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Dienstag, 13. März 2018 16:19 Uhr

Abschiedstrinken im „Gasthaus Tegetmeier“ - Johannes Tegetmeier übergibt Gastronomie in jüngere Hände

Brakel (jg). Auf über 60 Jahre Historie im Gastronomiebereich blickt die Familie Tegetmeier in Brakel bereits zurück. Viele erlebnisreiche Familienfeiern und Feste, aber auch zahlreiche Stunden bester Unterhaltung wurden im Gasthaus Tegetmeier in den letzten Jahrzehnten zelebriert. Die Basis dieser erfolgreichen Zeit wurde im Jahr 1957 durch Josef Tegetmeier, der den historischen Gastronomiebetrieb übernommen hatte, gelegt. Über die Jahre hinweg entwickelte sich das Gasthaus zu einer der beliebtesten Gaststätten der Region.

Auch mit der Übergabe an Sohn Johannes Tegetmeier im Jahr 1975 erfreute sich der Betrieb weiterhin größter Beliebtheit. Johannes Tegetmeier entwickelte die Gaststätte im Verlauf zu einem Restaurant. Als gelernter Koch brachte er das nötige Fachwissen mit. Verschiedenste Umbauten folgten in dem historischen Gebäude im Herzen von Brakel. „Durch den Umbau wurden für Familienfeiern aller Art Veranstaltungsräume geschaffen“, erinnerte sich der Gastwirt und Koch Johannes Tegetmeier heute.

Mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge geht Johannes Tegetmeier nun in den verdienten Ruhestand. „Wir sagen Danke! Danke für die Jahrzehnte lange Treue unserer Gäste, der Vereine, der Initiativen und der zahlreichen Stammgäste, aus denen sich über die jahrzehntelange Verbundenheit auch Freundschaften ergeben haben“, so Johannes Tegetmeier.

Wie geht es weiter dem beliebten Gasthaus?

Wohlwissend um die Zukunft „seines“ Gasthauses kann Johannes Tegetmeier den wohlverdienten Ruhestand genießen, denn schließen muss der Traditionsbetrieb nicht geschlossen werden. Aslan Ünal wird als neuer Inhaber und Betreiber das Gasthaus in altbewährter Form weiterführen. Lachend fügt Johannes Tegetmeier an: „Allerdings werde ich immer ein wachendes Auge auf Aslan und sein Team haben. Bei Fragen und für Ratschläge stehe ich ihm immer zur Seite.“

Aslan Ünal, der seit dem heutigen Dienstag offiziell den Schlüssel der Gastronomie erhalten hat, verspricht: „Es bleibt alles beim Alten“.

Und so freut sich Ünal fortan seine Gäste montags von 17 Uhr bis Open End sowie donnerstags bis samstags von 17 Uhr bis Open End begrüßen zu dürfen. Sonntags bietet der Gastronom ab 10 Uhr das beliebte Frühschoppen an.

Genauso wie sein langjähriger Vorgänger, will Ünal seine Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Feiern aller Art zur Verfügung stellen. Speisen wird der Gastronom in diesem Fall in Buffetform anbieten.

Bekannte Team bleibt den Kunden erhalten

Auch das gesamte Team des Gastronomiebetriebs hat dem neuen Inhaber die Treue erklärt. So werde den Gästen der altbewährte Service und die gewohnte Qualität aus der Küche geboten, so Ünal. Bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer und über den kommenden Annentag wird Ünal das bekannte, offene Zelt aufstellen, um den Gästen Public Viewing anzubieten. Das Restaurant „Wunderbar“, dessen Inhaber Aslan Ünal ebenfalls ist, wird künftig durch Restaurantleiter Matthias Kölling fortgeführt.

Foto: Jörn George

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