596
  • Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0
  • Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700
  • Buchhandlung Brandt, Westerbachstr. 8, Höxter, Tel. 05271 1233
  • Buchhandlung Lesbar, Weserstraße 7, Beverungen, Tel. 05273 366922
  • Buchhandlung Bonifatius, Liboristr. 1, Paderborn, Tel. 05251/153142
  • Online über eventim.de

Foto: Herbold/Sachse/Europaverlag

Blaulicht
Montag, 11. November 2019 08:16 Uhr
Höxter: Polizei ermittelt nach Raubüberfall am Montagmorgen
Sonntag, 10. November 2019 11:16 Uhr

Brakel 8red). Ein am Samstagmittag in Brakel um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz des Real-Marktes festgestellter Pkw- Schaden hat mutmaßlich seinen Ursprung gegen 09.45 Uhr. Um diese Zeit hatte der Besitzer seinen Pkw im Bereich der Bäckerei "Goeken backen" geparkt. Beim Einkauf im Bäckerei- Geschäft war dem Besitzer aufgefallen, dass ein dunkler Kleinwagen vor seinem Pkw eingeparkt hatte. Zwei ca. 25- jährige Mädchen, seien dann ausgestiegen, auffällig zwischen den beiden Fahrzeugen hin- und hergelaufen und anschließend schnell wieder weggefahren. Um 13.00 Uhr ist dem Geschädigten dann der Unfallschaden vorne links an seinem Pkw, Mazda - CX5 in blau, aufgefallen. Wer den Vorfall beobachtet hat und Angaben zum verursachenden Fahrzeug machen kann, möge sich bei der Polizei in Höxter unter der Nummer: 05271 - 9620 melden.

Sonntag, 10. November 2019 11:13 Uhr

Bad Driburg (red). Am Samstagmittag, um 12:57 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Radfahrer in Bad Driburg die Brunnenstraße in Richtung Innenstadt. Da sich vor der geschlossenen Bahnschranke eine Fahrzeugschlange gebildet hatte, fuhr er rechts auf dem Radweg an dieser vorbei. Vor ihm links befand sich ein 70-jähriger Pkw- Führer, der, nach dem Öffnen der Schranken, beim Anfahren rechts in Richtung Radweg zog. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden bremste der Radfahrer stark ab und stürzte, hierbei verletzte er sich leicht. Mutmaßlich ohne Kenntnis von dem Sturz setzte der Pkw- Fahrer seine Fahrt in Richtung Innenstadt fort. In der Langen Straße traf der Radfahrer dann auf den Pkw- Fahrer und konfrontierte ihn mit dem Unfall, dieser ging, ohne Angaben seiner Personaldaten, einfach weg. Durch die Polizei konnte der Pkw- Fahrer ermittelt werden, gegen ihn wurde ein Strafverfahren, wegen des Verdachts einer Verkehrsunfallflucht, eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass jeder der an einem Verkehrsunfall beteiligt sein könnte, seine Personalien mit dem Unfallgegner austauschen muss. Im Zweifel oder bei Uneinigkeit ist die Polizei zu verständigen.

Freitag, 08. November 2019 11:55 Uhr

Brakel (red). Auf dem Radweg zwischen Erkeln und Hembsen ist am 22. Oktober 2019 ein schwarzes Mountainbike der Marke Zündapp, Modell 365 moveable all year 2.0, mit einer 21-Gang-Kettenschaltung, aufgefunden worden. Bislang konnte der Eigentümer nicht ausfindig gemacht werden. Eigentümer und Hinweisgeber werden gebeten sich an die Polizei in Höxter zu wenden.

Mittwoch, 06. November 2019 09:18 Uhr

Brakel (red). Polizei und Angehörige suchen in Brakel nach einem 89-Jährigen. Der an Demenz leidende Mann lebt in einem Seniorenheim an der Ostheimer Straße in Brakel. Hier wurde er zuletzt am Dienstag, 5. November, um 17 Uhr von Pflegekräften gesehen. Seitdem ist sein Aufenthalt nicht bekannt. Der Vermisste ist 165 cm groß, hat Halbglatze, graue Haare und ein Pflaster am Kopf. Er ist Brillenträger und fällt durch ein hinkendes Gangbild auf. Er ist bekleidet mit einer dunklen Hose, kariertem Hemd und braunem Pullover. Er ist vermutlich ohne Jacke unterwegs. Hinweise zu dem Vermissten bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Update: Der seit dem Vorabend vermisste Mann konnte am 6. November, gegen 10:45 Uhr, im Bereich der Straße "Am Bahndamm" in Brakel lebend aufgefunden werden. Auf Grund offensichtlicher Unterkühlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht

Politik
Dienstag, 12. November 2019 10:42 Uhr
Grundrente: SPD sieht den Kreis Höxter als Gewinner
Montag, 11. November 2019 13:08 Uhr

Würzburg/Kreis Höxter (red). Der Sprecher der AG Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Haase MdB wurde am 9. November 2019 mit rund 99 Prozent der Stimmen erneut zum Bundesvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU (KPV) gewählt. Der ehemalige Bürgermeister aus Beverungen wurde damit für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Haase fordert seine Partei auf, die Kommunen besser zu unterstützen: „Wir dürfen die Kommunen nicht am langen Arm verhungern lassen. Die Regierungskommission zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse hat gute Vorschläge erarbeitet, wie Deutschland in der Fläche lebenswert bleibt. Die Menschen erwarten zu Recht, dass die Bundesregierung jetzt auch liefert. Aus den Handlungsempfehlungen müssen konkrete Gesetzesentwürfe werden, die die Dezentralisierung voranbringen und strukturschwache Kommunen und den ländlichen Raum ertüchtigen. Dafür muss der Bund Geld in die Hand nehmen.“ 

Arbeitsplätze in strukturschwache Regionen zu bringen ist aus Sicht der Kommunalpolitischen Vereinigung ein wirkungsvolles Instrument. Dazu muss eine umfassende und grundlegende Dezentralisierungsstrategie aufgesetzt werden, die die Bereiche Wirtschaft, Digitalisierung, Verkehr, Gesundheit, Bildung, Kultur und Verwaltung umfasst. Die Bundes- und Landesressorts sind aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, welche Anreize für eine Unternehmensansiedlung in strukturschwachen Regionen geeignet sein könnten. Unternehmen und Mitarbeiter können Vorteile erhalten, damit zumindest zeitweise in dezentralen Arbeitsplätzen, Büros oder Werkstätten Wertschöpfung erbracht wird. Zu den drängendsten Problemen im ländlichen Raum zählt für Haase der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. „Wir müssen in Bus und Bahn investieren – unabhängig von betriebswirtschaftlichen Interessen. Wir wollen eine bedarfsunabhängige Erschließung nach Entwicklungschancen und ein besseres, schnelleres und einfaches Planungsrecht“, so Haase.

Foto: Haase

Mittwoch, 06. November 2019 14:39 Uhr

Bad Driburg (red). „Wohin soll sich unsere Stadt entwickeln?", diese Frage stellten sich die GRÜNEN Bad Driburg im Rahmen eines Seminartages. Erste Ergebnisse einer Bestandsaufnahme sind bereits ausgewertet. „Bei unserem Rundgang durch die Stadt fielen natürlich die vielen offenen und versteckten Leerstände auf“, erläutert Fraktionssprecherin Martina Denkner, „es gibt nicht nur viele leere Ladengeschäfte, auch Wohngebäude stehen teilweise seit vielen Jahren leer.“ Besonders das Gebiet zwischen Lange Straße, Nordstraße und Schulstraße ist von Leerständen geprägt. „Die Gebäude werden nicht bewohnt und wenig gepflegt. In der Folge dieser baulichen Vernachlässigung leidet dann ein ganzes Viertel“, stellt Bernd Blome, GRÜNES Ratsmitglied mit Schwerpunkt Bauen und Planen fest. „Ganz schnell macht dann so ein Gebäude einen schlechten Eindruck. Das geht aber in einer Kur- und Badestadt gar nicht!“ Die GRÜNEN kritisieren, dass die alte Nordstadt und Teile der Innenstadt offenbar nicht mehr im Fokus der Stadtentwicklung stehen. „Diese Leerstände sind nicht mit individuellen Faktoren wie fehlende Nachfolge oder mangelnde finanziellen Möglichkeiten zu erklären. Vielmehr handelt es sich offensichtlich um ein strukturelles Problem. Was wir brauchen, ist eine offene Diskussion über diese schleichende Entwicklung!"; fordern die GRÜNEN. Klarer Lichtblick beim Stadtrundgang war natürlich der neue Spielplatz am Wasserrad an der Dringenberger Straße: gut geplant, gut umgesetzt und sehr gut angenommen.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Montag, 11. November 2019 14:46 Uhr
Zwei Auszeichnungen für ABACUS-Nachhilfeinstitut
Samstag, 09. November 2019 09:03 Uhr

Brakel (red). Das Endoprothetikzentrum am St. Vincenz Hospital Brakel gehört zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Deutschland. Jetzt wurde das Zertifikat bereits zum vierten Mal in Folge von der medizinischen Fachgesellschaft "EndoCert" verlängert. Kriterien für die Auszeichnung sind unter anderem die Qualifikation des Personals, die technische Ausstattung sowie die Zahl der Eingriffe.

