Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 26. Mai 2019 11:36 Uhr
Mobilstation in Brakel eröffnet
Sonntag, 26. Mai 2019 11:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Sonntag, den 19. Mai 2019 war es endlich soweit. Nach knapp drei Jahren Arbeit konnte das Team des Projekts „Ausbau und Erweiterung der Kloster-Garten-Route“ die Eröffnung der neuen Nordschleife feiern. Radfahrer können nun auf knapp 100 weiteren Kilometern auch die Klosteranlage Brenkhausen, die Abtei Marienmünster sowie die Städte Steinheim, Nieheim und den Gräflichen Park in Bad Driburg auf der Kloster-Garten-Route anfahren. Der Tag startete mit drei geführten Sternradtouren ab Brakel, Nieheim und Brenkhausen. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich insgesamt gut 80 Teilnehmer auf den Weg zur Abtei Marienmünster, wo in einem ökumenischen Gottesdienst, geleitet von Vikar Jonas Klur und dem evangelischen Pfarrer Holger Nolte-Guenther, der neue Abschnitt gesegnet wurde.

Die Chöre cantus novus aus Detmold und conventus musicus westfalicus aus Iserlohn untermalten den Gottesdienst mit musikalischen Einlagen. Landrat Friedhelm Spieker sagte in seinem Grußwort: "Dieser beliebte Themen-Radweg verknüpft zwei Schätze, die unser Kulturland Kreis Höxter so außerordentlich attraktiv machen: die vielfältige Klosterkultur und die landschaftliche Schönheit." Diesen durch eine Radroute zu verbinden liege im Trend der Zeit. Insgesamt fanden mehr als 140 Besucher den Weg zum Besucherzentrum FORUM Abtei und feierten zusammen mit Landrat und Bürgermeister Robert Klocke bei süßen und herzhaften Köstlichkeiten die Eröffnung. Auch die Blaskapelle Brenkhausen brachte der Route ein Ständchen und sorgte für musikalische Begleitung während die Gäste gut gelaunt Radgeschichten austauschten.

Zusätzlich präsentierte das Team der Kloster-Garten-Route zwei neue Filme über die Serviam-Schwestern in Germete und den Schöpfungspfad in Hardehausen, die die digitale Installation im Besucherzentrum bereichern. „Unser Ziel war es, alle Kommunen im Kreis Höxter in die Route einzubinden. Dies ist uns gelungen und die schöne Region kann nun auf ca. 315 km auf der Kloster-Garten-Route erkundet werden“, berichtet Projektleiterin Carolin Bockhoff und freute sich über die vielen Teilnehmer und Besucher an diesem besonderen Tag.

Die kostenlose Faltkarte zur Kloster-Garten-Route liegt in den Tourist-Büros des Kreises aus oder ist auf Anfrage beim Kulturland Kreis Höxter, info@kulturland.org oder 05271 974323, erhältlich. Das Projekt „Ausbau und Erweiterung der Kloster-Garten-Route“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Landes NRW und des Kreises Höxters gefördert.

Foto: Irina Jansen (GfW)

Samstag, 25. Mai 2019 11:04 Uhr

Brakel (red). Die Stadt Brakel verfolgt kontinuierlich das Ziel, die Attraktivität der Innenstadt zu steigern sowie die Aufenthaltsqualität zu verbessern, um dadurch die grundlegenden Funktionen zu erhalten und zu stärken. Als eine Maßnahme wurde in diesem Zusammenhang im vergangenen Jahr die Projektidee „Stadtstrand“ ins Leben gerufen und erfolgreich durch die Stadt Brakel gemeinsam mit dem Werbering Brakel e.V. und unter Beteiligung vieler Vereine und Institutionen umgesetzt. Alle Informationen und einige Eindrücke vom Stadtstrand 2018 finden Sie unter www.brakel.de/stadtstrand. Grundidee des Projektes ist die Errichtung eines „Stadtstrandes“ direkt auf dem Marktplatz. Dieser Stadtstrand mit der Strandatmosphäre lädt die Brakeler Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste zum Verweilen und Entspannen ein. Auch in diesem Jahr sind Vereine, Organisationen, Institutionen und Privatpersonen aufgerufen, sich mit Spiel, Sport, Musik, Unterhaltung oder anderweitigen sommerlichen Veranstaltungen zu beteiligen. Ideen und Vorschläge dazu sind herzlich willkommen!

Foto: Stadt Brakel

Freitag, 24. Mai 2019 08:56 Uhr

Brakel/Kreis Höxter (red). Starke Männer und Frauen sind beim Mobilitätstag des Kreises Höxter am Samstag, 1. Juni, in Brakel besonders gefragt: Unter anderem wird dort ein „Buspulling“-Wettbewerb stattfinden, bei dem ein Bus nur durch Muskelkraft gezogen werden muss. Daneben gibt es viele weitere tolle und interessante Aktionen rund um das Thema Mobilität. Diejenigen, die aus anderen Städten im Kreis Höxter mit dem Fahrrad nach Brakel anreisen möchten, sind herzlich zu einer gemeinsamen Sternfahrt eingeladen.

Der Mobilitätstag ist der Auftakt der Klimakampagne OWL und findet in Kooperation mit der Energie Agentur NRW während des Brakeler Stadtfestes statt, das am dem Wochenende vom 31. Mai bis zum 2. Juni zu tollen Aktionen einlädt. „Das ist ein hervorragender Rahmen. Der Mobilitätstag bietet ebenfalls einen Mix aus vielen Aktiv- und Informationsangeboten für alle Generationen“, freuen sich Carolin Röttger und Martina Krog, die in der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter die Themen Klimaschutz und Mobilität bearbeiten.

Los geht das Programm des Mobilitätstages um 12 Uhr auf dem Parkplatz an der Rosenstraße in der Brakeler Innenstadt. Dort warten verschiedene Aussteller mit Informationen und Materialien zum Thema Mobilität, E-Autos, E-Bikes und E-Lastenräder stehen für Testfahrten bereit und im RepairCafe am Marktplatz informieren die Energie Agentur NRW, die Verbraucherzentrale NRW und das Unternehmen Wallbe aus Schlangen über die Möglichkeiten von E-Mobilität für das Zuhause und den Alltag. Ein Highlight für alle Besucher wird das „Buspulling“, zu Deutsch „Busziehen“. Dabei treten verschiedene Teams in einem spannenden Wettstreit gegeneinander an. „Es geht darum, einen Linienbus von 12 Tonnen Gesamtgewicht der Firma Pollmann Reisen aus Nieheim 20 Meter weit an einem dicken Seil zu ziehen“, erklären Carolin Röttger und Martina Krog. „Die Teams können aus Männern und Frauen bestehen. Erforderlich sind maximal sieben aktive Teilnehmer, eine Ersatzperson und ein Teamchef. Gerne dürfen sich die Teams verkleiden und viele Fans mitbringen.“ 

Start ist um 14 Uhr auf der Straße Am Thy, jedes Team hat dann zwei Durchgänge von denen die bessere Zeit gewertet wird. Als Gewinn wartet ein Mobilitätspokal. Zudem erhält jedes Team eine Urkunde. Die Moderation übernimmt Julia Kleinekemper von Radio Hochstift. Das Anmeldeformular sowie die Regeln zum Wettbewerb sind im Internet unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de zu finden. Für eine Anmeldung sollte das Formular bis zum 29. Mai per E-Mail an klimaschutz@kreis-hoexter.de oder per Fax an 05271/965-4498 gesendet werden.

Sternfahrt für Radfahrer

Wer mit dem Fahrrad zum Mobilitätstag nach Brakel fahren möchte, ist herzlich eingeladen, sich einer Sternfahrt anzuschließen. Dazu gibt es Touren mit Begleitpersonen, die sich gemeinsam auf den Weg machen. „Sternförmig radeln alle auf den organisierten Touren oder natürlich auch den individuell geplanten Routen zum Zielort. Dort wird dann jeder Teilnehmer mit einem erfrischenden Begrüßungsgetränk begrüßt“, sagen Carolin Röttger und Martina Krog vom Kreis Höxter. Hier sind die Treffpunkte und Abfahrtszeiten der Sternfahrten, die von Begleitpersonen geführt werden. 