Am Brakeler Endoprothetikzentrum werden derzeit gut 950 Gelenkersatzoperationen jährlich durchgeführt. "Es ist erwiesen, dass die Qualität bei mehr als 500 Gelenkersatzoperationen deutlich steigt", sagt Chefarzt Prof. Rolf Haaker, der stolz auf die erneute Re-Zertifizierung ist. Dr. Jochen Bauer vom Qualitätsmanagement bestätigt: "Es gibt kaum Abweichungen von den Vorgaben, sondern lediglich Verbesserungshinweise der Auditoren. Das spricht für den hohen Qualitätsstandard und die sorgfältige Vorbereitung." Überprüft wurde auch die Ergebnisqualität, anhand von Komplikationsraten und stichprobenartigen Patientenfällen.

Die Patientenzufriedenheit steigern konnte die Klinik in jüngster Zeit vor allem im Bereich der Knieendoprothetik. In der kürzlich veröffentlichten Studie der AOK konnte das St. Vincenz Hospital mit 264 Eingriffen im Jahr 2018 hier sogar die meiste Erfahrung in Ostwestfalen-Lippe vorweisen und steht damit im Vergleich mit anderen Fachkliniken auf Platz 1.  

Das neue Verfahren der kinematischen Anpassung der Kniegelenke an den individuellen Bewegungsapparat der Patienten lockt unter anderem auch Medizinerkollegen aus dem In- und Ausland an das St. Vincenz Hospital, wie Prof. Haaker erklärt: "Wir hatten insgesamt bereits 28 Hospitationsgäste hier bei uns, aus ganz Europa und sogar aus Übersee. Es kamen beispielsweise Chef- und Oberärzte aus Österreich, Italien und Südafrika, Brasilien und Argentinien, die sich neben den Knie-OPs auch für den minimal-invasiven direkt vorderen Zugang zur Implantation einer Hüftgelenksprothese interessieren."

Die Anzahl der Hospitationen belegt für Prof. Rolf Haaker das internationale Renommee und die hohe Expertise seines Teams. Er plant gemeinsam mit seinen Oberärzten und Spezialisten Dr. Motjaba Sakhaii, Hartmut Weniger, Dr. Dragan Jeremic sowie Adham Moussa, die orthopädische Abteilung am St. Vincenz Hospital Brakel verstärkt als Referenzzentrum für Hüft- und Knieendoprothetik zu etablieren, damit auch Patienten anderer Kliniken von den neuen und schonenden Verfahren profitieren. 

Foto: KHWE

Freitag, 08. November 2019 12:09 Uhr

Brakel (red). Auch am Bildungszentrum der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) startet im kommenden Jahr die neue generalistische Pflegeausbildung, die die bisherigen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammenfasst. Diese Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert mit theoretischen Unterrichtsblöcken und praktischen Einsätzen weiterhin drei Jahre, der erste Jahrgang startet im August 2020. Am Mittwoch, 13. November, um 17 Uhr lädt das Bildungszentrum zu einer Infoveranstaltung ein, zu der Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen mit ihren Eltern sowie alle weiteren Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Lehrkräfte informieren außerdem über die einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz, die auch Absolventen mit Hauptschulabschluss offen steht, sowie über das ausbildungs- bzw. berufsbegleitende Studium im Bereich Pflege Bachelor of Arts in Healthcare.

Foto: KHWE

Sport
Mittwoch, 06. November 2019 13:17 Uhr
RCN Meister kommt aus Brakel – Kevin Totz sichert sich den Meistertitel auf der Nürburgring Nordschleife
Mittwoch, 06. November 2019 11:11 Uhr

Brakel (red). Zum Abschluss der Landesliga Saison konnten die Blitze ihren Zuschauern nochmal ein Torfestival bieten. Der 27:8 Heimerfolg gegen die Sauerland Steel Bulls bedeutet für die Nethestädter der dritte Platz in der Endabrechnung.

Nur im ersten Drittel ließen die Blau – Gelben fragen zum Ausgang der Partie offen, denn die Steel Bulls legten los wie die Feuerwehr. Innerhalb von drei Minuten führte der ehemalige Bundesligist mit 3:0. Nach der anschließenden Auszeit sorgte Levi Seck mit einem Schlagschuss in den Knick für den ersten Brakeler Treffer. Bis zum Drittelende konnten die Blitze verdient mit 5:3 in Führung gehen.