  • Bad Driburg: 10.30 Uhr am Parkplatz der Touristik GmbH, Lange Straße 140
  • Höxter: 10.30 Uhr an der Plattform beim Schiffsanleger am Weserradweg
  • Nieheim: 11.30 Uhr am Richterplatz
  • steinheim: 11 Uhr am Rathaus der Stadt 
  • Warburg: 9 Uhr am Schützenplatz
  • Willebadessen: 11 Uhr an Kirche in Niesen

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung zu den Sternfahrten (Tel.: 05271/965-4215 oder per E-Mail an klimaschutz@kreis-hoexter.de) bis zum 29. Mai gebeten.

Foto: Kreis Höxter

Freitag, 24. Mai 2019 06:04 Uhr

Bad Driburg/Kreis Höxter (red). Zum zehnten Mal schon bietet das Klinikum Weser-Egge einen Integrationskurs für ausländische Ärztinnen und Ärzte an, um sie auf ihre Tätigkeit in Deutschland vorzubereiten. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern starteten kürzlich in Bad Driburg, sie kommen diesmal beispielweise aus der Ukraine, der Türkei, Rumänien, Russland, Albanien und dem Kosovo. In dem achtmonatigen Kurs vertiefen sie die vorhandenen Sprachkenntnisse und lernen neben medizinischem Grund- und Fachvokabular unter anderem auch die Kommunikation in interdisziplinären Teams. Sie simulieren Übergabegespräche, trainieren das Schreiben von Arztbriefen, erfahren Details zur Struktur des deutschen Gesundheitswesens und werden in rechtlichen Grundlagen unterrichtet. Mit dem Kurs bereiten sich die Mediziner auch auf die Fachsprachenprüfung vor, die sie für ihre Zulassung in Deutschland absolvieren müssen. 

"Wir sind bundesweit das einzige Klinikum, das ausländische Ärzte auf einem so hohen Niveau qualifiziert. Das hat sich herumgesprochen und davon profitieren alle Seiten, nicht zuletzt die Patientinnen und Patienten. Wir sehen eine gute Vorbereitung der jungen Ärzte als Pflicht, denn gerade im sensiblen Bereich der Gesundheit ist die Kommunikation auf einem hohen sprachlichen Niveau immer ein Indikator für Qualität und Sicherheit", erklärt KHWE-Personalleiterin Maike Tölle, die nur allzu gut weiß, dass das deutsche Gesundheitssystem ohne die Unterstützung ausländischer Ärzte längst an seine Grenzen stößt. "Unser Ziel ist es, gute Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unser Unternehmen zu binden, denn der Bedarf an Assistenzärzten ist hoch“, berichten die beiden Personalreferentinnen Silvia Balke und Verena Lipsmeier.

Foto: KHWE

 

Blaulicht
Sonntag, 26. Mai 2019 11:37 Uhr
Neuen Teilnehmerrekord aufgestellt: 5. Höxteraner Feuerwehrlauf wartet mit 578 Läufern auf
Samstag, 25. Mai 2019 08:57 Uhr

Bad Driburg (red). Mit leichten Verletzungen ist ein Motorradfahrer bei einem Unfall am Donnerstag, 23. Mai, in Bad Driburg davon gekommen. Der Sachschaden ist allerdings beträchtlich und wird auf insgesamt 33.000 Euro geschätzt. Der Unfall ereignete sich um 16.50 Uhr an der Kreuzung Konrad-Adenauer-Ring und der Straße "Auf der Mühlenstätte". Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein schwarzer Nissan-Geländewagen, der auf der Straße "Auf der Mühlenstätte" unterwegs war, den Konrad-Adenauer-Ring überqueren. Auf dem Konrad Adenauer Ring wartete unterdessen ein 23-jähriger Motorradfahrer mit seinem silbernen BMW-Motorrad an einer roten Fußgängerampel. Als die Ampel auf Grün schaltete, fuhr er an. In der Mitte der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß. Das Motorrad landete schwer beschädigt an einer Hecke am seitlichen Straßenrand, der Geländewagen wurde an der Front erheblich beschädigt. Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt von Rettungssanitätern vor Ort versorgt.

Freitag, 24. Mai 2019 09:18 Uhr

Lügde (red). Im sogenannten „Lügder Missbrauchsfall“ hat die Staatsanwaltschaft Detmold gestern Anklage gegen einen dritten Beschuldigten erhoben. Die zuständige 3. Strafkammer – Jugendschutzkammer – des Landgerichts Detmold wird nun die Zustellung der Anklageschrift an den Angeschuldigten veranlassen und wird prüfen, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Weiterhin hat die 3. Strafkammer des Landgerichts Detmold gestern gegen den 56-jährigen Angeschuldigten aus Lüdge einen neuen, inhaltlich an die Vorwürfe aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Detmold vom 10. Mai angepassten Haftbefehl verkündet. Im Hinblick auf den Ablauf der gesetzlich vorgesehenen Höchstdauer der Untersuchungshaft von sechs Monaten am 6. Juni 2019 betreffend den Angeschuldigten aus Lüdge wird die Strafkammer die Akten nunmehr dem Oberlandesgericht Hamm zur Entscheidung über die Verlängerung der Untersuchungshaft vorlegen.

Freitag, 24. Mai 2019 08:49 Uhr

Erkeln (red). Ein Fahrrad der Marke Haibike ist in Brakel-Erkeln aufgefunden worden, nun sucht die Polizei Höxter den rechtmäßigen Besitzer. Bei dem Rad handelt es sich um ein Mountainbike in den Farben blau/weiß/schwarz. Eigentümer und Hinweisgeber können sich telefonisch bei der Polizei in Höxter unter 05271/962-0 melden.

Foto: Polizei

Freitag, 24. Mai 2019 08:39 Uhr

Brakel (red). Nachdem am 22. Mai der Aufbruch eines Zigarettenautomaten in der Klöckerstraße bekannt wurde, sind im Laufe des Tages noch drei weitere Aufbrüche von Zigarettenautomaten im Stadtgebiet von Brakel bei der Polizei angezeigt worden. Die Tatzeiten der Aufbrüche liegen nach bisherigen Erkenntnissen ebenfalls zwischen Dienstagabend, 21. Mai, und Mittwochmorgen, 22. Mai. Es wurde ein Automat in der Bahnhofstraße, an einem leerstehenden Kiosk, aufgebrochen. Ein weiterer Zigarettenautomat in der Straße "Zur Krüne". Darüber hinaus wurde ein Automat in der Straße "Zum Mittelholz" in Gehrden angegangen. Insgesamt entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tatorte oder sonstige verdächtige Feststellungen gemacht hat, wird gebeten sich an die Polizei in Höxter (05271/9620) zu wenden.

Politik
Samstag, 25. Mai 2019 09:14 Uhr
Europawahl am 26. Mai 2019: Vorläufige Wahlergebnisse am Wahlabend online
Freitag, 17. Mai 2019 10:43 Uhr

Berlin/Bad Driburg (red). Junge Wirtschaft trifft Politik – unter diesem Motto steht der jährliche Knowhow-Transfer der Wirtschaftsjunioren Deutschland mit dem Deutschen Bundestag. Während der diesjährigen Projektwoche begleitete der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung (MIT) Stadtverband Bad Driburg/Brakel und Versicherungsmakler, Philipp Frahmke, den Weißenfelser Bundestagsabgeordneten Dieter Stier eine Woche lang bei seiner parlamentarischen Arbeit. Der Know-how-Transfer fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt. „Es ist wichtig, dass Politik und Wirtschaft im Dialog bleiben“, betont Dieter Stier. „Der Austausch bietet den jungen Unternehmern eine tolle Möglichkeit, mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages ins Gespräch zu kommen und dabei persönlichen Erfahrungen und Meinungen im Umgang mit Politik und Wirtschaft Gehör zu verschaffen.“ Gleichzeitig entwickele und sensibilisiere sich bei den jungen Wirtschaftsvertretern das Verständnis für den politischen Alltag.

Auch für die jungen Unternehmer und Führungskräfte hat sich der Austausch gelohnt: „Es war eine spannende Woche und eine großartige Gelegenheit, hinter die Kulissen des politischen Berlins zu schauen“, fasst Frahmke seine Eindrücke zusammen. Gerade durch seine politische Aktivität im Stadtrat und dem Vorsitz im Stadtverband der Mittelstandsvereinigung, nutzt der Unternehmer Philipp Frahmke den Know-How-Transfer in Berlin.

Am diesjährigen Know-how-Transfer, der vom 13. bis zum 17. Mai stattfand, nahmen über 200 junge Wirtschaftsvertreter aus ganz Deutschland teil. Inhaltlich machten sich die Wirtschaftsjunioren für mehr Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland, die Förderung von Gründungen und eine progressive Europapolitik stark. Auf dem Programm standen Hintergrundgespräche mit den Fraktionsvorsitzenden, Treffen mit jungen Parlamentariern und ein Termin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sind mit mehr als 10.000 Mitgliedern der bundesweit größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte. Ziel der Projektwoche ist es, jungen Unternehmern einen Einblick in den parlamentarischen Alltag zu geben und den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern.