Auch im zweiten Drittel taten sich die Hausherren lange Zeit schwer. Als die Blitze beim Stand von 7:5 drei Treffer innerhalb von 13 Sekunden erzielten war die Vorentscheidung allerdings gefallen. Die schwindenden Kräfte der Gäste wurden eiskalt ausgenutzt, schließlich steckte die 25:6 Hinspielniederlage, die die Blitze ebenfalls Ersatzgeschwächt hinnehmen mussten, noch in den Köpfen der Spieler.  Die 15:6 Pausenführung wurde im dritten Drittel noch auf einen 27:8 Heimerfolg ausgebaut.

Die Blitze belegen nun mit 32 Punkten und elf Siegen aus 16 Spielen den dritten Tabellenplatz und haben die Erwartungen sowie Saisonziele damit übertroffen. Martin Bobbert steht zudem mit unglaublichen 95 Torbeteiligungen auf dem ersten Platz der Scorerliste der Landesliga Westfalen.

„Ich bin wirklich stolz auf die Jungs und Mädels. Gerade in der Rückrunde konnten wir nochmal einige Ausrufezeichen setzen. Wir genehmigen uns jetzt erstmal die verdiente Trainingspause und bereiten uns ab Januar auf die neue Saison vor. Außerdem sind wir auf der Suche nach neuen Spielern, da unsere Abiturienten für ihr Studium wegziehen müssen. Interessierte dürfen gerne an info@brakel-blitz.de schreiben“, blickt Übungsleiter Martin Bobbert schon in die Zukunft voraus.

Brakel (Tore/ Vorlagen): Mi. Bobbert (5/8), J. Hess (4/1) – B. Hess- Ma. Bobbert (7/0), Ellermann (3/2), Menne (7/5), Plückebaum (0/2), Seck (1/2), von Kiedrowski (0/3)

Foto: Brakel Blitze

Freitag, 01. November 2019 09:15 Uhr

Brakel/Paderborn (red). Kürzlich waren die Läufer und die Läuferinen vom Sportverein Non-Stop-Ultra in verschiedenen Städten am Start. So lief Andrea Müller in Köln den Halbmarathon und war nach 21 Kilometern mit 1:46:15 Stunden im Ziel. Claudia Reinold lief in Essen eine Runde um den Baldeneysee. Nach 1:29:47 Stunden hatte sie die 18 Kilometer geschafft. Von den 61 Frauen in ihrer Altersklasse W40 erreichte sie den 2. Platz. Lukas und Adalbert Grüner starteten beim Almetal-Marathon. Von Büren nach Paderborn immer an der Alme entlang. Lukas ereichte mit 3:32:37 Stunden eine neue Bestzeit. Der Vater brauchte nach seinem Ulm-Marathon vor 14 Tagen einiges länger und war nach 5:08:44Std. erschöpft im Ziel.

Foto: Non-Stop-Ultra

Panorama
Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr
Sicherheit für die Kleinsten: Verkehrsministerium versorgt Kita-Kinder in Nordrhein-Westfalen mit reflektierenden Westen
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr

Paderborn (red), „Es war ein fröhliches, besinnliches und friedliches Libori-Fest“ – so lautete das Fazit von Bürgermeister Michael Dreier am Montagmorgen. Rund 1,5 Millionen Besucher haben die einmalige Mischung aus Kirche, Kirmes und Kultur in den vergangenen neun Tagen erlebt. Mit dem spektakulären Sparkassen-Libori-Feuerwerk war das Libori-Fest am Sonntagabend zu Ende gegangen. „Es war mehr als ein voller Erfolg“, so der Bürgermeister. In der traditionellen Libori-Abschlusskonferenz äußerte sich Michael Dreier auch zu der aktuellen Diskussion um die Rede von Clemens Tönnies zum Tag des Handwerks am letzten Donnerstag. Tönnies' Äußerungen zu den Auswirkungen des Klimawandels und seinen damit verbundenen Schlussfolgerungen zur Geburtenrate in Afrika seien „nicht zu akzeptieren und dürfen nicht toleriert werden“, sagte der Bürgermeister. Auch Kirche, Schausteller, Ordnungshüter und die Veranstalter der Stadt zogen ein positives Fazit. Benjamin Krysmann, Leiter der Pressestelle des Erzbischöflichen Generalvikariats, freute sich über eine sehr gute Beteiligung im Paderborner Dom. Rund 2000 Besucherinnen und Besucher hätten allein an dem feierlichen Gottesdienst zur Eröffnung teilgenommen. Auch auf den Treppen vor dem Dom sowie über die Streaming-Dienste des Erzbistums seien die Angebote der Kirche stark genutzt worden. Gut seien insbesondere auch die stillen Angebote angenommen worden, die einen Kontrast zum Trubel auf Kirmes und Markt bildeten. 