Foto: Stier

Donnerstag, 16. Mai 2019 11:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Bis zum März 2019 haben insgesamt 82.800 junge Familien mit niedrigem Einkommen einen Antrag auf Baukindergeld gestellt, davon 18.264 in Nordrhein-Westfalen. Das sind deutlich mehr Anträge als in anderen Ländern. Nach der Auswertung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die dafür zuständig ist, profitieren davon 60 Prozent der Haushalte, die ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von weniger als 40.000 Euro aufweisen. Im Kreis Höxter wurden 55 Anträge positiv beschieden (mit einem Fördervolumen von insgesamt 1,1 Mio. Euro) und im Kreis Lippe 164 (mit einem Fördervolumen von insgesamt 3,8 Mio. Euro). Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich: „Die Anzahl der Anträge in ganz Deutschland, und besonders in Nordrhein-Westfalen und unserer Region, ist ein sehr starker Indikator, dass es einen großen Bedarf an Baukindergeld gibt. Es freut mich, dass so viele Familien mit diesem Geld gefördert werden und dass unser Programm zielgenau wirkt. Mit dieser Maßnahme steigern wir die Anzahl der jungen Leute, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen können.“

Wirtschaft
Freitag, 24. Mai 2019 09:06 Uhr
IHK ehrt Ausbildungsbotschafter und deren Unternehmen
Donnerstag, 16. Mai 2019 11:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Schlechtere Bezahlung, längere Arbeitszeiten, weniger Urlaub: Beschäftigte, die im Kreis Höxter in einem Unternehmen arbeiten, in dem kein Tarifvertrag gilt, sind im Job klar benachteiligt. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Nach Einschätzung der NGG hält sich mittlerweile ein Großteil der rund 3.500 Betriebe im Kreis nicht mehr an Tarifverträge. Das hat auch Folgen für die Unternehmen selbst, warnt Gewerkschafter Armin Wiese: „Tariflose Firmen haben in puncto Motivation und Produktivität der Mitarbeiter meist schlechtere Karten. Auch die Suche nach Fachkräften fällt ihnen schwerer“, so der Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn mit Blick auf aktuelle Studien der Hans-Böckler-Stiftung. 

Wiese ruft die Firmen in der Region dazu auf, sich zur Sozialpartnerschaft und zur Mitbestimmung zu bekennen. „Gerade beim digitalen Wandel der Arbeitsplätze muss man die Belegschaften mitnehmen. Gewerkschaften und Betriebsräte sichern nicht nur Jobs. Sie helfen auch dabei, die Zukunft zu gestalten – von neuen Arbeitszeitmodellen bis hin zur Weiterbildung der Mitarbeiter.“

Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) arbeiteten zuletzt 62 Prozent der Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen in einem Betrieb mit Tarifvertrag. In ganz Westdeutschland liegt die Quote bei 57 Prozent – im Jahr 2000 waren es noch 70 Prozent. Nach Beobachtung von Gewerkschafter Wiese greift die „Tarifflucht“ auch im Kreis Höxter um sich: „Immer mehr Betriebe versuchen, sich um Tarifverträge zu drücken. Damit setzen sie bewährte Standards aufs Spiel und bieten ein Einfallstor für Dumping-Konkurrenz.“ Besonders niedrig ist die Tarifbindung nach Angaben des IAB dabei in kleinen Firmen: Nur 26 Prozent der nordrhein-westfälischen Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern halten sich aktuell an einen Tarifvertrag. In Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten liegt die Quote hingegen bei 77 Prozent.

Um diesen Trend zu stoppen, macht sich die NGG insbesondere für Flächentarifverträge stark. Solche habe man etwa in Brauereien, in der Getränkeabfüllung und in der Nährmittel- und Süßwarenindustrie durchgesetzt. Zugleich sei die Politik gefordert. Landes- und Bundesregierung sollten sich für eine höhere Tarifbindung einsetzen: „Wer sich um die Zukunft der sozialen Marktwirtschaft sorgt, muss sich darum kümmern, dass die Tarifpartner gestärkt werden“, sagt Wiese. Unternehmen, die im Arbeitgeberverband seien, müssten dazu verpflichtet werden, sich an Tarifabschlüsse zu halten. Außerdem müsse es einfacher werden, Tarifverträge für ganze Branchen verpflichtend zu machen. Davon profitiere am Ende auch der Staat – durch höhere Einnahmen etwa bei der Renten-, Kranken- und Sozialversicherung. 

Allerdings ist die Zahl der Tarifverträge, die für alle Betriebe einer Branche per Gesetz gelten, zuletzt stark gesunken. Eine so genannte Allgemeinverbindlichkeit wurde im Jahr 2017 lediglich 25 Mal vom Bundesarbeitsministerium erteilt. Im Jahr 2000 waren es noch 133 Fälle. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor (Bundestags-Drucksache 19/8626).

Foto: NGG

Donnerstag, 09. Mai 2019 09:50 Uhr

Höxter (TKu). Es wächst etwas am Räuschenberg – Die Asplepios-Weserberglandklink befindet sich bautechnisch gesehen auf der Zielgeraden: In etwa zehn Wochen wird voraussichtlich der Neubau der Asklepios Weserberglandklinik in Höxter fertiggestellt sein. Dann ist der Umzug der Verwaltung und der Abteilungen mit geriatrischem und neurologischem Angebot vom alten in den neuen Kliniktrakt geplant. Zur Zeit wird die neue Klinik auch innen ausgebaut, damit der Umzug im Juli oder August erfolgen kann. Der Abriss der alten Klinik (Altbau von 1939 und das Hochhaus von 1969) wird voraussichtlich im September starten.

Nach dem Abriss werden nur noch das 1997 fertiggestellte Seniorenheim „Weserblick“ und das gelbe Eingangsportal des Altbaus übrig bleiben. Es wird der letzte Frühling der WBK sein, wie sie die Höxteraner sie seit mehr als 50 Jahren kennen. Die Stadtoptik wird sich dadurch markant verändern, denn die Klinik war von vielen Punkten im Stadtgebiet gut zu sehen. Der Bauschutt des Gebäudes soll größtenteils nicht abgefahren werden sondern soll als Untergrund für einen begehbaren Hang dienen. Der Zeitplan halte sich wacker, weiß der WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer zu berichten. Der fast fertiggestellte Neubau mit 180 Betten auf drei Etagen umfasst eine Größe von 14.500 Quadratmetern und kostet einschließlich des Klinikabrisses mehr als 25 Millionen Euro. Eine offizielle Eröffnung sei nach Fertigstellung der Arbeiten im Sommer 2020 geplant, kündigte Pfeifer an. Aus einem neuen Newsletter, den Höxter-News.de nun von der Geschäftsleitung erreicht hat, werden die Verbesserungen der Therapieangebote und der Leistungen der „neuen Weserberglandklinik“ näher erläutert.

Die Aufteilung in der neuen Klinik ist praktisch gedacht, es wird zukünftig kurze Wege von den Zimmern zu den Therapieräumen geben. An den Plänen für die Innengestaltung durften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik sogar selbst mitreden. Das fördere deren Motivation, sagte Pfeifer. Geplant sei auch ein hochmodernes „Brain-Labor“ und ein „Hand-Labor“ als Therapiebereich. Eine hochmoderne Ausstattung und neue Geräte wie beispielsweise der sogenannte „Lokomat“ in Kombination mit einer hochqualifizierten medizinisch-fachlichen Betreuung in wunderschöner landschaftlicher Lage werden dafür sorgen, dass sich die Patienten in der neuen Klinik wohlfühlen werden, berichtet der Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer.

Der sogenannte „Lokomat“ ist einer der weltweit führenden Gangroboter für physiologisches Gangtraining für schwer betroffene Patienten, was aus dem Newsletter der Asklepios-Weserberglandklinik zu entnehmen ist. Energetisch wird das Gebäude der neuesten Technik entsprechen. Ein Blockheizkraftwerk sorgt dafür, das Strom und Wärme produziert und durch seine „Kraft-Wärme-Kopplung“ sinnvoll energetisch arbeitet. Im Gegensatz zur derzeitig genutzten Klinik, die von der einen zur anderen Seite etwa 400 Meter umfasst, werde hier sehr effizient geheizt, sagte der Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer in einem Pressegespräch. Heute wie damals ist die Weserbergland-Klinik ein sehr fähiges Therapiezentrum, das überregional bekannt ist, wird in dem Newsletter mitgeteilt. Und so ist es wohl auch, wie sonst wäre eine Realisierung mit einem Investitionsvolumen von mehr als 25 Millionen Euro möglich.