Rundum zufrieden zeigte sich auch Heinrich Heitmann aus dem Vorstand der Schaustellervereinigung Paderborn. „Es war ein Top-Jahr“, resümierte Heitmann, der gute Umsätze für die Schaustellerbetriebe sowie für die Ausschankgeschäfte und Biergärten verzeichnen konnte. Für die Spielgeschäfte sei 2019 sogar „das bisher beste Libori“. Das Wetter sei für die Kirmes optimal gewesen. Dies bestätigte auch Willi Koch als Sprecher der Marktbeschicker. Koch hob insbesondere die „angenehme und entspannte Atmosphäre“ auf dem Pottmarkt hervor. Über ein „super Publikum“ freute sich auch Uwe Seibel, Vorsitzender der Paderborner Werbegemeinschaft. Der verkaufsoffene Sonntag sei die richtige Entscheidung gewesen und habe „dem Handel sehr gut getan“, so Seibel. 

„Libori ist und bleibt Paderborns Top-Veranstaltung“, sagte Jens Reinhardt, Leiter des städtischen Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing. Einer der Höhepunkte sei auch in diesem Jahr das Feuerwerk mit rund 20.000 Besuchern gewesen. Weitere 12. Zuschauerinnen und Zuschauer hätten die spektakuläre Show über die Social Media-Kanäle der Stadt Paderborn verfolgt. Ein großer Erfolg sei erneut der Rad-Tresor gewesen. Mit über 1400 geparkten Rädern sei das Angebot noch stärker genutzt worden als in den vergangenen Jahren. 

Für eine tolle Stimmung in der Innenstadt sorgte auch das vielfältige Bühnenprogramm. Sowohl das Programm auf der Kulturbrunnenbühne als auch die Veranstaltungen auf dem „Platz der kleinen Künste“ am Franz-Stock-Platz seien Publikumsmagneten gewesen. „Es ist schön, dass es in Paderborn die Möglichkeit gibt, aufstrebende Künstler in der Innenstadt zu zeigen“, freute sich Carsten Hormes vom Kulturbüro OWL. „Die Programme ergänzen sich wunderbar“, sagte Nora Oeynhausen vom Paderborner Kulturamt. Der „Platz der kleinen Künste“ sei mit bis zu 400 Besuchern am Nachmittag und bis zu 600 Besuchern während der abendlichen Konzerte mittlerweile ein etabliertes Angebot. 

Besonders positiv fiel in diesem Jahr das Fazit von Udo Olschewski, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung, zum Thema Sicherheit aus: „Es war ein friedvolles, ruhiges und schönes Fest – so habe ich es noch nicht erlebt“. Den positiven Eindruck bestätigte Ralf Schmitz, Leiter der Paderborner Feuerwehr. Ein Drittel weniger Rettungseinsätze als im Vorjahr habe es zu Libori geben. 24 Diebstähle, davon 17 Taschendiebstähle, einen Fall von Sachbeschädigung, acht Körperverletzungen und vier Sexualdelikte – das war die Bilanz der Paderborner Polizei, die Polizeihauptkommissar Michael Biermann vorstellte. 

Deutlich zurückgegangen seien die Abfall- und Glasbruchmengen, teilte Dr. Dietmar Regener vom Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASP) mit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASP waren auch in diesem Jahr unermüdlich im Einsatz und sorgten dafür, dass bereits am frühen Morgen nichts mehr von den Spuren der Nacht zu sehen war. Die Parkstätten in der Innenstadt nutzten rund 96.000 Gäste, so Regener.

Der Padersprinter beförderte während Libori mehr als 500.000 Fahrgäste. Über 200 Zusatzfahrten wurden während der vergangenen neun Tage angeboten. Die Nutzerzahlen für das Park-and-Ride-Angebot, das seit 2012 existiert, zeigten in diesem Jahr einen Zuwachs von 25 Prozent. 

Bürgermeister Dreier dankte abschließend allen, die zum großen Erfolg des diesjährigen Libori-Festes beigetragen haben: den Marktkaufleuten und Schaustellern, Künstlern und Gruppen, vielen städtischen Ämtern, den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen wie Rettungs- und Sicherheitsdiensten, den Sponsoren und den Anwohnern, die mit großem Verständnis das Libori-Fest tolerieren.

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

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