Fotos: Thomas Kube und Michael Klören (Luftbild vom Flyer der WBK)

Sport
Sonntag, 26. Mai 2019 10:46 Uhr
TuS Hembsen zieht Seniorenmannschaft aus Kreisliga A zurück
Freitag, 24. Mai 2019 08:51 Uhr

Brakel (red). Die Damenmannschaft der Brakel Blitze gewann am Samstag in Bochum das Rückspiel nach Penaltyschießen mit 2:3. Hochmotiviert starteten beide Mannschaften in das Spiel. Im ersten Drittel zeigten sich beide gleich stark, trotzdem konnten die Bochumer Damen mit 1:0 in Führung gehen. Diese konnten sie kurz nach Beginn des zweiten Drittels auf 2:0 ausbauen. Doch die Gäste aus Brakel ließen jetzt keinen weiteren Treffer zu. Nachdem die Blitze das Hinspiel verloren hatten, wollten sie dieses Spiel aber unbedingt noch gewinnen. Doch erst 13 Minuten vor dem Schlusspfiff gelang ihnen der erste Treffer durch Hannah Potthast. Für die Brakeler Damen war das der Anlass nochmal alles zu gegen. Schon fünf Minuten später wurde ihr Kampfgeist belohnt, Janina Böhmer traf mit einem wunderschönen Schlagschuss für die Blitze. Mit dem Ausgleichstreffer war wieder alles offen und fünf Minuten vor Schluss der Sieg zum Greifen nahe. Das Spiel ging nun mit Ergebnis von 2:2 ins Penaltyschießen. Nach drei Schüssen für jede Mannschaft konnte Nela Menne den Brakler Damen die zwei Punkte und den Sieg sichern. Das nächste Spiel der Brakler Damen findet an 25.05.19 Auswärts gegen Bissendorf Panthers statt.

Brakel: Karina Friesen, Lena Albrecht, Janina Böhmer(1 Tore /0 Vorlagen), Lea Rehermann, Hannah Potthast(1/0), Miriam Disse(0/1), Kristina Plückebaum(0/1) , Katrin Reineke, Kristina Reetz, Nela Menne (1/0)

Donnerstag, 23. Mai 2019 08:37 Uhr

Brakel (red). Bestes Wetter, eine hervorragende Organisation durch Non-Stop-Brakel, eine besonders gute Stimmung und gute sportliche Ergebnisse: Das Fazit der sieben Teilnehmer des Berufskolleg Kreis Höxter, die kürzlich am 19. Kolping-Mailauf teilgenommen hatten, könnte nicht besser ausfallen. In einem Teilnehmerfeld von rund 200 Läuferinnen und Läufer sicherten sich die Teilnehmer des BKHX folgende Ergebnisse:

  • Peter Heinemann - AK Platz 2 - 35:16 Min.
  • Markus Keeve - AK Platz 5 - 39:48 Min.
  • Dennis Bloome - AK Platz 3 - 41:32 Min.
  • Bernhard Disselhoff - AK Platz 8 - 45:33 Min.
  • Gerd Brüntrup - AK Platz 2 - 46:10 Min.

Die beiden Frauen sind die kürzere Strecke gelaufen mit den folgenden Ergebnissen:

  • Lena Hoblitz - AK Platz 1 - 27:44 Min.
  • Christiane Menne - AK Platz 1 - 26:10 Min.

Foto: BKHX

Panorama
Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr
20. Mai ist Weltbienentag - "Weniger Wildbienen bedeuten weniger Ernten, weniger Singvögel, weniger Vielfalt. Diese Negativkette müssen wir durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse."
Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

Mittwoch, 15. Mai 2019 07:50 Uhr

NRW (red). Jedes Jahr werden nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Deutschland etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. "Diese Tierquälerei muss schnellstmöglich ein Ende haben. Mit den ethischen Grundsätzen des Tierschutzes ist diese Praxis nicht vereinbar", erklärt Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser im Vorfeld der in dieser Woche anstehenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zur Rechtmäßigkeit des Kükentötens. 

Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens ruft Ministerin Heinen-Esser Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, mit dem Einkaufsverhalten Einfluss darauf zu nehmen, der Tötung der männlichen Küken ein Ende zu setzen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife." Die Rahmenbedingungen müssten so gesetzt werden, dass die Wirtschaft möglichst schnell auf tierschützende Praktiken umsteigt.

Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium hatte im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter angewiesen, die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen zu untersagen. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Nun entscheidet das Bundesverwaltungsgericht am 16. Mai höchstrichterlich, ob die angeordnete Untersagung des Tötens männlicher Eintagsküken rechtmäßig ist oder nicht. Zudem wird die Klärung der grundsätzlichen Rechtsfrage erwartet, ob für die Tötung ein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes vorliegt und inwieweit wirtschaftliche Interessen dabei zu berücksichtigen sind.

Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat ihr Weiterbildungsprogramm Frühjahr/Sommer 2019 pünktlich zum Frühjahrsbeginn veröffentlicht. Die Broschüre bietet einen Überblick über rund 350 Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Zusätzlich zu rund 40 neuen Themen werden auch wieder beliebte Zertifikatslehrgänge wie ‚Online-Markteting-Manager/-in (IHK)‘ oder ‚Fachkraft (IHK) für betriebliches Rechnungswesen‘ angeboten. Als besonderes Highlight im ersten Halbjahr bietet die IHK-Akademie Ostwestfalen am 16. Mai erstmalig den ‚IHKKongress Office Management‘ an: mit spannenden Workshops und vielfältigen Impulsen für die Kommunikations-Drehscheibe Sekretariat.

Weitere Programmbestandteile sind Lehrgänge und Seminare im IT-Bereich sowie die traditionellen Vorbereitungslehrgänge auf IHK-Fortbildungsprüfungen, beispielsweise zum/zur Industriemeister/-in, Handelsfachwirt/-in, oder Geprüfte/-n IT-Projektleiter/-in. Interessenten können die kostenlose Broschüre unter der Telefonnummer 0521 554-300 anfordern oder im Internet unter www.ihk-akademie.de herunterladen. Informationen zu weiteren Trägern, die auf eine IHK-Abschlussprüfung vorbereiten, sind unter www.wis.ihk.de im Internet abrufbar.

Foto: red

Donnerstag, 14. Februar 2019 06:11 Uhr

NRW (red). Der Tierschutz für Schlachttiere soll verbessert werden. Auf Initiative von Niedersachsen und mit Unterstützung von Nordrhein-Westfalen wird das Thema am Freitag, 15. Februar, mit einem Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Der gemeinsame Antrag hat zum Ziel, dass künftig bundesweit kameragestützte Überwachungssysteme in Schlachthöfen installiert werden.

"Angestrebt wird eine gesetzliche Regelung, die dem Tierschutzanliegen, aber auch den Interessen aller Betroffenen Rechnung trägt", betonte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Wenn das rechtlich verpflichtende standardisierte Überwachungssystem mit Kameras eingeführt wird, soll es in den besonders tierschutzrelevanten Bereichen eines Schlachthofes installiert werden. Ein Veterinär habe dann zum Beispiel die Möglichkeit, sich jederzeit per Smartphone auf eine Kamera einzuwählen.

"Die Einführung der Videoüberwachung in Schlachtbetrieben ist ein wichtiger Schritt, Tierleid in einzelnen Betrieben zu verhindern. Zugleich kann das Gros der Schlachthöfe dokumentieren, dass dort verantwortungsvoll gearbeitet wird. Das schafft Vertrauen und unterstützt die Arbeit der Kontrolleure", sagte Nordrhein-Westfalens Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. "Gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern ist es, die Zukunft der Nutztierhaltung nachhaltiger zu gestalten. Dialog, Forschung, Kontrolle und Transparenz sind hierfür die wesentlichen Säulen." Auch die Einführung eines einheitlichen Tierwohl-Label diene dazu, das Vertrauen in die Tierhaltung zu stärken und das Bewusstsein weiter zu schärfen. 

Mit der Entschließung im Bundesrat soll die Bundesregierung durch Unterstützung der Länder das Tierschutzanliegen weiter nach vorne bringen und einen Gesetzgebungsvorschlag entwickeln.

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